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Vier-Wochen-Fazit: … Hertha ist nicht ganz so toll

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Berlin –

Vier Wochen ist die Bundesliga-Saison nun alt – und manch einer mag sich verwundert die Augen reiben: Der 1. FC Union, blutjunger Neuling im Oberhaus, steht vor dem arrivierten Stadtrivalen Hertha BSC, der Letzter ist. Verkehrte Welt. Während die Eisernen mit ehrlichem Arbeiterfußball auftreten, rennen die Blau-Weißen den eigenen Ansprüchen hinterher. Eine Bestandsaufnahme.

Nur ein Zähler nach vier Spielen, der schlechteste Saisonstart nach 29 Jahren, Tabellenplatz 18 – Hertha BSC steckt voll in der Krise. Dabei startete die Saison mit dem 2:2 bei den Bayern verheißungsvoll.
33 Mio. Euro (inklusive der 2 Mio. Euro Leihgebühr für Marko Grujic/23) gaben die Blau-Weißen im Sommer für neue Spieler aus – so viel wie nie zuvor. Auch dank Investor Lars Windhorst (42), der vor der Saison mit 125 Millionen Euro einstieg und dafür 37,5 Prozent Klubanteile kaufte. Dazu der Trainerwechsel von Pal Dardai (43) zu Ante Covic (44).

Von der Aufbruchstimmung ist nur zweieinhalb Monate später allerdings nichts mehr geblieben. „Es fühlt sich beschissen an“, sagte Covic nach dem 1:2 in Mainz, der nun schon dritten Pleite nach den beiden 0:3-Niederlagen gegen Wolfsburg und Schalke. „Uns fehlt im Moment die Leichtigkeit, Spiele zu gewinnen.“
Zwar war die Leistung in Mainz eine Steigerung – Hertha hatte mehr Ballbesitz, erspielte sich auch mehr Torchancen –, doch Profit schlug das Team daraus nicht. „Manchmal ist Sport schwer zu erklären“, so Covic: „Wir hatten 16 Torschüsse. Es ist unfassbar, dass wir nur ein Tor machen.“

Ruhende Bälle sind ein Problem

Und Grujic ergänzt: „Das war unser bestes der letzten drei Spiele, aber wir haben wieder verloren. Sehr bitter.“ 

Zudem wackelt die Abwehr, hat jetzt schon zehn Gegentore hinnehmen müssen. Vor allem bei ruhenden Bällen ist die Schwäche eklatant.
Auch nicht gerade förderlich: Im Team herrscht Unmut untereinander. Auffällig, wie sich Dodi Lukebakio (21) demonstrativ über einen Pfostenschuss von Davie Selke (24) beschwerte, anstatt ihn anzufeuern. Er wollte wohl einen Querpass haben. Auch hinten stänkern sich die Profis nach Gegentoren gegenseitig an.

Preetz stützt den Trainer

Sportchef Michael Preetz (52) stellt sich trotz des Negativ-Starts vor Covic, der im Sommer aus der 4. in die 1. Liga befördert wurde: „Wir bleiben ruhig. Ante bekommt von uns jede Hilfestellung, jede Unterstützung.“ Der Druck auf den Trainer wird damit allerdings nicht weniger. Selke warnt vor Panikmache: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch früh in der Saison sind.“
Gegen Paderborn, Köln, Düsseldorf und Bremen sollten allerdings Punkte her – sonst wird das Stadtderby gegen den 1. FC Union am 2. November äußerst unbequem.





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Willkommen bei den aktuellen Nachrichten von FIFA.com – Fairplay-Geste zwischen zwei spanischen Nachwuchsspielern

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  • Die Fairplay-Geste zwischen zwei spanischen Nachwuchsspielern geht viral
  • Luis und Camilo führten den Ehrenanstoß einer Drittligapartie aus und sind Freunde geworden
  • „Von ihnen können alle Fussballer noch etwas lernen“

Luis und Camilo sind gleich alt, nämlich elf Jahre, beide fussballbegeistert und gehören derselben Fangemeinde an – der von Real Madrid. Ersterer ist Linksfuß und Außenverteidiger bei UD San José aus Saragossa. Er schickte eine Flanke in den Strafraum in der Hoffnung, einen Abnehmer zu finden, der die Kugel im Tor versenken kann. Letzterer, seines Zeichens Mittelfeldspieler bei CD Ebro, wollte den Spielzug verteidigen und hatte das Pech, dass ihn der Ball hart am Arm traf. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo man eine Fraktur von Elle und Speiche feststellte. Es folgte eine Operation und die traurige Gewissheit, dass er mehrere Monate lang nicht Fussball spielen kann.

Bis dahin ist der Zwischenfall einer von vielen, wie es sie jedes Wochenende auf der ganzen Welt zuhauf gibt. Was dann geschah, ist jedoch schon etwas ungewöhnlicher.

„Als wir nach Hause kamen, haben wir an ihn gedacht. Ich fühlte mich nicht schuldig, weil ich das schließlich nicht mit Absicht gemacht hatte, aber Sorgen habe ich mir schon gemacht“, so Luis. Der Familienrat tagte, und seine Mutter Maria Teresa hatte eine Idee. „Wir wussten nicht, ob der Arm gebrochen war und ob er operiert werden musste … Wir wollten wissen, was mit ihm los war und ihn etwas aufmuntern.“

Daher beschloss die Familie, Camilo über seinen Klub zu kontaktieren. „Wir hatten noch nicht einmal seine Telefonnummer, deshalb haben wir ihm ganz altmodisch einen Brief geschrieben.“ Zusätzlich zu dem Brief suchte Luis noch ein Buch aus: „El camino del gol“ (Der Weg zum Tor) vom YouTuber DJMaRiio.

Der Brief:

„Hallo!

Ich bin Luis, der Spieler von UD San José, der die Flanke gespielt hat, die deinen Arm getroffen hat. Ich hoffe, dass die Verletzung bald ausheilt, damit du so schnell wie möglich in die Saison einsteigen kannst.

Wenn du weiterhin so mutig und tapfer bist, wie bei der Verteidigung deiner Mannschaft bei diesem Spielzug, wirst du sicher schnell wieder fit. Falls dir langweilig sein sollte, schicke ich dir dieses Buch von DJ Mario. Ich hoffe, es gefällt dir.

Halt die Ohren steif!

Luis 28″

„Die Leute vom Verein haben angerufen, um ihm das Geschenk zu überbringen, und Camilo war so gerührt, dass er sogar in Tränen ausgebrochen ist“, berichtet seine Mutter Diana. „Ich lese sehr gern und habe das Buch schon mehrmals gelesen. Es ist sehr schön, weil es eine Fussballgeschichte ist“, versichert er.

Der CD Ebro hat diese Fairplay-Geste von Luis and Camilo öffentlich gemacht, und die Geschichte ging viral. „Es gibt sicherlich viele Leute, die so etwas machen, auch wenn es nicht so bekannt wird“, meint Luis‘ Mutter, die dem Ganzen nicht so viel Bedeutung beimessen möchte. Trotzdem war diese Geste einige Wochen lang Gesprächsthema in Saragossa, wo beide Familien leben.

Camilo wurde von UD San José eingeladen und traf sich erneut mit Luis. Außerdem wurden beide eingeladen bei einer Partie der ersten Mannschaft von CD Ebro, die in der dritthöchsten Spielklasse Spaniens antritt, den Ehrenanstoß vorzunehmen. „Ich habe mich sehr gefreut, und außerdem haben sie mir auch noch das Trikot geschenkt“, meint Luis.

„Wir sind sehr stolz, einen Spieler zu haben, der diese Fussballwerte repräsentiert“, erklärt Alejandro Puyo, Sportdirektor von UD San José. „Natürlich versuchen wir, auf taktischer, technischer, kognitiver und konditioneller Ebene eine angemessene Entwicklung zu erreichen, aber wir bemühen uns, immer erst den Menschen zu sehen und dann den Spieler. Und mit neun, zehn oder elf Jahren müssen Kinder einfach spielen, Spaß haben und lernen.“

Im Augenblick muss Camilo sich noch damit begnügen, die Spiele seiner Teamkameraden von CD Ebro von der Tribüne zu verfolgen. In einigen Monaten wird er dann aber wieder gemeinsam mit ihnen auf dem Platz stehen. „Ich freue mich schon darauf“, meint er. Währenddessen kämpft Luis mit seinem Team noch um den ersten Saisonsieg, der sich bislang noch nicht einstellen wollte.

Doch beide haben schon etwas viel Wichtigeres erreicht. Diana bringt es treffend auf den Punkt: „Von diesen beiden Jungs können alle Fussballer noch etwas lernen.“ Hoffentlich macht das Beispiel Schule.





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Rassismus-Vorfall: Englands Fußball-Nationalmannschaft droht mit Boykott

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Köln –

Vor dem EM-Qualifikationsspiel in Bulgarien (Montag, 20.45 Uhr) hat die englische Fußball-Nationalmannschaft im Fall rassistischer Beleidigungen einen Boykott angekündigt.

Team verlässt geschlossen das Feld

Sollte es zu einem rassistischen Zwischenfall kommen, werden alle Spieler geschlossen vom Feld gehen. Das bestätigte Angreifer Tammy Abraham (22) im Gespräch mit englischen Medien. 

„Niemand will so etwas im Fußball“

Abraham, der vor seinem Debüt für die Three Lions steht, begründet den Entschluss: „Es betrifft nicht nur eine Person, es betrifft das ganze Team. Wenn wir entscheiden, dass wir aus diesen Gründen nicht auf dem Platz bleiben wollen, dann gehen wir als Team in die Kabine. Niemand will so etwas im Fußball!“

Lesen Sie hier: Verstehen Sie Spaß: Guido Cantz veräppelt Mats Hummels & Marco Reus

Bulgarisches Publikum ist durch rassistische Entgleisungen auffällig geworden

Das Spiel in der bulgarischen Hauptstadt Sofia steht im Blickpunkt, weil bulgarische Anhänger in den Spielen gegen Tschechien und den Kosovo im Juni durch rassistische Entgleisungen auffällig geworden waren. 

Bulgarien gegen England vor teilweise leeren Rängen

Auf Anweisung der UEFA bleiben 5000 der insgesamt 46.340 Plätze im Wassil-Lewski-Nationalstadion von Sofia leer. Auch die Partie im November gegen Tschechien wird Bulgarien vor teilweise leeren Rängen absolvieren. (jp)





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Karriereende droht: Füchse-Profi Simon Ernst erleidet dritten Kreuzbandriss

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Der Berliner Handball-Bundesligist Füchse Berlin muss erneut lange auf Rückraumspieler Simon Ernst verzichten. Der 25-Jährige hat sich am Sonntag im Spiel gegen den Bergischen HC das Kreuzband gerissen. Das gab der Verein am Montag bekannt. Es ist bereits sein dritter Kreuzbandriss. Wie lange Ernst ausfällt und ob er seine Karriere überhaupt fortsetzen kann und will, das ist deshalb noch unklar.

„Für uns ist das ein ganz beschissener Tag“, sagte Manager Bob Hanning rbb|24. Bereits am Abend habe er von der ersten Diagnose erfahren. „Die MRT-Bilder haben das Vermutete bestätigt“, erklärte Hanning. Für die Zuschauer war die Verletzung während des Spiels kaum zu erahnen: Ernst hatte Mitte der ersten Halbzeit im Spiel gegen den BHC nach einem Richtungswechsel im Angriff seinen Lauf abgebrochen und war aus dem Spiel gegangen. Die restliche Spielzeit saß er auf der Bank.

Simon Ernst steht seit Sommer 2018 bei den Berlinern unter Vertrag, verpasste jedoch bereits die komplette erste Saison mit einem Kreuzbandriss. Erst in dieser Saison feierte er sein Comeback und zeigte im Rückraum teils starke Leistungen. Trotz seiner langen Verletzungspause hatten die Füchse seinen Vertrag frühzeitig bis 2021 verlängert. Wie es für Simon Ernst jetzt weitergeht und ob die Berliner noch Ersatz verpflichten, ließ Hanning zunächst offen.

Sendung: Inforadio, 14.15 Uhr, 14.10.2019



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