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Whiterun Valley Mod 🏹 // Skyrim Mods // Deutsch (German)

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Whiterun Valley Mod // Skyrim Mods // Deutsch (German)
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(Geld wird verwendet für neue Spiele, Aufrüstung [z.B. Mikrofon für bessere Audio, Videokamera, Headset, Pc Teile, etc.], einen Kaffee zwischendurch, bessere Aufnahme- und Schnittprogramme, usw.) 🙂

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Die Mod:

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Beschreibung:

The Elder Scrolls V: Skyrim ist ein Computer-Rollenspiel.

Die Handlung des Spiels setzt circa 200 Jahre nach den Ereignissen in The Elder Scrolls IV: Oblivion an. So finden sich auch einige Bezüge zum Vorgängerteil wieder. Den Ort der Geschehnisse bildet die nördlich von Cyrodiil gelegene Provinz Himmelsrand (Skyrim). Der Hintergrund ist eine Weissagung der für die Serie namensgebenden „Elder Scrolls“ über die Rückkehr der Drachen. Da niemand dieser Prophezeiung Glauben schenken wollte, werden die Bewohner von Himmelsrand von der Ankunft vollkommen unvorbereitet überrascht. Gemäß der Vorhersehung gebe es jedoch eine Person, den „Dovahkiin“, umgangssprachlich auch „Drachenblut“ (im Original „Dragonborn“) genannt, welcher aus dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen besteht und vom Schicksal dazu auserkoren wurde, Alduin den Weltenfresser (der Haupt-Gegner des Spiels) zu töten.

Zusätzlich ist die politische und gesellschaftliche Lage in Himmelsrand sehr angespannt. Das Kaiserreich von Cyrodiil geriet durch den „Großen Krieg“ gegen den Aldmeri-Bund, den das Kaiserreich verloren hat, in die Abhängigkeit der Thalmor. Himmelsrand, eine Provinz Tamriels, bekommt harte Veränderungen und Reformen auferlegt, auch bekannt als Weißgoldkonkordat. Diese beinhalten Veränderungen an geltenden Herrschaftsbedingungen sowie ein Verbot des Glaubens an Talos, einen der Neun Göttlichen, der ebenfalls ein „Dovahkiin“ war und durch seine Taten zum Gott aufstieg. Die Situation verschärft sich, als Ulfric Sturmmantel, der Jarl von Windhelm, den Großkönig von Himmelsrand mit einem Thu’um, ein mächtiger Zauber in der Sprache der Drachen, tötet und dessen Platz einfordert. Als Folge dieses Anspruchs resultiert ein Bürgerkrieg zwischen den kaiserlichen Truppen, die zusammen mit den verbliebenen und loyalen Jarlen gegen Ulfric und seine Anhänger, die sogenannten Sturmmäntel, kämpfen.

Die Spielfigur gerät unschuldig genau zwischen die Fronten und erwacht in Gefangenschaft der Kaiserlichen. Gefesselt auf einem Wagen voller gefangener Rebellen und einem Dieb ist man auf dem Weg zu seiner Hinrichtung. Während der Fahrt erfährt man den Hintergrund des Transports. Ein Trupp Sturmmäntel unter der Führung von Ulfric höchstpersönlich wurde in einen Hinterhalt gelockt und geriet in Gefangenschaft. In der Festung Helgen angekommen entkommt man dem Tode durch den überraschenden Angriff des Drachen Alduin. Die Feste wird vollkommen zerstört, Ulfric Sturmmantel und seine Kameraden – bis auf einen, der noch vor Ankunft des Drachen hingerichtet werden konnte – flohen und es gelingt dem Spieler mit der Hilfe eines Soldaten (egal ob Sturmmantel oder Legion) zum Dorf Flusswald zu fliehen. Der Spieler wird daraufhin gebeten, sich nach Weißlauf zum dortigen Herrscher, dem Jarl, zu begeben und ihn um Schutz für Flusswald zu bitten.

Abgesehen von der Hauptquest um Alduin kann der Spieler verschiedenen Fraktionen und Gilden wie auch in Oblivion und Morrowind beitreten und, wenn man sich den Sturmmänteln oder der kaiserlichen Armee anschließt, den Ausgang des Bürgerkriegs beeinflussen. Je nach Antworten und Handlungen des Spielers verändert sich die Gesinnung sowie die Einstellung der einzelnen Personen und Gruppen gegenüber dem Spieler. (Wiki)

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17 Comments

17 Comments

  1. Avatar

    Wheelstalk mit Maske

    15.02.2020 at 05:40

    machsu keine live screams?
    warum nicht, für deine Fens!

  2. Avatar

    Christoph Schaffer

    15.02.2020 at 05:40

    Der erste move im Spiel:
    Erst mal Nazeem und seinem Wolkenbezirk-Gelaber ausweichen

  3. Avatar

    Jack the Stripper

    15.02.2020 at 05:40

    Huhu serena wie lange zockst du schon Skyrim? Mfg Jack

  4. Avatar

    Marius P

    15.02.2020 at 05:40

    Du babe 😳

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    Maximilian Mandery

    15.02.2020 at 05:40

    Die Mod ist wirklich cool🥳🥳. Das hätte wirklich ins eigentliche Game gemusst😄😄. Ich feier deine Videos so❤❤. Wenn du wieder so eine coole Mod hast, mach bitte wieder ein Video drüber ja?,😊

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    Sebastian Becker

    15.02.2020 at 05:40

    Serenas mod Vorstellung nice. Wünsche allen Happy LoveDay

  7. Avatar

    arthur giss

    15.02.2020 at 05:40

    Cooles Video. Vielleicht hole ich mir auf diese Mod. Frohen Valentinstag😊

  8. Avatar

    Der Maikib0y

    15.02.2020 at 05:40

    5:00 WIR GEHEN REIN!!

  9. Avatar

    Andrew

    15.02.2020 at 05:40

    Glückliche Valentinstag

  10. Avatar

    Deathless HD

    15.02.2020 at 05:40

    Bin ich der einzige den es nicht stört wenn sie englische Begriffe mit rein wirft?

  11. Avatar

    Falcony ID

    15.02.2020 at 05:40

    sieht schooon geil aus 😀

  12. Avatar

    Danny Steinke

    15.02.2020 at 05:40

    Schönes Video und Schöne Mod <3 ich hab Skyrim mit der Geforce Engine umgestaltet da die jetzt Reshade gekauft haben ALT+F3 und dann kann man sich jeglichen Filter über das Spiel legen das Frisst weniger FPS und sieht Trotz allem Mega Geil aus.
    Solltest dir mal anschauen was man dort alles machen kann es gibt auch ein Download link für die Shader https://nvidia.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/4932/~/adding-reshade-filters-to-geforce-experience

  13. Avatar

    FrankMcFly

    15.02.2020 at 05:40

    Ich hab noch ein paar Mods drauf die zb die Grenzen der einzelnen Provinzen befestigen und einen Mod der aus Elder Scrolls 1 (glaub Ich) Städte einfügt die es damals gab aber bei Skyrim nicht mehr eingebaut wurden (aus Platz mangel)

  14. Avatar

    Der deutsche Gamer

    15.02.2020 at 05:40

    Endlich mal ein längeres Video💪🏼

  15. Avatar

    Vlader HD

    15.02.2020 at 05:40

    OMG ist die mod geil

  16. Avatar

    Nadja Lightning Hoffmann

    15.02.2020 at 05:40

    Wünsche allen einen ❤lichen und schönen Valentinstag 😀

  17. Avatar

    SUPRA

    15.02.2020 at 05:40

    Yuhuu habs schon in der Story gesehen 😀

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Politik

Steuereinnahmen steigen auch im neuen Jahr kräftig

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Politik

Schießerei in Hanau: Stellungnahme von Angela Merkel

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt zu der Schießerei in Hanau mit 11 Toten Stellung. Unter den Toten ist der mutmaßliche Täter sowie dessen Mutter. Die Leichen wurden leblos in der Wohnung aufgefunden, nachdem die Ermittlungen den Mann als Verdächtigen identifiziert hatten.

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Politik

Zwei Kiewer Juristen demontieren das Helden-Epos der „friedlichen Revolution“ — RT Deutsch

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Zum sechsten Mal jähren sich jene blutigen Ereignisse auf dem Kiewer Maidan, die unmittelbar zum Machtwechsel geführt haben. Die Toten unter den Demonstranten werden seitdem auf fast religiöse Weise gefeiert. Doch der Opfer-Mythos ist eine Manipulation.

von Wladislaw Sankin

Bei den Ereignissen am 18. und 20. Februar 2014 um den Kiewer Platz der Unabhängigkeit (Majdan Nesaleschnosti, ukr.: Майдан Незалежності) starben mehrere Dutzend der Aufständischen bei Zusammenstößen mit den Einsatzkräften der Polizei „Berkut“. Am 20. Februar starben vormittags viele von ihnen buchstäblich vor laufenden Kameras. Dennoch ist ihr Tod auch sechs Jahre später nicht aufgeklärt. Der Vorwurf, sie seien von den Spezialkräften des Innenministeriums und auf Befehl des Ex-Präsidenten Janukowitsch erschossen worden, konnte bislang juristisch nicht durchgesetzt werden – trotz der ganz offensichtlichen Einflussnahme der postmaidanen Regierung auf die Ermittlungen. Inzwischen gibt es dagegen viele Indizien, deren Spuren auf der Suche nach den Schuldigen ins Rebellen-Lager führen.

Dennoch hält der religiös angehauchte Helden-Mythos über die „Himmlische Hundertschaft“ – so wurden diese Toten offiziell bereits ab dem 21. Februar 2014 genannt – nicht nur an, er ist vielmehr mittlerweile die Basis der neuen ukrainischen nationalen Ideologie. Auch in Deutschland wird der Maidan-Mythos mittlerweile an Hochschulen als ein Phänomen der osteuropäischen Erinnerungskultur behandelt und erforscht.

Fünf Jahre nach den Majdanprotesten ist das Gedenken an die „Himmlische Hundertschaft“ in der heutigen Ukraine allgegenwärtig und nimmt dabei beinahe jede erdenkliche Form an“, steht in einer Studie aus dem Jahr 2019.

Deutsche Welle: Die Macht, die ihre Bürger tötete

Dabei werden oft sowohl in der Forschung als auch in den Medien die offizielle Sichtweise und die Terminologie der postmaidanen Regierung ohne die eigentlich nötige Distanz übernommen. Manche Medien, wie etwa die Deutsche Welle, übernehmen sogar komplett die Wortwahl der heutigen ukrainischen Behörden. So reichte für den russischen DW-Ableger nur ein Fahndungsersuchen der ukrainischen Staatsanwaltschaft, um am 24. Februar 2015 zu behaupten:

Am 20. Februar 2014 wurden 39 friedliche Demonstranten von den Kugeln der Spezialkräfte der Polizei getötet und mindestens 8 von in der Institutskaja-Straße verletzt.

Mit dem Tod von 107 Menschen und der Verwundung von mehr als tausend Demonstranten zwischen dem 18. und 20. Februar 2014 endete die Ära der Präsidentschaft von Wiktor Janukowitsch. Die Macht, die begann ihre Bürger zu töten, war dem Untergang geweiht“, schrieb das Portal der Deutschen Welle am 22. Februar 2019.

Der DW-Autor äußerte auch am fünften Jahrestag des Staatsstreiches seinen Unmut und sein Unverständnis, warum die Ermittlung über einen aus seiner Sicht so „klaren Fall“ noch nicht abgeschlossen sei. Unklar war für ihn nur, ob Janukowitsch auf „russischen Befehl“ handelte oder nicht.

Über die Unstimmigkeiten bei der Aufklärung der Morde, die in den ukrainischen Medien immer mehr zum Thema werden, wird dann aber kaum berichtet. Es gibt keinerlei Interesse, das Narrativ, wonach die edlen Rebellen im Kampf gegen ein angeblich autoritäres Regime im Namen der Freiheit starben, zu hinterfragen oder zu korrigieren.

Am 7. Dezember 2013 auf dem Kiewer Maidan Nesalezhnosti.

Kritische Juristen: Blut und Lügen

Eine Gruppe von Kiewer Juristen, mehrere Blogger und kritische Journalisten aus der Ukraine haben das Thema jedoch über die Jahre verfolgt und tragen nun die Ergebnisse ihrer mühsamen Untersuchungen im Internet und im ukrainischen Fernsehen vor. Am 17. Februar fassten Elena Lukasch, die Justizministerin der Janukowitsch-Regierung und Andrej Portnow, ein Experte für Verfassungsrecht und langjähriger Berater von Julia Timoschenko wie auch und Wiktor Janukowitsch, auf dem Portal strana.ua die Zwischenergebnisse ihrer Untersuchung zusammen. Dabei stützen sie sich zum Teil auch auf die Untersuchungen des populären YouTube-Kanals Anatolij Scharij.

Wir sind uns sicher, dass der Wert dieser Informationen für die Öffentlichkeit enorm ist. Schließlich sind die mythologisierten und verherrlichten Maidan-Opfer, die als die „Himmlische Hundertschaft“ bezeichnet werden, zur Grundlage der Ideologie der letzten Jahre geworden. Zu Blut und Lügen, auf denen die Macht und die ihr dienenden Journalisten beruhen. Sie sind Tarnung, sind zugleich Rechtfertigung eines Verbrechens und selbst ein Verbrechen, das seit sechs Jahren nicht untersucht wird. Das deshalb nicht untersucht wird, weil die Regierung sich sonst als Schuldige hinstellen müsste.

So beginnen sie, nicht ohne Pathos, ihre Studie über „Massenfälschungen in der Liste der ‚Himmlischen Hundertschaft‘. Offizielle Lesart und reale Fakten“. Beim Lesen wird jedoch schnell klar, wie massiv und frech inzwischen die Täuschungen und Manipulationen in der Sache um die „Himmlische Hundertschaft“ geworden sind. Das Erstaunliche und Wichtige dabei ist, dass die Untersuchung beider Juristen im Wesentlichen auf offiziellen und behördlichen Dokumenten basiert.

Die ehemalige Justizministerin Elena Lukasch (links) und der Rechtsanwalt und Berater Andrej Portnow

23 Polizisten getötet

Die Studie beginnt mit der offiziellen Statistik des Innenministeriums zur Zahl der Opfer der Ausschreitungen unter den Sicherheitskräften. Diese Zahl ist höher als bislang angenommen. Während der gesamten dreimonatigen Proteste und Zusammenstöße seien 23 Polizisten und Mitglieder der Sondereinheiten getötet, 919 verletzt worden, davon 257 schwer, 205 von diesen hätten wiederum Schusswunden.

Sie wurden verfolgt, verurteilt, vergessen, gedemütigt, entlassen, ihr Tod oder ihre Verletzungen wurden nicht untersucht und in der Öffentlichkeit wurden sie als Kriminelle behandelt. Dabei haben sie ihre dienstliche Pflicht zum Schutz der öffentlichen Ordnung erfüllt, wurden aber beschuldigt und verraten“, so die Autoren.

Die Autoren halten fest, dass nach den Dekreten von Präsident Poroschenko 112 Helden der Ukraine mit dem „Goldenen Stern“ (posthum) und 4 als Ritter des Ordens der Himmlischen Hundertschaft – (posthum) für „persönlichen Mut und heldenhafte Verteidigung der Grundlagen von Demokratie, Menschenrechten und Freiheiten, selbstlosen Dienst am ukrainischen Volk, demonstriert während der Revolution der Würde“ geehrt wurden. Jedem der anerkannten gefallenen Maidan-Helden ist in ihren jeweiligen Heimatorten ein Denkmal errichtet worden, es gibt schon zahlreiche Museen dieser „Himmlischen Hundertschaft“, Straßen und Plätze sind mittlerweile nach ihr benannt.

Im Museum der Himmlischen Hundertschaft im westukrainischen Iwano-Frankowsk werden die Opfer der Ausschreitungen als Engel dargestellt.

Sie nennen auch große Geldsummen – Millionen von Euro, die an die Hinterbliebenen und Verletzten von der Regierung und zahlreichen privaten Geldgebern gezahlt worden sind, und berichten über zahlreiche Fälle des Missbrauchs, wenn manche Menschen nach Jahren ihre Verletzungen als Maidan-Verletzungen klassifizieren lassen wollten – um die Statistik über die Zahl der Opfer nach oben zu schrauben. Sie heben auch eine besonders spendable Geldgeberin hervor – die Tochter des in Russland ermordeten russischen Politikers Boris Nemzow und DW-Mitarbeiterin Schanna Nemzowa, die 700.000 Euro an die Ukraine, darunter auch für Maidan-Opfer aus einem ihr verliehenen Preis spendete. Auch die Soros-Stiftung „Erweckung“ (ukr.: Відродження) als Finanzier der ukrainischen Staatsanwaltschaft und von Juristen wird genannt. Inzwischen sei faktisch eine millionenschwere Entschädigungs-Wirtschaft um den Maidan herum entstanden.  

Krankheiten und Unfälle als Todesursache bei einem Drittel der „Helden“

Dann gehen die Autoren zum Kernstück der Studie über: Zur kritischen namentlichen Auflistung der echten und der angeblichen, zu Helden erklärten Opfer und zu deren wirklichen Todesursachen.

So haben sie bei den in der Untersuchung insgesamt betrachteten 105 Mitglieder der „Himmlischen Hundertschaft“ zwei große Gruppen unterschieden – 69 Demonstranten, die unmittelbar während der Proteste oder kurz danach infolge von Schussverletzungen starben und 36 andere Todesfälle, die nicht mit den Kämpfen zu tun hatten oder sogar zu ganz anderer Zeit und an ganz anderem Ort eingetreten seien. Die Ursachen der anderen Todesfälle waren in der Regel Selbstmorde, schwere Erkältungen oder sonstige Krankheiten oder auch Unfälle. Ihre Eintragung in die Liste der Maidan-Helden sei heute zumeist „unerklärlich“. Oft waren diese Menschen niemals auf dem Maidan. Die Autoren schreiben über jeden dieser Fälle unter Angaben der Quelle und legen alle Unstimmigkeiten offen.

Zum 5. Jahrestag des Beginns der Maidan-Proteste legen Menschen Blumen an einer Gedenktafel für die bei den Protesten getöteten Demonstranten ab. (Kiew, 21. November 2018)

Exemplarisch ist dabei ein besonders prominenter Vorfall, als ein Demonstrant von einem anderen Demonstranten mit einem Lastwagen tödlich angefahren wurde. Einer der Protestler, Sergej Dazjuk, stahl am 14. Februar einen LKW und fuhr mit ihm in die Menge der Polizisten, mit dem erkennbaren Zweck, sie zu überfahren. Unter die Räder sei aber ein anderer Demonstrant geraten. Der Fall wurde schließlich einem Polizisten angelastet, weil er angeblich mit seinem Gummiknüppel den Getöteten an seinem Versuch auszuweichen hinderte. Das Gericht sprach den Todesfahrer frei und verurteilte stattdessen den Polizisten. So wurde sogar das Opfer eines anderen Protest-Teilnehmers zu den Helden der „Himmlischen Hundertschaft“ gezählt.

Auch Brandopfer sind dabei

Zwei Brandopfer, die durch einen von den Aufständischen gelegten Brand im Kiewer Gewerkschaftshaus am 19. Februar umkamen, wurden ebenfalls der „Himmlischen Hundertschaft“ zugerechnet. Die Autoren zitieren den Bericht der forensischen Expertise der Feuerwehr vom September 2014:

Die direkte Ursache des Brandes im Haus der Gewerkschaften war die Einführung zahlreicher Brandsätze in Bereichen mit brennbarem Material und die entsprechende Vorbereitung des Ereignisses.

Im von den Maidan-Aktivisten erstürmten Gewerkschaftshaus befand sich ein Geheim-Labor für die Herstellung von Bomben und sonstigem explosiven Material. Laut Vereinbarung der Opposition mit der Regierung sollte das Haus jedoch geräumt werden. Der Brand sollte deshalb die Spuren des illegalen Labors verwischen.

Schusswunden: Kaliber der Projektile sind entscheidend

Nun bleiben aber die 69 Personen, die nachweislich infolge von Schussverletzungen gestorben waren. Die beschuldigten Beamten der Sondereinheit „Berkut“ haben bislang den Gebrauch von den Gewehren mit scharfer Munition und zum Zweck, Demonstranten zu töten, stets bestritten. Man kann jedoch anhand des Kalibers der Projektile zumindest teilweise darauf schließen, wie viele Opfer durch Waffen von Polizisten getötet worden sein könnten.

So gehörten die Maschinengewehre vom Typ Kalaschnikow mit dem Kaliber 7,62×39 als Dienstwaffen zum Bestand des Innenministeriums. Das ist eines der gebräuchlichsten Kaliber weltweit. Gerichtsmediziner stellten insgesamt bei 13 Toten Projektile mit diesem Kaliber sicher. Diese könnten aber auch in den Gewehren eingesetzt worden sein, die bei den Militanten unter Aufständischen gesichtet wurden, so Lukasch und Portnow.

Die Ausrüstung eines Maidan-Kämpfers. Im Mai 2014, zum Zeitpunkt der Aufnahme, war das Zeltlager auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan Nesaleschnosti) noch nicht geräumt.

Die in den Körpern gefundenen Projektile mit den Kalibern 9×18 (Pistole vom Typ Makarow), 7,64×54 und 7,64×51 (beides Scharfschützengewehre) hätten den Tod von insgesamt vier Personen verursacht. Waffen mit diesen Kalibern waren jedoch nicht im Bestand der Sonderpolizei Berkut. Drei Personen starben durch Schrotflinten oder dergleichen, die schon gar keine Waffe der Polizei sein konnten.

Bei 23 Toten wurden Durchschüsse festgestellt. In diesen Fällen sei es daher schwer bis unmöglich, auf die Schusswaffe zu schließen. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Ermittler erst nach vier Jahren der Ermittlung eine Ausschreibung für die Suche nach Projektilen und deren Spuren in den umliegenden Gebäuden veröffentlicht hatten.

Die Autoren weisen in ihrer Studie auch daraufhin, dass eine Kommission für forensische ballistische Untersuchung (Nr. 3403/14-33/5-204) am 17. Januar 2015 feststellte, dass 17 Demonstranten nicht durch Kalaschnikow-Sturmgewehre der Sondereinheiten getötet worden sein konnten. Die Staatsanwaltschaft und der ukrainische Geheimdienst SBU bauten jedoch ihre Vorwürfe gegen die Berkut-Polizei wesentlich auf einen Fund von 23 zersägten Gewehrteilen, die angeblich nach dem Maidan in einem Kiewer See versenkt wurden. Diese Fundstücke wurden auch in einem Video von Spiegel-TV gezeigt. Im Video sagte der Reporter in einem Atemzug, was die Widersprüchlichkeit der gesamten offiziellen Anklage auf den Punkt brachte:

Hier ließ Janukowitsch auf sein Volk schießen. Wer den Schießbefehl gab, ist bis heute unklar.

Die ersten sakralen Opfer

Drei besonders prominente Todesfälle behandeln die Autoren ausführlicher – die Todesfälle von Sergej Nigojan, Michail Shisnjewski und Roman Senik. Der Armenier Sergej Nigojan mit dem bärtigen „Christus-Gesicht“ rezitierte nur wenige Tage vor seinem Tod die Gedichte des ukrainischen Dichters Taras Schewtschenko vor der Kamera und war durch sein Charisma kurz davor, zu einer Ikone des Widerstandes zu werden, zu einem Symbol dafür, dass der Kampf um die Freiheit ein universelles Gut ist, der auch Nicht-Ukrainer in seinen Bann zieht. Zu einer wahren Ikone wurde Nigojan dann aber erst posthum. Sein Gesicht ließen die Kämpfer später auf ihre Blechschilde malen.

Kiew, April 2014. Die Mitglieder der Maidan-Sturmtruppen ziehen an dem ausgebrannten Gewerkschaftshaus auf dem Maidan vorbei.

Das Gleiche gilt für den aus Weißrussland angereisten Aktivisten Michail Shisnjewski. Er, Nigojan und der aus der Westukraine stammende Roman Senik waren alle noch im Januar aus kurzer Distanz von nur wenigen Metern erschossen worden, just zu dem Zeitpunkt, als die Proteste an Wut und Dynamik zu verlieren drohten. Alle Sicherheitskräfte befanden sich zur Tatzeit zu weit von den Erschossenen und konnten sie nicht erschießen, zumal sie alle drei durch ganz verschiedene Projektile starben – von Schrot bis zu einem sogenannten 12 mm-„Blondo“-Projektil. Viele Indizien deuten darauf hin, dass alle drei Aktivisten aus dem eigenen Lager getötet wurden, schreiben die Juristen. Es sei jedoch wenig wahrscheinlich, dass die wahren Täter gefunden werden könnten.

In jenem Januar kursierten viele Schauergeschichten über die angebliche Brutalität der Sicherheitskräfte. Der prominenteste Fall war das Verprügeln der Aktivistin Tatjana Tschernowol. Sie erlangte schon zuvor Bekanntheit als kritische Journalistin, die über den Zaun auf das Grundstück um das Anwesen von Janukowitsch eindrang und sich dabei filmen ließ. Sie wurde Ende Dezember 2013 von Halbkriminellen bei einem Streit auf der Autobahn brutal zugerichtet. Das stellte sich aber erst viel später heraus, und die Täter wurden erst  2018 angeklagt. Damals wurde die Tat zunächst sofort den Janukowitsch-Kräften angelastet. Ihr bis zur Unkenntlichkeit angeschwollenes Gesicht wurde zum Symbol für die Brutalität des „Regimes“, was den Zorn der Proteste wieder entfachte.

Die Bilder der übel zugerichteten Tatjana Tschernowol gingen in der Ukraine durch alle Medien. Viele glauben bis heute, dass der Präsident Wiktor Janukowitsch sich an ihr durch einen Prügeltrupp persönlich rächen wollte.

Provokateure

„Sakrale Opfer“ sind zwar seit jeher ein stetes kulturelles Phänomen jeder Protestbewegung, aber solange die Täter nicht gefasst sind, gehören jegliche Mutmaßungen über deren absichtliche Tötung eigentlich in den Bereich der Verschwörungstheorie. Strana.ua befasst sich in ihren Publikationen zum Maidan mit gesicherten Daten. Die Autoren weisen auf eine überraschende Feststellung zum Anfang der Schießerei am 20. Februar 2014 hin. Es waren die späteren Ermittlungsbehörden, die selbst den Beschuss der Polizisten durch bewaffnete Kämpfer im Endeffekt feststellten und dies als Provokation mit dem Zweck einer Eskalation bewerten.

Eine Gruppe von Personen – Bewohner der Region Lwow–, die die Ziele der Protestaktionen, die nicht auf den Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung, sondern auf ihren Schutz abzielten missbilligten, beschloss daher, diese Verhandlungen und die erzielten Vereinbarungen (Verzicht auf gegenseitige Gewalt und Aussicht auf eine Kompromisslösung – Anm. der Red.) zu verhindern. Dafür hat sie einen Angriff mit Schusswaffen auf das Leben von Ordnungskräften, die am Schutz der öffentlichen Ordnung in der Stadt Kiew beteiligt waren, getätigt, was unweigerlich zu einer Eskalation der Konfrontation führen würde“, zitieren die Autoren aus einem Behördenschreiben.

Quelle: RT

Dieses Schreiben – der „Verdachts-Entwurf“ – stammt aus dem Jahr 2019. Unter Verdacht standen bis zu zwei Dutzend Personen, die zum Zweck der Provokation am 19. Februar aus der West-Ukraine angereist waren und sich mit Gewehren bewaffnet hatten. Sie schossen vor allem aus dem Philharmonie-Gebäude, das unter Kontrolle der Aufständischen war.

Einer der Schützen, Iwan Bubentschik, sorgte noch im Jahr 2016 für Schlagzeilen, als er in einem Interview damit geprahlt hat, den ersten Schuss am 20. Februar abgefeuert und zwei Kommandeure der Polizisten getötet zu haben. Am frühen Morgen jenes tragischen Tages hatte die Polizei als erste Seite dieses Konflikts drei Tote gemeldet. Das zitierte Dokument räumt mit dem ganzen Konzept „Janukowitsch ließ auf sein Volk schießen“ auf. Wenn die Sicherheitskräfte am 20. Februar mit scharfer Munition tatsächlich geschossen haben sollten, dann war dies ein durch Maidan-Kämpfer provozierter Schusswechsel und kein Schießen auf Unbewaffnete mehr.

Sie schossen und organisierten die Schießerei. Die Frage, wen sie genau erschossen haben und wo sie geschossen haben, ist offen. Die Untersuchung ist eingefroren. Es passte einfach nicht in den Mythos des ‚heiligen Maidans’… „, so die Kiewer Juristen.

Das Ergebnis des Angriffs auf Polizisten von „Berkut“ war deren überstürzter Rückzug und das Erscheinen von zwei Dutzend Vertretern der Sondereinheit auf der Bühne.

Die Medien nennen sie die „schwarze Kompanie“, und die Maidan-Sympathisanten sind sich sicher, das Blut der Protestierenden hänge an den Händen dieser Gruppe. Ehemalige Beamte des Innenministeriums behaupten das Gegenteil: In ihrer Interpretation deckte die Truppe den Rückzug ihrer Kollegen vom zentralen Platz und dem Oktoberpalast. Und sie sollen auf den Boden und nicht auf Demonstranten geschossen haben.

Das Philharmonie-Gebäude auf dem Kiewer Maidan (im Hintergrund). Aus diesem Gebäude wurde am 20. Februar auf Polizisten geschossen.

Strana.ua veröffentlichte die Liste der verdächtigen Schützen unter den Militanten, darunter waren die bekannten Namen vom Vater und Sohn Sinowij und Wladimir Parasjuk. Wladimir Parasjuk, der eine der paramilitärischen Maidan-Hundertschaften angeführt hat, wurde am nächsten Tag berühmt, als er auf der Maidan-Bühne die Menschenmenge aufrief, das Abkommen mit Janukowitsch zu verwerfen und mit Waffen weiterzukämpfen. Gegen sie kann jedoch nicht ermittelt werden, weil alle Maidan-Kämpfer vor gerichtlicher  Verfolgung durch ein spezielles „revolutionäres Amnestie-Gesetz“ geschützt sind.

„Schießt uns nicht in den Rücken“

Das Jahr 2019 war durch den Streit zwischen der Hauptermittlungsbehörde der Staatsanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft selbst gekennzeichnet. Die Ermittler beschuldigten den Staatswalt Jurij Luzenko die Ermittlung zu „zerstören“. Auch sagte Luzenko in den letzten Monaten seiner Dienstzeit, die bis August 2019 dauerte, die Ermittlungen würden auseinanderfallen.

Mitglieder der so genannten Himmlischen Hundertschaft - die Märtyrer der modernen Ukraine; 20. Februar 2015.

Die Autoren behandeln in ihrem Artikel keine Beteiligung der mutmaßlichen georgischen Schützen, die angeblich in den Rücken der Aufständischen aus den umliegenden Gebäuden geschossen haben sollten. Mehrere georgische Staatsbürger haben in Interviews behauptet, sie seien dafür vom georgischen Sicherheitsdienst angeworben worden. Lukasch und Portnow weisen nur darauf hin, dass die Führungskräfte der Aufständischen während der Attacke riefen: „Jungs, schießt uns nicht in den Rücken!“

Wir bestehen nicht auf Vollständigkeit dieser Ermittlungen, für eine vollständige Objektivität benötigen wir Materialien aus allen Kriminalfällen und eine gründliche Analyse aller Manipulationen. Keine Mythen über „Revolution“, sondern eine ehrliche Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen wäre die beste Antwort für die Angehörigen der Toten, für uns alle“, schreiben sie.

Die Berkut-Polizisten kehren nach Kiew zurück

Im Zuge des Häftlingsaustausches Ende Dezember 2019 zwischen den nicht anerkannten Donbass-Republiken und der Ukraine kamen die fünf verdächtigten Berkut-Polizisten frei und verließen das ukrainische Gebiet. Sie verbrachten Jahre hinter Gittern. Zwei von ihnen haben am 8. Februar ihre Rückkehr nach Kiew bekanntgegeben. In einem offenen Brief an die Regierung und den Präsidenten Wladimir Selenskij bitten sie die Verantwortlichen, die Generalamnestie für Teilnehmer am Maidan aufzuheben und eine objektive Untersuchung der Ereignisse des Jahres 2014 unter der Teilnahme internationaler Beobachter und Experten zu gewährleisten.

Fünf Jahre lang war der Prozess die Hauptquelle der Wahrheit über den Maidan, und er sollte fortgesetzt werden. Wir werden an den Gerichtsverhandlungen teilnehmen“, heißt es in ihrem Appell.



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