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US-Regisseur Oliver Stone will keine Spielfilme mehr machen

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Berlin (dpa) – US-Regisseur Oliver Stone („Platoon“, „Natural Born Killers“) will keine weiteren Spielfilme drehen. „Ich habe genügend Filme gedreht, und das hat viel Energie gekostet“, sagte der 74-Jährige der „Augsburger Allgemeinen“. An Dokumentationen möchte er aber weiter arbeiten.

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„Einen Film auf die Beine zu stellen, kostet ein, zwei Jahre deines Lebens“, sagte Stone. Er habe keine Motivation mehr, ohne große Ambition und nur um des Filmemachens willen zu drehen. Es gebe auch aktuell kein Thema, das ihm unter den Nägeln brenne.

Hollywood sei auch nicht mehr an ihm interessiert, sagte der dreimalige Oscar-Gewinner. Er wolle auch nicht für das Fernsehen und Streamingdienste arbeiten. „Das alles passt nicht zu den Filmen, wie ich sie gedreht habe. Die liegen außerhalb der Norm.“



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Zum 80. Geburtstag der Tänzerin Natalja Makarowa

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Für ihre Verkörperung der Primaballerina Vera Baranova in dem berühmten Broadway-Musical „On your Toes“ erhielt Natalja Makarowa 1983 einen Tony Award: Rosa Seide umrahmt die hohen Wangenknochen, lässt die großen, dunklen Augen noch mysteriöser leuchten, betont die schmale, edle Nase und die schönen Lippen der damals dreiundvierzigjährigen Ballerina. Klein sieht sie hinter dem Mikrofon aus, zerbrechlich geradezu, aber das täuscht. Sie ist härter im Nehmen als die KGB-Agenten, die sie 1970 nach ihrer Flucht in den Westen zehn Tage lang verfolgten. Sie lächelt ihr versonnenes Ballerinenlächeln und trägt dann drei Minuten eine der witzigsten Reden in der Geschichte der Tony-Verleihungen vor. Kaum zu glauben, so hebt sie an, erst töte sie dieses Musical fast, indem es ihr etwas an den Kopf werfe – auf sie war bei den Bühnenproben ein Dekorationsteil herabgestürzt und hatte ihr ein Schulterblatt zerschlagen –, und nun halte sie diese Auszeichnung in den Händen.

Das sei eigentlich wie in der russischen Literatur üblich – da gingen ja auch alle Geschichten immer gut aus. Brüllendes Gelächter im Saal. Aber, fährt sie fort, trotzdem: „Wer hätte das gedacht, als ich vor dreizehn Jahren hier in den Westen floh, um frei zu sein. Doch was heißt frei? Ich konnte kein Wort Englisch!“ Ihr erster Satz habe gelautet: „Aus Ihrem Fenster kann ich die Bäume sehen“, das sei kein sehr brauchbarer Satz gewesen, in New York schon gar nicht. Und nun halte sie den Tony in den Händen, ungläubig: „Für eine Sprechrolle!“ In der Tat, russischer hat amerikanisches Englisch bis zum achtzigsten Geburtstag Makarowas an diesem Mittwoch selten geklungen. 1985 verliehen ihr die Engländer für dieselbe Rolle und dasselbe russische Englisch auch noch einen Laurence Olivier Award. Wie in der russischen Literatur eben! Bei einem anderen Fernsehauftritt demonstriert sie, wie sie einmal im Souffleurkasten gelandet war, anstatt wie geplant die Bühne in einem großen Rund fliegender Drehungen auszumessen. Das vereitelte der fürchterliche Krinolinenrock ihres Kostüms, mit dem sie vor der Vorstellung nie hatte proben können und der die gründlichste technische Rollenvorbereitung ihrerseits mit etwas Draht und ein paar Stoffbahnen in Sekunden zunichtemachte: „Ich drehe in die eine Richtung, der Rock reißt mich in die andere!“

Ein Geschenk für den Westen

Es kann einem aber auch der Atem stocken, wenn das Internet Makarowas glanzvolle tänzerische Vergangenheit wiedererstehen lässt, seien Chopins Walzer und Mazurkas noch so verzerrt und verrauscht und ihre und die Silhouette ihres Partners Michail Baryschnikow auch leicht verschwommen, das Filmmaterial farblich eingetrübt. Die Rollen in „Other Dances“, die Jerome Robbins 1976 für die beiden schuf, schöpften aus dem Vollen der Kunst des Tanzpaares. Die technische Brillanz, die russische Volkstanzbasis und die intellektuelle und emotionale Tiefe ihres Wesens, all das kommt in diesen Variationen unerhört rein zum Ausdruck.

Immer wieder wird Makarowas Tanz als sublim beschrieben. Das meint vielleicht eine außergewöhnliche leiblich-seelische Durchdringung des musikalischen und tänzerischen Stoffes, ein höchst individuelles, vollständiges Sich-zu-eigen-Machen – wodurch dann das Wesenhafte, Essentielle, Allgemeingültige des Ausgedrückten recht eigentlich erst hervortritt. Gegenüber der „Washington Post“ leitete es Makarowa vor ein paar Jahren so ab: „Was gut war an Russland: Wir hatten unsere eigene Freiheit, Freiheit von frivoler Ablenkung. Die sowjetische Welt war ohne Essen, ohne Unterhaltung, ohne sinnlose Ablenkung, irgendwie pur. Das hat unsere Stärke hervorgebracht, unsere Spiritualität. Es ging immer nur um Theater, um Literatur, nur darum.“

Einer spontanen Eingebung folgend, hatte die damals Neunundzwanzigjährige in London beschlossen, dem Leningrader Kirow-Ballett, für das sie elf Jahre getanzt hatte, den Rücken zuzukehren, wie es neun Jahre zuvor Rudolf Nurejew getan hatte und es Baryschnikow vier Jahre nach ihr tun sollte. Sie war die ewig gleichen klassischen Rollen leid und auch, dass man ihr andere Tänzerinnen vorzog, die schlechter waren, aber treuer der Partei gegenüber. Das American Ballet Theatre hatte nicht gerade auf sie gewartet, aber ihre Seele, ihre erkämpfte Erhabenheit trug den Sieg davon. Als ihren Schatz bezeichnete sie ihre innere Welt.

Die wissbegierige, disziplinierte, perfektionistische Ballerina Makarowa schenkte dem Westen, als sie sich in eine Ballettmeisterin verwandelte, die erste komplette Aufführung von „La Bayadère“ außerhalb der Sowjetunion. Heutige Superstars wie Diana Wischnjowa sind durch ihre klugen Hände gegangen. Sie aber schaut auf die Birken vor ihrem Haus, die in Napa Valley an Russlands Weiten erinnern, vermisst das Pilzesammeln in den Wäldern und spielt Schach.



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Corona-Wahnsinn im Stadion: Zuschauer stehen bei Rennes-Spiel zu nah zusammen

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Trotz Pandemie-Alarm in Frankreich: Corona-Wahnsinn im Stadion: Zuschauer stehen bei Rennes-Spiel zu nah zusammen

Diese Bilder sind verstörend. Beim Champions-League-Spiel zwischen Stade Rennes und FK Krasnodar (1:1) stehen die Zuschauer trotz Pandemie-Alarm in Frankreich auf der Tribüne viel zu nah aufeinander. Offenbar haben einige Klubs trotz hoher Infektionszahlen nichts gelernt.

Beim Heimspiel von Stade Rennes drängen sich etwa 500 Zuschauer teilweise ohne Masken eng aneinander. Von Mindestabständen keine Spur. Ein klarer Bruch gegen alle Hygienevorschriften im Stadion, wie sie zum Beispiel in Deutschland praktiziert werden.

Auf den TV-Bildern und auf Fotos in den Sozialen Medien ist klar zu erkennen, wie viele Unverbesserliche ihre Maske unter dem Kind tragen, anstatt Mund und Nase ordnungsgemäß zu bedecken. Andere haben gar keine Masken auf und feuern ihr Team an.

Dass dabei gefährliche Aerosole herausgeblasen werden, scheint niemanden zu interessieren. Besonders schlimm: Als der Ligue-1-Klub in der 56. Minute per Strafstoß in Führung ging, rasteten die Fans völlig aus und stürmten fast an die Banden am Spielfeld.

Die Reaktionen bei den TV-Kommentator und in den sozialen Netzwerken ließen nicht lange auf sich warten. Aufgrund der Corona-Zahlen waren die meisten sprachlos und wütend. „Gibt es in Rennes etwa kein Corona?“, fragte einer der User bei Twitter.

Dabei ist es in Frankreich untersagt, dass die Zuschauer so nah beieinander stehen. Aufgrund der hohen Infektionszahlen herrscht in der französischen Hauptstadt Paris ab 21.00 Uhr eine Ausgangssperre. Im Westen des Landes entscheiden aber die lokalen Behörden.

Deshalb waren die 5000 Zuschauer im Stadion zulässig, aber ohne Hygieneregeln und Abstandsbestimmungen dürfte das Corona-Virus vor Freude in die Hände geklatscht haben. Bereits vor dem Spiel zündeten die heißblütigen Rennes-Fans Pyro vor dem Stadion. Abstände und Regeleinhaltungen? Ebenfalls Fehlanzeige.

Flick-Satz zeigt, dass Bayern „definitv“ reif für Triple-Verteidigung ist

 

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Fast & Furious: Nach elf Filmen ist endgültig Schluss

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Fast & Furious
Nach elf Filmen ist endgültig Schluss

Justin Lin ist weiter im „Fast & Furious“-Geschäft.

© s_bukley/shutterstock.com

Justin Lin soll mit Teil zehn und elf die „Fast & Furious“-Reihe abschließen. Der Regisseur ist auch für den neunten Teil verantwortlich.

Die Auto-Action nähert sich dem Ende: Wie das US-Branchenmagazin „Deadline“ berichtet, wird „Fast & Furious“ mit Teil zehn und elf abschließen. Regisseur Justin Lin (49, „Star Trek Beyond“) ist für beide Filme gesetzt. Fans warten derzeit auf die Kinopremiere von „Fast & Furious 9“, der am 27. Mai 2021 und damit rund 20 Jahre nach dem ersten Film an den Start gehen soll. Mit Lin setzt Universal Pictures auf einen erfahrenen Mann: Der Regisseur ist für den neunten sowie für vier weitere Teile der Reihe verantwortlich.

Dass das Franchise mit zwei weiteren Filmen und damit einem zweigeteilten Finale enden könnte, hatte Hauptdarsteller Vin Diesel (53) im Februar 2020 bereits anklingen lassen und dabei die „Avengers“-Reihe als Vorbild genannt. 2001 begann die Erfolgsgeschichte mit „The Fast and the Furious“. Die bisherigen neun Filme, inklusive des Spin-offs „Hobbs & Shaw“, haben weltweit über 5,9 Milliarden US-Dollar eingenommen. Der bis dato erfolgreichste Film der Reihe ist „Fast & Furious 7“ (2015), in dem der bei einem Autounfall verstorbene Paul Walker (1973-2013) alias Brian O’Conner das letzte Mal zu sehen ist.

Cast von „Fast & Furious 9“ bereits bekannt

In Teil neun, dessen Start aufgrund der Corona-Pandemie um ein ganzes Jahr verschoben werden musste, kehren neben den Stars der Action-Reihe, wie Vin Diesel als Dominic „Dom“ Toretto und Michelle Rodriguez (42) als Letty Ortiz, weitere altbekannte Gesichter zurück. So werden erneut Charlize Theron (45) als Cipher und Dame Helen Mirren (75) als Magdalene Shaw zu sehen sein. US-Wrestler John Cena (43) mischt als Doms Bruder Jacob Toretto mit und auch Rapperin Cardi B (28) taucht in dem Streifen auf.

Ebenso wird es einen zweiten Teil des Spin-offs „Hobbs & Shaw“ geben. Die Hauptrollen in „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ aus dem Jahr 2019 spielen Dwayne „The Rock“ Johnson (48) alias Luke Hobbs und Jason Statham (53) alias Deckard Shaw.

SpotOnNews



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