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TV-Tipps: TV-Tipps am Donnerstag | STERN.de

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TV-Tipps am Donnerstag

„Blind ermittelt – Tod im Fiaker“: Der blinde Ermittler Haller (Philipp Hochmair, r.) und sein Chauffeur Niko (Andreas Guenther) helfen der Wiener Kripo

© ARD Degeto/Mona Film/Tivoli Film/Philipp Brozsek

In „Blind ermittelt“ (Das Erste) wird ein Banker mit Zyankali ermordet. In der Uckermark kämpft „Doktor Ballouz“ (ZDF) für das Wohl seiner Patienten. Bei VOX trifft die Söldnertruppe „The Expendables“ auf einen totgeglaubten Feind.

20:15 Uhr, Das Erste, Blind ermittelt – Tod im Fiaker, Krimi

Kokain mit einer Prise Zyankalisalz ist eine tödliche Mischung: Alexander Haller (Philipp Hochmair) erlebt aus nächster Nähe, wie Bankier Schachner (Alexander Lutz) nach einer heimlich gezogenen Line zusammenbricht. Zwar kann der blinde Kommissar nicht sehen, was vor sich geht, jedoch bemerkt er den typischen Bittermandelgeruch. Hallers Warnung kommt für seine Schwester Sophie (Patricia Aulitzky) zu spät, die sich bei der Mund-zu-Mund-Beatmung vergiftet.

20:15 Uhr, ZDF, Doktor Ballouz: Willkommen zurück, Dramaserie

Auf einer Allee verunglückt die hochschwangere Christina (Sophie Lutz) mit ihrer sechsjährigen Tochter Flori (Mavie Meschkowski). Dr. Ballouz (Merab Ninidze) leistet Erste Hilfe und kehrt mit Christina und Flori an seine alte Wirkungsstätte zurück, eine kleine Klinik in der Uckermark. Gemeinsam mit Neurologin Dr. Barbara Forster (Julia Richter) kämpft der Arzt um Christinas Leben und das ihres ungeborenen Babys.

20:15 Uhr, VOX, The Expendables 3, Action

Barney Ross (Sylvester Stallone) und sein Team stehen vor einem Problem: Die Truppe soll einen Waffendeal verhindern. Doch dann stellt sich heraus, dass der Waffenlieferant der totgeglaubte Expendables-Mitgründer Conrad Stonebanks (Mel Gibson) ist. Und der beschließt kurzerhand, Ross und seine Crew töten zu lassen. Ross bleibt keine Wahl, er muss Stonebanks zuvorkommen und trommelt eine Gruppe knallharter Kerle zusammen. Gemeinsam mit einigen Jüngeren als Verstärkung läutet er eine neue Ära der Expendables ein.

20:15 Uhr, RTL, Der Lehrer, Dramedyserie

So sehr David (Simon Böer) verstehen möchte, was emotional im Kopf eines Teenagers vor sich geht, es gelingt ihm nicht. Als Schüler Kiko (Jan Liem) von einem traumatischen Ereignis aus seiner Kindheit eingeholt wird, leidet er zunehmend unter Ohnmachts- und Panikattacken. David gelingt es zwar, Kiko zum Reden zu bringen, gleichzeitig lässt er jedoch die Klasse eine Prüfung schreiben, ohne zu realisieren, wie sehr er die Schüler überfordert.

20:15 Uhr, WDR, Tatort: Der Fall Holdt

Es ist ein Fall, der Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) in menschliche Abgründe und sie selbst an den Rand der Belastbarkeit führt: In der Nähe von Walsrode wurde eine Bankiersfrau entführt. In Panik bittet ihr Ehemann Frank Holdt (Aljoscha Stadelmann) seine Schwiegereltern, Christian (Ernst Stötzner) und Gudrun Rebenow (Hedi Kriegeskotte), um Hilfe bei der Lösegeldforderung. Gegen Holdts ausdrücklichen Willen informiert Rebenow die Polizei; daraufhin überbringt Holdt auf Anweisung der Entführer im Alleingang das Geld. Als Julia Holdts Wagen leer im Wald gefunden wird, ist das Schlimmste zu befürchten.

SpotOnNews



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Söder oder Laschet? Doch der Machtkampf in der CDU ist ein ganz anderer

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Wolfgang Schäuble ist innerhalb der CDU die größte Autorität. Er greift jetzt die CSU an. Ohne eine „starke und vitale CDU“ könne die Union schlecht Wahlen gewinnen. Die Volkspartei Union brauche die Einigkeit von CDU und CSU. Damit erweckt Schäuble den Eindruck, die gerade laufende Schlacht sei eine zwischen den Schwesterparteien. So ist es aber nicht. Die Schlachtordnung ist eine Andere.

Kontroverse Aussage – Schutz von Leben nicht absolut? Was der CDU-Grande Wolfgang Schäuble sagen wollte 

Die Grenze zwischen Freund und Feind verläuft nicht zwischen den Parteien. Sie verläuft quer durch nur eine Partei. Nein, es ist kein Kampf zwischen CDU und CSU. Sondern ein Kampf innerhalb der CDU. 

Wäre es eine Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU, die Angelegenheit wäre einfach zu klären: Die CDU ist, je nachdem wie man rechnet, vier bis fünf mal so groß wie die CSU. Größte ist nicht alles, am Ende aber dann schon. Man braucht nur abzustimmen. Am Ende siegt dann der, der mehr auf die Waage bringt. So war es schon einmal. 

Kandlerkandidatur CDU: Erinnerungen an Ernst Albrecht und Franz Josef Strauß

Jetzt wird gerade viel über 1979/80 geredet und geschrieben. Damals entschied die Unionsfraktion den Streit zwischen CDU und CSU über die Kanzlerkandidatur zwischen Ernst Albrecht und Franz Josef Strauß in einer Kampfabstimmung. Diese alte Geschichte wird erzählt, um zu begründen, weshalb Entscheidungen der Parteiführung nicht unbedingt ausschlaggebend sein müssen. 

„1979“ erzählt aber noch eine ganz andere Geschichte. Strauß konnte die Kampfabstimmung in der Unionsfraktion nur für sich entscheiden, weil der CDU-Teil der Fraktion mehrheitlich hinter ihm stand. Auch damals schon handelte es sich also nicht allein um einen Streit zwischen CDU und CSU, sondern einen innerhalb der CDU. Und auch damals fanden sehr viele innerhalb der CDU einen Kanzlerkandidaten Strauß überzeugender als das Personalangebot der CDU.

Und auch damals spielte es für die Abgeordneten in der Fraktion augenscheinlich bestenfalls eine untergeordnete Rolle, dass Albrecht nicht nur den Rückhalt des CDU-Vorsitzenden Kohl hatte, sondern auch den des gesamten CDU-Parteivorstandes. Der hatte sogar einstimmig für Albrecht optiert.

Kommentar von Ulrich Reitz – Söders Meisterstück: Jetzt muss die CDU selbst über ihr Schicksal entscheiden 

Heute ist es exakt wieder so. Die Führung der CDU ist – inzwischen allerdings längst nicht mehr einstimmig, bestenfalls noch einmütig – an der Seite von Armin Laschet, ihres CDU-Vorsitzenden. Aber die Abgeordneten der CDU und augenscheinlich auch eine Mehrheit der so genannten Basis der CDU, optieren wie damals 1979/80 für das Personalangebot der CSU.

Und jetzt wird es pikant: Inzwischen ist klar geworden, dass sich diese Entwicklung schon länger abgezeichnet hat. In der viel zitierten Sitzung des Parteipräsidiums der CDU, dass sich vor einer Woche am Ende einhellig für Laschet ausgesprochen hatte, lief es anders als bisher dargestellt. Will sagen: Laschet hätte gewarnt sein können, wenn er gewollt hätte. Aber er wollte nicht. Er glaubte, er könne sich allein mit der Unterstützung der CDU-Granden gegen Söder durchsetzen. Ein fataler Irrtum. 

In der CDU-Basis ist man eher für Söder als für Laschet

In der Sitzung sprachen sich zwar alle Präsidiumsmitglieder persönlich für Laschet aus. Einige aber wiesen nach Informationen von FOCUS Online aus Landesverbänden und Parteigliederungen darauf hin, dass die Stimmung an der Basis eine andere sei. Das war insbesondere in Baden-Württemberg so, aber auch in der Jungen Union und in der zahlenmäßig großen Mittelstandsvereinigung.  

Hätte Spahn Streit verhindern können? – Laschet kämpft Schlacht seines Lebens – und machte zentralen Fehler schon vor Monaten 

Darauf machten nun in der Sitzung einige aufmerksam, zu ihnen habe, wird erzählt, Sachsen-Anhalts Regierungschef Rainer Haseloff gehört, aber auch der baden-württembergische Parteichef Thomas Strobl. Und der schleswig-holsteinische Regierungschef Daniel Günther, der zugleich CDU-Chef in Schleswig-Holstein ist.

Günther verwies auf die Stimmung in der schleswig-holsteinischen Landesgruppe der Unionsfraktion – völlig zu Recht. Denn am Montagabend, als alle Landesgruppen des CDU-Teils der Fraktion zusammensaßen, fiel die Zustimmung für Laschet besonders schmal aus, worüber FOCUS Online früh berichtete: Eine einzige Stimme votierte für Laschet als Kanzlerkandidat, neun aber für Söder. 

Der vergangene Sonntag wäre also der Zeitpunkt für eine offene und unverblümte Debatte über die Unterstützung für den CDU-Vorsitzenden als Kanzlerkandidat innerhalb der CDU gewesen. Allein – sie unterblieb. Laschet hörte über die Hinweise hinweg. Augenscheinlich wollte er es so. Er hätte gewarnt sein könne, wenn er hätte gewarnt sein wollen. 

Die warnenden bis drohenden Stimmen, die sich derzeit aus der CDU gegen die CSU und Söder wenden, müssten sich eigentlich an die Adresse der eigenen Basis wenden. Sagen wir es deutlich: Falls ein Verrat stattgefunden hat, dann war es einer der CDU-Basis am CDU-Chef – wobei: in dem ganzen Prozess stellte niemand Armin Laschet als Vorsitzenden der CDU in Frage. Als Kanzlerkandidat aber schon.

Böser Vergleich in „heute-show“ – Lässt Markus Söder seine Anhänger den Reichstag stürmen, wenn er nicht Kanzler wird? 

Wenn nun Laschet permanent darauf hinweist, man dürfe sich auf Umfragen nicht verlassen, dann wäre der richtige Adressat dafür nicht Markus Söder, sondern die eigene Partei. Denn offenbar ist sie es, die den Umfragen mehr Glauben schenkt als den Beschwörungen ihres eigenen Vorsitzenden.

Armin Laschet kämpft an zwei Fronten

Es gibt also in diesem Kampf eine doppelte Schlechtordnung: CDU-Führung gegen CSU-Führung, wer es in Trumpscher Manier möchte: Elite, Establishment gegen Volk, plus: CDU-Führung gegen CDU-Basis. Armin Laschet kämpft also an zwei Fronten.

In diesem Zweifrontenkrieg hilft es ihm wenig, wenn er darauf hinweist, er sei doch von der eigenen Basis gewählt worden. Denn: Die Basis hat einen Parteivorsitzenden gewählt, in der Erwartung, damit stehe zugleich der Kanzlerkandidat der Union fest. Damals aber war aber Söder auch noch nicht Kanzlerkandidat.

Inzwischen ist der Schaden groß geworden. Wie sagte es Friedrich Merz: die Union habe ihren Kompass verloren. Merz, der gerne Bundeskanzler geworden wäre, wurde am Samstag mittag mit großer Mehrheit im Hochsauerlandkreis zum Bundestagskandidaten gewählt. Der Wahlkreis gilt als sicher, selbst in diesen Zeiten. Merz sitzt also demnächst wieder im Deutschen Bundestag, der den neuen Bundeskanzler wählt. Oder die neue Bundeskanzlerin.

    





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Öffentlich-rechtliche Programme als Content-Boxen: Alles wird besser – wird alles gut? – Medien – Gesellschaft

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Verpassen gilt nicht mehr. ARD und ZDF zeigen mit zwei Doku-Reihen die bedrängende Situation auf deutschen Intensivstationen. Die vier Folgen von „Charité intensiv: Station 43“ stehen in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Das ZDF berichtet unter dem Titel „Herz und Viren“ von der Corona- und Pflege-Front, die acht Teile finden sich in der ZDF-Mediathek.

Das lineare Publikum wird auch bedient: Eine Episode „Charité intensiv“ läuft wöchentlich im RBB-Fernsehen, von „Herz und Viren“ gibt es Sequenzen in „Hallo Deutschland“ zu sehen.

Die Pandemie hat die Fernsehwelt befeuert

Die Kombination aus Linear, Fernsehen nach Sendeschema, und Mediathek, Fernsehen nach Abruf, klingt, als würden die Bedürfnissen und Interessen des Publikums aufs Beste bedient.

Die unschöne Pandemie hat ja die schöne neue Fernsehwelt befeuert, die tägliche Nutzung der linear ausgestrahlten Programme hat sich 2020 auf 220 Minuten gesteigert, nach 211 Minuten im Vorjahr.

Die superlativische Entwicklung im TV-on-Demand-Sektor illustrieren am deutlichsten die Streamingdienste. Das Beratungsunternehmen Goldmedia hat festgestellt, dass sich in deutschen Haushalten der Trend zum drittem Abo neben Amazon und Netflix verfestigt.

[Wenn Sie alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere runderneuerte App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Die einstige Frequenzknappheit ist Geschichte: Antenne, Kabel, Satellit – mit dem Zugang zum Internet ist das Tor ins audiovisuelle Paradies aufgestoßen worden. Die Situation dort ist allerdings ernst, sie muss ernst sein, weil sich alle Protagonisten darin tummeln, die mit Rundfunk zu tun haben – und diese Grundsatzfrage beantworten müssen: Was sollen ARD, ZDF und das Deutschlandradio im Universum des Netzraums tun und lassen dürfen?

Was braucht es im Radio und Fernsehen mit Sendeplan, was gehört in den zeitunabhängigen Sektor? Eine Folge „Bergdoktor“ vorab in der ZDF-Mediathek ist keine Antwort.

Mehr sein, als nur Sender

Heike Raab, SPD-Medienstaatssekretärin in Rheinland-Pfalz und Koordinatorin der Rundfunkkommission der Länder, ist mit einer Idee für die künftige Sortierung in Führung gegangen. „In einer digitalen Mediengesellschaft müssen ARD, ZDF und Deutschlandradio mehr sein als nur Fernseh- und Radiosender“, hat sie der „FAZ“ gesagt. Auch deswegen sollen nur noch das Erste, das ZDF, Arte und 3sat weiter linear beauftragt werden.

Das ist das Ende des Fernsehens, wie wir es kennen. Zugleich ist es die Flexibilisierung des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags – die Transformation von Programmen in Content-Boxen.

Was kommen muss: ein Nachrichtenkanal

Was unter dieser Prämisse sofort kommen muss: ein Nachrichtenkanal, der diesen Namen verdient. Als der Mob das Kapitol in Washington stürmte, schickte ZDF-Anchorman Claus Kleber seinen Tweet „#CNN einschalten sofort“ los. Das machte das Desiderat evident.

Phoenix ist als Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD/ ZDF domestiziert worden, damit N24 und n-tv ihr privates News-Dasein frísten konnten.

Zu wahrer Größe haben sich weder diese Kanäle noch Phoenix entwickelt. Aber diese Größe, fußend auf redaktionell geprüften Inhalten, Reaktionsschnelligkeit, globalem Blick, braucht es, linear wie nonlinear.

Information, Bildung, Kultur sind der Wesenskern

Information, Bildung, Kultur, Unterhaltung, diese Quadriga formt den Wesenskern der Öffentlich-Rechtlichen. Schon im linearen Zeitalter hat die Balance zwischen den Schwerpunkten nicht mehr gestimmt.

Können Sie sich noch an das ZDF-Programm erinnern, in dem am Freitagabend zur besten Sendezeit eine Reportage mit gesellschaftspolitischen Themen lief? Hat es gegeben, gibt es nicht mehr. Primetime heißt Unterhaltung mit dem Krimi als Lieblingsformat.

Sport-Berichterstattung ohne Kumpelei

In den auch künftig linearen Programmen müssen folgende Ankerpunkte gesetzt sein: breite, auch dokumentarisch breite Non-Fake-Information, Bildung, die nicht Quiz-Wissen meint, Kultur als Fest und Feier der Kreativität und der Kreativen, Unterhaltung, die über die infame Frage „Verstehen Sie Spaß?“ hinausschießt, Sport-Berichterstattung ohne Kumpelei und Kuppelei.

Kurz: Ein Fernsehen, das nicht in der Routine steckenbleiben will, das Freude auch am Experimentellen, an der Expedition hat.

Wenn diese Fixpunkte geleistet sind, kann – aber erst dann! – das Nonlineare in den Blick genommen werden. Natürlich muss und wird die ARD mit ihrer regionalen Qualität punkten, punkten müssen, natürlich kann die Spielart des ZDF-Quatsches mit „heute show“ und „Magazin Royale“ Weiterungen finden.

[Für alle, die Berlin schöner und solidarischer machen, gibt es den Tagesspiegel-Newsletter „Ehrensache“. Er erscheint immer am zweiten Mittwoch im Monat. Hier kostenlos anmelden: ehrensache.tagesspiegel.de. ]

Das kann sich auf Plattformen, bei Youtube oder Instagram finden, das alles muss sich nur mit dreierlei Qualitäten verbinden. Nichts aus dem Markenkern darf ins Nonlineare verlagert, verschoben, vergessen werden. Der Ehrgeiz des RBB, dass ihm der neue Staatsvertrag die Möglichkeit zugesteht, Hörfunkprogramme wie Radio Eins ausschließlich im Internet auszustrahlen, würde ein Alleinstellungmerkmal des Senders vernichten.

Stets muss es eine Nabelschnur zwischen den Welten geben, ist sie vorhanden, dann kann auch das allein im Nonlinearen existieren, was im Linearen nicht existiert. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird zum medialen Ökosystem.

Das ZDF-Hauptprogramm ist kulturell entkernt

ZDF-Kulturchefin Anne Reidt hat im Tagesspiegel-Interview mit Stolz auf die Anstrengung von www.zdfkultur.de verwiesen. Und sie hat gesagt, es sei darüber nicht eine Minute an einschlägiger Materie im Hauptprogramm verloren gegangen. Jubel? Keineswegs, das Hauptprogramm ist kulturell entkernt, da muss revitalisiert werden, ehe auf zdfkultur.de neue Spielflächen entstehen.

Flexibilisierung muss Fokussierung bedeuten, Mitteleinsatz nicht Kostensenkung, der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro darf steigen. Qualität kostet, Quantität kostet, also muss die Qualität mehr kosten.

Es besteht der Verdacht, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk die riesengroße Chance der umfassenden Digitalisierung der Vertriebs- und Ausspielwege missversteht. Er muss nicht mainstreamiger werden, er muss nicht dem falschen Ehrgeiz huldigen, das Missliebige, das Quere, das Minderheitige auszulagern – siehe Literatur in Radio und TV. Akzeptanz kommt von Anspruch, nicht von Abbruch.

Wer hilft beim Finden der Inhalte?

Und auch das gilt: Wenn die Zuschauerinnen und Zuschauer, die Hörerinnen und Hörer in baldiger Zukunft nicht mehr nur Programme sehen und hören werden, muss um der Auffindbarkeit und Sichtbarkeit der Angebote eine pfiffige Distributionsstrategie gefunden werden.

Heutiges Fernsehen, Radio heute heißt: Ich muss nicht suchen, ich finde meine „Tagesschau“, meine „Abendschau“, meine Kulturschau quasi blind. Wenn diese Routinen in die Aberdutzenden von Apps, Plattformen und Podcasts diffundieren, wenn das Suchen zur Eigenleistung von User und Userin wird, wer hilft dann beim Finden? Sichtbarkeit und Auffindbarkeit funktionieren nur, wenn die Adressen funktionieren.

Es ist nichts verloren, der Prozess vom analogen zum digitalen Rundfunk ist erst in der Orientierungsschleife. Aber im Digitalen, das ist seine Eigenart, drängt die Zeit immer. Bei den Öffentlich-Rechtlichen kommt zum Zeit- der Qualitätsdruck. Selbst wenn sich der Zuschauer sein audiovisuelles Bouquet mehr und mehr selber zusammenstellen wird, die eigentlichen Kuratoren fürs Lineare und Nonlineare bleiben die Sender.



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Oscars 2021: Neues Rahmenprogramm geplant

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Oscars 2021
Neues Rahmenprogramm geplant

Wer räumt 2021 einen der begehrten Goldjungen ab?

© Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com

Das neue Rahmenprogramm der Oscar-Verleihung 2021 nimmt Gestalt an. Die Pre-Show wird vor allem musikalische Highlights setzten.

Pandemiebedingt wurde die Verleihung der Oscars 2021 komplett neugestaltet. Auch alle Partys und Events, die normalerweise fest zum Rahmenprogramm gehören, wurden abgesagt. Die verleihende Oscar Academy will dennoch Pre- und Post-Shows anbieten, wie die Veranstalter jetzt mitgeteilt haben.

Laut einem Statement, aus dem der „Hollywood Reporter“ zitiert, werden alle Interpreten, die in der Kategorie als Bester Song nominiert sind, ihre Songs im Zuge einer Pre-Show darbieten dürfen. Allerdings nicht live. Die Performances werden vorab aufgezeichnet. Nominiert sind H.E.R. mit „Fight for You“, Celeste mit „Hear My Voice“, Laura Pausini mit „Io sì (Seen)“, Leslie Odom Jr. mit „Speak Now“ sowie Husavik mit „My Home Town“. Normalerweise performen die Nominierten immer im Verlauf der Verleihung.

Im Anschluss an die Verleihung wird der Sender ABC eine TV-Show ausstrahlen, die die Highlights noch einmal zeigt.

Abgespeckte Veranstaltung

Bei der Verleihung selbst darf nur ein relativ kleiner Kreis persönlich anwesend sein. Medienberichten zufolge nehmen nur die Nominierten, jeweils eine Begleitperson und die Laudatoren physisch an der 93. Ausgabe der Oscars am 25. April teil. Ebenso sind virtuelle Dankesreden untersagt.

Die Oscar-Zeremonie selbst ist zweigeteilt und findet sowohl am gewohnten Austragungsort, dem Dolby Theatre, als auch in der Union Station in Downtown Los Angeles statt.

Die größten Hoffnungen auf einen Oscar kann sich in diesem Jahr Regisseur David Fincher (58, „Fight Club“) machen. Sein Netflix-Streifen „Mank“ mit Gary Oldman (63, „Die dunkelste Stunde“) in der Hauptrolle geht mit zehn Nominierungen als großer Favorit ins Rennen.

SpotOnNews



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