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Wie Max Eberl an einer erfolgreichen Zukunft bastelt

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Abklatschen, lächeln – und bloß nicht verkrampfen! Anhand der jüngsten Flut an Vertragsverlängerungen hat Max Eberl eine gewisse Routine entwickelt.

Für das obligatorische Foto nach der Unterschrift von Christoph Kramer posierte der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach so abgeklärt, dass die Social-Media-Abteilung der Fohlen schon ironisch nach dem Unterschied zu den vorherigen Verlängerungen von Yann Sommer, Lászlo Bénes und Florian Neuhaus fragte.

Platz eins ist für Eberl offensichtlich kein Ruhekissen – im Gegenteil: Der Gladbacher Macher bastelt mit seiner Personalpolitik fleißig am langfristigen Erfolg.

Es sei zu spüren, sagte Kramer unabhängig vom derzeitigen Höhenflug, dass „man einen klaren Plan und eine klare Vision hat“. Bénes und Neuhaus unterschrieben kürzlich bis 2024, Sommer und Kramer bekannten sich bis 2023 zur Borussia.

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Eberl hofft auf Zakaria-Verlängerung

Geht es nach Eberl, soll ein weiterer Schlüsselspieler folgen: Mittelfeldregisseur Denis Zakaria, der vor allem von englischen Topklubs heiß umworben wird. „Zakaria ist ein hervorragender Spieler, mit dem wir zusammenarbeiten wollen“, sagte Eberl jüngst im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1: „Er hat noch Vertrag (bis 2022, Anm.d.Red.), aber verlängern wäre ein Traum.“

Angesichts des sportlichen Höhenflugs ist Träumen dieser Tage am Niederrhein aber explizit erlaubt. Mit aktuell 28 Punkten spielt der Tabellenführer seine beste Saison seit der bislang letzten Meisterschaft 1978/77. Vor dem Kracher gegen den FC Bayern am Samstag (Bundesliga: Borussia Mönchengladbach – FC Bayern, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) befinden sich die Gladbacher in ihrer aktuellen Form mindestens auf Augenhöhe mit dem Titelverteidiger.

„Träumen sollen wir alle und dafür stehen wir“, betonte Eberl. „Die Meisterschaft wäre etwas Außergewöhnliches. Wir sind nicht der Spitzenverein für die Meisterschaft, aber es ist schön, in diesem Bezug genannt zu werden.“

Eberl: „Wenn die Großen schwächeln, wollen wir da sein“

Seit elf Jahren ist der 46-Jährige bereits beim VfL als Sportdirektor tätig, aus einem Abstiegskandidaten baute Eberl in den vergangenen Jahren ein Team, das regelmäßig um die internationalen Plätze mitspielt. „Für uns ist der Weg wichtig. Wenn wir es top machen und die Großen schwächeln, dann wollen wir da sein.“

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Dass man mitunter auch mal eine neue Richtung einschlagen muss, um zum Ziel zu kommen, hat Eberl Anfang dieses Jahres mit der Trennung von Trainer Dieter Hecking und der Verpflichtung von Marco Rose gezeigt. „Wir sind diesen Schritt gegangen, der auch riskant ist“, erklärte Eberl die Entscheidung, die er nicht bereut.

Auch die Kaderplanung lief im Sommer nicht geräuschlos ab. So sorgte der Wechsel von Michael Cuisance zum FC Bayern zunächst für Verstimmung aufseiten der Gladbacher, die „strategische Entscheidung“ (Eberl) sorgte aber für einen „sauberen Kader“ und spülte immerhin zwölf Millionen Euro in die Gladbacher Kasse. 

Neuzugänge Thuram, Embolo und Co. überzeugen

Geld, das Eberl in Neuzugänge reinvestierte. Marcus Thuram (9 Millionen Euro) und Breel Embolo (10 Millionen) kosteten jeweils weniger und sind aktuell nur zwei der vielen Gesichter der Gladbacher Aufschwungs. Mit den Abwehrspielern Stefan Lainer und Ramy Bensebaini wurden zudem Baustellen der vergangenen Spielzeiten geschlossen.

Man habe jetzt einen Kader, „mit dem wir uns identifizieren können“, stellte Eberl nicht ohne Stolz fest.

Publikumsliebling und Identifikationsfigur Patrick Herrmann stand im Sommer noch kurz vor dem Abschied, befindet sich aber nun in der Form seines Lebens und ist aus der aktuellen Erfolgself nicht wegzudenken.

Stimmung hochhalten, Team zusammenhalten

Beim überzeugenden 4:2 gegen den SC Freiburg saßen daher etwa Kapitän Lars Stindl und Stürmer Alassane Plea nur auf der Bank. „Wir müssen immer wieder Entscheidungen treffen, die nicht einfach sind“, sagte Rose. „Aber die Jungs reagieren richtig gut.“

Die gute Stimmung innerhalb des Teams gilt es hochzuhalten. Die laut Embolo „gesunde Konkurrenz“ innerhalb des Kaders ist schließlich auch ein Faktor, um langfristig in der Erfolgsspur zu bleiben.

Das Team auch so zusammenzuhalten, ist Eberls Aufgabe – aber da kann er ja mittlerweile auf gewisse Routinen zurückgreifen.



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SSC Neapel – Achtelfinale erreicht – aber Ancelotti entlassen – Sport

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Der SSC Neapel verkündet in der Nacht nach dem 4:0 gegen Genk die Trennung vom früheren Bayern-Coach. Frankreichs Nationaltrainer Deschamps verlängert, Ansu Fati vom FC Barcelona schafft einen Rekord.

SSC Neapel, Ancelotti: Der frühere Bayern-Coach Carlo Ancelotti ist nach dem Einzug in das Achtelfinale der Champions League als Trainer beim SSC Neapel beurlaubt worden. Das teilte der italienische Club am späten Dienstagabend mit. Zuvor hatte Neapel durch ein 4:0 gegen KRC Genk die K.o.-Runde der Fußball-Königsklasse erreicht und erstmals nach zuvor neun sieglosen Spielen wieder gewonnen.

Unmittelbar nach dem Spiel hatte der 60-Jährige Rücktrittsgedanken zurückgewiesen. „Ich bin noch nie in meinem Leben zurückgetreten – und ich werde es nicht tun“, hatte Ancelotti dem Sender Sky Sport Italia gesagt. Italienische Medien hatten zuvor schon spekuliert, dass Ancelotti trotz des Sieges das letzte Mal auf der Trainerbank in Neapel sitzen könnte. Der Club steht in der Serie A derzeit nur auf Platz sieben. Im Gespräch als Ancelotti-Nachfolger ist Ex-Nationalspieler Gennaro Gattuso, der zuletzt den AC Mailand trainierte.

Champions League, Barcelona: Toptalent Ansu Fati vom FC Barcelona hat einen 22 Jahre alten Champions-League-Rekord gebrochen und ist nun der jüngste Torschütze in dem Wettbewerb. Der Fußball-Profi traf am Dienstag nach seiner Einwechslung spät zum 2:1 (1:1)-Sieg bei Inter Mailand (87. Minute). Fati war bei seinem Premierentreffer in der Königsklasse 17 Jahre und 40 Tage alt und damit deutlich jünger als der bisherige Rekordhalter Peter Ofori-Quaye, der 1997 im Alter von 17 Jahren und 195 Tagen für Olympiakos Piräus getroffen hatte.

Barça hatte jüngst den bis 2022 laufenden Vertrag mit dem Toptalent deutlich aufgebessert. Die Ausstiegsklausel für den Youngster, der in dieser Saison im Alter von 16 Jahren und 304 Tagen zum jüngsten Torschützen der Katalanen in der spanischen Liga geworden war, wurde von 100 auf 170 Millionen Euro angehoben. Zudem war Fati durch seinen Einsatz beim 1:1 bei Borussia Dortmund bereits zum jüngsten Barça-Spieler in der Champions League geworden.

Frankreich, Trainer: Der französische Weltmeister-Trainer Didier Deschamps hat seinen Vertrag bis zum Ende der Fußball-WM 2022 in Katar verlängert. Darauf verständigte sich der 51 Jahre alte Coach mit dem Verbandspräsidenten Noël Le Gräet. Das teilte der französische Verband FFF am Dienstag in Paris mit. Der aus dem südwestfranzösischen Bayonne stammende Deschamps war schon als Spieler 1998 Weltmeister, übernahm 2012 als Trainer die Nationalmannschaft und führte sie im vorigen Jahr in Russland zum zweiten Titel. Bei der kommenden EM-Endrunde ist Frankreich am 16. Juni 2020 in München erster deutscher Vorrundengegner. Bei der vergangenen Endrunde im eigenen Land hatten die Franzosen 2016 das Finale gegen Portugal verloren und damit den zweiten EM-Triumph nach 1984 verpasst. Die Portugiesen spielen im kommenden Jahr in der gleichen Gruppe wie Deutschland und Frankreich.

Youth League, BVB: Fußball-Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko (15) hat in der Uefa Youth League einen Dreierpack für Borussia Dortmund erzielt und erneut massiv auf sich aufmerksam gemacht. Gegen Slavia Prag setzte sich der BVB mit 5:1 (3:0) durch und zog am letzten Spieltag der Gruppenphase als Zweiter ins Sechzehntelfinale ein. Neben Moukoko (26./34./64.), der seine Treffer zwei, drei und vier in der Youth League erzielte, traf Giovanni Reyna (39./59.), Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna, doppelt und bereitete zwei Treffer vor.

Eishockey, CHL: Vorjahresfinalist Red Bull München hat den Einzug ins Halbfinale der Champions Hockey League (CHL) verpasst. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen den schwedischen Vizemeister Djurgardens IF unterlag die Mannschaft von Trainer Don Jackson 0:3 (0:0, 0:1, 0:2). Bereits im Hinspiel vor einer Woche war der souveräne Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit 1:5 unter die Räder gekommen. Tom Nilsson (23.), Kalle Ostman (44.) und Henrik Eriksson (57.) erzielten die Tore für die Gäste. Ostman traf bereits aufs leere Tor, nachdem Jackson weit vor Schluss schon alles auf eine Karte gesetzt hatte und Goalie Daniel Fießinger für einen sechsten Feldspieler herausnahm. Auch Eriksson schob den Puck in der Schlussphase ins Empty Net. Der deutsche Eishockeymeister Adler Mannheim und CHL-Debütant Augsburger Panther waren bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

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Von Johannes Aumüller




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VW Golf 8 folgt dem digitalem Trend in achter Generation

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Ein Dauerbrenner geht in die nächste Runde: Nach 35 Millionen Verkäufen und 45 Jahren bringt VW jetzt die achte Generation des Golf an den Start.

Seit Jahrzehnten das meistverkaufte Auto im Land, tut sich der Bestseller zwar zunehmend schwerer gegen die allgegenwärtigen SUVs und die aufstrebenden Stromer. Doch mit alten Stärken und neuen Errungenschaften soll er die Führung halten – und das beginnt schon beim Preis. Denn der wird sich kaum verändern und zum Bestellstart im Lauf des Dezembers bei knapp 20.000 Euro liegen, versprechen die Niedersachsen.

Auch beim Golf 8 setzt VW auf attraktive Preise: Als Basismodell mit 66 kW/90 PS wird der Neue knapp 20.000 Euro kosten © Volkswagen AG/dpa-mag

Dafür gibt es einen Golf, wie er typischer kaum sein könnte. Denn wie schon bei den sechs Generationswechseln zuvor, hat er sich auf den ersten Blick nur ganz behutsam weiter entwickelt. Form und Format sind deshalb nahezu identisch und von ein paar schärferen Falten im Blech und den neuen LED-Scheinwerfern einmal abgesehen, sieht der Neue ganz so aus wie der Alte.

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Innen fit für die Generation Smartphone

Aber auf den zweiten Blick hat sich dann doch etwas mehr getan. Das gilt diesmal vor allem für das Interieur, das sich fit macht für die Generation Smartphone. Konsequenter als jeder andere Kompakte und als manches moderne Elektroauto verzichtet der Golf auf Taster und Schalter und setzt auf ein multimediales, digitalisiertes Bedienerlebnis.

Kein Drehen oder Schieben mehr - zum bedienen der Schweinwerfer oder des Luftregler reicht ein Fingertipp
Kein Drehen oder Schieben mehr – zum bedienen der Schweinwerfer oder des Luftregler reicht ein Fingertipp © Volkswagen AG/dpa-mag

Virtuelle Instrumente, ein ziemlich frei konfigurierbarer Touchscreen, Sensorfelder für Licht und Co, berührungsempfindliche Slider statt haptischer Drehschalter und dazu eine Sprachbedienung ohne feste Befehle sowie eine umfassende Gestensteuerung. Selbst wenn es VW nicht ganz so weit treibt wie Mercedes mit seinem MB UX-System oder Peugeot mit dem i-Cockpit, kann man ein Auto aktuell nicht viel moderner bedienen. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, gibt es zum ersten Mal im großen Stil bei VW Updates «over the air» und «Functions on demand» – so können neue Funktionen von der Navigation bis zum wischenden Blinker wie Apps auf dem Smartphone dazu gebucht werden.

Intelligente Assistenten, herkömmliche Motoren

Zum neuen Bediensystem gibt es auch mehr elektronische Assistenten. Für mehr Sicht und weniger Ablenkung kann man erstmals Matrix-Scheinwerfer und ein Head-up-Display bestellen und der Travel Pilot nimmt dem Fahrer jetzt bis 210 km/h auf der Autobahn fast alle Aufgaben ab. Außerdem vernetzt er sich selbstständig mit den Fahrzeugen in seiner Umgebung und nutzt deren Sensoren kurzerhand mit: Warnungen können dann zum Beispiel deutlich früher angezeigt werden.

Touchscreen, Sensorfelder und Sprachassistent - im Inneren des neuen Golf haben sich digitale Bedienelemente durchgesetzt
Touchscreen, Sensorfelder und Sprachassistent – im Inneren des neuen Golf haben sich digitale Bedienelemente durchgesetzt © Volkswagen AG/dpa-mag

Auch unter der Haube tut sich einiges. VW beweist, dass der Verbrenner aller elektrischen Euphorie zum Trotz noch lange kein Auslaufmodell ist – nicht umsonst haben die Niedersachsen den Verbrauch um bis zu 17 Prozent gedrückt und dank einer neuen Katalysatoren-Technik mit doppelter Harnstoffeinspritzung für 80 Prozent weniger Stickoxide einen der saubersten Diesel der Welt im Angebot. Mittelfristig wird es den Golf mit einem runden Dutzend Motoren von 66 kW/90 PS bis 221 kW/300 PS geben, von denen acht Triebwerke neu im Programm sind – darunter drei Benziner mit Mild-Hybrid-Technik und gleich zwei Plug-in-Hybriden mit über 60 Kilometern elektrischer Reichweite.

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Beim Fahren ganz der Alte

So neu der neue Golf in technischer Hinsicht ist, so vertraut fühlt er sich beim Fahren an: Einsteigen, anlassen, losfahren. Selbst die komplett umgekrempelte Bedienung gibt keine Rätsel auf und das Fahrverhalten ist wie immer tadellos. Auf maximale Stimmigkeit ausgelegt, aber keineswegs lust- und gefühllos, erfüllt er viele Ansprüche noch ein kleines bisschen besser.

Der neue Golf zeigt sportlichen Ambitionen: Mit dem 110 kW/150 PS-Benziner erreicht er ein Spitzentempo von 224 km/h
Der neue Golf zeigt sportlichen Ambitionen: Mit dem 110 kW/150 PS-Benziner erreicht er ein Spitzentempo von 224 km/h © Volkswagen AG/dpa-mag

Er federt komfortabler, lenkt präziser, schaltet sanfter und ist leiser. Und so gemütlich und gutmütig er sich gibt, so engagiert kann man ihn bewegen. Und dafür muss man nicht einmal auf den GTI warten. Sondern schon mit dem neuen 110 kW/150 PS-Benziner ist der Golf ein ziemlich sportliches Fahrzeug. Kein Wunder, bei einem Sprintwert von 8,5 Sekunden und ein Spitzentempo von 224 km/h.

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Fazit: Mit alten Tugenden für die neue Zeit gerüstet

Ja, eine Revolution ist er nicht. Sondern auch der neue Golf ist sich und seinen alten Idealen treu geblieben. Aber er macht sich auch fit für die Zukunft – genau wie die vielen Generationen vor ihm. Zwar wird die SUV-Welle ihn weiter unter Druck setzen. Und wenn der Siegeszug der Stromer tatsächlich Fahrt aufnimmt, wird er womöglich irgendwann einen ID3 neben sich dulden müssen. Aber bis dahin hat der Altmeister allemal das Zeug dazu, seine Spitzenposition als Bestseller zu behaupten.

Datenblatt: VW Golf 1.5 TSI

Motor und Antrieb: Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer
Hubraum: 1498 ccm
Max. Leistung: 110 kW/150 PS bei 5000 bis 6000 U/min
Max. Drehmoment: 250 Nm bei 1500 bis 3500 U/min
Antrieb: Frontantrieb
Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe

Maße und Gewichte

Länge: 4284 mm
Breite: 1789 mm
Höhe: 1456 mm
Radstand: 2636 mm
Leergewicht: k.A.
Zuladung: k.A.
Kofferraumvolumen: 380-1237 Liter

Fahrdaten

Höchstgeschwindigkeit: 224 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,5 s
Durchschnittsverbrauch: k.A.
Reichweite: k.A.
CO2-Emission: k.A.
Kraftstoff: Superbenzin
Schadstoffklasse: EU6d
Effizienzklasse: k.A.

Kosten

Basispreis der Modellreihe (66 kW/90 PS): ca. 20.000 Euro
Grundpreis des VW Golf 1,5 TSI (110 kW/150 PS): 28.530 Euro
Typklassen: k.A.
Kfz-Steuer pro Jahr: k.A.

Wichtige Serienausstattung

Sicherheit: Front-, Seiten- und Vorhangairbags, LED-Scheinwerfer, Spurhalte-Assistent
Komfort: Klimaanlage, digitales Cockpit, Touchscreen-Infotainment
Spritspartechnik: Start-Stopp-Automatik



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Elf Abos sollt ihr sein | ZEIT ONLINE

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Wer musste zittern?

Der BVB, und das
lag nicht nur am kühlen Dortmunder Winterwetter. Mit viel, viel Glück
hat es die Borussia doch noch ins Achtelfinale geschafft, weil sie gegen
das bereits ausgeschiedene Slavia Prag 2:1 gewann und der Konkurrent
Inter Mailand eben nicht gewinnen konnte, sondern gar verlor. Zu sehen
aber war vor allem der typische 2019er BVB: eine seltsame Mischung aus furiosen Angriffen, Lethargie und schlimmen Abwehrpatzern. So schön das
1:0 über den wunderbaren Achter Julian Brandt, Marco Reus und Jadon Sancho anzusehen war, so orientierungslos wirkte die Abwehr um Mats Hummels beim Ausgleich. Weil Inter Mailand 800 Kilometer weiter südlich
in derselben Minute ebenfalls ausgleichen konnte, war der BVB zu diesem
Zeitpunkt ausgeschieden. Es war spannend, auch weil immer wieder Roman Bürki retten musste, nach dem Abpfiff wurde der Torwart von der
Südtribüne gefeiert. Sprechchöre für Ondrej Kudela wären aber auch
angebracht gewesen. Der Tscheche hatte es geschafft, aus einem halben
Meter den Ball frei am Dortmunder Tor vorbeizuknicken. So bleibt die
Ahnung, dass so ein Achtelfinale ja ganz nett ist, die Sorgen um die
BVB-Abwehr in den nächsten europäischen Spielen aber nicht weniger
werden.

Wer freute sich besonders?

Lucien Favre. Der
BVB-Coach muss ja stets mit dem Vorurteil kämpfen in etwa so viel Feuer
zu versprühen wie ein Schweizer Gletscher. Aber schon während des Spiels
legte er in seiner Coaching Zone ganz aufgeregt gefühlt mehr Meter
zurück als einige seiner Spieler. Nach dem Schlusspfiff fiel er Michael Zorc in die Arme und stürmte auf den Rasen als feiere er die
Meisterschaft. „Lucien Favre ist emotionaler geworden. Er hat uns damit
auf den richtigen Weg gebracht“, sagte der Kapitän Mats Hummels
hinterher. Und ganz nebenbei hat sich Favre erst einmal ein wenig mehr
Zeit als BVB-Trainer erkauft
.

Wohin sollte der BVB einen Kasten Bier schicken?

Nach Barcelona.
Vorher hatten viele BVB-Fans geschimpft, weil Barca, das schon fürs
Achtelfinale qualifiziert war, nur mit einer B-Elf gegen Mailand antrat.
Ohne Messi, ohne Ter Stegen, ohne Busquets, Suárez und andere vermutete
so mancher, die Katalanen würden abschenken. Sie hätten sich nicht mehr
irren können. Barca bewies Größe, kämpfte um jeden Ball und gewann bei
Inter 2:1. Der ein oder andere Spieler aus der zweiten Reihe nutzte die
Chance zu zeigen, dass auch er kicken kann, die Torschützen Carles Perez
und Ansu Fati zum Beispiel. Letzter ist mit seinen 17 Jahren übrigens
jüngster Torschütze der Champions-League-Geschichte.

Was machte der Titelverteidiger?

Jürgen Klopps FC
Liverpool hatte es spannend gemacht. Eine Niederlage bei RB Salzburg und
der Titelverteidiger hätte sich schon nach der Vorrunde aus der
Champions League verabschiedet. Und die ersten Minuten sah es
tatsächlich so aus. Die Österreicher fegten über Liverpool hinweg,
vergaßen nur, ein Tor zu schießen. In einem völlig wildem Fußballspiel,
das komplett ohne Mittelfeld stattzufinden schien, gewann am Ende aber
zum Glück nicht das Team mit den besten Leichtathletik-Fähigkeiten,
sondern das, das eben auch noch etwas mehr mit dem Ball anzufangen
wusste. Sehenswert vor allem das 2:0 von Mo Salah aus unmöglichem
Winkel.

Warum war das dennoch kein guter Champions-League-Tag?

Wegen des
Rechtepakets A1. Das beinhaltet die Topspiele am Dienstagabend und wurde
nun an Amazon Prime Video verscherbelt. Von der Saison 2021/22 an
braucht der Fernsehfan nun wahrscheinlich gleich drei Pay-TV-Abos, so er
denn alle Spiele live sehen möchte: Sky, Dazn und Amazon Prime Video.
Das ist nicht nur teuer, sondern auch unübersichtlich. Mal schauen,
welche Anbieter in den kommenden Jahren noch hinzukommen: Netflix, Bibel
TV, Home Shopping Europe? Vielleicht werden ja nicht nur die Spieltage,
sondern auch die Spiele zerstückelt. Der Anstoß läuft dann auf
Instagram, alles kurz vor und nach der Halbzeit auf TikTok, und die
Schlussphase auf Apotheken Umschau Online. Aber wie sagte schon Sepp Herberger, einer der berühmtesten Influencer des vergangenen
Jahrhunderts: Elf Abos sollt ihr sein!



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