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Was man über NBA-Meister Giannis Antetokounmpo wissen muss! – US-SPORT

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NBA-Champion 2020! Final-MVP 2021! All-Star-MVP 2021! Abwehrspieler des Jahres 2020! NBA-MVP 2020! NBA-MVP 2019! Most improved player (der Spieler der sich am meisten entwickelt hat) 2017!

DAS hat Giannis Antetokounmpo (26) alles schon erreicht. Am Dienstag führte der Griechen-Riese die Milwaukee Bucks zum ersten NBA-Titel seit 1971. Mit 50 (!) Punkten beim 105:98 im 6. Finalspiel gegen die Phoenix Suns (Endstand: 4:2).

Giannis Antetokounmpo – diesen Namen richtig auszusprechen, muss man schnellstens lernen! Denn dieser Name wird in Zukunft mit den ganz Großen des Basketball-Sports in einem Atemzug genannt. Wer es einfach mag: Da der Name ein klein wenig kompliziert ist, wird der Grieche in der Basketball-Szene oft nur Giannis genannt.

Antetokounmpo Finals-MVP
Mit 50 Punkten zum ersten NBA-Titel seit 50 Jahren

Quelle: DAZN

Jetzt Giannis der Meistermacher! Jetzt ist Giannis einer der Größten!

Nach dem Titel-Gewinn sagte er: „Ich hätte zu einem Super-Team gehen können und da meinen Beitrag zu leisten, die Meisterschaft zu gewinnen. Aber das hier war der harte Weg es zu zu. Und das ist der richtige Weg – und wir haben es geschafft!“

Gestern postete er ein Instagram-Video von sicher, wie er via Drive-in bei „Chick-fil-A“, einer US-Hähnchen-Fastfood-Kette, Hähnchen-Nuggets bestellte. Und zwar 50! So viele Punkte hatte er gegen die Suns gemacht. Dabei lachte er und sagte: „Nicht 49, nicht 51. Nein, 50!“ Fans, die ihn da im Auto sahen, rasteten aus, rannten zu seinem Auto, um Fotos mit ihm zu schießen.

Mit im Auto hatte er übrigens den Meister-Pokal und seine MVP-Trophäe!

WAS MAN ÜBER GIANNIS WISSEN MUSS

  • Er wurde 2013 erst als 15. Spieler bei der NBA-Draft ausgewählt!
  • Mit 18 war 2,05 Meter groß, wog 86 Kilo. Jetzt ist er 2,10 Meter, wiegt 110 Kilo.
  • Sein Spitzname ist „Greek Freak“, der griechische Freak.
  • Seine Eltern Charles und Veronica sind von Lagos in Nigeria nach Athen in Griechenland geflüchtet!
  • Giannis wuchs auf mit seinen Brüdern Francis, Thanasis, Giannis, Kostas und Alex. Thanasis spielt auch bei den Bucks, Kostas wurde 2020 mit den Los Angeles Lakers NBA-Champion. Sie haben alle einen griechischen und nigerianischen Vornamen. Giannis weitere Namen sind Sina Ougko.
  • Der junge Giannis musste seine Eltern unterstützen, Geld zu verdienen und verkaufte Uhren, Sonnenbrillen, CDs und DVDs auf der Straße. Giannis erinnert sich: „Ich habe damit angefangen als ich 6 oder 7 Jahre alt war. Bis ich 17 war. Es gab keine andere Möglichkeiten für uns.“
  • Bis er 18 war hatte er weder die griechische noch die nigerianische Staatsbürgerschaft. Er war quasi staatenlos.
  • Wenn er nicht Basketball-Profi geworden wäre, hätte er als Security-Mann arbeiten wollen!
  • Zusammen mit Freundin Mariah Riddlesprigger (hat früher Volleyball gespielt) hat er Sohn Charles (benannt nach seinem Vater, der im Alter von 54 an einem Herzinfarkt verstorben ist).
  • Er hat einen Vertrag bei den Bucks, bei dem er bis 2026 über 228 Mio. Dollar verdient.
  • Im Sommer 2016 musste er zusammen mit Bruder Thanasis für drei Monate Militärdienst in Griechenland leisten.
  • Er hat die drittgrößten Hände in der NBA-Geschichte! Nur Shaquille O’Neal und Boban Marjanovic haben größere Hände.
  • Der große Kobe Bryant, der 2020 tödlich verunglückt ist bei einem Hubschrauber-Absturz, hatte die großartige Karriere von Giannis geahnt. Pau Gasol, ein enger Freund von Kobe, twitterte nach dem Final-Sieg: „Er hat es gemacht, Bruder!“ Mit einem dicken Herzen! Darunter der Tweet von Kobe aus dem Juni 2019 als der Lakers-Superstar den Griechen „herausgefordert“ hat, sich nach dem MVP-Titel (dem Kobe ihm auch schon vorher gesagt hatte) zu steigern, um die Meisterschaft zu holen.

++++

Der USA-Insider! Nils Suling lebt in den USA, analysiert die Themen, über die Amerika spricht. Alles zu Football, Basketball, Eishockey, Baseball, Fußball, Kampfsport. Folgen Sie dem USA-Insider bei Twitter: @NilsSuling





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Lehren aus dem Großen Preis von Ungarn

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Budapest (dpa) – Für die Frustbewältigung hat Sebastian Vettel knapp vier Wochen Zeit. Über fünf Stunden, nachdem er den turbulenten Großen Preis von Ungarn als Zweiter beendet hatte, kam die schlechte Nachricht: Zu wenig Sprit im Aston Martin. Vettel wurde disqualifiziert.

Schmaler Grat zwischen Vettel-Freud und Vettel-Leid

Schon im Ziel war Sebastian Vettel zwiegespalten. Platz zwei, zum zweiten Mal in dieser Saison. Eine gute Nachricht, zumal er den Start alles andere als gut hinbekommen hatte. Aber halt auch nur der erste Rang hinter dem Sieger. An Esteban Ocon im Alpine kam Vettel nicht ran. Egel, was er im Aston Martin probierte. Platz zwei also auch ein Grund für ein „bisschen“ Enttäuschung. Dass die zwei Stunden vor Mitternacht in totalen Frust umkippen würde, damit dürfte er nicht gerechnet haben. 0,3 Liter Sprit stellten die Kontrolleure nur fest, 1,0 müssen es sein. Futsch war der zweite Platz.

Seine Bilanz in der ersten Saisonhälfte im neuen Team liest sich auch durchwachsen. Sechsmal in elf Rennen kam er nicht in die Top Ten, einmal wurde er (und blieb auch) Zweiter, einmal Fünfter, einmal Neunter, dazu ein Ausfall in Silverstone und nun die Disqualifikation.

Der Zoff wird nicht enden

Red Bulls Teamchef Christian Horner ergriff die nächste Gelegenheit. Der erneute Unfall zum Leidwesen seines Teams, diesmal verursacht von Valtteri Bottas im Mercedes, konnte wahrlich keinen befriedenden Beitrag zum Stänkerduell zwischen dem einstigen Serien-Weltmeister und dem aktuellen Branchenführer Mercedes leisten. Seien es die Kosten für die Reparaturen, die fehlenden Punkte – Horner ließ nichts aus, verständlicherweise, weil weder Verstappen noch Sergio Perez auch nur den Hauch einer Schuld am Massencrash auf dem Hungaroring traf. Und Verstappen betonte genervt: „Schon wieder ein Mercedes.“

„Das geht auf uns“, räumte Mercedes-Teamchef Toto Wolff auch uneingeschränkt ein, nachdem Bottas durch einen Fehler „wie in einer Formel-Nachwuchsklasse“ (Horner) den Unfall mit mehreren Autos ausgelöst hatte. Dass das Schuldeingeständnis beschwichtigend wirkt, bleibt stark zu bezweifeln. Fortsetzung folgt nach der Sommerpause.

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Bottas muss immer mehr bangen

So wirbt kein Pilot für eine Weiterbeschäftigung. Mit seinem kapitalen Fahrfehler hat Valtteri Bottas seine Chancen auf ein weiteres Jahr an der Seite von Superstar Lewis Hamilton im Mercedes, der nach letztlich Platz zwei mit acht Punkten Vorsprung auf Max Verstappen die WM-Führung zurückeroberte, weiter geschmälert. Die Spekulationen um den potenziellen Nachfolger George Russell waberten auch in den Tagen vor dem Ungarn-Rennen durchs Fahrerlager bei Budapest. Und während Bottas sich reumütig sogar bei seinen Kontrahenten entschuldigte, raste Russell im unterlegenen Williams bis auf Platz neun – und rückte durch Vettels Sprit-Verstoß auch noch auf Position acht vor. Das fällt schon eher unter Eigenwerbung.

Alonso kann es immer noch

40 Jahre und immer besser in Form. Den sensationellen Sieg hatte der 24 Jahre alte Franzose Esteban Ocon auch seinem routinierten Teamkollegen zu verdanken. An Alonso kam Lewis Hamilton bei seiner rasanten Aufholjagd über mehrere Runden hinweg einfach nicht vorbei. „Er hatte knapp 1,5 Sekunden Vorteil gegen mich und das schnellere Auto. Aber er hat das nicht ausnutzen können und hat auch ein paar kleine Fehler gemacht. Deswegen ist er lange hinter mir geblieben“, sagte Alonso beim Sender Sky. Mit Platz vier am Ende fuhr der Weltmeister von 2005 und 2006 seit seiner Rückkehr in die Formel 1 zu dieser Saison nach einer zweijährigen Pause das beste Ergebnis ein. „Mir haben viele Leute einiges über Fernando erzählt, bevor er ankam, aber ich kann sagen, sie haben alle falsch gelegen. Die Zusammenarbeit ist fantastisch“, sagte Ocon.



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Aus im Viertelfinale von Olympia: Deutsche Hockey-Frauen erstmals seit 21 Jahren ohne Medaille

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Aus der Traum von der fünften Olympia-Medaille in Serie: Deutschlands Hockey-Damen kehren erstmals seit 21 Jahren ohne Edelmetall von Sommerspielen zurück. Das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger verlor am Montag in Tokio im Viertelfinale gegen Argentinien mit 0:3 (0:2) und schied aus. Agustina Albertarrio in der 27. Minute, Maria Jose Granatto (29.) und Valentina Raposo (52.) schossen den verdienten Sieg für die klar überlegenen Südamerikanerinnen heraus.

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Die DHB-Damen waren 2000 in Sydney letztmals ohne Medaille bei Olympia geblieben. Danach hatte es zweimal Gold (2008, 2012) und zweimal Bronze (2004, 2016) gegeben. Edelmetall war auch in Tokio das Ziel – doch es sollte nicht sein.

Die deutsche Mannschaft, die die Vorrunde als Zweiter hinter dem WM-Zweiten Niederlande abgeschlossen hatte, geriet gleich zu Beginn der Partie in die Defensive. Argentinien dominierte das Geschehen und ließ die ganz in Schwarz spielenden DHB-Damen bei schwüler Hitze von über 30 Grad kaum zur Entfaltung kommen.

Der Offensivwucht der Südamerikanerinnen hatte Deutschland wenig entgegenzusetzen. Immerhin stand die Abwehr zunächst sicher, so dass selbst drei Strafecken im ersten Viertel schadlos überstanden wurden. Auch im zweiten Viertel blieb Argentinien am Drücker. Torfrau Julia Sonntag musste einige Male ihr ganzes Können aufbieten, um zunächst einen Rückstand zu verhindern. Im deutschen Spiel wirkte dagegen vieles zufällig. Gefährliche Angriffe: Fehlanzeige.

Deutschland verpasst den Anschluss

So war es nur eine Frage der Zeit, bis der zweimalige Weltmeister aus Argentinien erstmals jubeln konnte. Albertarrio schloss eine schöne Kombination aus Nahdistanz ab. Kurz vor der Pause erhöhte Granatto. Nach dem Wechsel kam das deutsche Team mit mehr Energie auf das Feld zurück und drückte nun auf den Anschluss. Doch die Bemühungen blieben im dritten Viertel erfolglos, weil die wenigen Möglichkeiten nicht verwertet wurden.

So blieb nur die Hoffnung auf einen erfolgreichen Schlussspurt, der jedoch ausblieb. Immer wieder liefen sich die deutschen Spielerinnen an der kompakten Abwehr des Gegners fest. Das dritte Gegentor durch Raposo nach einer Strafecke besiegelte endgültig den Olympia-Knockout des EM-Zweiten, dessen Widerstand nun endgültig gebrochen war.





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Kugelstoßerin Raven Saunders könnte Strafe drohen

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Der amerikanischen Kugelstoßerin Raven Saunders könnte Ärger ins Haus stehen. Grund ist eine Geste bei der Siegerehrung, die Solidarität für unterdrückte Menschen ausdrücken sollte.

Der amerikanischen Kugelstoßerin Raven Saunders könnte die erste Strafe wegen eines „politischen“ Protests bei einer Siegerehrung während der Olympischen Spiele in Tokio drohen. Die 25-Jährige, die am Sonntag Silber gewonnen hatte, kreuzte auf dem Podium ihre über den Kopf erhobenen Arme. Mit der „X-Geste“ habe sie Solidarität für die Rechte „unterdrückter Menschen“ ausdrücken wollen.

Die schwarze Athletin Saunders tritt öffentlich vor allem für die Belange von „PoC“ (People of Color) ein, zudem ist sie für die LGBTQ-Community (lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer) engagiert. Beim olympischen Finale hatte sie einen grellen Auftritt mit einer furchteinflößenden Maske und knallig gefärbten Haaren hingelegt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte seine strikt ablehnende Haltung gegenüber politischen Protesten während der Spiele aufgeweicht, duldet friedvolle Gesten vor dem Wettkampf. Die deutsche Hockey-Kapitänin Nike Lorenz durfte mit Erlaubnis des IOC mit einer Regenbogen-Binde am Stutzen spielen. Politische Proteste bei Siegerehrungen hat das IOC indes untersagt.



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