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Verkehrsverbünde verteilen gratis erforderliche Masken

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Erfreulich sehen auf den ersten Blick die neuen Corona-Zahlen für Hessen aus. Das Robert-Koch-Institut meldet weniger über Nacht registrierte neue positive Fälle, weniger Tote in Zusammenhang mit der Pandemie und eine niedrigere Inzidenz, das sind die binnen sieben Tagen eingelaufenen neuen Fälle unter 100.000 Einwohnern. Allerdings leiden zu Wochenbeginn die Daten meist unter dem Meldeverzug seitens der Gesundheitsämter, zumal nicht alle Labore auch an Wochenenden arbeiten. So kommt es regelmäßig zur „Montagsdelle“, wie auch dieses Mal der Vergleich zum Wochenende zeigt.

Thorsten Winter

Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

Derweil ist die Pflicht in Kraft, in Bussen und Bahnen fortan entweder eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Alltagsmasken reichen nach den Vorgaben der Politik anders als bisher nicht mehr mehr aus. Da gerade OP-Masken nach dem Gebrauch entsorgt werden sollen, kann das ins Geld gehen. Insofern stellt sich die Frage, wo es günstige Masken gibt. Wir beantworten diese Frage hier.

Die Impftrupps in Hessen haben mittlerweile deutlich mehr als 100.000 Spritzen gegeben. Hessen liegt bei der Impfquote allerdings hinten in der Rangliste der Erstimpfungen. Anders sieht es bei den Zweitimpfungen aus. In dieser Liste steht Hessen hinter Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg mit gut 18.000 Zweitimpfungen auf Platz 4.

In Hessen sind innerhalb eines Tages 346 neue Corona-Infektionen gemeldet worden nach 424 vor einer Woche und am Sonntag. Wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervorgeht, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle damit bei 166.219. Mit dem Virus wurden 4412 Todesfälle in Verbindung gebracht, 24 mehr als am Vortag, zum vergangenen Montag waren 28 gemeldet worden, zum Sonntag waren es 29. Die Inzidenz als wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern liegt landesweit bei 111,7 nach 129,2 vor einer Woche.

Inzidenz in Fulda steigt gegen den Trend

Die höchste Sieben-Tages-Inzidenz in den Regionen wies weiterhin der Kreis Fulda mit 281,4 auf nach 271 am vergangenen Montag, im Rheingau-Taunus-Kreis lag diese bei 62 nach 89 vor sieben Tagen, im Kreis Marburg-Biedenkopf bei 89 nach 108. Im Landkreis Fulda steigt die Inzidenz also gegen den Trend und liegt weit über den Werten der anderen Landkreise. Am nächsten kommt ihr der Werra-Meißner-Kreis mit 194. Für diesen Kreis stand vor sieben Tagen der Wert 126,5 zu Buche. In den meisten Kreisen und kreisfreien Städten bewegt sich die Inzidenz zwischen 100 und 170 bei sinkender Tendenz.

Mehr als 100.000 Impfungen in Hessen

Bis einschließlich Samstagabend haben 107.304 Personen in Hessen eine vorbeugende Spritze gegen Corona erhalten. Das waren knapp 4700 mehr als am Vortag. 1,4 Prozent der Hessen sind nun geimpft. Das Bundesland ist aber mittlerweile zurückgefallen in der Rangliste zur Impfquote. Lag Hessen zu Beginn der Impfkampagne unter den westlichen Flächenländern vorne, ist es mittlerweile nicht nur von Schleswig-Holstein, Bayern, dem schlecht aus den Startlöchern gekommenen Rheinland-Pfalz und Niedersachsen überholt worden, auch von Nordrhein-Westfalen. Nur Baden-Württemberg liegt auf einer Stufe mit Hessen.

Bundesweit an der Spitze liegt weiter Mecklenburg-Vorpommern (3,1) vor Rheinland-Pfalz mit 2,9 und Schleswig-Holstein mit 2,8. Der Bundesdurchschnitt beträgt 1,8 Prozent der Bevölkerung. Bei den Zweitimpfungen liegen nur Bayern und NRW vor Hessen.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF haben um 8 Uhr an der Frankfurter Hauptwache mit der Veretilung von Masken begonnen. Mit dabei ist auch der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen). Die Masken werden kostenlos abgegeben.

Hyundai Motor Deutschland teilt derweil mit, die Stadt Offenbach bei der Corona-Impfkampagne zu unterstützen: „Das in Offenbach am Main ansässige Unternehmen stellt der für die Impflogistik zuständigen Katastrophenschutzbehörde sechs Fahrzeuge zur Verfügung und sorgt so für eine zuverlässige und sichere Mobilität der Impfteams“, heißt es in einer Mitteilung. In der Stadthalle Offenbach befindet sich eines von 28 Impfzentren in Hessen.



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In Indien wütet Covid-19 jetzt auf dem Land – Leichen treiben auf dem Ganges

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Im schwer von der Corona-Pandemie getroffenen Indien sind die offiziellen Infektionszahlen auf hohem Niveau etwas gesunken. Am Freitag wurden laut den indischen Behörden in der größten Demokratie der Welt mehr als 343.000 neue Fälle und 4000 Tote binnen 24 Stunden erfasst. Bis vor wenigen Tagen hatte Indien noch mehr als 400.000 Fälle pro Tag erfasst.

Allerdings verlagert sich die Pandemie zunehmend von den großen Städten aufs Land, wo die Gesundheitsversorgung deutlich schlechter ist und es weniger Tests gibt. So dürfte die Dunkelziffer hoch sein. Indische Medien verbreiten Bilder aus ländlichen Krankenhäusern, die es bislang vor allem in den großen Metropolen des Landes zu sehen gab: Um Luft ringende Menschen, die vor den Kliniken verzweifelt warten, weil es keine freie Betten und keinen Sauerstoff mehr gibt. Zuletzt berichteten Behörden von Dutzenden Leichen, die auf dem Fluss Ganges trieben – zumindest teils von Corona-Opfern, deren Familien zu arm für eine traditionelle hinduistische Einäscherung waren.

Impfstoff knapp in der „Apotheke der Welt“

Bislang sind weniger als drei Prozent der 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner Indiens ganz geimpft. Der Impfstoff ist angesichts der großen Bevölkerung knapp, obwohl Indien eigentlich als „Apotheke der Welt“ bekannt ist und massenhaft Impfstoff herstellt. Ein Gesundheitsberater der Regierung sagte allerdings am Donnerstagabend, dass zwischen August bis Dezember mehr als 2 Milliarden Impfstoffdosen für das 1,3-Milliarden-Einwohner-Land bereitstehen sollten.

Am Freitag wurde in Indien wohl erstmals eine im Ausland produzierte Impfdose verabreicht – Sputnik V, wie der der staatliche russische Direktinvestmentfonds RDIF, der das Vakzin im Ausland vermarktet, bekannt gab. Bislang hatte Indien seine Bevölkerung nur mit in Indien produziertem Astrazeneca-Impfstoff sowie mit einem einheimisch entwickelten Vakzin geimpft.

Seit Pandemiebeginn sind in Indien mehr als 24 Millionen Corona-Infektionen erfasst worden. In absoluten und bekannten Zahlen ist das Land am zweitmeisten von der Pandemie betroffen.

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Die Coronazahlen in der Türkei sind auf einem Rekordhoch. Präsident Recep Tayyip Erdogan hat scharfe Lockdown-Regeln erlassen, die er und seine Minister jedoch regelmäßig brechen. Dass er nun auch noch ein Alkoholverbot erlassen hat, erzürnt das Volk noch mehr. Hier mehr lesen.
  • Die eskalierende Gewalt im Nahost-Konflikt war das bestimmende Thema der letzten Tage. Zahlreiche deutsche Politiker hatten die Terror-Angriffe der Hamas öffentlich verurteilt. Auch Annalena Baerbock zeigte sich von den Raketenangriffen von palästinensischer Seite betroffen. FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer äußert jedoch Kritik an Baerbocks Reaktion. Mehr im Video:





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Bodensee: Wirte und Hoteliers fürchten „totales Chaos“ durch Öffnungen

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Angesichts unterschiedlicher Öffnungsschritte in Gastronomie und Tourismusbetrieben fordern Wirte und Hoteliers rund um den Bodensee eine Angleichung der Regeln. In der Vierländerregion seien die „derzeit bestehenden und voneinander abweichenden Regelungen immer besonders herausfordernd“, sagte der Geschäftsführer der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH, Jürgen Amman, in Konstanz. Die Regeln sollten unbedingt harmonisiert werden. Entsprechende Forderungen kamen auch aus dem Allgäu.

Tourismus und Gastronomie kritisieren: „Dies führt zu enormen Wettbewerbsnachteilen“

Vor allem die Bindung an eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner löst auf deutscher Seite Kritik aus. Während eine baldige Öffnung von Tourismus und Gastronomie damit in weiten Teilen des Allgäus und dem Bodenseekreis in Baden-Württemberg unwahrscheinlich scheint, sind Tagesausflüge nach Österreich und in die Schweiz wieder möglich. Mit einem negativen Corona-Test können sich zudem Urlaubsrückkehrer aus den beiden Ländern bei der Einreise von der Quarantänepflicht befreien.

Es sei nicht nachvollziehbar, dass man durch die derzeitigen Beschlüsse konzeptbasierte Öffnungen außerhalb Deutschlands akzeptiere, der Neustart hierzulande aber an die Inzidenz gebunden sei, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende der Allgäu GmbH, Maria Rita Zinnecker, am Freitag. „Dies führt zu enormen Wettbewerbsnachteilen.“ In den Nachbarländern könnten Gäste urlauben, in Bayern aber nicht.

Österreich plant die Öffnung von Tourismusbetrieben am 19. Mai. In der Schweiz sind Hotels, Bergbahnen und Außengastronomie schon geöffnet. „Der Gast geht da hin, wo er hingehen darf“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) im Bodenseekreis, Horst Müller. „Wenn’s blöd läuft, gibt das ein totales Chaos. Dann hat man genau das, was man nicht wollte: viele Menschen am gleichen Ort.“ Schon innerhalb von Baden-Württemberg sei wegen unterschiedlicher Inzidenzen ein „Landkreis-Hopping“ zu befürchten.

 

Unterschiedliche Regelungen führen zu Chaos

Zwar habe das baden-württembergische Sozialministerium bei der am Donnerstag beschlossenen Öffnungsstrategie durchaus auf die Belange des Gastgewerbes gehört, sagte Müller. „Aber die unterschiedlichen Regeln führen natürlich zu einem Riesen-Durcheinander. Die Gäste brauchen eigentlich Gewissheit, dass ihr Urlaub auch stattfindet.“

Die Allgäu GmbH kritisierte, ihre Konzepte für eine verlässliche Öffnung von Gastronomie und Tourismus seien bei den bayerischen Ministerien bisher ohne Resonanz geblieben. „Es ist nicht einzusehen, warum bei der Entscheidung für mögliche Öffnungsschritte im Tourismus weiterhin und ausschließlich der Inzidenzwert das Maß der Dinge ist“, schrieb Aufsichtsratschefin Zinnecker am Freitag an Ministerpräsident Markus Söder: „Unsere Nachbarländer zeigen uns sehr eindrucksvoll und seriös, wie eine konzeptbasierte Öffnungsstrategie erfolgreich funktioniert.“





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Fest & Flauschig: Podcast-Hit feiert fünfjähriges Jubiläum

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Fest & Flauschig
Podcast-Hit feiert fünfjähriges Jubiläum

„Fest & Flauschig“ mit Jan Böhmermann (l.) und Olli Schulz

© Spotify/David Daub/Wildfox Running

Einer der beliebtesten deutschen Podcasts feiert Geburtstag: „Fest & Flauschig“ von Jan Böhmermann und Olli Schulz wird fünf Jahre alt.

Fünf Jahre ist es also nun schon her, dass Jan Böhmermann (40) und Olli Schulz (47) am 15. Mai 2016 ihren Podcast „Fest & Flauschig“ als Nachfolger zum Radioformat „Sanft & Sorgfältig“ gestartet haben. Hier einige Zahlen und Fakten zu einem der beliebtesten deutschsprachigen Podcasts.

325 Folgen voller Charme und Witz

Das auf Spotify erhältliche Format war weltweit der erste exklusive Podcast des Streaminganbieters – und das Jubiläum feiern die beiden Allroundtalente mit ihrer mittlerweile 325. Episode von „Fest & Flauschig“. Laut Spotify entspricht dies etwa 20.000 aufgezeichneten Podcast-Minuten. Zwar waren die beiden meist unter sich, sie durften bisher aber auch rund 25 prominente Gäste begrüßen – darunter Barbara Schöneberger (47), Bastian Pastewka (49), Tim Mälzer (50) und Virologe Christian Drosten (48).

Und die in dem entsprechenden Jahr beliebtesten Folgen der Hörer? „Aufbau West“ (2016), „Wir hassen Internet“ (2017), „Kotze in der Kuschelecke“ (2018), „Ich lauf doch schon so schnell ich kann“ (2019) und „Weihnachten zuhause“ (2020). Eines der wohl erfolgreichsten Jahre für „Fest & Flauschig“ war unterdessen 2018. Im damaligen Jahresrückblick war das Format der international meistgestreamte Exklusiv-Podcast auf der Plattform. 2019 reichte es noch zum vierten Platz.

SpotOnNews



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