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Wegen Bayern-Wechsel: PSG-Boss Leonardo tritt gegen Tanguy Nianzou nach – FUSSBALL INTERNATIONAL

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Im Sommer 2020 wechselte Tanguy Nianzou (18) von Paris Saint-Germain ablösefrei zum FC Bayern. Ein Transfer, der PSG-Boss Leonardo (51) offenbar immer noch schmerzt. Im Interview mit dem Radiosender „France Bleu Paris“ tritt der Sportdirektor nun nach.

„Tanguy konnte mit uns Champions League spielen und bei Bayern ist er nun fast ein Jahr ohne zu spielen“, sagte der Brasilianer und führte aus: „Es heißt immer: ‚PSG hat ein Talent verloren.‘ Aber manchmal denke ich, dass nicht PSG etwas verliert, sondern die Talente, die Paris verlassen.“

Das Problem vieler junger Spieler sei, zu glauben, dass sie woanders schnell „das Paradies finden“, meint Leonardo.

„Viral Daneben“
Irrer Knie-Sprint in Kroatien

Quelle: HNTV/DAZN/Sportdigital

Was der PSG-Boss bei seiner Kritik an Tanguy Nianzou offenbar vergessen hat: Der junge Franzose hat fast die gesamte Saison mit Verletzungen zu kämpfen, kam auch deshalb bisher nur auf 21 Minuten Einsatzzeit bei den Bayern. Aktuell ist er wegen eines Bündelrisses im Oberschenkel außer Gefecht gesetzt.





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Zwei Corona-Fälle bei Göttingen: Verlegung

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Bei Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat es vor der Absetzung des Finalturniers um den deutschen Pokal für dieses Wochenende einen zweiten Corona-Fall bei einem Spieler gegeben. Am Freitag sei ein Spieler positiv getestet worden, am Samstag ein weiterer, sagte Frank Meinertshagen, Geschäftsführer der Niedersachsen, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. „Das war eine sehr negative Überraschung zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.“ Am Donnerstag seien alle Tests noch negativ ausgefallen. Meinertshagen betonte, dass sich alle Spieler, Trainer und Teammitglieder an alle Vorschriften gehalten hätten.

Das Gesundheitsamt München habe entschieden, dass wegen der ermittelten Kontakt- und unklaren Gesamtsituation das Team aus Niedersachsen nicht spielen dürfe, teilte die Liga mit. Göttingen beantragte die Verlegung seines für Samstag geplanten Halbfinals gegen Alba Berlin, die Liga stimmte dem zu. „Es stand für uns außer Frage, dass wir eine Verlegung beantragen“, sagte Meinertshagen. „Das müssen wir, weil viele Gelder, Sponsoren und Werbung, daran hängen.“ Bereits in den Qualifikationsturnieren für den Pokal waren mehrfach Spiele wegen Corona-Fällen bei Teams verlegt worden.

Die Liga will das Top Four mit den Halbfinals zwischen dem FC Bayern München gegen ratiopharm Ulm sowie Göttingen gegen Alba und dem Endspiel nun zu einem späteren Zeitpunkt austragen. „Das ganz klare Ziel ist, den Pokal diese Saison noch zu Ende zu spielen“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz der dpa. Die Spielzeit muss komplett bis zum 13. Juni beendet sein.



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Norwich City mit Trainer Farke wieder in der Premier League

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Daniel Farke, Trainer von Norwich City, gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Lindsey Parnaby/Nmc Pool/PA Wire/dpa. (Quelle: dpa)

London (dpa) – Der englische Fußballclub Norwich City ist mit seinem deutschen Trainer Daniel Farke nach einem Jahr wieder in die Premier League aufgestiegen.

Obwohl die Canaries erst am Samstagabend in der Championship – der zweiten Liga – gegen Bournemouth spielen, stand der Erfolg bereits am Nachmittag fest. Weil Swansea City nur 2:2 gegen die Wycombe Wanderers spielte und Brentford 0:0 gegen Millwall, kann Norwich City mit 90 Punkten von seinen Verfolgern an den restlichen Saisonspieltagen nicht mehr eingeholt werden.

Der 44 Jahre alte Farke ist seit 2017 Cheftrainer bei Norwich City; seit 14 Spielen sind die Canaries nun schon ungeschlagen.



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Premier League Inside: Guardiola-Musterschüler Phil Foden brilliert bei Manchester City

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Lange war Phil Foden ein Versprechen. Manchester Citys Trainer Pep Guardiola pries ihn als das größte Talent, mit dem er je zusammengearbeitet hat, und stellte ihm in Aussicht, dass er bald seine Chance bekommen würde, ganz sicher. Mehrere Jahre ging das so, seit Fodens Profidebüt im November 2017. Immer war er der Mann für die Zukunft.

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Je länger Foden vertröstet wurde, desto größer wurden die Zweifel der Öffentlichkeit. Viele Beobachter – auch der Autor dieser Kolumne – plädierten dafür, dass der Offensivmann eine Ausleihe zu einem anderen Klub in England oder einen Wechsel ins Ausland anstreben sollte, um regelmäßig zu spielen, ganz nach dem Beispiel von Jadon Sancho, Fodens Kumpel aus der City-Akademie, oder Jude Bellingham. Beide kamen bei Borussia Dortmund unter.

Gerade traf Manchester City im Viertelfinale der Champions League auf den BVB (ohne den verletzten Sancho, dafür mit Bellingham), und der entscheidende Mann war – Foden. In Hin- und Rückspiel erzielte er jeweils den 2:1-Endstand und hat damit großen Anteil daran, dass Manchester City zum ersten Mal unter Guardiola im Halbfinale der Königsklasse steht.

Foden kann auch für England wichtig werden

Der 20-Jährige ist mit seinen Toren gegen Dortmund endgültig auf der ganz großen Bühne angekommen, nachdem er sich in der Premier League schon im Laufe der Saison unverzichtbar gemacht hat für den Tabellenführer und kommenden Meister. Foden hat sich bei Guardiola durchgesetzt, brilliert in großen Spielen wie dem 4:1 im Februar beim FC Liverpool, als er mit einem Treffer und einer Vorlage überragte, und dürfte auch im Halbfinale des FA-Cups am Samstag gegen Thomas Tuchels FC Chelsea seine wichtige Rolle spielen. Foden beweist gerade, dass es richtig war, bei Manchester City auf seine Chance zu warten – bei dem Verein, dessen Fan er schon seit seiner Kindheit ist.

Sein Durchbruch kommt auch für Englands Nationalmannschaft zur rechten Zeit, die immer auf der Suche nach dem nächsten Heilsbringer ist. Foden ist die große Hoffnung für die EM im Sommer, die eine Heim-EM werden soll aus englischer Sicht – die Halbfinals und das Endspiel sind im Wembley-Stadion geplant. Wobei Trainer Gareth Southgate nicht in den Foden-Hype einstimmen mag – was nur verständlich ist. Er hat ein Überangebot an Offensivspielern und will sich nicht von der Öffentlichkeit treiben lassen bei der Zusammenstellung seines Teams. Für Foden dürfte das kein Problem sein. Er kennt sich damit aus, auf seine Chance warten zu müssen – und sie zu nutzen, wenn sie da ist.





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