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Wirtschaft

Zahl der Sparkassen wird weiter sinken

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Die Zahl der Sparkassen in Bayern wird nach Ansicht von Verbandspräsident Ulrich Reuter in den kommenden Jahren weiter deutlich zurückgehen. „Wenn der bisherige Trend anhält, könnten wir bis 2030 auf eine Zahl Mitte 50 zugehen“, sagte er dem „Nordbayerischen Kurier“ (Samstag). „Ende 2015 gab es in Bayern 71 Sparkassen, fünf Jahre später sind es jetzt 64. Diese Zahl wird sicherlich sinken.“ Zusammenschlüsse seien oft folgerichtig, weil der Druck auf die Kreditwirtschaft steige. „Da ergibt es oft einfach mehr Sinn, steinige Wege gemeinsam zu gehen“, sagte der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern.

„Es geht uns wie den Bäckereien oder Metzgereien vor Ort – wenn die Kunden nicht mehr in die Filialen kommen, können wir irgendwann die Infrastruktur nicht aufrechterhalten“, betonte Reuter. „Die Sparkassen haben hier aber viel Geduld und großes Durchhaltevermögen, oft auch bei anhaltend geringer Kundenfrequenz und zum Teil über die Schmerzgrenze hinaus, doch das geht nicht dauerhaft.“



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Wirtschaft

Gewerkschaft ruft zu Warnstreiks bei Aryzta auf

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat für Montag zu einem Warnstreik am Nordhausener Werk des Tiefkühlbackwaren-Herstellers Aryzta aufgerufen. Man fordere, die unterste Lohngruppe auf mindestens 13 Euro Stundenlohn anzuheben und die anderen Lohngruppen entsprechend nach oben anzupassen, wie die NGG am Montag mitteilte. Demnach würden Beschäftigte an westdeutschen Standorten besser bezahlt.

„Niedriglohn Ost muss endlich ein Auslaufmodell sein. 13 Euro Stundenlohn sind mindestens nötig, um aus dem Niedriglohn rauszukommen und später in der Rente nicht auf Sozialleistungen angewiesen zu sein“, sagte NGG-Gewerkschaftssekretär Alexandru Zidaru.

Aryzta hat in Nordhausen nach Angaben der Gewerkschaft etwa 160 Beschäftigte. Auch in Eisleben (Sachsen-Anhalt) gibt es einen Standort.

Ein Sprecher von Aryzta nannte die Forderung der Gewerkschaft überzogen. Man wolle hin zu einem Stundenlohn von 13 Euro, allerdings brauche man dafür mehr Zeit. Die Forderung der NGG sei wirtschaftlich nicht vertretbar. Man habe bereits ein Angebot unterbreitet, das über den Tariferhöhungen der vergangenen Jahre liege und die unteren Lohngruppen besonders berücksichtige.



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Wieder Millionen für Kurzarbeitergeld in Thüringen geflossen

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Das Kurzarbeitergeld bleibt in Thüringen ein wichtiges Instrument, um coronabedingte Entlassungen in großer Zahl zu verhindern. Im ersten Halbjahr 2021 seien allein im Freistaat etwa 269 Millionen Euro Kurzarbeitergeld an Unternehmen gezahlt worden, sagte ein Sprecher der Landesarbeitsagentur der Deutschen Presse-Agentur. Zwischen März und Dezember des vergangenen Jahres waren es seinen Angaben zufolge etwa 405 Millionen Euro. Der Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Markus Behrens, hatte zuletzt bereits gesagt: „Dieses Instrument trägt uns durch die Krise.“

Obwohl beim Kurzarbeitergeld die Zahlungen erst im Nachhinein umfassend auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden, haben die ersten Abschlussprüfungen der Landesarbeitsagentur keinen Hinweis auf einen massenhaften Missbrauch der Hilfe ergeben. Nur in Einzelfällen habe es Rückforderungen „im kleineren Bereich“ gegenüber Unternehmen gegeben, sagte der Sprecher.



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Leibniz-Zentrum: Mosaik-Felder für Landwirtschaft

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Forscher des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben auf einem Acker in Ostbrandenburg das erste Jahr eines zehnjährigen Forschungsprojektes beendet. Konkrete Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber 190 Bodensensoren messen nun Bodenfeuchte und -temperatur, elektronische Insektenfallen beobachten die Vorkommen, die in einer App ausgewertet werden, wie das ZALF mitteilte. Perspektivisch sollen digitale Lösungen zur Bewirtschaftung entwickelt und erprobt werden.

Statt auf großen Flächen nur Weizen oder Lupinen anzubauen, suchen die Brandenburger Forscher in dem Freilandlabor auf abgezirkelten Quadraten im Agrarbetrieb Komturei Lietzen (Landkreis Märkisch-Oderland) unter Realbedingungen nach einem neuen Ansatz für die Agrarwirtschaft der Zukunft. Je nach Bodenbeschaffenheit würden in jedem der Quadrate unterschiedliche Fruchtarten angebaut, sagte die wissenschaftliche Koordinatorin des Versuchs, Kathrin Grahmann. Lupine, Mais, Phacelia (Bienenfreund), Sonnenblume, Sommerhafer und Soja wurden gesät und Blühstreifen angelegt.

Daneben läuft die herkömmliche großflächige Bewirtschaftung. Mit dem Freilandlabor könnten in der Komturei Lietzen Forschungsergebnisse direkt in die Praxis umgesetzt werden, sagte Geschäftsführer Felix Gerlach. Beteiligt sind unter anderen das Julius-Kühn-Institut und das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt PhenoRob. Dort geht es um neuartige Technologien für automatisierte Unkrautkontrollen sowie das selektive Düngen.

Durch den kleinteiligen, an den Standort angepassten Anbau erhoffen sich die Forscher auch mehr Widerstandsfähigkeit gegen Wetterextreme, sagte Grahmann. Durch die Fruchtfolge sollten der Humus- und Stickstoffaufbau im Boden und die Bodengesundheit gefördert werden. Statt großer Maschinen unterstützen dann selbstständig fahrende Roboter die Feldarbeit.



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