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WM-Chancen von Dominik Kahun und Korbinian Holzer nach Wechsel

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Die Trades von Dominik Kahun und Korbinian Holzer am letzten Tag der NHL-Transferperiode sorgen in der deutsche Eishockey-Szene für Aufsehen.

Für Kahun, der mit den Pittsburgh Steelers zuvor auf Playoff-Kurs lag, ist der Wechsel zu den Buffalo Sabres sportlich gesehen ein Rückschritt.

Korbinian Holzer dagegen steigt auf – sein Ex-Arbeitgeber Anaheim Ducks hat kaum noch Chancen auf die Playoffs, sein neues Team aus Nashville ist mittendrin im Kampf um die K.o-Spiele. (DATENCENTER: Die Tabellen der NHL)

Im SPORT1-Podcast „Die Eishockey Show“ erklärt SPORT1-Experte Rick Goldmann, warum beide Trades auch Auswirkungen auf die Chancen der beiden Stars haben, bei der Eishockey-WM (ab 8. Mai LIVE im TV auf SPORT1) für Deutschland zu spielen.

„Die Eishockey Show“ – Jeden Donnerstag bei SPORT1SpotifyApple Podcasts und allen gängigen Podcast-Plattformen!

Trades von Kahun und Holzer mit Auswirkungen auf WM

Denn die Playoff-Chancen ihrer NHL-Teams spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob die Stars zu den Titelkämpfen in der Schweiz kommen können.

„Anaheim war klar aus den Playoffs raus, das heißt, Korbinian Holzer hätte zur WM kommen können. Nashville dagegen hat gute Chancen, in die Playoffs zu kommen. Damit steht nach dem Trade im Moment ein Fragezeichen hinter der WM für Holzer“, erklärt Goldmann.

Auf der anderen Seite wird sich der DEB wohl über einen Top-Angreifer freuen dürfen.

„Dominik Kahun hat mit Pittsburgh bei einem absoluten Topklub gespielt, die waren klar in den Playoffs und werden da wahrscheinlich auch weit kommen. Das heißt, er hätte sehr wahrscheinlich nicht an der WM teilnehmen können“, analysiert der SPORT1-Experte: „Bei Buffalo glaube ich nicht, dass sie die Playoffs noch schaffen, deshalb ist die WM-Teilnahme für Kahun nach dem Wechsel sehr nah – wenn er denn Lust hat.“

Goldmann: „Glaube nicht, dass Holzer damit gerechnet hat“

Dass gleich zwei DEB-Stars plötzlich umziehen müssen, hängt mit ihrer besonderen Situation in der NHL zusammen, wie Goldmann erklärt: „Beide haben nur noch ein Jahr Vertrag, dabei wird man natürlich immer leicht zum Spielball in einem Trade.“

Dennoch dürfte zumindest Holzer nach viereinhalb Jahren in Anaheim vom Last-Minute-Transfer ein Stück weit überrascht worden sein.

„Bei Korbinian Holzer glaube ich nicht, dass er selbst damit gerechnet hat. Er hatte sich einen Namen gemacht als sehr starker Defensiv-Verteidiger, der auch Depth-Verteidiger ist, also in der Tiefe des Kader als fünfter, sechster, siebter Verteidiger“, analysiert Goldmann Holzers Situation. 

Darüber hinaus sei der 32-Jährige ein Spieler, der auch Leistung bringe, wenn er mal ein Spiel nicht spielt. „Das ist eine Qualität, die nicht viele haben, weil viele ihre Eiszeit brauchen, damit sie ihre Qualität abrufen können“, stellt der Ex-DEL-Spieler fest.

Die NHL LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM

Last-Minute-Trades sind „organisatorisch eine Meisterleistung“

Dass solche Trades aber nicht nur einfach ein Standortwechsel beinhalten, sondern auch „organisatorisch eine Meisterleistung“ sind, bestätigt SPORT1-Moderator Sascha Bandermann am Beispiel Holzer: „Du bekommst mittags Bescheid, packst deine Koffer – er hat gerade so noch seinen Flieger bekommen, auch nur, weil der Flug Verspätung hatte. Er ist dann um 1 Uhr nachts in Nashville angekommen – und am nächsten Tage stehst du auf dem Eis und bist beim Training.“

Die Eishockey Show – Jeden Donnerstag auf SPORT1 und überall, wo es Podcasts gibt © SPORT1

Im Leistungssport Eishockey bleibt keine Zeit für lange Eingewöhnung, was gerade für das private Umfeld der Spieler eine große Herausforderung darstellt.

„Da hängt ja oft auch Familie mit dran, die Leute wohnen da und haben ihre Freunde. Die verdienen zwar gut Geld, aber du bekommst eben einfach von heute auf morgen einen Anruf – und dann bist du plötzlich woanders und musst dich erstmal zurechtfinden in einem komplett neuen Umfeld. Und dann musst du aber schon am nächsten Tag deine Leistung bringen“, erklärt Goldmann die Kehrseite im Leben eines NHL-Profis.

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Simon Rolfes hat bei Volland-Comeback Hoffnung

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Die Bundesliga pausiert bis mindestens 30. April. Das kommt vor allem Kevin Volland zugute. Der Bayer-Stürmer könnte wider Erwarten doch noch im Saison-Endspurt mitmischen.

Rückblick: Volland riss sich am 24. Februar im Europa-League-Hinspiel gegen den FC Porto das Syndesmoseband im linken Sprunggelenk. Eigentlich wäre das das vorzeitige Saisonaus für den 27-Jährigen gewesen.

Aufgrund der Corona-Krise könnte Volland aber doch noch auflaufen. Bayer-Sportchef Simon Rolfes macht im Gespräch mit SPORT1 Hoffnung: „Bei einem normalen Saisonverlauf hätte Kevin wohl kein Spiel mehr gemacht. Durch die Verschiebung können wir darauf hoffen, dass er im Mai vielleicht spielt. Die Chance ist da, dass er noch ein paar Einsätze bekommt.“

Volland ackert momentan eifrig am Comeback. „Zurzeit befindet er sich noch im Reha-Training“, sagt Rolfes. „Er ist aber gut unterwegs, verhält sich top-professionell und macht Fortschritte.“

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Bleibt Volland in Leverkusen?

Volland selbst sagte kürzlich: „Ursprünglich waren wir davon ausgegangen, dass ich sechs Wochen an Krücken gehen muss. Die konnte ich aber schon nach vier Wochen beiseitelegen“ Außerdem sagte er in der Sport Bild: „Ich will diese Saison noch richtig eingreifen. Ich denke, dass ich Anfang Mai bereit wäre, um mit der Mannschaft auf dem Platz zu trainieren.“

Klar ist: Volland gehört zu Bayers absoluten Leistungsträgern. Bis zu seiner Verletzung machte der gebürtige Allgäuer in dieser Saison in 22 Ligaspielen neun Tore und gab zudem acht Assists. Wird Bayer seinen Top-Scorer, dessen Vertrag im nächsten Jahr ausläuft, halten?

SPORT1 weiß: Bislang haben die Bayer-Bosse ihrem Stürmer (Marktwert 35 Millionen Euro) noch kein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht. Rolfes: „Wir sind mit Kevin im Austausch, aber auch hier ist die Situation so, dass viele Dinge aufgrund der schwierigen Lage zurzeit einfach nicht möglich sind. Kevin kennt aber auch unsere Einschätzung: Er ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Grundsätzlich möchten wir unsere Stammspieler halten. Das gilt auch für Kevin.“

Rolfes entspannt bei Havertz und Aránguiz

Am liebsten würden die Leverkusener auch Top-Talent Kai Havertz halten. Wie SPORT1 mehrfach berichtete, strebt der 20-Jährige allerdings einen Wechsel zu einem europäischen Spitzenklub an. Ein Verbleib ist aufgrund der Corona-Krise aber aktuell nicht ausgeschlossen.

Rolfes dazu: „Es ist der gleiche Stand wie vorher auch: Kai hat Vertrag, wir sehen uns da in einer ganz entspannten Position. Dass Kai aber irgendwann den Verein verlassen wird, das wäre keine Überraschung. Zu etwaigen Wasserstandsmeldungen gibt es aber keinen Anlass.“

In fortgeschrittenen Gesprächen ist man dagegen mit Charles Aránguiz. Der Vertrag des 30-jährigen Chilenen läuft zum 30. Juni aus. Die Werkself soll dem Routinier, der in seine sechste Saison in Leverkusen gehen könnte, bereits ein lukratives Angebot gemacht haben. „Wir sind in guten Gesprächen und haben von Charly positive Signale erhalten. Durch die Corona-Situation sind unsere Gespräche gerade unterbrochen.“

„Als hätte man auf Pause gedrückt“

Überhaupt seien dem Bayer-Sportchef derzeit in Sachen Kaderplanung die Hände gebunden. „Der Markt ist an sich relativ ruhig in dieser Zeit. Dennoch gibt es genügend zu tun. Ich bin in ständigem Austausch mit der Mannschaft. Richtig ist aber, dass der Transfermarkt, der allmählich eigentlich in Bewegung kommen würde, zurzeit völlig ruht. Das wird sich alles verschieben. Keiner weiß, wo er im nächsten Jahr spielt, in welcher Liga, in welchem Wettbewerb. Es ist, als hätte man im Transfermarkt auf Pause gedrückt.“

Seit Mittwoch befinden sich die Bayer-Profis wieder im Trainingsbetrieb. „Unsere Vielzahl an Möglichkeiten in der BayArena haben wir ausgenutzt“, erklärt Rolfes.

„Wir haben die Spieler auf unterschiedliche Kabinen und Trainingsplätze verteilt. Sie trainieren zeitlich versetzt und so, dass die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet sind und die Bestimmungen eingehalten werden, insbesondere natürlich die nötigen Abstände. Es gibt auch kein gemeinsames Frühstück oder Mittagessen als Buffetform. Natürlich gibt es klare Regeln und die halten auch wir ein. Es ist aber wichtig, zu verstehen, dass wir hier unserem Beruf nachgehen.“



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Bis 2023: FC Bayern verlängert den Vertrag mit Hansi Flick | FC Bayern München | SPOX

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Der FC Bayern München verlängert mit Trainer Hansi Flick. Nach der Entlassung von Niko Kovac im Herbst 2019 übernahm der 55-Jährige und bekommt jetzt ein neues Arbeitspapier bis 2023.

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Saisonstart ohne Zuschauer „macht keinen Sinn“

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