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Unterhaltung

USA scheiden überraschend im Viertelfinale aus | ZEIT ONLINE

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Die USA ist bei der Basketball-WM in China bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Der Top-Favorit verlor beim Spiel gegen Frankreich mit 79:89 (39:45). Für den Titelverteidiger und fünffachen Weltmeister ist es die erste Niederlage bei einem großen Turnier seit der WM 2006. Das Team aus der USA verpasst damit nicht nur das Halbfinale, sondern auch die Chance, den Titel dreimal in Folge zu gewinnen. Sie spielen jetzt nur noch um die Plätze fünf bis acht.

Dem amerikanischen Team gelang es nicht, gegen die starke Defensive der Franzosen ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Zudem gelangen den Basketballern aus den USA, die auf den verletzten Jayson Tatum verzichten mussten, nur selten Drei-Punkte-Treffer. Die Quote lag gerade einmal bei 19 Prozent. Im dritten Viertel führte Donovan Mitchell sein Team wieder heran und konnte sogar zwischenzeitlich die Führung erspielen, doch in der Schlussphase verloren die Amerikaner die Kontrolle über das Spiel. Sie wirkten nervös, trafen zahlreiche Freiwürfe nicht und machten technische Flüchtigkeitsfehler.

Mit 29 Punkten war Donovan Mitchell der beste Werfer der US-Amerikaner. Bei den Franzosen überzeugte Evan Fournier mit 22 Punkten.

Die Franzosen haben in der Vorrunde bereits mit einem starken Spiel gegen Deutschland mit 78:74 gewonnen. Im Halbfinale treffen sie nun auf die Mannschaft aus Argentinien. Die Südamerikaner hatten am Vortag für die erste Sensation gesorgt und
unerwartet Titelaspirant Serbien ausgeschaltet. Im anderen Halbfinale
trifft Spanien entweder auf Australien oder Tschechien.



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Unterhaltung

62. Grammys: Billie Eilish und Lizzo sind die Favoritinnen

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Los Angeles (dpa) – Die Sängerinnen Lizzo (31, „Truth Hurts“) und Billie Eilish (18, „Bad Guy“) gehen als Favoritinnen in die Verleihung der diesjährigen Grammy Awards.

+++ Aktuelle Promi-News +++

Beide sind bei der 62. Vergabe des bedeutendsten Musikpreises der Welt am Sonntagabend (MEZ 02.00 Uhr am Montag) in Los Angeles in den vier wichtigsten Kategorien nominiert: „Song des Jahres“, „Aufnahme des Jahres“, „Album des Jahres“ und „Bester neuer Künstler“. Insgesamt kann Lizzo acht Preise gewinnen, Eilish sechs, genauso wie Lil Nas X (20, „Old Town Road“). In weiteren Kategorien sind unter anderem Ariana Grande, Beyoncé und Taylor Swift nominiert.

Deutsche Gewinnchancen gibt es ebenfalls: Unter anderem könnte Techno-Musiker Apparat mit „LP5“ für das beste Dance/Electronic Album ausgezeichnet werden, Komponist Hans Zimmer für die Musik zur Filmversion von „Der König der Löwen“.

Rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy entscheiden in mehr als 80 Kategorien über die Preisträger der von Alicia Keys moderierten Veranstaltung.



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Unterhaltung

Keine Tram, keine U-Bahn, kein Bus | ZEIT ONLINE

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Ein beliebtes Argument in Diskussionen, wie sie unter Texten
wie diesem geführt werden, heißt Unterhaltung. Dass also kritische
Befassung mit Filmen schön und gut sei, dass man vielleicht dieses oder jenes
hineinerklären könne in den ARD-Sonntagabendkrimi, aber – am Ende und ganz
eigentlich geht es doch nur um Unterhaltung.

Klingt bescheiden, macht die Sache aber nicht einfacher. Denn Unterhaltung kann
auf verschiedene Arten bewerkstelligt werden: durch Witz, durch interessante
Geschichten, durch Schrecken und Grusel, durch Mitleid und Gefühl. Gute
Unterhaltung ist, was die Zeit vertreibt, weil sie sie vergessen macht.

Diesen Begriff pflegt zumindest der Münchner Tatort: Unklare Lage (BR-Redaktion:
Stephanie Heckner). Die Polizei wird zu einem Linienbus gerufen, in dem ein
Kontrolleur erschossen wurde, der Täter ist flüchtig. SEK rückt an und in der
Nachhut: der Ivo (Miroslav Nemec) und der Franz (Udo Wachtveitl). Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) wird bald in den Führungsstab der Operation delegiert,
was ihn beim letzten Mal, als er den Anscheißer raushängen ließ,
einmal mehr zum Joshua Kimmich des Münchner Schauplatzes prädestiniert –
Stichwort: Führungsverantwortung.

Matthias Dell schreibt seit 2010 wöchentlich über „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Auf ZEIT ONLINE seit 2016 in der Kolumne „Der Obduktionsbericht“.
© Daniel Seiffert

Womöglich deutet sich da eine Hausberufung als Lösung für
die große Lücke an, die der Ivo und der Franz „dereinst“ (Thomas Mann) hinterlassen werden; der Tag wird kommen, an dem sie nicht mehr versuchen,
viel zu schneller Täter durch Fußverfolgung habhaft zu werden. Dass Kallis
preppy-properes Bayernburschentum ein Faktor ist, mit dem die personelle
Verjüngung des Münchner Tatort kalkulieren könnte, wäre also ein
Gedanke, den man sich für später aufheben kann.

Im Jetzt spielt Unklare
Lage
und der Film tut das ziemlich aufregend (Drehbuch: Holger Joos,
Regie: Pia Strietmann). Das Verbrechen vollzieht sich, während der Tatort läuft. Der flüchtige Täter ist
der junge Tom Scheuer (Manuel Seitz), der die Weltstadt mit Herz
in Aufregung versetzt, wie es in der Realität der Anschlag vom
Olympia-Einkaufszentrum (OEZ)
im Sommer 2016 getan hat.

Gleich zweimal wird zitiert, was Scheuer gesagt hat: „Ein Einzelner unterhält die ganze
Welt“. Und damit wäre man bei einem breiten Spektrum von
Unterhaltungsdefinitionen – als Witze-Erzähler tritt der Irgendwie-Nachahmer in
dem Tatort ja nicht in Erscheinung. 

Das mit Irgendwie-Nachahmen macht die Mission in Unklare Lage durchaus heikel. Denn der
Film streift Bilder, die ungute Erinnerungen einschleppen. Der leere Bus auf
der gesperrten Straße, die in der Schule, zu der Scheuer womöglich will, unter
den Bänken kauernden Mädchen und Jungen, Blicke auf Schaulustige, die auf
Balkonen dem Fortgang der Dinge folgen – wie sehr der Film an den Reglern von
Panik und Paranoia dreht, von der handelt, ist eine entscheidende Frage.

Denn es ist etwas anderes, ob man sich überlegt, ein durch
die Stadt fahrendes Auto wie Quentin Tarantino, Pia Frankenberg
oder John Carpenter zu filmen. Oder ob man Bilder von einer Stadt in Angst dreht und dadurch in Versuchung gerät, das Trauma, das
in München seit dem OEZ-Anschlag herrscht, zu reproduzieren. Am Abend des
Attentats herrschte lange Ungewissheit,
ob ein oder mehrere Täter in der Stadt unterwegs seien (dieses Motiv übernimmt
der Tatort für seinen fiktiven Fall)
– eine Paranoia, die durch die von Einbildung und falschen Wahrnehmungen
getriebene Live-Kommunikation auf Social Media noch verstärkt wurde (das kriegt
der Krimi nicht so gut abgebildet). 

Unklare Lage wahrt
zumeist die Balance. Dem Film gelingt eine ziemlich plausible, durch reiche
Komparserie gestützte Darstellung von Verunsicherung und Ungewissheit
(effektive Kamera: Florian Emmerich, Spitzenton: Harti Küffner), die im Grunde
keine Dialoge braucht, weil sich das Handeln-Müssen zwangsläufig ergibt. Vermutungen,
Indizien, neue Spuren – es ist ziemlich beeindruckend, wie genau und prägnant
der Film Ermittlung abbildet.  

Frivol erscheint er allerdings in zwei Aspekten. Da wären
einerseits die ganzen Gesichter und Mikrofone, die der produzierende Bayerische Rundfunk zur Verfügung stellt und aus denen der Stolz zurückechot, den
populären ARD-Sonntagabendkrimi mit superauthentischer Nachrichtenseriosität
aus dem eigenen Hause ausstatten zu können.

Was vor dem Hintergrund der Erfahrungen des einstigen BR-Reporters Richard Gutjahr
verlogen bis zynisch wirkt: Gutjahr war, auch weil er vom OEZ-Anschlag
berichtet hatte
, in den Fokus rechter Hater geraten, die sich aus
Verschwörungstheorien Realität basteln. Der Sender, namentlich Intendant Ulrich Wilhelm, hatte nach Gutjahrs Auskünften eine traurige Figur gemacht, was die Unterstützung des eigenen Mitarbeiters
angeht. 



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Unterhaltung

Der Regisseur Pedro Almodóvar wurde in Málaga gefeiert.

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Spanischer Filmpreis – Drama «Leid und Herrlichkeit» räumt bei Goya-Preisen ab. Sein neuester Film wurde am Samstagabend mit sieben Trophäen ausgezeichnet.

Málaga – Das viel gelobte Drama «Leid und Herrlichkeit» der spanischen Filmlegende Pedro Almodóvar hat bei der Verleihung der 34. Goya-Filmpreise in Málaga abgeräumt. Der Film, der auch für den Oscar als bester internationaler Spielfilm nominiert ist, wurde am Samstagabend mit sieben Trophäen ausgezeichnet.

Unter anderem gewann der Streifen in den Kategorien als bester Film, beste Regie und bestes Drehbuch. Superstar Antonio Banderas wurde in seiner andalusischen Heimatstadt als bester Hauptdarsteller geehrt.

«Ich habe so viel von Dir gelernt, nicht nur über die Kunst und das Kino, sondern auch über das Leben», sagte Banderas in einer emotionalen Dankesrede in Richtung von Almodóvar (70), mit dem er bereits in acht Filmen zusammengearbeitet hat. «Du hast mich besser verstanden als jeder andere, und ich hoffe, wir haben die Möglichkeit, in Zukunft weiter zusammenzuarbeiten.» Banderas tritt bei den Oscars am 9. Februar in Los Angeles in der Hauptdarstellerkategorie an – dort unter anderem gegen Joaquin Phoenix und Leonardo DiCaprio.

«Leid und Herrlichkeit» (im Original «Dolor y Gloria») ist einer der persönlichsten Filme Almodóvars und hat viele autobiografische Bezüge. Erzählt wird die Geschichte des alternden, schwulen Regisseurs Salvador (gespielt von Banderas), der – von Depressionen und Schmerzen geplagt – auf sein Leben und seine Kindheit in den 60ern mit seiner geliebten Mutter Jacinta (Penélope Cruz) zurückblickt.

Die ebenfalls nominierte Cruz verlor in der Kategorie als beste Hauptdarstellerin gegen Belén Cuesta («La trinchera infinita»). Als bester europäischer Film wurde die französische Produktion «Les Misérables» gekürt, die ebenfalls um den Oscar als bester internationaler Film (sogenannter Auslands-Oscar) konkurriert.





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