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TV-Tipp: Nordkorea – Kunst im Schatten der Bombe

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Berlin (dpa) – Das Kunstverständnis der westlichen Welt ist auf ein streng abgeschottetes Land wie Nordkorea schwer übertragbar. Dort herrscht strikte Zensur.

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Die diversen Strömungen der vergangenen über 100 Jahre werden in der Kunstakademie der Hauptstadt nicht vermittelt. Wer in der bildenden Kunst an der Hochschule in Pjöngjang aktiv ist, kopiert meist Gute-Laune-Fotomotive mit dem „obersten Führer“ Kim Jong-un im Mittelpunkt oder fotografisch genau Anmut aus der Tierwelt – ohne einen Hauch von Abstraktion und individueller Note.

Umso komplizierter, ja fast aussichtslos ist die Mission, die sich der norwegische Künstler Morten Traavik in den Kopf setzte: Zusammen mit einer Handvoll anderer Kreativer aus der westlichen Hemisphäre plante er einen Kulturaustausch, bei dem ihm sein Landsmann Tommy Gulliksen filmisch begleitete. Der jetzt 39-jährige Gulliksen lieferte mit „War of Art“ sein Langfilmdebüt ab, von dem der deutsch-französische Kultursender Arte unter dem Titel „Nordkorea – Kunst im Schatten der Bombe“ am Mittwoch (14. August) um 21.45 Uhr eine auf gut 50 Minuten gekürzte Fassung zeigt.

Unter den Kunstschaffenden der freien Welt, die nach längeren Verhandlungen im Spätsommer 2017 nach Nordkorea reisen durften, war auch der Berliner Klangkünstler Nik Nowak, der sich gleich zu Beginn der einen Aufenthaltswoche eine kleine Eskapade erlaubte: Er überquerte ohne Aufpasser eine Straße und wurde zügig zurückgeholt und zurechtgewiesen: Das dürfe nicht noch einmal passieren. Später gestattete sich Nowak noch einen Alleingang, als sein Aufpasser nicht zum verabredeten Treffpunkt erschien – hinterher gab es wieder ein Donnerwetter, und der Deutsche gab klein bei, wohl auch im Interesse der gesamten Gruppe.

Die Kunst, die die Deutschen aus nordkoreanischer Hand zur Ansicht bekamen, war überschaubar: klassische Klaviermusik und Copy-and-Paste-Produktionen. Was die Europäer ablieferten, stieß nicht immer auf Interesse: Der Franzose Jean-Emmanuel Simoulin, der mit Blut druckt und Tinte aus Knochen herstellt, wurde von den Nordkoreanern nur belächelt, und Nik Nowaks Sounds aus der Hochfrequenz-Welt der Insekten fanden überhaupt kein Ohr beim für diesen Fall zuständigen Dozenten in Pjöngjang. Der legte den Kopfhörer sofort beiseite.

Einen starken Eindruck hinterlässt das Gespräch zwischen dem verbal geschickt operierenden Chinesen Quentin Shih und seinem jungen Aufpasser. Shih berichtete von zwei Männern Hand in Hand, die er gesehen habe. Homosexualität in Nordkorea? So etwas gebe es nicht, meinte Aufpasser Ham Chol-Hak. „Schwule und Lesben sind ein Produkt des Kapitalismus. Wir erziehen Menschen nur zu guten Dingen.“

Während die Schar Künstler in Pjöngjang weilte, testete Nordkorea eine Wasserstoffbombe – das Beben mit der Stärke 6,3 erreichte auch das Hotel. Wenig später schlug US-Präsident Donald Trump versöhnliche Töne an, und es kam zum ersten Treffen zwischen ihm und Kim Jong-un.

Was bleibt vom Unterfangen, Kunst nach Nordkorea zu bringen? Inhaltlich gab es für die Mission unter dem Lächeln der Gastgeber eine Klatsche. Bemerkenswert ist der Film aber wegen der kleinen Ereignisse am Rande und der verbalen Scharmützel. Ob er noch einmal bei solch einem Experiment mitmachen würde, fragte das „Arte Magazin“ den Berliner Nik Nowak. „Trotz der Einschränkungen konnten wir im Verhältnis zu Touristen etwas ausprobieren“, sagte er. Viele Situationen dort hätte man ohne die Künstler aus dem Westen als Spiegel außerdem dokumentarisch nicht abbilden können.



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TATORT-DETEKTIVE: Die Kripo Hannover auf Verbrecherjagd | Doku

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Sie sind die ersten Kriminalisten am Tatort, sichern Beweismaterial und betreuen als erste die Opfer und Geschädigten: Die Beamten der Kripo Hannover stellen alle Weichen für eine schnelle Verbrechensaufklärung. Vom Einbruch in die Luxusvilla bis hin zum ungeklärten Todesfall: Die Reportage begleitet zwei Polizeikommissare auf ihren Einsätzen im Kriminaldauerdienst und deckt auf, wieso den beiden Beamten kein menschlicher Abgrund mehr fremd ist.

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Elfenbeinhandel bleibt verboten | ZEIT ONLINE

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Der seit fast 30 Jahren verbotene Handel mit Elfenbein wird bis auf Weiteres nicht aufgeweicht. Das beschloss die Artenschutzkonferenz in Genf. Sie lehnte mit deutlicher Mehrheit Anträge von Ländern aus dem südlichen Afrika ab, die die Stoßzähne der Elefanten wieder verwerten wollten. Alle Beschlüsse müssen zum Ende der Konferenz kommende Woche im Plenum aber noch bestätigt werden.

„Eine Lockerung des Elefantenschutzes wäre völlig widersinnig gewesen. Dass die Absage an den Elfenbeinhandel allerdings so klar ausfällt, ist sensationell“, sagte Daniela Freyer, Mitgründerin der Tierschutzorganisation Pro Wildlife. „Klarer hätte die Absage an den Elfenbeinhandel und die beantragte Lockerung des Elefantenschutzes kaum ausfallen können.“

Auch die Bundesregierung hatte eine Aufweichung des Elfenbeinhandels abgelehnt. „Für den Kampf gegen die Wilderei ist es wichtig, dass es auch weiterhin keinen internationalen legalen Markt gibt, über den gewildertes Elfenbein ‚reingewaschen‘ werden kann“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Wir müssen das grüne Herz Afrikas und seine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt schützen“, so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Die Menschen bräuchten Alternativen zur Wilderei. Die Länder müssten mit Lebensmittelhilfen und bei der Schaffung neuer Jobs unterstützt werden.

Auch Giraffen sollen besser geschützt werden

Die Vertreter der 183 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Cites) beschlossen auch, Giraffen besser zu schützen. Der internationale Handel mit Fleisch, Leder und Jagdtrophäen oder die Verschiffung der Tiere an Zoos und Zirkusse soll nur noch dann möglich sein, wenn das Exportland nachweist, dass die Bestände dadurch nicht weiter gefährdet werden. Dagegen protestierten vor allem Länder im südlichen Afrika. Die Giraffenbestände sind nach Schätzungen in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 40 Prozent auf rund 100.000 Tiere zurückgegangen. 

„Ein wichtiger Schritt“, sagte Ralf Sonntag vom International Fund for Animal Welfare (IFAW) in Genf zu dem Beschluss. „Die Giraffen sind stark gefährdet. Wenn ein Bedrohungsaspekt wie der Handel wegfällt, besteht die Chance, dass die Giraffenpopulationen sich erholen.“ Auch Katharina Lameter von Pro Wildlife äußerte sich zufrieden: „Es gibt neun Giraffen-Unterarten, von denen fünf bedroht sind, zwei sind sogar akut vom Aussterben bedroht. Endlich wird dies nicht mehr länger ignoriert.“

Sambia, Botsuana, Namibia und Simbabwe argumentierten, dass die Elefanten- und Giraffenbestände stabil seien oder sogar größer würden – dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen. Probleme gebe es nur in Ländern weiter nördlich. Die Bevölkerung müsse in der Lage sein, von dem Wild kommerziell zu profitieren. Der Vertreter Sambias warnte, die Bevölkerung könne bei anhaltenden oder neuen Restriktionen das Interesse am Wildschutz verlieren. Das könne die Wilderei verschlimmern und das Überleben der Arten gefährden. „Wir können keine guten Zoos sein, wenn die Zoowärter nicht bezahlt werden“, sagte der Vertreter Botsuanas.



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