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Mode

Was Melania Trumps Mode über die First Lady verrät

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Am Ende musste Ralph Lauren ran. Oder durfte. Als Melania Trump vor knapp vier Jahren bei der Amtseinführung ihres Ehemanns Donald im Januar 2017 den ersten Auftritt als First Lady absolvierte, trug sie ein himmelblaues Kleid aus Kaschmir, das Lauren, eine Galionsfigur der amerikanischen Mode, für sie entworfen hatte. „Der Amtsantritt des Präsidenten ist ein Anlass für die Vereinigten Staaten, sich der Welt im besten Licht zu zeigen“, ließ Ralph Lauren damals fast beschwichtigend wissen. „Für uns war es wichtig, in diesem Moment die Tradition zu feiern und den ikonischen amerikanischen Stil zu präsentieren.“

Melania Trumps Kleiderwahl war ein Glaubenskrieg vorausgegangen. Zwei Wochen nach der Präsidentenwahl im November 2016 hatte Modemacherin Sophie Theallet zum Boykott aufgerufen. Sie warf Donald Trump eine Rhetorik aus Rassismus, Sexismus und Fremdenhass vor und forderte ihre Kollegen auf, nicht für die Newcomer im Weißen Haus zu arbeiten. Derek Lam, Zac Posen und Tom Ford folgten Theallets Aufruf. Diane von Fürstenberg, eigentlich überzeugte Anhängerin der Demokratischen Partei, Thom Browne und Tommy Hilfiger schlugen sich auf die Seite der frischgebackenen First Lady. „Melania ist eine sehr schöne Frau. Jeder Designer sollte stolz sein, sie anzuziehen“, ließ Tommy Hilfiger wissen. Zu viel Politik in der Mode, sagte der New Yorker, schade nur.


Ihren ersten Auftritt als First Lady absolvierte sie in einem himmelblauen Kleid aus Kaschmir von Ralph Lauren.
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Bild: AFP

Ganz ohne Politik hat Mode noch nie funktioniert

Ganz ohne Politik funktioniert Mode aber auch nicht, besonders für Präsidentengattinen. Schon Jacqueline Kennedy, wie Betty Ford ein Vorbild von Melania Trump, Nancy Reagan, Laura Bush und Michelle Obama nutzten Outfits nicht nur, um adrett in ihnen auszusehen. Während der Wahlkampagne ihres Ehemanns John F. Kennedy trug „Jackie“, Tochter wohlhabender New Yorker, 1960 bewusst schlicht geschnittene Kleider von Marimekko. Das finnische Design ließ sie modern und stilvoll wirken, gleichzeitig aber erreichbar. Auch nach dem Einzug in das Weiße Haus wählte Jacqueline Kennedy ihre Garderobe mit politischem Fingerspitzengefühl. Bei dem Empfang von Frankreichs Kulturminister André Malraux entschied sie sich für ein rosafarbenes Seidenkleid des französischen Modemachers Christian Dior. Bei einem Staatsbesuch in Indien trug sie die leuchtenden Farben des Gastlands.

Michelle Obama, die Anfang 2009 mit Ehemann Barack sowie den Töchter Sasha und Malia an die Pennsylvania Avenue in Washington zog, setzte die Tradition fort. Zu wohltrainierten Oberarmen trug die First Lady bei ihrem ersten State Dinner zu Ehren des Gastes, dem damaligen indischen Premierminister Manmohan Singh, ein Kleid in Beige mit silbernen Applikationen von Naeem Kahn, einem gebürtigen Inder. „Die Optik beherrscht in der Politik mehr oder weniger alles. Das musste ich bei jedem Outfit bedenken“, erinnerte sich Michelle Obama in ihrer Autobiografie „Becoming“. Besonders vor Reisen ins Ausland habe ihre Modeberaterin Meredith Koop Stunden damit verbracht, passende Designer, Farben und Stile auszuwählen, um den Gastgebern Respekt zu zollen.

Niemand teilt sich mehr durch Mode mit

Michelle Obamas Nachfolgerin Melania Trump hat den Trend zur Botschaft perfektioniert. Die First Lady, bekannt für Zurückhaltung bei Auftritten und Reden, hat sich in den vergangenen vier Jahren mehr als jede frühere Bewohnerin des East Wing durch Mode mitgeteilt – und machte sich damit nicht nur Freunde. Nach ihrem „America First“, dem Kleid von Ralph Lauren bei der Amtseinführung, das den Schlachtruf von Ehemann Donald reflektierte, zog Melania Trump nicht wie üblich nach Washington. Die gebürtige Slowenin blieb vorerst in Manhattan, angeblich, um Sohn Barron das Schuljahr beenden zu lassen. Als die First Lady of the United States, kurz Flotus genannt, sich einige Wochen nach der Inauguration in Trumps Club Mar-a-Lago in Palm Beach wieder zeigte, überraschte sie mit europäischer Garderobe.



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Mode

7 Fragen an Rola | SOUL SISTER

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Über 14 Jahre Musikerfahrung liegen bereits hinter ihr. Davon waren die wenigsten leicht. Doch deswegen gibt Rola noch lange nicht auf. Die 31-jährige Sängerin hat noch genug Luft, um die deutsche Musikszene auf den Kopf zu stellen, ihr die Ohren freizupusten und den Geist zu öffnen für echten, kompromisslosen deutschen R’n’B und Soul.


Rola ist Sängerin. Vielmehr noch ist sie aber Künstlerin. Sie ist eine Künstlerin, die sich still und leise vom Trubel zurückzieht und Songs textet und komponiert und diese dann ganz bewusst und gezielt in diesem lauten Trubel platziert. Dort, wo sie nicht untergehen. Sie besitzt viel musikalisches Talent, keine Frage, aber genauso besitzt sie auch ein Gespür für die Welt.


Sie ist World Peace Botschafterin, engagiert sich für Schwarzes Empowerment, gegen Rassismus und für Selbstliebe. Auf Instagram zeigt sie, dass Beauty Mind nicht ausschließt und dass Selbstakzeptanz nicht das Gegenteil von Selbstdisziplin ist. Und nachdem sie das mit ihrem Studioalbum „12:12“ im Jahr 2018 bewiesen hat, legt sie nun mit ihrem zweiten Album Venus nach. Im Interview verrät sie, was ihre Fans erwartet und was Musik für sie bedeutet.



Liebe Rola, herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Album! Verrate uns doch was sich hinter dem Titel „Venus“ versteckt und was uns allgemein beim Hören erwartet?


Venus ist die Göttin der Liebe und auf meinem Album geht es auch hauptsächlich darum: Um Liebe. Die Songs sind relaxed und voller Vibes. Ob beim Ausruhen, zum Putzen, zum Tanzen oder zum Daten, die Musik passt meiner Meinung nach für jede Gelegenheit.


R’n‘B und Soul hatte es in der deutschen Musiklandschaft bisher nicht leicht. Du bist auch nach 15 Jahren Karriere deiner Musik weiterhin treu. Warum identifizierst du dich genau mit dieser Musik?


Ich identifiziere mich mit Musik generell. R’n’B habe ich immer gerne gehört, weil es viel im Radio lief, als ich ein Teenie war. Dann habe ich angefangen, bewusst die Songs von Künstlern wie Whitney Houston und Michael Jackson zu hören, von Lauryn Hill und Mariah Carey, Aaliyah und Alicia Keys. Sie haben mich beeinflusst, von ihnen habe ich viel gelernt. Ich konnte mich wahrscheinlich schon eher mit genau diesen Künstlern identifizieren, weil sie auch schwarz sind.


Ich wollte unbedingt diese Skills beherrschen, die R’n’B-Sänger haben. Ich mache aber auch viel Pop-Musik, weil der R’n’B, den ich im Radio gehört habe, schlicht und einfach auch Pop-Musik war. Ich war außerdem ein großer Fan von Britney Spears, Christina Aguilera, N*Sync und Justin Timberlake. R’n’B, Pop und Rap ist 2021 so ineinander verwoben, dass es fast nicht mehr zu unterscheiden ist. Viele Rapper singen und viele Sänger rappen, viele Pop-Künstler bedienen sich der Hip-Hop-, Rap- und R’n’B-Kultur, sodass es fast egal ist, wie man es nun nennt. Hauptsache es gefällt.


Du singst von Unabhängigkeit, aber auch Liebe und schwierigen Momenten, die es zu überwinden gilt. Inwieweit hilft dir die Musik dabei, Gefühle zu verarbeiten?


Gefühle in Musik zu verarbeiten, bedeutet für mich auch immer diese Gefühle nochmal durchleben zu müssen. Wenn es zum Beispiel um schwierige Gefühle wie nach einer Trennung geht, fällt es mir schwer. So konnte ich auf meinem neuen Album nicht über meine letzte Trennung sprechen, weil es zu privat und zu traurig war. Über neue Liebe zu sprechen und diese Gefühle in der Musik zu verarbeiten, fällt mir dafür viel leichter. Es ist wie Selbsttherapie, weil ich während des Schreibens darüber nachdenken und die Gefühle verarbeiten muss.



Deine Musik steckt voller Selbstbestimmtheit und Leidenschaft, gleichzeitig bist du immer authentisch und bodenständig. Hast du einen Rat für unsere Leser*innen, wie das mit dem Selbstvertrauen und der Selbstliebe gelingt?


Dazu kann ich sagen: Verbringe viel Zeit mit dir selbst! Lerne dich selbst besser kennen und finde heraus, was du willst und was nicht. Lass die Dinge los, die dir nichts bringen, die dich anstrengen und nimm dir mehr Zeit für die Dinge, die du einfach gerne machst und die dich auch glücklich machen. Auf diese Weise wird es dir auch automatisch immer besser gehen.


Was mir selbst auch immer dabei hilft, ist einfach dankbar zu sein, für all die Dinge, die schon da sind. Selbst meine Wohnung, mein Essen, die Klamotten, die ich gerade trage… meine Freunde. Ich bin einfach dankbar für das, was ich habe und schreibe mir das auch auf, damit ich es sehen kann und das hebt meine Stimmung immer sehr.


Du sagtest einmal, dass du immer unterwegs bist und selten Zeit hast. Neue Songs komponieren, Musikvideos drehen, Shows planen, Interviews geben und dann auch noch Instagram bespielen – ein stressiger Alltag! Was hilft dir dabei zu entschleunigen?


Tee – ganz viel Tee trinken. Und am Ende schaffe ich eigentlich immer alles, egal wie stressig es ist, weil ich ein Team habe, das mir hilft und mich unterstützt.


Inwiefern glaubst du, hilft auch Musik dabei, achtsamer zu werden?


Musik ist eine besondere Kunstform, die wir Menschen auch benutzen, um unsere Gefühle zu regulieren. Wenn ich traurig bin, höre ich entweder Musik, die meine Gefühlslage unterstreicht und meine Traurigkeit untermalt – oder Musik, die meinen Kummer verfliegen lässt und mich aufmuntert. Beim Putzen mache ich Musik an, um unterhalten zu werden und für die Motivation, um schnell fertig zu werden. Man hört im besten Fall auf den Text und lässt die Melodien auf die Seele wirken. Musik bringt uns zum Weinen, aber auch zum Tanzen.


Ich persönlich wähle die Musik, die ich in meinem Alltag höre, ganz bedacht aus, weil ich weiß, dass sie meine Stimmung beeinflussen wird. Musik kann definitiv dabei helfen, achtsamer zu werden. Musik kann auch thematisch aufklären oder aufhetzen. Themen, die in Songs bearbeitet werden, wie Rassismus, Mobbing, oder Ausgrenzung usw. können auf diese Probleme, auf eine populäre Art und Weise, aufmerksam machen.


Wenn du einen Blick zurück auf die Produktion deines Albums wirfst: Was hat dir am meisten Spaß bereitet und warum?


Die intensive Zeit im Studio mit kreativen Köpfen und Freunden. Wir haben viel Neues ausprobiert, komponiert und geschrieben.

Du bist neugierig geworden? Dann hör mal rein. Rola singt ganz direkt, was ihr passt und was nicht. Sie weiß, was sie will – und das steckt an.


Wir hoffen, dir gefällt Rolas neues Album genauso gut wie uns? Wir sind jedenfalls große Fans und freuen uns bereits jetzt auf alles was noch kommt!





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Mode

Trenchcoat: So stylst du den Mantel

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Die kuschelige Winterjacke ist zu warm, und für die Jeansjacke ist es noch zu kalt. Die Lösung für dieses Dilemma? Übergangsjacken! Oder in diesem Fall ein klassischer Übergangsmantel: Der Trenchcoat.


Hier erfährst du alles über das modische Allroundtalent, von der Herkunft über die Pflege bis hin zu den aktuellen Trenchcoat-Trends. Übrigens: Hier haben wir noch mehr Übergangsjacken für dich.


Woher kommt der Trenchcoat?

Es ist ein Mantel mit Geschichte. Spätestens seit der Verfilmung von „Frühstück bei Tiffanys“ ist der Trenchcoat nicht mehr aus der Mode wegzudenken. Dabei hat er eine ganz und gar unglamouröse Herkunft: Ursprünglich wurde er für das Militär entwickelt. Durch seine hohe Wetterbeständigkeit schützte er die Soldaten im Krieg gegen Wind und Regen. Daher auch der Name: Trench = Graben, Coat = Mantel.


Thomas Burberry entwickelte 1897 den wasserabweisenden Stoff „Gabardine“. 1914 entwarf Aquascutum London den Trenchcoat für das britische Militär im 1. und 2. Weltkrieg. Auch danach erfreute sich der Mantel – nicht nur bei Filmdetektiven – großer Beliebtheit.


minianne / Shutterstock.com

Der Trenchcoat – Ein Mantel mit Geschichte.

Was ist ein Trenchcoat?

Das klären wir am besten anhand einer Checkliste, damit kein wichtiger Punkt unter den Tisch fällt.


Der klassische Trenchcoat hat…


… doppelreihige Knöpfe. Die sorgen mit für den stylish-symmetrischen Look.


… einen hohen Kragen. Dieser soll vor Wind und Wetter schützen. Manche Trenchcoats haben sogar noch einen Verschluss am Kragen, sodass du ihn hochstellen und vorne schließen kannst. So bist du noch besser geschützt!


… große seitliche Taschen. Super für die Hände!


… einen Gürtel. Klassisch mit dem D-Ring: Die Gürtelschnalle hat die Form des Buchstabens, daher die Bezeichnung.


… Riegel. Damit sind die Abnäher auf den Schultern gemeint. Diese gaben früher den Rang der Soldaten an. Heute sind sie nur noch modisches Accessoire.


… D-Ringe. Auch die Schlaufen für den Gürtel werden bei dem klassischen Trenchcoat D-Ringe genannt.


… eine Passe. Das ist das Rückenteil des Mantels, welches die Schultern bedeckt.


Frau trägt Trenchcoat


garetsworkshop / Shutterstock.com

Ein klassischer Trenchcoat hat viele Merkmale, auf die du beim Kauf achten solltest.

Aus welchem Stoff ist der Trenchcoat?

Der klassische Trenchcoat ist aus „Gabardine“ oder „Popeline“ gefertigt. Beides sind feste, glatte Stoffe, die dennoch leicht zu tragen sind. Durch die Imprägnierung der Stoffe wird der Trenchcoat wasserabweisend. Daher darfst du einen klassischen Trenchcoat auch nicht einfach in die Waschmaschine stecken. Dadurch wird die Imprägnierung abgewaschen, und der Mantel ist ruiniert.


Heute werden Trenchcoats aus den verschiedensten Stoffen gefertigt. Aktuell super angesagt: Der Trenchcoat aus Leder! Dir fehlt noch die passende Tasche zu deinem Mantel? Hier findest du Handtaschen unter 50 Euro.


Was sind die Trenchcoat-Trends 2021?

1. Klassische Trenchcoats gehen immer

Beige ist zurzeit so angesagt wie lange nicht mehr! Ton-in-Ton-Outfits sind im Moment überall in der Fashionwelt zu sehen. Kein Wunder also, dass auch der klassische Trench ein Mega-Trend ist. Zurecht, denn er wirkt elegant und trotzdem nicht overdressed. Beim Styling solltest du jedoch darauf achten, die Farben durch leichte Farbabstufungen zu variieren. Probiere dich ruhig einmal daran und kombiniere Camel zu Sandfarben, Creme oder Braun. Die Farben unterscheiden sich nur ganz leicht. So wirkt der Look immer noch harmonisch.

Trenchcoat von Mango


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2. Leder ist das Trendmaterial der Stunde

Ob Glattleder, Wildleder oder Vinyl – der Leder-Trenchcoat fällt auf! Deswegen kannst du ihn dir perfekt über dein Basic-Outfit werfen. Du trägst deinen liebsten Jogginganzug und möchtest dich nicht von ihm trennen? Kein Problem! Zieh einfach deinen Trenchcoat aus Leder drüber und dein Outfit steht. Falls du nicht auf den Gammel-Look abfährst kannst du deinen Lederlook auch komplett machen und den Mantel mit einer angesagten Lederhosen kombinieren. Falls du noch nicht den richtigen Look für zu Hause gefunden hast, geben wir dir hier Inspiration.

Ledermantel von Massimo Dutti


Massimo Dutti / PR

Ledermantel von Massimo Dutti, um 399 €

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3. Statement-Farben bringen Abwechslung

Leuchtende Farben wie Rot, Grün oder Blau bringen Trenchcoats jetzt zum Strahlen! Das ist auf jeden Fall nichts für schlichte Gemüter. Du liebst es im Mittelpunkt zu stehen? Die neuen Statement-Trenchcoats sind wie für dich gemacht! Mutige kombinieren den farbigen Trenchcoat mit weiteren Farben aus der jeweiligen Farbfamilie. Dazu eine Jeans und Boots, für ein cooles Alltagsoutfit. Zusammen mit schlichteren Teilen wie zum Beispiel einer weißen Bluse und schwarzen Pumps, wird der farbenfrohe Trenchcoat sogar bürotauglich.

Trenchcoat in strahlendem orange von Beaumont


de Bijenkorf / PR

Trenchcoat von Beaumont, um 189,95 €

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4. Oversized geht auch beim Mantel

Beim XL-Trend ist noch lange kein Ende in Sicht. 2021 muss auch der Mantel möglichst Übergröße haben. Solche Oversize-Trenchcoats sehen an großen Frauen besonders toll aus. Damit die Figur nicht im Mantel untergeht, den Gürtel einfach vorne zusammenknoten. Wenn es die Temperaturen zulassen, kannst du den Mantel auch offen tragen und den Gürtel locker am Rücken zusammen binden. Zum voluminösen Trench passen am besten eher eng anliegende Hosen. Dabei ist es ganz egal, ob Jeans oder Lederhose. Das wichtigste ist, die Balance im Outfit zu halten.

Oversized Trenchcoat


Uniqlo / PR

Trenchcoat im Oversized-Fit von Uniqlo, um 89,90 €

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5. Kurze Schnitte strecken die Beine

Der kurze Trenchcoat steht vor kleineren Frauen. Diese profitieren von der kürzeren Saumlänge: Längere Modelle wirken häufig zu groß und lassen die Trägerin verschwinden. Die kurze Variante streckt die Beine und betont die Taille – Perfekt! Kombinieren kannst dazu fast alles. Nur Vorsicht bei der Rocklänge: Trägst ein Kleid oder einen Rock, sollte die Länge mit dem Saum des Trenchcoats abschließen.

Kurzer Trenchcoat


de Bijenkorf / PR

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Wann trägt man einen Trenchcoat?

Den Trenchcoat kannst du eigentlich immer tragen. Vor allem im Frühling und Herbst sollte er nicht in der Garderobe fehlen. Aber auch an kühleren Sommerabenden ist er ein echter Segen: Nicht zu warm, nicht zu kalt und dabei sieht er auch noch unheimlich gut aus!


Außerdem passt er wirklich in jeder Lebenslage. Egal, ob mit Jeans und T-Shirt für die Shoppingtour oder abends über dem Kleid zum Ausgehen – der leichte Mantel ist ein echter Alleskönner!


Wie pflege ich den Trenchcoat?

Einen wirklich hochwertigen Trenchcoat solltest du niemals selbst waschen, sondern in die Reinigung bringen. Dort wird der Mantel gesäubert und die Imprägnierung aufgefrischt. Auch wenn mal ein Malheur passiert und versehentlich ein Fleck auf den edlen Trenchcoat kommt, lieber nicht selbst zur Tat schreiten, sondern das Entfernen den Profis überlassen.


Günstigere Modelle aus reiner Baumwolle vertragen auch die Wäsche in der eigenen Waschmaschine. Spezielle Fleckenentferner aus der Drogerie sind immer ein sicheres Mittel für den Notfall. Aber: Unbedingt die Anwendungshinweise lesen! Die passende Erste-Hilfe-Maßnahme richtet sich nämlich nach dem Stoff und der Art des Flecks.


Der Trenchcoat ist ein Fashion-Piece, in das es sich unbedingt zu investieren lohnt! Er kommt nie aus der Mode, steht in seinen unterschiedlichen Varianten wirklich jeder Frau und lässt sich zu allem tragen. Das modische Rundum-Sorglos-Paket!


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22.04.2021


Jessica Emmert Portrait

Jessica Emmert


Miriam Farina Köllner

Miriam Farina Köllner



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Mode

Skyr oder Magerquark – was ist gesünder?

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Neben Magerquark und Joghurt hat Skyr mittlerweile einen festen Platz im Kühlregal. Zuzuordnen ist es jedoch keinem von beiden. Aber was ist es denn dann? Und warum wird das isländische Milchprodukt so gehypt?


Wir haben den Check gemacht und verraten dir, wie Skyr im Vergleich zu anderen Milchprodukten abschneidet.


Was ist Skyr?

In Island schwört man schon seit Jahrhunderten auf Skyr. Der Name ist traditionsgerecht isländisch geblieben und wird wie „Skier“ ausgesprochen, mit Betonung auf dem „r“. Mit dem englischen „Sky“, also Himmel, hat es nichts zu tun.


In Deutschland wird Skyr den sogenannten „Frischkäseerzeugnissen“ zugeordnet. Geschmacklich hat er eine leicht säuerliche Note und erinnert damit an ungesüßten Naturjoghurt. Er ist jedoch etwas fester als Joghurt, aber wiederum viel cremiger als Magerquark, hat jedoch ähnliche Nährwerte wie Speisequark.


Wie wird Skyr hergestellt?

Das Geheimnis hinter Skyr ist seine besondere Herstellung. Dafür wird ausschließlich entrahmte Milch benutzt, die dann – ähnlich wie beim Joghurt – mit Milchsäurebakterien angereichert wird. Im Vergleich zu Joghurt wird dafür jedoch 4-mal so viel Milch benutzt.


Neben den Bakterien wird Skyr außerdem – wie Quark – mit (mikrobiellem) Lab, einem Gerinnungsenzym, eingedickt. Am Ende kommt das heraus, was viele so sehr lieben. Ein Milchprodukt, das cremiger als Magerquark und fester als Joghurt ist.


Welche Nährwerte hat Skyr?

Kurz zusammengefasst: viel Protein und wenig Fett. Diese Kombination ist nicht nur beim Abnehmen, sondern auch beim Muskelaufbau hilfreich und macht ihn zum richtig guten Sattmacher. Bislang galt Magerquark mit 13 Gramm pro 100 Gramm als die Eiweißbombe schlechthin. Skyr enthält auf 100 Gramm 11 Gramm Protein und damit fast genauso viel und macht Magerquark einen ernstzunehmende Konkurrenz. Naturjoghurt muss einpacken, mit schlappen 3 Gramm Eiweiß.


Eiweißreiche Rezepte halten dich lange satt und finden sich daher natürlich auch in unserem Ernährungsplan zum Abnehmen:


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Der Fettgehalt ist hingegen verschwindend gering. Auf 100 Gramm sind es gerade mal 0,2 Gramm, was definitiv für das isländische Traditionsprodukt spricht. Hinzu kommt eine stolze Menge an Calcium, der mengenmäßig wichtigste Mikronährstoff in unserem Körper. Auf 100 Gramm bringt es Skyr auf stolze 150 Milligramm. Bei Naturjoghurt sind es im Vergleich 120 Milligramm.


Hier noch einmal alle Skyr-Nährwerte* pro 100 Gramm im Überblick:


  • Kalorien: 63 kcal
  • Fett: 0,2 Gramm
  • Kohlenhydrate: 4 Gramm
  • Eiweiß: 11 Gramm
  • Calcium: 150 Milligramm

*variiert je nach Hersteller/Marke


Ist Skyr gesund?

Die Antwort ist klar und eindeutig zu beantworten: Ja. Doch was macht ihn so gesund? Durch den hohen Proteingehalt sorgt er für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nur minimal, sodass nur wenig Insulin ausgeschüttet und Heißhunger ausgebremst wird.


Einen weiteren Pluspunkt gibt es für den extrem niedrigen Fettgehalt. Mit 0,2 Gramm ist er quasi fettfrei und damit ein echtes Leichtgewicht. Auch der hohe Calciumgehalt spricht für sich und trägt dazu bei Knochen und Zähne zu schützen.


Als ob das nicht genug ist, kann Skyr sogar durch die Milchsäurebakterien, mit denen er angereichert wurde, dazu beitragen, eine gesunde Darmflora zu fördern. Und die ist nicht nur für Verdauung und Stoffwechsel essenziell, sondern wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden aus. Fast 70 Prozent aller Immunzellen sitzen im Darm und sorgen dafür, dass deine körpereigene Abwehr funktioniert.


Ist Skyr besser als Magerquark?

Okay, Skyr ist gesund. Aber auch gesünder oder besser als Magerquark? Vergleicht man die Nährwerte sind sie nämlich fast gleichauf, wie zum Beispiel beim Fettgehalt. In Bezug auf den Proteingehalt ist Magerquark der Spitzenreiter, mit dem es kein anderes Milchprodukt aufnehmen kann. Mit 13 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm hat er auch gegen Skyr, der es „nur“ auf 11 Gramm bringt, knapp die Nase vorn.


Schaut man sich hingegen die enthaltene Menge Calcium an, liegt Skyr mit 115 Milligramm vorn. Zum Vergleich: Magerquark enthält rund 92 Milligramm Calcium pro 100 Gramm. Dafür muss man für das isländische Traditionslebensmittel allerdings etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.


Was schmeckt besser, Magerquark oder Skyr?

Ach ja, dann sind da noch Geschmack und Konsistenz. Beim Magerquark ist das wohl das größte Manko, denn pur schmeckt er ziemlich fad und pappig. Das lässt sich jedoch durch einen Schluck Wasser oder Milch leicht beheben. Mischen, verrühren, fertig. Nichtsdestotrotz punktet Skyr mit einer unglaublich cremigen Konsistenz, die mehr an Joghurt als an (Mager)-Quark erinnert. Genau das macht ihn für viele so attraktiv. Am Ende ist es – wie so oft – Geschmacksache.


Wer auf der Suche nach einer guten Proteinquelle ist und sich mit Magerquark nicht anfreunden kann, hat mit Skyr eine richtig gute Alternative, die sich in der Küche vielfältig einsetzen und kombinieren lässt. Mittlerweile gibt es von Alpro sogar eine vegane Skyr-Version zu kaufen.


Skyr-Rezepte und Zubereitungstipps

In der Küche kann Skyr wie Magerquark oder Joghurt verwendet werden. Zum Frühstück mit Früchten, Haferflocken und ein paar Nüssen ist im Handumdrehen eine Mahlzeit zubereitet, die lange satt macht und Energie für den Tag liefert. Genauso gut lässt er sich mit ein paar Kräutern und Gewürzen zu einem herzhaften Dip pimpen, der zu Kartoffeln, Gemüsesticks oder einem Steak passt. Oder wie wäre es mit einem Proteindressing zum Salat? So wird er gemacht!


Du brauchst noch mehr Rezeptideen? Diese Rezepte mit Skyr solltest du unbedingt ausprobieren:


Skyr-Kokos-Bowl

Diese Bowl ist proteinreich, fettarm und schnell zubereitet. Damit liefert sie Energie für den Tag und macht lange satt.


Valeria Aksakova / Shutterstock.com

Skyr-Kokos-Bowl

Zutaten für 2 Portion(en)

  • 300 g Skyr
  • 2 EL Kokosraspel(n)
  • 50 ml Kokosdrink
  • 4 EL Haferflocken
  • 80 g Beere(n)
  • 2 TL Chia-Samen
  • 15 g Kokoschips
  • 2 TL Mandeln
Zubereitung

  1. Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Vorsicht, dass sie nicht anbrennen.

  2. Geröstete Kokosraspel mit Skyr vermischen und Kokosdrink hinzufügen. Wer es flüssiger mag, fügt einfach etwas mehr des Kokosdrinks hinzu.

  3. In Schalen füllen und die restlichen Zutaten darauf als Topping anrichten.

  • Kalorien (kcal): 420
  • Fett: 21g
  • Eiweiß: 25g
  • Kohlenhydrate: 30g

Gebackene Süßkartoffel mit Kräuter-Skyr

Statt fadem Quark gibt es zur „baked sweet potatoe“ einen einfachen Skyr-Dip mit Kräutern. Obendrauf noch ein paar „Microgreens“ und Feta – das macht die gesunde Mahlzeit komplett.


Magdanatka / Shutterstock.com

Gebackene Süßkartoffel mit Kräuter-Skyr

Zutaten für 1 Portion(en)

  • 1 mittelgroße(s) Süßkartoffel(n)
  • 1 TL Olivenöl
  • 150 g Skyr
  • 1 EL Schnittlauch
  • 1 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 1 Prise Paprikapulver
  • 3 mittelgroße(s) Radieschen
  • 2 EL Brunnenkresse
  • 20 g Feta
  • 1 Stange Frühlingszwiebel(n)
Zubereitung

  1. Backofen auf 220 Grad vorheizen.

  2. Süßkartoffel waschen, trocken tupfen, mit einer Gabel rundherum einstechen, mit Olivenöl einreiben und etwa 40 Minuten im Backofen backen. Je nach Größe der Süßkartoffel kann es auch etwas länger dauern.

  3. In der Zwischenzeit Schnittlauch hacken und beides gemeinsam mit dem Gemüsebrühe-Pulver und Paprikapulver unter den Skyr mischen. Radieschen und Frühlingszwiebel waschen und in Scheiben schneiden.

  4. Sobald die Süßkartoffel fertig ist, aus dem Ofen nehmen und aufschneiden. Schneller gehts übrigens, wenn ihr sie vorab einfach halbiert statt ganz zu lassen. Skyr auf der Süßkartoffel verteilen, Radieschen, Frühlingszwiebel, Kresse und Feta krümelig drüber streuen.

  • Kalorien (kcal): 588
  • Fett: 16g
  • Eiweiß: 27g
  • Kohlenhydrate: 82g

Skyr-Beeren Eis am Stiel

Naschen ohne schlechtes Gewissen: Dieses gesunde Eis aus Skyr und Beeren versüßt nicht nur den Sommer. Wer keine Eisformen hat, kann das Eis auch in einem großen Behälter einfrieren und es mit einem Löffel oder Eis-Portionierer lösen.


JeniFoto / Shutterstock.com

Skyr-Beeren Eis am Stiel

Zutaten für 8 Portion(en)

  • 500 g Skyr
  • 250 g Beere(n)
  • 4 EL Honig
Zubereitung

  1. Die Beeren leicht zerdrücken.

  2. Mit dem Skyr und dem Honig mischen.

  3. Die Formen zu etwa 3/4 mit der Masse füllen und die beigefügten Stäbchen in die Masse drücken. Mindestens 6 Stunden in die Gefriertruhe stellen. Wenn sich das Eis nicht sofort aus den Formen löst, dann mit etwas warmen Wasser anwärmen.

  • Kalorien (kcal): 83
  • Fett: 0g
  • Eiweiß: 7g
  • Kohlenhydrate: 12g

Wo kann ich Skyr kaufen?

Mittlerweile gehört Skyr in den meisten Supermärkten zum Standard-Sortiment im Kühlregal. Es gibt ihn sowohl als Markenprodukt von Arla, Weihenstephan & Co., als auch in der günstigeren – aber nicht schlechteren – No-Name-Variante bei Aldi, Lidl und anderen Discountern. Und das nicht nur pur in der „Originalzubereitung“, sondern auch in vielen Geschmacksrichtungen.


Wer zu Sorten wie Vanille, Himbeere oder Erdbeere greift, sollte jedoch beachten, dass es nicht nur ein bisschen Fruchtaroma ist, das unter gemischt wird. Hinzu kommt meist auch eine gute Portion Süße, die aus dem gesunden Sattmacher eine fiese Zuckerfalle macht. Deshalb solltest du lieber zum ungesüßten Original greifen und ihn selbst mit frischem Obst aufpeppen.


Der Hype um Skyr kommt nicht von ungefähr. Richtig gute Nährwerte und eine angenehme Konsistenz machen ihn zum (neuen) Lieblings-Sattmacher, der dir schnell ein paar wertvolle Proteine liefert. Auch wenn Magerquark ähnlich gut abschneidet, ist Skyr eine leckere Alternative, die ihren Platz im Kühlregal zurecht verdient.


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22.04.2021


Franziska Orthey

Franziska Orthey



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