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Wochenend-News: Israelischer Raketenangriff auf Gebäude internationaler Medien im Gazastreifen

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Die Nachrichten vom Wochenende im stern-Ticker.

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Die News vom Wochenende im stern-Ticker:

14.39 Uhr: Israelischer Raketenangriff auf Gebäude internationaler Medien im Gazastreifen

Die israelische Armee hat beim Beschuss des Gazastreifens auch ein Gebäude internationaler Medien angegriffen. In dem Gebäude haben unter anderen der katarische Fernsehsender Al-Jazeera und die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) ihre Büros, wie AFP-Korrespondenten berichteten. Nach Angaben eines AP-Journalisten wurde der Eigentümer des Hochhauses von der israelischen Armee im Vorfeld „gewarnt“, dass dieses „zum Ziel wird“. Ein weiterer Korrespondent der US-Nachrichtenagentur berichtete auf Twitter: „Wir sind die Treppen aus der elften Etage hinuntergerannt.“

Es ist das fünfte Hochhaus, das Israels Armee seit Beginn der jüngsten Eskalation am Montag zum Einsturz bringt. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe den Bericht. 

Auch der Fernsehsender Al-Jazeera bestätigte auf Twitter, dass sich seine Büros in dem Gebäude befanden. Er zeigte zugleich Live-Aufnahmen von dem zusammenstürzenden Hochhaus. Die israelische Armee gab auf AFP-Nachfrage zunächst keinen Kommentar zu dem Angriff ab.

14.17 Uhr: Kleinflugzeug kurz nach Start abgestürzt – zwei Schwerverletzte

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Bad Sobernheim in Rheinland-Pfalz sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Maschine kurz vor dem Unglück von einem kleinen Flugplatz gestartet. Womöglich habe es Probleme mit dem Motor gegeben, sagte ein Sprecher. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen wurde eingeschaltet, um die genaue Ursache zu klären.

13.35 Uhr: US-Botschaft in Kabul warnt vor Gewalt nach Feiertagen

Die US-Botschaft in Kabul hat vor einer Zunahme von Gewalt nach den Eid-Feiertagen in Afghanistan gewarnt. In der Vergangenheit sei es nach den dreitägigen Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan vermehrt zu Gewalt gekommen, hieß es in einem Sicherheitshinweis, dem letzten Tag der Eid-Feiertage. Die militant-islamistischen Taliban hatten für die Feiertage eine dreitägige Waffenruhe verkündet. Zu einem Anschlag auf eine Moschee am Freitag nördlich der Hauptstadt Kabul mit mindestens zwölf Toten hat sich zunächst niemand bekannt.

13.04 Uhr: Kein Ende des wechselhaften Wetters in Sicht

Der angebliche Wonnemonat Mai erinnert derzeit eher an den launischen April – und daran wird sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) so schnell auch nichts ändern. Das wechselhaft Wetter werde auch in den kommenden Tagen anhalten, so die DWD-Meteorologen. So herrscht am Sonntag erneut ein Wechsel kurzer sonniger Phasen, längerer Bewölkung und kurzen Schauern und Gewittern, hieß es. Die Höchstwerte gehen dabei nicht über 13 bis 18 Grad hinaus. Auch für Montag erwarten die Experten nur wenige und nicht lange andauernde sonnige Abschnitte und ähnlich frische Temperaturen.

12.40 Uhr: Erneut Raketenalarm in Tel Aviv

In der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv ist erneut Raketenalarm ausgelöst worden. In der Stadt waren heulende Warnsirenen und laute Explosionen am Himmel sowie im Süden der Stadt zu hören. Es war die sechste Angriffswelle seit Dienstagabend. Die Küstenmetropole – Israels Wirtschaftszentrum – war in der Nacht zum Mittwoch so heftig mit Raketen beschossen wie nie zuvor.

12.37 Uhr: AfD-Parteitag in Niedersachsen wegen Überfüllung abgebrochen

Die AfD hat ihren außerordentlichen Landesparteitag in Braunschweig wegen Überfüllung abbrechen und vorzeitig beenden müssen. Zu dem Parteitag waren mehr Mitglieder erschienen, als unter Corona-Auflagen in den Saal gedurft hätten. Da keine stimmberechtigten Mitglieder, die vor der Türe warteten, ausgeschlossen werden durften, beschloss der Versammlungsleiter, den Parteitag abzubrechen. Eine Fortsetzung war am Samstag unmöglich.

649 Parteimitglieder befanden sich im Saal, 14 warteten draußen. Da das Ordnungsamt vor Ort auf die Durchsetzung der Corona-Auflagen pochte, hatte die AfD zunächst alle Journalisten nach draußen geschickt, es befanden sich aber noch immer zu viele Menschen im Saal. Der Parteitag wurde von Gegendemonstrationen begleitet.

12.12 Uhr: Bischof Bätzing strebt Segen für homosexuelle Paare an

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, will sich dafür einsetzen, dass homosexuelle Paare in der katholischen Kirche offiziell gesegnet werden können. „Ich möchte, dass wir ihnen den Segen Gottes schenken“, sagte Bätzing beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt. Er hoffe, dass dies im Rahmen des derzeit laufenden Reformprozesses der katholischen Kirche in Deutschland, dem Synodalen Weg, erreicht werden könne. „Dann würden Menschen von außen merken: Aha, es bewegt sich etwas in der Kirche.“

Im März hatte die Glaubenskongregation des Vatikans klargestellt, dass es „nicht erlaubt“ sei, homosexuelle Partnerschaften zu segnen, da solche Verbindungen „nicht als objektiv auf die geoffenbarten Pläne Gottes hingeordnet anerkannt werden“ könnten. Im deutschsprachigen Raum protestierten zahlreiche katholische Verbände und über 280 Theologieprofessoren dagegen. Am vergangenen Sonntag und Montag fanden zudem bundesweit Segnungsgottesdienste auch für homosexuelle Paare statt.

10.21 Uhr: FDP startet in zweiten Tag ihres digitalen Parteitages

Die FDP ist in den zweiten Tag ihres digitalen Bundesparteitages gestartet. Die Liberalen stellen bis Sonntag die programmatischen Weichen für den Weg zur Bundestagswahl im September. Am Samstag standen auch noch einige Wahlen an. Am Vortag war Christian Lindner mit 93 Prozent der Stimmen in seiner Position an der Parteispitze und als Spitzenkandidat bestätigt worden. Rund vier Monate vor der Bundestagswahl hatte Lindner die Liberalen auf ein gutes zweistelliges Ergebnis und eine anschließende Regierungsbeteiligung eingeschworen.

10.13 Uhr: Zwei Schwerverletzte bei Messerangriff – Verdächtiger weiter flüchtig

Zwei bei einem Messerangriff in einer Wohnung im niedersächsischen Bad Essen schwer verletzte Menschen sind außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei Osnabrück mit. Bei den Verletzten handele es sich um einen 34 Jahre alten Mann und eine 63-Jährige Frau. „Der Täter ist bekannt aber flüchtig“, sagte ein Polizeisprecher. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Eine Mutter und ihr Kind, die offenbar auch in der Wohnung waren, seien „vorsorglich“ in ein Krankenhaus gebracht, hatte die Polizei Osnabrück zuvor auf Facebook mitgeteilt. Weitere Informationen sollten im Laufe des Samstags folgen.

Die Einsatzkräfte suchten auch mithilfe von Hunden nach einem etwa 23 Jahre alten Tatverdächtigen. Auch ein Polizeihubschrauber war bei der Fahndung im Einsatz. Derzeit werde nicht davon ausgegangen, dass von dem Mann noch eine Gefahr für unbeteiligte Personen ausgehe,

10.02 Uhr: Bericht – CSU will mit Söder-Plakaten Bundestagswahlkampf machen

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder will im Bundestagswahlkampf laut „Spiegel“ auch mit seinem eigenen Konterfei um Stimmen für die Union werben. Söder habe in einer Grundsatzrede vor der CSU-Landtagsfraktion angekündigt, für die Bundestagswahl im Herbst „Plakate mit meinem Kopf“ drucken zu lassen, berichtete das Magazin. Laut Zuhörern sagte Söder demnach, die CSU werde im Wahlkampf „nicht nur den Armin zeigen“, sondern auf vielfachen Wunsch der Basis auch ihn selbst. 

8.50 Uhr: Mindestens zehn Tote durch Tornados in China

In China haben zwei Tornados schwere Verwüstungen angerichtet und mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Mehr als 300 Menschen seien durch die Stürme im Osten sowie im Zentrum des Landes verletzt worden, teilten die Behörden mit. In der Metropole Wuhan stürzten etwa 30 Wohnhäuser ein, 26.000 Haushalte waren dort ohne Strom. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern zog der Tornado über Wuhan hinweg. Nach Behördenangaben wurden in der Millionen-Metropole sechs Menschen getötet und 200 weitere verletzt. Ein hoher Schaden entstand, als ein durch den Starkwind beschädigter Kran auf eine Baustelle kippte.

8.07 Uhr: Ärzte – Zehn Familienmitglieder bei israelischem Luftangriff im Gazastreifen getötet

Bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen sind nach Angaben von Ärzten am frühen Morgen zehn Mitglieder einer Familie getötet worden. Unter den Toten seien acht Kinder und zwei Frauen, teilten die Ärzte in dem Palästinensergebiet mit.  Der Luftangriff erfolgte den Angaben zufolge im Westen des Gazastreifens. Demnach stürzte ein dreistöckiges Gebäude im Flüchtlingslager Al-Schati ein. 

7.44 Uhr: Neue Ausschreitungen in arabisch geprägten Orten in Israel

Neben dem Konflikt Israels mit militanten Palästinensern kommt es auch in israelischen Ortschaften mit arabischen Einwohnern immer wieder zu Ausschreitungen. Trotz einer Ausgangssperre in der Stadt Lod begannen am Freitagabend wieder Konfrontationen arabischer Israelis mit Sicherheitskräften, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei sei dabei mit zwei Brandflaschen beworfen worden und habe daraufhin den Tatverdächtigen mit Schüssen am Bein verletzt und festgenommen. Das israelische Fernsehen stufte den ersten Einsatz eines Gewehrs des Typs Ruger seit Beginn der Unruhen im israelischen Kernland als Zeichen einer weiteren Eskalation ein.

4.51 Uhr: Zwei lebensgefährlich Verletzte nach Messerangriff

Bei einem Messerangriff in einer Wohnung in Bad Essen in Niedersachsen sind am Freitagabend zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Eine Mutter und ihr Kind, die offenbar auch in der Wohnung waren, seien „vorsorglich“ in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei Osnabrück auf Facebook mit. Die Einsatzkräfte suchten auch mithilfe von Hunden nach einem etwa 23-jährigen Tatverdächtigen, die Fahndung laufe. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Tatwaffe konnte bereits sichergestellt werden. Derzeit werde nicht davon ausgegangen, dass von dem Mann noch eine Gefahr für unbeteiligte Personen ausgehe, hieß es weiter. Zu den genauen Umständen der Tat konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Ein Sprecher verwies darauf, dass es im Laufe des Samstagvormittags weitere Informationen geben solle.

4.40 Uhr: Erneut israelische Luftangriffe im Gazastreifen

Der bewaffnete Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas hält unvermindert an. Die israelische Luftwaffe griff in der Nacht mehrere Ziele im Zentrum der Stadt Gaza an, wie die Armee mitteilte. Dabei sei ein „Einsatzbüro“ der Hamas nahe dem Zentrum von Gaza getroffen worden. Auch unterirdische Abschussanlagen wurden den Angaben zufolge bombardiert. Aus dem Palästinensergebiet wurden derweil die Raketenangriffe auf Israel fortgesetzt. Im Süden des Landes war Raketenalarm zu hören.

Seit Montag wurden bereits mehr als 2000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Nach Behördenangaben starben neun Menschen, darunter ein sechsjähriger Junge und ein Soldat. Mehr als 560 Menschen in Israel erlitten Verletzungen.

News vom Wochenende: Israelischer Raketenangriff auf Gebäude internationaler Medien im Gazastreifen

4.09 Uhr: Wegen Interviews mit Prinzessin Diana umstrittener Journalist verlässt die BBC

Der britische Journalist Martin Bashir, der vor mehr als 25 Jahren ein ebenso legendäres wie umstrittenes Interview mit Prinzessin Diana geführt hatte, verlässt die Rundfunkanstalt BBC. Bashir sei aus gesundheitlichen Gründen von seiner Position als Redakteur für Religionsthemen abgetreten und werde die Sendergruppe verlassen, teilte der Vizechef der BBC-Nachrichtenabteilung, Jonathan Munro, mit.

Die Methoden, mit denen der damals relativ unbekannte Bashir Mitte der 1990er Jahre das legendäre Interview mit der Ehefrau von Prinz Charles bekommen hatte, waren in den vergangenen Monaten im Auftrag der BBC von einem früheren Richter am Obersten Gerichtshof untersucht worden. Dabei ging es um die Frage, ob der Journalist die Prinzessin mit unlauteren Methoden zu dem Gespräch bewegt hatte. 

3.01 Uhr: China landet erstmals Rover auf dem Mars

China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des chinesischen Raumschiffes „Tianwen-1“ setzte am Samstagmorgen mit dem Rover „Zhurong“ an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde berichtete. „Tianwen-1“ war im vergangenen Juli von der Erde aufgebrochen und hatte im Februar die Mars-Umlaufbahn erreicht. Die chinesische Mission ist eine von drei Flügen zum Mars, die im vergangenen Sommer von der Erde gestartet waren. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA hatten damals Raketen Richtung Mars geschickt. Der US-Rover „Perseverance“ war bereits im Februar gelandet. 

2.22 Uhr: Integrationsbeauftragte verurteilt antisemitische Vorfälle in Deutschland scharf

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat antisemitische Übergriffe in Deutschland als Reaktion auf den eskalierenden Nahost-Konflikt scharf kritisiert. „Hass, Hetze und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, jüdische Symbole und Einrichtungen sind absolut inakzeptabel und niemals zu rechtfertigen“, sagte Widmann-Mauz der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Das Demonstrationsrecht und die Meinungsfreiheit enden, wo Judenhass beginnt.“ In den vergangenen Tagen gab es in Deutschland wiederholt Proteste mit antisemitischen Parolen im Umfeld von Synagogen. In mehreren Städten wurden israelische Flaggen angezündet.

2.15 Uhr: Brinkhaus will an der Spitze der Unionsfraktion bleiben

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus will sein Amt nach der Bundestagswahl behalten. „Ich möchte gerne Fraktionsvorsitzender bleiben“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“. Zu Spekulationen, wonach das Amt an den bisherigen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fallen könnte, der im Kampf um den Parteivorsitz im Team mit Armin Laschet angetreten war, sagte Brinkhaus: „Erstens wird der Fraktionsvorsitzende von der Fraktion gewählt. Und zweitens hat Armin Laschet nach meinen Informationen bislang eine einzige personelle Festlegung getroffen: Nämlich, dass er der nächste Bundeskanzler werden möchte. Und das unterstütze ich.“

0.45 Uhr: USA – Millionen-Entschädigung für Familie von schwarzem Polizeiopfer

Nach dem Tod eines Schwarzen bei einem umstrittenen Polizeieinsatz in den USA hat sich die Stadt Columbus mit der Familie des Opfers auf eine Entschädigung von zehn Millionen Dollar geeinigt. „Kein Geldbetrag wird Andre Hill jemals zu seiner Familie zurückbringen, aber wir glauben, dass dies ein wichtiger und notwendiger Schritt in die richtige Richtung ist“, sagte der Anwalt der Stadt im Bundesstaat Ohio, Zach Klein, US-Medienberichten zufolge. 

Kurz vor Weihnachten hatte ein Anwohner die Polizei in Columbus nachts zu einer Garage gerufen. Als der 47-jährige Andre Hill nach dem Eintreffen der Beamten auf diese zukam, eröffnete ein weißer Polizist das Feuer. Hill – der unbewaffnet war – trafen vier Kugeln, er starb. Der Polizist wurde wenige Tage nach dem Vorfall entlassen und wird wegen Mordes angeklagt.

0.16 Uhr: Gut 15 Jahre Haft für früheren US-Elitesoldaten wegen Spionage für Russland

Wegen jahrelanger Spionage für Russland ist ein früheres Mitglied einer Spezialeinheit der US-Armee zu 15 Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Dieses Urteil habe ein Gericht im US-Bundesstaat Virginia gefällt, erklärte das Justizministerium in Washington. Der 46-jährige Peter Debbins hatte sich im November schuldig bekannt. Der Ex-Soldat, der unter anderem in Deutschland stationiert war, hatte Militärgeheimnisse an Russland weitergegeben.

fs
DPA
AFP



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„Nicht allein NGOs überlassen“: Sassoli fordert EU-Mission zur Seenotrettung

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„Nicht allein NGOs überlassen“

Sassoli fordert EU-Mission zur Seenotrettung

Seit Jahren versuchen Menschen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen und riskieren dabei ihr Leben. EU-Parlamentspräsident Sassoli fordert nun, dass die EU die Seenotrettung wieder in den Fokus nimmt. Bisher unterstützt sie die libysche Küstenwache – und macht sich aus UN-Sicht mitschuldig.

EU-Parlamentspräsident David Sassoli hat eine europäische Mission zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer gefordert. Die Europäer hätten die Pflicht, „Leben zu retten“, sagte Sassoli bei einer Konferenz zu den Themen Asyl und Migration. „Es ist nicht länger hinnehmbar, diese Verantwortung allein den NGOs zu überlassen.“ Die EU müsse gemeinsam handeln, um im Mittelmeer „Leben zu retten und Schlepper zu bekämpfen“.

Sassoli sprach sich für eine gemeinsame europäische Such- und Rettungsmission aus, welche die Expertise aller Beteiligten nutzen müsse, „von den EU-Mitgliedern über die Zivilgesellschaft bis zu den europäischen Agenturen“. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben seit Jahresbeginn mindestens 813 Menschen bei dem Versuch, auf oftmals seeuntauglichen Booten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

Die inzwischen eingestellte EU-Marine-Mission Sophia hatte ab 2015 rund 45.000 Migranten im Mittelmeer gerettet. Ende März 2020 beschlossen die Mitgliedstaaten die neue Mission Irini, an der auch die Bundeswehr beteiligt ist. Auf Druck Italiens und anderer Mitgliedstaaten wurde das Einsatzgebiet aber weiter nach Osten verlegt als bei Sophia und befindet sich nun abseits gängiger Migrationsrouten.

Argument war, dass die Sophia-Schiffe vor Libyens Küste einen Pull-Faktor geschaffen und Flüchtlingsschleusern in die Hände gespielt hätten. Die Seenotrettung ist nicht ausdrücklich Teil des Irini-Mandats. Die EU unterstützt stattdessen die libysche Küstenwache finanziell, was bei Menschenrechtsorganisationen auf Kritik stößt. Die UNO warf Libyen und der EU kürzlich schwere Versäumnisse bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer vor.

Derzeit würden „das Leben, die Sicherheit und die Menschenrechte der Menschen, die versuchen, von Afrika nach Europa zu gelangen“, nicht ausreichend geschützt, hieß es in einem Bericht des UN-Menschenrechtskommissariats. Die UN-Experten betonen, dass Libyen kein sicherer Ort für Flüchtlinge sei, die nach ihrer Rettung an Land gebracht werden. In dem Bericht wird den EU-Staaten vorgeworfen, ihre Rettungseinsätze zurückgefahren zu haben, während private Seenotretter an ihrer Arbeit gehindert würden.



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Ausschuss ermittelt: Journalisten und Abgeordnete ausgespäht

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Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat nach Bekanntwerden der Ausspähung von Reportern und Parlamentariern unter Ex-Präsident Donald Trump eine Untersuchung eröffnet. Es sei möglich, dass es sich bei den kürzlich bekannt gewordenen Fällen um Einzelfälle handele, erklärte der demokratische Ausschussvorsitzende Jerry Nadler. Die Vorfälle würden jedoch «ernsthafte verfassungsrechtliche Bedenken und Bedenken hinsichtlich der Gewaltenteilung aufwerfen». Der Kongress müsse es dem Justizministerium «außerordentlich schwer» oder unmöglich machen, Kongressmitglieder oder Journalisten auszuspionieren.

In Trumps Amtszeit soll sich das Justizministerium Medienberichten zufolge unter anderem heimlich Telefondaten von Reportern und Zugang zu Daten mehrerer demokratischer Abgeordneter beschafft haben. Sollte es sich um eine systematische Anstrengung der Trump-Regierung gehandelt haben, die politische Opposition ins Visier zu nehmen, müssten das volle Ausmaß dieses «Machtmissbrauchs» erfasst und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, erklärte Nadler.

US-Justizminister Merrick Garland versprach Aufklärung und Konsequenzen angesichts der Ausspähung von Abgeordneten. Das Justizministerium teilte zudem mit, Garland habe sich mit Vertretern von Medien wie der «New York Times», der «Washington Post» und des Senders CNN getroffen. Es sei über die Notwendigkeit neuer Regeln gesprochen worden. Das Ministerium bekräftigte zudem, dass es bei Ermittlungen im Zusammenhang mit der Enthüllung vertraulicher Informationen durch eine informierte Person in Zukunft nicht länger auf Journalisten-Daten zugreifen werde, um Informationen über deren Quellen zu erlangen.

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Bundesregierung im Vergleich: Klöckner hat klimaschädlichsten Dienstwagen

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Bundesregierung im Vergleich

Klöckner hat klimaschädlichsten Dienstwagen

Dienstwagen sollen klimafreundlicher werden, fordert die Bundesregierung regelmäßig. Doch geht sie mit gutem Beispiel voran? Nicht immer, sagen Experten und kritisieren, dass die angegebenen CO2-Werte häufig nicht der Realität entsprechen. Diese Minister sind mit den klimaschädlichsten Fahrzeugen unterwegs.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner von der CDU fährt aktuell den klimaschädlichsten Dienstwagen der Bundesregierung. Ihr verlängerter Audi A8 Diesel (Audi A8 L 50 TDI Quattro) stößt 191 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Das geht aus der Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, die dem „Tagesspiegel“ vorliegt. Auf Platz zwei folgt demnach Kanzleramtsminister Helge Braun von der CDU, der mit seinem BMW 730Ld 150 Gramm ausstößt. Seit 2020 gilt in der EU für Hersteller ein CO2-Flottengrenzwert von 95 Gramm.

CDU-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, SPD-Justizministerin Christine Lambrecht und SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil pusten alle drei mit einem Audi A8 jeweils 66 Gramm in die Atmosphäre. Bei Verkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU sind es über seinen BMW 745 nur 60 Gramm. SPD-Umweltministerin Svenja Schulze verfügt ebenfalls über ein solches Modell, berichtet die Zeitung. Mit einem anderen Motor stößt sie aber nur 52 Gramm aus. Ales einziges Mitglied der Bundesregierung fährt sie zudem zusätzlich ein reines Elektroauto, das 0 Gramm CO2 ausstoßen soll – ein Mercedes EQC 400.

Die Ministerriege kann auch auf gepanzerte Fahrzeuge zurückgreifen. Bei diesen 14 „sondergeschützten Limousinen“ liegt der CO2-Ausstoß wegen des hohen Gewichts, das mit der großen Sicherheit einhergeht, zwischen 260 und 421 Gramm CO2 pro Kilometer. Mit diesen Autos können auch Angela Merkel, Olaf Scholz, Horst Seehofer, Heiko Maas und Annegret Kramp-Karrenbauer unterwegs sein. Sie sind in der Einzelliste nicht aufgeführt, heißt es in dem Bericht.

Die CO2-Werte, die die Bundesregierung auf dem Papier angibt, dürften in der Realität allerdings noch höher ausfallen. „In unseren Dienstwagenumfragen zeigen wir jedes Jahr: Die Emissionen der Dienstwagen im Realbetrieb sind bei Verbrennerfahrzeugen wesentlich höher und damit gleichzeitig auch die CO2-Emissionen“, erklärt Barbara Metz, stellvertretenden Geschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem „Tagesspiegel“.

Bei Plug-in-Hybriden sei es besonders drastisch. „Auf dem Papier ein Klimagewinn, auf der Straße ein Spritschlucker. Denn gerade die dienstlich genutzten Fahrzeuge werden häufig nicht geladen, der Löwenanteil der Strecke wird im Verbrennungsmodus gefahren.“



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