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Politik

Wer wird neuer CDU-Chef?: Kein Sieger bei erster Bewerbungsrunde

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Armin Laschet, Norbert Röttgen und Friedrich Merz stellen sich beim Unionsnachwuchs vor. Wer auf einen heftigen Schlagabtausch spekuliert hatte, wird enttäuscht. Die Kandidaten für den Parteivorsitz versuchen die Jung-Unionler in einer harmlosen Debatte vor allem mit dem Thema Digitalisierung zu überzeugen.

Bei der ersten gemeinsamen Vorstellungsrunde der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz ist eine harte Auseinandersetzung auf offener Bühne ausgeblieben. Friedrich Merz, Norbert Röttgen und Armin Laschet sicherten dem Nachwuchs von der Jungen Union (JU) am Samstagabend in einer im Internet übertragenen Diskussionsrunde zu, sich entschieden für Digitalisierung, Klimaschutz und Innovationen einzusetzen. Alle drei machten bei ihrem Auftritt in Berlin klar, dass sie sich als neue Parteichefs für ein Digitalministerium im Bund einsetzen würden.

Wer mit größerem Streit oder auch Neuigkeiten wie den Namen für potenzielle Generalsekretärinnen von Merz oder Röttgen gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Routiniert spulten NRW-Ministerpräsident Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Merz und der Außenpolitiker Röttgen ihre Antworten auf die Fragen des Parteinachwuchses ab. Es ging neben der Digitalisierung um Bildung und Zukunft, Innovation, Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit, Generationengerechtigkeit und die Zukunft der CDU als Volkspartei.

Im Bereich Digitalisierung sei schon einiges gemacht worden, aber das reiche nicht, sagte NRW-Ministerpräsident Laschet. Es müsse schneller gehen, gegen alle – bürokratischen – Widerstände. Zugleich erinnerte Laschet daran, dass es in NRW bereits ein Ressort für Digitalisierung gebe – er meinte das Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Röttgen: Deutschland hat 20 Jahre Rückstand

Nach den Worten von Merz hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht, dass Deutschland insbesondere in den Schulen digital schlecht aufgestellt ist. Ein Digitalministerium allein reiche aber nicht, sondern es müsse klare Zuständigkeiten haben, tatsächlich Bürokratie abbauen sowie Querschnittskompetenz haben. Nach Einschätzung Röttgens hängt Deutschland bei der Digitalisierung nicht nur zehn Jahre zurück, sondern eher 20. Auch er kritisierte, dass die Verwaltung viel zu langsam sei und damit auch Innovationen behindere. Sowohl er als auch Merz machten deutlich, dass Deutschland im Umgang mit Innovationen eine andere Kultur brauche.

Die drei Bewerber standen erstmals im internen Wahlkampf gemeinsam auf einer Bühne. Ein Präsenz-Parteitag mit 1001 Delegierten soll am 4. Dezember in Stuttgart den Nachfolger von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer wählen. Zum Abschluss startete JU-Chef Tilman Kuban eine zweiwöchige Mitgliederbefragung der Jugendorganisation zum CDU-Vorsitz. Das Ergebnis gilt als Empfehlung des Parteinachwuchses für die Wahl in Stuttgart. Die JU – die gemeinsame Jugendorganisation von CDU und CSU – hat nach eigenen Angaben knapp 100.000 Mitglieder. Befragt werden allerdings nur die gut 70.000 JU-Mitglieder, die nicht aus Bayern stammen, da es um den CDU-Vorsitz geht. Von den 1001 Delegierten des CDU-Parteitages gehören etwa 100 der JU an.



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Politik

TÖDLICHE RASEREI: Zahl der illegalen Autorennen in Deutschland hat sich mehr als verdoppelt

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Laut einer exklusiven Recherche von WELT und WELT am Sonntag hat sich die Zahl der illegalen Autorennen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Im letzten Jahr wurden knapp 5000 Raserfälle polizeilich registriert. Nun überlegt die Politik wie man dagegen vorgehen soll. Dirk Behrendt von den Grünen und Justizsenator in Berlin fordert ein Vermietungsverbot von hochmotorisierten Autos an junge Menschen, da die Autorennen oft nur mit gemieteten Autos gemacht werden.

#illegaleautorennen #raser #polizei

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Politik

Waldbrände in der Türkei und Italien | WDR Aktuelle Stunde

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Die Waldbrände wüten weiterhin in der Türkei und Italien. Auch Griechenland leidet momentan unter einer extremen Hitze.

In der Türkei gibt es bereits 5 Todesopfer. Zehn Brandherde sind noch aktiv, darunter drei in der beliebten Urlaubsregion Antalya, teilte Forstminister Bekir Pakdemirli am Samstag (31.07.21) mit. Von den insgesamt 98 Bränden, die seit Mittwoch in zahlreichen Provinzen ausgebrochen waren, seien 88 unter Kontrolle. Besonders schlimm wüteten die Brände an der türkischen Mittelmeerküste.

Auch in Italien sind die Feuerwehren weiter im Dauereinsatz gegen die Waldbrände. Die Feuerwehren hatte binnen 24 Stunden mehr als 800 Einsätze im Kampf gegen lodernde Waldbrände. Allein in Sizilien rückten die Retter 250 Mal aus. Im Osten der beliebten Urlaubsinsel brannte es am Freitag (30.07.21) vor den Toren der Küstenstadt Catania. Der Flughafen Catanias musste kurzzeitig den Betrieb einstellen.

Griechenland wird ebenfalls von einer starken Hitzewelle heimgesucht. Die Thermometer sollen nach Angaben von Wetterexperten am Wochenende und die ganze kommende Woche tagsüber bis zu 46 Grad zeigen.
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Der Beitrag wurde am 31.07.2021 ausgestrahlt und gibt den Nachrichtenstand zu diesem Zeitpunkt wieder. Das Video wurde seitdem nicht aktualisiert.

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Politik

Kostenlose Corona-Tests sollen abgeschafft werden | WDR Aktuelle Stunde

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Die Bundesregierung will offenbar kostenlose Corona-Schnelltests bald abschaffen. Aus Regierungskreisen werden solche Stimmen jetzt immer lauter: Spätestens wenn alle ein Impfangebot erhalten haben und doppelt geimpft sind, soll der kostenlose Bürgertest gestrichen werden.

Jens Spahn hatte bereits Mitte Juli gesagt, dass er es für denkbar hält, die Tests zu einem späteren Zeitpunkt für Ungeimpfte nicht mehr kostenlos anzubieten. Auf WDR-Nachfrage heißt es in Regierungskreisen, eine Einigung dafür gebe es noch nicht.

Medizinethiker wie Heiner Fangerau befürchten durch den Wegfall der kostenlosen Tests einen Impfzwang durch die Hintertür und sehen die Gerechtigkeit in Gefahr.
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