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US-Präsidentschaftswahl: Wann sich das Rennen entscheidet – alle Informationen

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In fast allen US-Bundesstaaten werden aktuell noch Stimmen ausgezählt. Das liegt zum Großteil an der Briefwahl, denn auch Stimmen, die nach dem 3. November eingegangen sind, werden in vielen Staaten noch gezählt. Sie müssen lediglich den Poststempel des Wahltages tragen.

Wann geben die letzten Staaten ihre Ergebnisse bekannt?

Im „Battleground State“ Pennsylvania gilt die Frist bis zum 6. November, in Nevada und Minnesota bis zum 10. und in North Carolina sogar bis zum 12. November. Auch, wenn es in den meisten Bundesstaaten bereits klare Ergebnisse gibt, werden diese erst in den Wochen nach der Wahl zertifiziert. New York und Kalifornien bestätigen ihre Resultate beispielsweise erst Anfang Dezember.

Aktuell steht die Entscheidung für Trump oder Biden noch in 6 Regionen aus:

  • Alaska
  • Arizona
  • Georgia
  • Nevada
  • North Carolina
  • Pennsylvania

US-Wahl: Der weitere Zeitplan – wann fällt die Entscheidung?

Arizona

Aus Arizona werden am Freitagmorgen noch neue Zahlen erwartet. Hier liegt Joe Biden momentan knapp vor Donald Trump. 47.000 Stimmen Vorsprung bringt er aus der Nacht mit. Wie die „Washington Post“ berichtet, müssen hier noch mehr als 300.000 Wahlzettel ausgewertet werden. Vor allem aus Maricopa County (mit der Großstadt Phoenix) müssen noch viele Stimmen ausgezählt werden.

Pennsylvania

In Pennsylvania sind es noch 281.00 Stimmen, die ausgezählt werden müssen. Bisher rechneten Experten damit, dass auch in der US-Nacht (also am Morgen deutscher Zeit) weiter Ergebnis hereintrudeln. Einen klaren Termin, wann ein Zwischenergebnis bzw. das finale Ergebnisse verkündet werden, gibt es bisher jedoch nicht. Jedoch könnte im Laufe des Freitags der Sieger im besonders umkämpften Bundesstaat bekannt gegeben werden.

Wahlleiterin Kathy Boockvar sagte im Sender CNN, das sei „definitiv“ möglich. Mit einem Sieg in Pennsylvania (20 Wahlleute), würde Biden auch die US-Wahl gewinnen. Derzeit führt Trump in dem Staat (49,5 zu 49,2 Prozent). Biden liegt nach 95 Prozent der ausgezählten Stimmen nur noch 22.500 Stimmen zurück.

Georgia

In Georgia liegen die beiden Kontrahenten quasi gleichauf. Trump hat noch 1700 Stimmen Vorsprung. Die Zahl der noch nicht ausgezählten Stimmen liegt allerdings auch nur noch bei rund 14.000. Hier kommen aktuell immer wieder kleine Chargen von ausgezählten Stimmen rein.

Wichtig hier: Sollte ein Kandidat am Ende einen kleinen Vorsprung haben, so ist das Endergebnis weiter ungewiss. Denn es werden auch in den kommenden Tagen immer noch Briefwahlstimmen angenommen – zum Beispiel von Militärmitgliedern aus Übersee.

Nevada

Nevada meldete am Donnerstag für kurze Zeit Zahlen, doch im Laufe der Nacht kamen keine weiteren Ergebnisse. Damit ist erst am Freitagmorgen US-Westküsten-Zeit zu rechnen, also am Nachmittag in Deutschland. Aktuell hat Biden einen Vorsprung von rund 11.400 Stimmen auf Trump. 89 Prozent aller Stimmen sind ausgezählt worden.

Alaska und North Carolina

Bleiben noch Alaska und North Carolina: In ersterem Bundesstaat sind gerade erst etwas mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt worden. Trotzdem gilt es als sicher, dass der Bundesstaat Donald Trump zugesprochen wird.

Auch in North Carolina führt der amtierende Präsident nach der Auszählung von rund 95 Prozent der Stimmen knapp. Da in dem Bundesstaat aber noch bis zu neun Tage nach der Wahl Stimmzettel empfangen werden können und der Abstand zwischen Biden und Trump klein ist, könnte es noch länger dauern, bis eine klare Tendenz verkündet wird.

Was passiert nach der Präsidentschaftswahl?

Am 3. November war Wahltag in den USA, aber bis der Präsident offiziell im Amt ist, vergehen Monate.

Der Fahrplan nach der Wahl gliedert sich in drei Phasen:

  • 41 Tage später, also am 14. Dezember, stimmen die Wahlmänner und -frauen ab
  • Am 6. Januar werden ihre Stimmen ausgezählt und das Ergebnis verkündet
  • Am 20. Januar kommt der gewählte Präsident ins Amt. Der Präsident leistet dann um 12 Uhr seinen Amtseid und hält eine Antrittsrede.
 

Kann Trump bei einer Niederlage vor den Supreme Court ziehen?

Eigentlich wird der neue US-Präsident am 20. Januar vereidigt. Doch US-Präsident Donald Trump reichte bereits in diversen Bundesstaaten Klagen ein und drohte damit, sich den Wahlsieg vor dem Supreme Court zu erstreiten.

Die aktuellen Verfahren in Michigan, Pennsylvania, Wisconsin und Georgia finden zwar zunächst auf Ebene der Bundesstaaten und nicht vor dem Obersten Gerichtshof der USA statt. Dass es zum Rechtsstreit zwischen Biden und Trump vor dem Supreme Court kommt, ist dennoch nicht völlig auszuschließen. Denn eine ähnliche Situation gab es in der Vergangenheit bereits.

2000, als sich die US-Amerikaner zwischen George W. Bush und seinem Kontrahenten Al Gore entscheiden mussten, kam es zu einem denkbar knappen Sieg Bushs. Gore zweifelte das Wahlergebnis im US-Bundesstaat Florida an, ein bitterer Rechtsstreit folgte. Zum ersten Mal in der Geschichte der USA mischte sich der Supreme Court ein, letztlich entschieden die Richter zu Bushs Gunsten. Noch heute gilt das Urteil vom 12. Dezember 2000 als höchst umstritten. Trotz des Rechtsstreits wurde Bush am 20. Januar vereidigt – seit 1933 wird jeder neue US-Präsident an diesem Tag inauguriert.

Ob Trump tatsächlich vor dem Supreme Court klagen wird, ist aktuell völlig offen. Fest steht aber: So einfach wie er es darstellt, ist es nicht.

Alle rechtlichen Fragen müssten erst die Gerichtsbarkeit der Bundesstaaten durchlaufen, schilderte Bruce Ackerman, Verfassungsexperte und Professor an der Yale Law School, der „Deutschen Welle“. Das Portal zitiert ihn mit den Worten: „Nicht nur in einem Staat, sondern in sechs bis acht Bundesstaaten wird es hart umkämpfte Wahlen geben. Es wäre für den Obersten Gerichtshof ziemlich unmöglich, in sechs bis acht Staaten einzugreifen.“

Und auch Samuel Moyn, der als Professor für Jura und Geschichte an der Eliteuniversität Yale arbeitet, sagte dem „Spiegel“: „Nach jetzigem Stand sind die Aussichten schlecht, dass es einer der beiden Kandidaten schafft, die Wahl vor den Supreme Court zu bringen.“

Die US-Wahl 2020 auf FOCUS Online

News, Hintergründe und Grafiken auf einer Seite.



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Studie von Pro Quote: Gewachsene Strukturen – Medien – Gesellschaft

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Die Chefredaktionen der deutschen Tageszeitungen sind bis heute eine Männerdomäne: Der Frauenanteil in den Chefredaktionen liege bei rund zehn Prozent und damit niedriger als in jeder anderen Mediengattung, heißt es in einer Studie des Vereins ProQuote Medien, die am Donnerstag in Hamburg vorgestellt wurde. „Diese Benachteiligung von Frauen ist nicht mehr zeitgemäß und muss sich ändern“, sagte die Vereinsvorsitzende Edith Heitkämper. Es zeuge von einem „nicht sonderlich ausgeprägten Bewusstsein für gleichberechtigte Machtverteilung“.

Die Organisation mit Sitz in Hamburg setzt sich seit ihrer Gründung 2012 dafür ein, dass mehr Frauen in Führungspositionen im Journalismus kommen. Kern der neuen Studie sind 16 strukturierte Interviews mit Regionalzeitungsjournalistinnen. Die Ergebnisse stünden nicht zwingend stellvertretend für die gesamte Branche. Aufgrund der Vielfalt des Panels und der Tiefe der Befragungen sei aber von einer über die Einzelfälle hinausweisenden Aussagekraft auszugehen. Als ein Grund für ungleiche Machtverteilung wurden „Gewachsene Strukturen“ genannt. „Regionale und lokale Zeitungsredaktionen sind meist familiengeführte Unternehmen mit generationenübergreifender Tradition.“ Dies bewirke offenbar ein hartnäckigeres Verharren in gewachsenen, männlich dominierten Strukturen als in jüngeren Mediengattungen.

In vielen Häusern hätten sich männliche Führungszirkel etabliert, die eine Art sich selbst stabilisierendes System bilden. Für Frauen erweise es sich als schwierig, in dieses System vorzudringen. Die Frage der Vereinbarkeit von Karriere und Familie stelle Redakteurinnen darüber hinaus vor ein gravierendes Problem. Es fehle an flexiblen Arbeitsmodellen auf Führungsebene. Hinzu komme vielerorts eine Erwartungshaltung, die auf Präsenzpflicht in den Redaktionen, ständiger Verfügbarkeit und der Hintanstellung – oder gar Negierung – familiärer Bedürfnisse beruht.

Ein dominanter, empathieloser Führungsstil

Die Führungskultur in den Redaktionen wirke sich laut Analyse auf die Karriereambitionen von Redakteurinnen aus. „So mindert ein dominanter, empathieloser Führungsstil das Selbstwertgefühl, während Wertschätzung und Teamgeist es stärken.“ Gesundes Selbstbewusstsein und das Wissen um die eigenen Kompetenzen seien für Frauen wichtige Triebfedern, um mehr Verantwortung anzustreben. Insgesamt habe sich die Führungskultur in den Zeitungsverlagen dahingehend gebessert.

Gleichwohl berichte ein Großteil der Befragten von einem autoritären, männlich geprägten Führungsstil, den sie selbst erlebt haben oder noch erleben. Als Merkmale wurden etwa Alleinentscheidungen, das Pochen auf Hierarchien und Kontrolldrang genannt.

Auf Grundlage der Erkenntnisse hat Pro Quote Medien einen Katalog mit Verbesserungsvorschlägen für die Redaktionen entwickelt, unter anderem mit den Stichworten: Modernere Strukturen, Frauenförderung, Redaktionskultur, flexibles Arbeiten und Anlaufstellen für Betroffene von Sexismus.

Nicht zuletzt sei es eine Aufgabe der Gesellschaft, öffentlichen Druck zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Den regionalen und lokalen Zeitungsverlagen sollte immer wieder vor Augen geführt werden, dass Gleichstellung nicht nur in der Berichterstattung gefordert, sondern auch in den eigenen Reihen umgesetzt werden muss. mit epd



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Leverkusen – Bern im Live-Stream: Europa League live im Internet sehen

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Eigentlich braucht Bayer Leverkusen nur einen Sieg – egal in welcher Höhe – gegen die Young Boys Bern, um das Achtelfinale der Europa League zu erreichen. Doch das ist schwerer als es klingt. Zum einen hat Bayer vor dem Zwischenrunden-Rükspiel am Donnerstag (21 Uhr/Nitro und DAZN) von den vergangenen zwölf Pflichtspielen nur zwei gewonnen. Zum zweiten hat der Schweizer Meister und Pokalsieger beim 4:3 im Hinspiel gezeigt, wie stark er ist. Vor allem in der Offensive. Die ist bei den Leverkusern normal sehr stark, holpert im Moment aber doch gewaltig. Hinzu kommen Schwächen in der Defensive. 

Im Tor wird trotz seines Patzers beim 1:1 in Augsburg Niklas Lomb stehen, da Stammkeeper Lukas Hradecky wegen seiner Achillessehnenverletzung noch eine Weile ausfällt. Für Bayer ist die Europa League nach dem peinlichen Pokal-Aus bei Rot-Weiss Essen in der Europa League die letzte Chance, in dieser Saison den ersehnten ersten Titel seit 1993 zu gewinnen.

Europa League im Live-Stream sehen – so geht’s:

  • Europa League 2020/21 – Spielplan, Termine und Ergebnisse im Überblick
  • Hoffenheim winkt größter Erfolg der Geschichte

    Doch heute stehen sogar zwei Partien mit deutscher Beteiligung an. Den Hoffenheimern winkt der größte internationale Erfolg der Vereinsgeschichte – und ein Rettungsanker für die bisher wenig erfolgreiche Saison. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß kann am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) in Sinsheim gegen Molde FK erstmals ins Achtelfinale der Europa League einziehen. Das überaus ärgerliche 3:3 im Hinspiel gegen die Norweger ist der TSG allerdings Warnung genug. „Für uns als Club, als Team, für mich persönlich wäre es ein super Erfolg“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Rückspiel am Donnerstag gegen Molde FK. „Wenn es klappt, werden wir sehr happy sein, weil wir etwas Historisches geschafft haben.“

    Im spanischen Ausweichspielort Villarreal hatten die Kraichgauer vor einer Woche gegen den Außenseiter mit 3:1 geführt, verschossen dann durch Munas Dabbur einen Elfmeter – und die Norweger schafften noch den Ausgleich. Wenn Hoffenheim also am Freitag (12.00 Uhr) in Nyon noch bei der Auslosung vertreten sein will, dann muss eine durchweg konzentrierte Leistung wie zuletzt beim 4:0 gegen Werder Bremen her. „Es reicht nicht, nur 60 Minuten gut zu spielen. Wenn wir auch nur ein Prozent von unserer Leistung abweichen und einen Meter weniger machen, wird das in der Europa League sofort bestraft“, warnte Offensivakteur Christoph Baumgartner.





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    Tourismusbeauftragter hält Reisen ins Ausland im Sommer für möglich

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    Die Corona-Pandemie schränkt das Leben derzeit weltweit ein. Mehrere Länder gelten als Risikogebiete. Wird das Reisen im Sommer wieder möglich sein?

    Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, erwartet, dass trotz Corona-Pandemie in diesem Jahr relativ problemlos Sommerferien im Ausland möglich sein werden. „Ich hoffe, dass bis Sommer die meisten Deutschen geimpft sind und auch ins Ausland verreisen können“, sagte der CDU-Abgeordnete der „Bild“-Zeitung.

    Bareiß warnt davor, Reisen unnötig schwer zu machen

    Er sehe keinen Grund, warum man beispielsweise nicht auf Mittelmeer-Inseln reisen könne, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert dort unter 35 liege. Bareiß warnte davor, Reisen unnötig schwer zu machen. „Wir können die Menschen ja nicht dauerhaft zu Hause festhalten.“

    Auf den spanischen Balearen 150 – zu denen auch die von Deutschen besonders geschätzte Insel Mallorca gehört – war der Sieben-Tage-Inzidenzwert zu Beginn der Woche unter die Marke von 50 gefallen. Dies bedeutet, dass binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner weniger als 50 neue Infektionen gemeldet wurden.

    Die 50er-Marke ist eines der Kriterien für die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut. Seit Mitte August vergangenen Jahres gilt auf dieser Grundlage für Spanien mit den Balearen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. In Deutschland lag der Sieben-Tage-Wert am Mittwoch knapp unter 60.



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