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Wegen möglicher Militärübungen: Nordkorea warnt Südkorea und USA

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Wegen möglicher Militärübungen

Nordkorea warnt Südkorea und USA

Die Schwester von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un spricht von einem “unerwünschten Vorspiel”. Gemeinsame Militärübungen der USA und Südkoreas gelten für Kim Yo Jong und das Regime als Vorbereitungen für einen Angriff. Im August könnten die Verbündeten wieder ihr Sommermanöver starten.

Wenige Tage nach der Wiederherstellung monatelang getrennter Kommunikationskanäle mit Südkorea hat Nordkorea den Nachbarn vor neuen gemeinsamen Militärübungen mit den USA gewarnt. Solche Übungen betrachte sie als “unerwünschtes Vorspiel”, das dem Willen der Anführer Süd- und Nordkoreas unterlaufen würde, gegenseitiges Vertrauen wiederherzustellen, erklärte Kim Yo Jong, die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un. Auch würde es “in den innerkoreanischen Beziehungen den Weg nach vorne einnebeln”, wurde sie von den Staatsmedien zitiert.

In der Erklärung Kims wurde in Südkorea der Versuch gesehen, Druck auf Seoul auszuüben, damit es die Militärmanöver absagt. Kim wies auf die Sommermanöver hin, die die verbündeten Streitkräfte der USA und Südkoreas normalerweise im August beginnen. Die kommunistische Führung in Pjöngjang sieht in solchen Manövern eine Vorbereitung auf einen Angriff – ein Vorwurf, den Washington und Seoul bestreiten. Die USA haben rund 28.500 Streitkräfte im verbündeten Südkorea als Abschreckung vor dem mit Atomwaffen ausgerüsteten Nordkorea stationiert.

Übungen bereits reduziert

Wann und in welchem Umfang das Sommermanöver in diesem Jahr laufen kann, ist nach Angaben Südkoreas noch unklar. Seoul befürchtet, die Übungen könnten den Bemühungen um neue Verhandlungen mit Pjöngjang über sein Atomwaffenprogramm zuwiderlaufen. In den vergangenen Jahren hatten die USA und Südkorea einige Übungen auch aus diplomatischen Gründen bereits reduziert.

Süd- und Nordkorea hatten nach langer Funkstille am vergangenen Dienstag ihre offiziellen Kommunikationsverbindungen wieder geöffnet. Die Einigung ging nach Angaben beider Seiten auf einen Briefwechsel Kim Jong Uns mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In seit April zurück. Die Öffnung der Kommunikationsleitungen solle nicht anders verstanden werden als “eine physische Wiederverbindung”, erklärte jetzt Kims Schwester. Dadurch ausgelöste Spekulationen über ein neues innerkoreanisches Gipfeltreffen seien voreilig.



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Oliver Pocher bei Konzert von Polizei abgeführt

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Das hatte sich Oliver Pocher vermutlich anders vorgestellt: Bei einem Überraschungsauftritt beim Konzert von Pietro Lombardi musste die Polizei einschreiten. Die Szenen hielt der Comedian im Video fest.

Oliver Pocher ist bei einem Auftritt von Pietro Lombardi am Freitagabend von der Polizei abgeführt worden. Der Comedian soll Corona-Regeln missachtet haben. In mehreren Instagram-Storys erklärt der 43-Jährige, was vorgefallen ist. Beim “Strandkorb Open Air” in Hartenholm in Schleswig-Holstein war er zunächst zu seinem Freund auf die Bühne gekommen.

Was dann passierte und wie Pocher die Szene beschreibt, sehen Sie in unserem Video.

Mit den zwei Polizeibeamten, die erschienen, habe der Comedian zunächst versucht zu reden. “Jetzt bleiben Sie mal ganz entspannt”, ist der 43-Jährge auf einem Mitschnitt zu hören, den er auf Instagram postete. “Das ist dann so eskaliert, dass mich die Polizei wirklich im Polizeigriff dort abführen wollte.”

“Es gibt Sachen, die wirklich relevant sind” 

Anschließend erklärt Pocher noch, wie “übertrieben” er die Aktion gefunden habe. “Ich bin echt auch Team Polizei”, aber abgeführt zu werden, “weil man mal einfach kurz 30 Sekunden ins Publikum gegangen ist”, zeige, “wo wir momentan stehen…”, so der TV-Star und weist daraufhin, dass es andere “Sorgen und Probleme” gebe. “Es gibt Sachen, die wirklich relevant sind.” 

In den letzten Wochen hatten die “Strandkorb Open Air”-Konzerte immer wieder für Aufsehen gesorgt. Helge Schneider zum Beispiel brach im Juli wütend seinen Auftritt in Augsburg ab. Dem Comedian hatte das Hygiene-Konzept des Veranstalters nicht gepasst. Daraufhin hatte der Kabarettist alle “Strandkorb Open Air”-Konzerte abgesagt. Auch Nena cancelte ihre Auftritte. Immer wieder äußerte sie sich kritisch über die Corona-Maßnahmen. 



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Versicherer mit Kapitalpuffer: Gut eine Milliarde Euro an Flut-Opfer ausgezahlt

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Versicherer mit Kapitalpuffer

Gut eine Milliarde Euro an Flut-Opfer ausgezahlt

Rund ein Fünftel der Summe für die versicherten Schäden durch die Flutkatastrophe vom Juli in Rheinland-Pfalz und NRW ist mittlerweile ausgezahlt worden, wie der Branchenverband mitteilt. Sorgen um die finanzielle Stabilität der Versicherer seien unbegründet.

Rund zehn Wochen nach der Hochwasserkatastrophe in West- und Süddeutschland haben die Versicherungen bereits über ein Fünftel aller versicherten Schäden reguliert. “Mehr als ein Fünftel der Schadensumme haben wir bereits ausgezahlt, also etwa 1,5 Milliarden Euro”, sagte Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Etwa eine Milliarde Euro ging an private Haushalte und etwa eine halbe Milliarde Euro an Gewerbetreibende, darunter auch viele kleine und mittlere Unternehmen.”

Die Gesamtsumme der versicherten Schäden beträgt rund 7 Milliarden Euro, so Asmussen weiter. Es gebe 250.000 einzelne Schadensfälle, von denen allein 50.000 zerstörte Autos seien. “Das Regentief Bernd und das folgende Hochwasser waren die schlimmste Naturkatastrophe, die wir in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg gesehen haben”, sagte Asmussen. Insgesamt seien 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versicherer und Versicherungsvermittler in den Überschwemmungsgebieten im Einsatz gewesen, außerdem 2500 externe Kräfte, zum Beispiel Gutachter.

Versicherer haben ausreichenden Kapitalpuffer

Sorgen um die finanzielle Stabilität der Versicherer müsse man trotz der Größe des Schadensereignisses nicht haben, betonte Asmussen. “Die Versicherungen können mit Schadensereignissen wie der Hochwasserkatastrophe umgehen. Sie sind Teil unseres Geschäftes. Erstens sind unsere Unternehmen rückversichert. Und zweites hat die Versicherungswirtschaft einen ausreichend großen Kapitalpuffer.”

Zu einer möglichen Pflichtversicherung äußerte er sich skeptisch: “Es wäre ein Fehler, eine Versicherung verpflichtend einzuführen, die dann ganz allein die Kosten der fehlenden Anpassung an die Klimafolgen tragen muss”, sagte er. “Viel wichtiger wäre aus unserer Sicht ein Gesamtkonzept, das auch staatliche und private Prävention umfasst.”



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Vorhersage für Großbritannien: Mehrheit der Kinder wird sich anstecken

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Vorhersage für Großbritannien

Mehrheit der Kinder wird sich anstecken

Großbritannien impft erst seit wenigen Tagen Kinder und Jugendliche. Das wird zusätzlich zu den anhaltend hohen Gesamtinfektionszahlen deutliche Auswirkungen haben. Ein Experte vermutet, dass es in dieser Altersgruppe zu vielen Ansteckungen kommen wird.

Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in britischen Schulen geht ein Experte davon aus, dass sich die meisten Kinder im Winter mit dem Virus anstecken werden oder bereits infiziert waren. “Ich denke, dass sich in sechs Monaten die Mehrheit infiziert haben wird”, sagte der Public-Health-Experte Azeem Majeed vom Imperial College London. Seit Ende der Schulferien in England sind die Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen enorm gestiegen. Die Inzidenz liegt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Altersgruppen, wie etwa in einer Auswertung der “Financial Times” zu erkennen ist.

Großbritannien impft erst seit kurzem auch 12- bis 15-Jährige. “Es wäre besser gewesen, damit früher zu beginnen”, sagte Majeed. “Da waren wir im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät dran.” Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keine zugelassenen Corona-Impfstoffe, allerdings erkranken sie auch seltener schwer. Das Risiko sei eher, dass Kinder das Virus an Erwachsene weitergäben, die nicht oder weniger wirksam durch Impfstoffe geschützt seien, sagte der Mediziner.

Das britische “Joint Committee on Vaccination and Immunisation” (JCVI) hatte sich Anfang September mit dem Hinweis auf potenzielle myo­kar­diale Schäden gegen eine generelle Coronaimpfung von 12- bis 15-Jährigen ausgesprochen und war dafür hart kritisiert worden. Dem JCVI wurde daraufhin vorgehalten, die Gefährdung der Jugendlichen durch ein Long Covid-Syn­drom zu ignorieren und die Rolle der Kinder als Überträger zu unterschätzen. Seit Mitte September erhalten nun Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe eine Impfung mit Biontech. Ob sie auch – wie Erwachsene – eine zweite Dosis erhalten, soll noch geprüft werden.

Wenig Hoffnung auf weniger Tote

Majeed hat keine großen Hoffnungen, dass die noch immer sehr hohen Corona-Fallzahlen in Großbritannien vor dem nächsten Frühjahr deutlich sinken werden. Die Inzidenz hat sich seit längerem um die 300 eingependelt. Pro Woche sterben im Schnitt etwa 1000 Menschen an oder mit Covid-19. “Die Regierung scheint das akzeptiert zu haben”, sagte der Experte. Dabei handele es sich um einen der höchsten Werte in Europa.

Die Corona-Beschränkungen sind in England seit Mitte Juli fast vollständig aufgehoben. In den anderen Landesteilen des Vereinigten Königreichs gelten ähnlich Regeln, allerdings setzt man dort zum Beispiel noch stärker auf die Maskenpflicht.



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