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Volleyball-Bundesliga – Verbriefte Fehler – Sport

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Eltmann verliert das Kellerduell gegen Rottenburg 0:3. „Es war heute eine Katastrophe“, findet Trainer Marco Donat.

Es war eigentlich alles ein bisschen wie immer: Diagonalangreifer Irfan Hamzagic wurde am vergangenen Mittwoch zum wertvollsten Spieler der Heitec Volleys Eltmann gewählt – wie in sechs von bisher sieben Saisonspielen. So richtig erfreulich war das aber nicht, denn sein Team verließ das Feld nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen den Tabellenletzten Rottenburg als Verlierer – ebenfalls wie in sechs von bisher sieben Saisonpartien.

Trainer Marco Donat nannte es zwar „überhaupt nicht dramatisch“, dass seine Volleyballer dadurch auf den letzten Tabellenplatz abrutschten, der einer von zwei Abstiegsplätzen ist. Deutlichkeit und Zustandekommen des 0:3 (22:25, 23:25, 18:25) vor 800 Zuschauern in Eltmanns Bamberger Wahlheimat wurmten ihn jedoch gewaltig. „Es war heute eine Katastrophe“, fasste er die 80 Spielminuten seines Teams schonungslos zusammen. Tatsächlich war die Niederlage weniger auf eine grundsätzliche Überforderung Eltmanns als vielmehr auf die hohe Anzahl von Eigenfehlern zurückzuführen. „Wenn es irgendeinen isolierten Faktor gegeben hätte, hätten wir den ja ausschalten können“, sagte Donat. So aber summierten sich die statistisch verbrieften Eigenfehler auf 27; ganze 19 davon unterliefen Eltmann im Aufschlag. Rottenburg leistete sich dagegen lediglich 14 eigene Fehler – die Differenz entspricht fast exakt jenen Punkten, die Rottenburg am Ende besser war. „Die mussten eigentlich nur warten, und wir haben dann die Punkte für sie gemacht, das ist frustrierend“, analysierte Donat zerknirscht.

Spielerisch schlechter war Eltmann selten, der Aufsteiger leistete sich jedoch in jedem Satz eine Phase, in der er den Gästen nach einem Fehler gleich noch zwei, drei weitere Punkte schenkte und die daraus resultierenden Rückstände nicht mehr aufholte. Donat haderte damit, dass seine Spieler „gegen starke Gegner schon sehr gute Leistungen abgerufen“ und sich dafür jeweils nur „knapp nicht belohnt“ hätten, während eine der bisher schwächsten Saisonleistungen ausgerechnet auf ein Spiel fiel, „das wir gewinnen wollten und mussten“. Zeit zur Aufarbeitung bleibt kaum: Bereits am Samstag gastiert Eltmann in Herrsching.



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Para-Biathlon – Abflug ins Wunderland – Sport

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Die sehbehinderte Münchner Dreifach-Weltmeisterin Clara Klug startet in die Weltcup-Saison. Erstmals seit drei Jahren sind russische Athleten wieder zugelassen – Klug freut sich über größere Konkurrenz.

Wenn man in der vergangenen Saison drei Mal Weltmeisterin geworden ist, was soll dann noch kommen? Diese Frage stellt sich Clara Klug nicht, die Parabiathletin blickt nach ihrem erfolgreichen Winter 2019 zuversichtlich in die neue Saison, die für sie in einer Woche beginnt: Beim ersten Weltcup der nordischen Parasportler im norwegischen Lillehammer startet Klug in ihr neues Sportjahr. Und sie will genau da weitermachen, wo sie im Februar im kanadischen Prince George aufgehört hat – ganz oben auf dem Podium.

Doch dass das nicht leicht wird, weiß sie. Erstmals seit drei Jahren sind russische Para-Athleten wieder zugelassen, nachdem das Internationale Paralympische Komitee (IPC) die im August 2016 verhängte Wettkampfsperre aufgehoben hat. In Lillehammer sind viele russische Athleten gemeldet, die im Weltcup noch unbekannt sind. Viele fallen unter die Kategorie B3 – die fast jene Sportler zusammen, deren Sehkraft geringer beeinträchtigt ist. Clara Klug sieht nur Schattierungen. Die Laufzeit von Sportlerinnen wie ihr, deren Sehkraft stark beeinträchtigt ist und deshalb zur Kategorie B1 zählt, wird rechnerisch beschleunigt, sodass Athletinnen mit unterschiedlichen Behinderungen gegeneinander antreten können.

Day 7 of the Paralympic Winter games Winterspiele Spiele Summer games 2018 in Pyeongchang South Ko

„Ich gehe schon mit einem anderen Gefühl in die Saison. Ich muss jetzt aufpassen, dass ich mir nicht zu viel Druck aufbaue.“ – Clara Klug (hinten) will sich vor zu hohen eigenen Erwartungen schützen.

(Foto: Oliver Kremer/imago/Beautiful Sports)

Für Weltmeisterin Klug bedeutet das zwar mehr Konkurrenz, sie sagt aber: „Ich freue mich darüber. Es kann mehr passieren auf der Strecke, und es macht einfach Spaß, gegen mehr Leute anzutreten.“

Seit sie 2018 zwei Bronzemedaillen bei ihren ersten Paralympics gewann, zeigte die Erfolgskurve der 25-jährigen Münchnerin weiter nach oben. Nach ihrem Erfolg in Pyeongchang wurde sie als Juniorsportlerin des Jahres ausgezeichnet, bekam von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier das Silberne Lorbeerblatt. In der letzten Saison legte Klug gemeinsam mit ihrem Guide Martin Härtl nach. Sie wurde dreifache Weltmeisterin im Para-Biathlon, über sechs, zehn und 12,5 Kilometer. „Die Saison lief unfassbar gut“, sagt sie, „das kann man schier nicht wiederholen.“

Diese so erfolgreichen Jahre haben viel verändert im Leben von Clara Klug. Im März beendete sie ihr Studium der Computerlinguistik und wurde in die Spitzensportfördergruppe der bayerischen Bereitschaftspolizei aufgenommen, im Oktober dann auch ihr Guide Martin Härtl. Dort geht ein Monat Dienst, den die Sportler selbst festlegen, einher mit einer Freistellung für elf Monate. So können sie sich ganz auf ihr Training konzentrieren. „Das ist eine optimale Ausgangssituation für uns, und ich hoffe, dass man das auch in den Ergebnissen sieht, wenn wir uns damit eingegroovt haben“, sagt Klug. Die neue Freiheit haben Klug und Härtl jetzt in einem dreiwöchigen Höhentrainingslager in Livigno genutzt und sich an den Schnee und die Wettkampfbelastungen gewöhnt. „Das war traumhaft, wie ein Winter-Wonderland – anders als zurück in München“, schwärmt Klug.

Paralympics Pyeongchang 2018 - Siegerehrung

Seit 2014 ein erfolgreiches Duo: Clara Klug und ihr Guide Martin Härtl, hier nach einem dritten Platz bei den Paralympics in Pyeongchang.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Härtl ist ihr Vorläufer, und derjenige, welcher das Talent der jungen Frau 2012 als Landestrainer des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern entdeckte. Aus dem Landestrainer wurde ihr Guide, und die beiden sind seit ihrem ersten Weltcupstart im Jahr 2014 ein erfolgreiches Duo. Im Wettkampf zeigt Härtl Klug den Weg, indem er ihr über ein Kehlkopfmikrofon Informationen über das Gelände gibt. So kann sich Klug orientieren. Am Schießstand allerdings ist Klug allein. Statt mit Luft schießen die Athleten mit Licht, also Infrarot. Je höher der Ton, desto näher ist man einem Treffer in der Scheibenmitte.

Obwohl Klug im Sommer nicht optimal trainieren konnte, sie war häufig krank und zog um, fühlt sie sich nun fitter als im Jahr zuvor. Doch vor zu hohen eigenen Erwartungen will sich Klug selbst schützen. „Ich gehe schon mit einem anderen Gefühl in die Saison“, sagt Klug. „Ich muss jetzt aufpassen, dass ich mir nicht zu viel Druck aufbaue.“ Damit das nicht passiert, baut sie zwischen den Weltcup-Wochen, bei denen mehrere Rennen blockweise stattfinden, Ruhewochen zu Hause ein. Und sie fokussiert sich mehr auf Biathlon und nutzt einige Langlaufweltcups höchstens zur Rennvorbereitung.

Am Ende der Saison findet erstmals eine reine Parabiathlon-WM in Östersund statt, anschließend auch das Weltcup-Finale. Dort will sie angreifen und ihre WM-Titel verteidigen. „Die Biathleten vergangene Woche haben gejammert, aber mir liegen die bergigen Strecken“, sagt Klug. Im Weltcup hingegen heißt die Devise: klaren Kopf bewahren. „Ein Fehler, und du bist in der Gesamtwertung weg.“

Durch die neuen Konkurrentinnen lasse sich die Situation im Weltcup sowieso nicht vorhersagen, sagt Klug. Deshalb geht sie offen an die Weltcup-Serie heran. Bis zum Abflug nach Lillehammer am Samstag muss Clara Klug „die deutsche Winterrealität“ noch aushalten, bevor es zurück auf den Schnee geht.



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Jon Moxley bekommt unmoralisches Angebot

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Als Dean Ambrose war er WWE-Champion, als Jon Moxley greift er nun nach dem World Title von AEW – oder verhindert der aktuelle Champion es mit einem unmoralischen Angebot?

Bei der aktuellen Ausgabe der TV-Show AEW Dynamite bot Chris Jericho seinem früheren WWE-Kollegen an, sich seiner Gruppierung „Inner Circle“ anzuschließen – noch ohne eine Absage von Moxley bekommen zu haben.

Wird Jon Moxley Teil des „Inner Circle“?

Letzterer eröffnete die Show mit einem schnellen Sieg über Alex Reynolds und bekam dann Gesellschaft von Jericho und seinen Gefährten.

Jericho erinnerte Moxley an die gemeinsame Geschichte vor und hinter den Kulissen, erzählte, dass Moxley ihn einst um Rat gefragt hätte, wie man ein Star werde, blickte zurück auf ihre Fehde bei WWE und darauf, dass Moxley ihn angerufen hätte, als er bei WWE nicht mehr glücklich gewesen sei und er ihn dann zu AEW vermittelt hätte.

Jericho reichte Moxley dann ein Shirt seiner Gruppierung und versuchte ihm den Gedanken schmackhaft zu machen, bei AEW Seite an Seite zu schreiten und die Liga gemeinsam zu „übernehmen“.

Moxley solle sich seine Antwort in Ruhe überlegen, sich über Weihnachten mit seiner Ehefrau (WWE-Moderation Renee Young) und seiner Familie beraten, wenn er bereit sei, würden sie auf ihn warten. Moxley – der bei seinem AEW-Debüt im Mai neben Kenny Omega auch Jericho attackiert hatte – ließ das Angebot zunächst so stehen.

Jungle Boy schockt Chris Jericho, Young Bucks greifen nach Titel

Kommende Woche wird Jericho zunächst – wie vergangene Woche verabredet – auf Jungle Boy, den wrestlenden Sohn des verstorbenen Schauspielers Luke Perry treffen. Auch diese Geschichte wurde bei Dynamite weiter erzählt.

Nachdem Luchasaurus, Partner von Jungle Boy im Jurassic Express, Jerichos Circle-Kollegen Sammy Guevara besiegte, attackierten Jericho und Jake Hager Jungle Boy, der aber wehrte sich und rollte Jericho dabei symbolisch ein, das dritte Express-Mitglied Marko Stunt zählte den inoffiziellen Pinfall.

Auch im Hauptkampf von Dynamite war der Inner Circle im Einsatz: In einem „Texas Street Fight“ trafen Santana und Ortiz auf die Young Bucks. Am Ende des großen Actionspektakels siegten die Bucks mit dem Meltzer Driver gegen Santana und verdienten sich damit ein Titelmatch gegen SCU kommende Woche.

Die nächste Großveranstaltung von AEW wurde in dieser Woche ebenfalls angekündigt: Sie steigt am 29. Februar 2020 in Chicago und wird AEW Revolution heißen.

Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 11. Dezember 2019:

Jon Moxley besiegt Alex Reynolds
The Butcher & The Blade besiegen Cody & QT Marshall
Big Swole besiegt Emi Sekura
Hangman Page & Kenny Omega besiegen Kip Sabian & Shawn Spears
Luchasaurus besiegt Sammy Guevara
AEW World Tag Team Title #1 Contendership Texas Street Fight: The Young Bucks besiegen Santana & Ortiz



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In Fanzone wird Alkohol ausgeschenkt

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