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TV-Tipp: „Jenke. Crime.“ – Neue Reihe auf ProSieben

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Berlin (dpa) – Thomas (Name geändert) stammte aus gutem Hause. Er wollte Maschinenbauer werden, hatte nie etwas Ungesetzliches getan. Da warb ihn ein Freund an, versprach ihm Abenteuer, schnelles Geld. Thomas begann als Fahrer im Drogenschmuggel nach Deutschland.

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Er sprach Französisch, das war nützlich bei Rauschgift-Deals in Marokko. In kurzer Zeit entstand eine Bande von 12 bis 15 Mitgliedern. „Am Ende des Jahres war ich der Chef.“

TV-Allzweckwaffe Jenke von Wilmsdorff und Profilerin Suzanne Grieger-Langer nehmen den Werdegang des charismatischen Drogenbosses in der ProSieben-Sendung „Jenke. Crime.“ (Dienstag, 20.15 Uhr) unter die Lupe. Einer von vier Fällen.

„Er ist sehr offen, kommunikativ, ein Schnelldenker. Sehr selbstsicher“, sagt ein langjähriger Weggefährte des einstigen Drogenbosses über ihn. „Er konnte nicht still sitzen.“ 10.000 Mark soll Thomas damals den Kurieren pro Passage von Marokko in die Bundesrepublik gezahlt haben. Mitte der 1970er Jahre war das sehr viel Geld. Der Bandenchef überredete Freunde mitzumachen. Zentnerweise soll Hasch nach Deutschland gebracht worden sein.

„Wir haben eine aufregende Zeit erlebt, aber wir haben auch unseren Preis bezahlt“, sagt der Zeitzeuge, der damals angeheuert wurde. „Der Bogen war eindeutig überspannt. (…) Zuviel Konsum, zu viele Geschäfte. Und dann wird das Geschäft, das Dealen irgendwann zur Sucht.“ Die Drogenhändler kleideten sich in Münchens feinsten Boutiquen ein. In einer Luxuswohnung im Nobelviertel hielten sie sich einen Privatzoo.

Als die Gruppe schließlich in das Geschäft mit Kokain und Heroin einstieg, zeichnete sich irgendwann das böse Ende ab. Mit Blick aufs Leid der Junkies gibt sich der Boss von einst heute geläutert: „Mittlerweile habe ich die Überzeugung gewonnen, dass das, was ich damals verkauft habe, zum Elend beigetragen hat.“

„Kein Mensch ist nur böse, niemand ausschließlich gut. Warum wird man zum Täter? Und wie glaubhaft ist der Reuige? Ist der Knast die beste Berufsschule? All das möchte ich herausfinden, in Gesprächen mit Kriminologen, Psychologen, Opfern und: den Tätern an einem Tisch“, sagte von Wilmsdorff vor Ausstrahlung der ersten Episode. Er konfrontiert in dem neuen ProSieben-Format Straftäter mit ihren Opfern und den Schauplätzen ihrer Straftaten.

Es geht um vier Fälle. Drei Männer wurden zusammen zu mehr als 70 Jahren Haft verurteilt. Den vierten Mann will Jenke zum Prozessauftakt im Frühjahr 2021 begleiten. „Drogenhandel, Raub, Körperverletzung, millionenschwere Cyberkriminalität, Menschenhandel: Was sagen die Kriminellen selbst zu ihren Taten? Wie bewerten sie ihre Verbrechen gegenseitig?“, kündigte ProSieben an.



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Regierung stuft Großbritannien wieder als Risikogebiet ein

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Die Kanarischen Inseln und die autonome spanische Stadt Ceuta gelten bald nicht mehr als Risikogebiete. Das hat das Robert-Koch-Institut am Freitagabend bekannt gegeben. Ab Sonntag, 16. Mai, müssen sich Reiserückkehrer nicht mehr digital registrieren, allerdings benötigen sie zur Einreise in Deutschland weiterhin einen negativen Corona-Test, der maximal 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) oder 72 Stunden (PCR-Test) alt ist.

Neu auf der Liste der Risikogebiete ist lediglich Sri Lanka, das zuvor nicht als Risikogebiet eingestuft war. Weitere Reiseziele wie Jordanien oder Serbien galten zuvor als Hochinzidenzgebiet und wurden abgestuft. Für Urlauber bedeutet das: Hier entfällt nun erst einmal die Quarantäne.

Die neuen Risikogebiete im Überblick:

  • Bosnien und Herzegowina gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Estland gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Jordanien gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Kosovo gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Libanon gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Nordmazedonien gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Palästina gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Serbien gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Sri Lanka gilt nun als Risikogebiet.
  • Die Ukraine gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete gilt nun als Risikogebiet.

Keine neuen Hochinzidenzgebiete, aber ein neues Virusvariantengebiet

Neue Hochinzidenzgebiete wurden nicht ausgewiesen, dafür aber mit Nepal ein neues Virusvariantengebiet. Für Virusvariantengebiete gilt ein Beförderungsverbot, zudem müssen alle Reiserückkehrer, auch Geimpfte, Genesene und negativ Getestete, für zehn Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann nicht verkürzt werden.

Die neuen Virusvariantengebiete im Überblick:

Nicht mehr als Risikogebiet gelten:

  • Kanarische Inseln (Spanien)
  • Die Autonome Stadt Ceuta (Spanien)

Die neuen Risikogebiete werden am Sonntag wirksam, genauer gesagt um Mitternacht Samstag zu Sonntag.

Liste der Veränderungen ist lang – aber kaum Auswirkungen für Reisende

Es gab einige Änderungen auf der Liste, allerdings haben viele für Reisende keine Auswirkungen mehr. Nach der neuen Einreiseverordnung, die am Mittwoch, 13. Mai, in Kraft getreten ist, müssen Reisende auch dann nicht mehr in Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet nach Deutschland kommen. Hier gilt nun: Test statt Quarantäne. Wer als Flugreisender nach Deutschland kommt, muss den Test schon vorab vorweisen. Wer eine Landgrenze passiert, muss den Test spätestens 48 Stunden nach der Einreise machen und bis zum Ergebnis in Quarantäne.

Großbritannien ist indes kurz nach dem es aufgrund der hohen Impfquote von der Liste gestrichen wurde, nun wieder als Risikogebiet eingestuft. Als Grund dafür nennt das RKI die dort vorkommende Virusvariante, die zuerst in Indien entdeckt wurde. Diese Variante B.1.617.2 sei von der Weltgesundheitsorganisation als besorgniserregend eingestuft worden. Obwohl die Inzidenz in Großbritannien die Einstufung nicht rechtfertigt, würden „qualitative Kriterien“ berücksichtigt, so das RKI.



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USA heben Maskenpflicht für Geimpfte auf – davon ist Deutschland weit entfernt

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Biden spricht von „Meilenstein“: USA heben Maskenpflicht für Geimpfte auf – davon ist Deutschland weit entfernt

US-Präsident Joe Biden will wieder das Lächeln der Menschen sehen – mit diesen Worten begrüßte er die Entscheidung der Gesundheitsbehörde CDC, vollständig Geimpfte von der Maskenpflicht zu befreien. Soweit ist Deutschland längst nicht und die Experten schweigen zum Vorstoß der USA.

Vor kurzem war US-Präsident Joe Biden noch oft mit doppeltem Virenschutz zu sehen: Der 78-Jährige trat mehrmals mit zwei Masken übereinander auf, ebenso wie Vizepräsidentin Kamala Harris. Eine Alltagsmaske über einer medizinischen Maske zu tragen, hatte sich in den USA zum Trend entwickelt. Auch Anthony Fauci, für die US-Amerikaner in der Corona-Pandemie so bedeutungsvoll wie in Deutschland der Virologe Christian Drosten, hatte erklärt, dass zwei Schichten effektiver gegen das Eindringen von Viren in die Atemwege seien als nur eine.

Doch jetzt dürfen die Masken in den Müll wandern. Die Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat ihre Richtlinien dahingehend verändert, dass vollständig geimpfte Personen nicht nur draußen, sondern auch in geschlossenen Räumen keine Maske mehr tragen müssen. Zwei Wochen nach der kompletten Immunisierung können sie jetzt „drinnen und draußen an kleinen und großen Aktivitäten teilnehmen“ – ohne Maske und ohne Abstand wahren zu müssen.

Wer fliegen will, braucht auch in den USA eine Maske

Das gilt nicht, wenn jemand Covid-19-Symptome zeigt, oder wenn es andere föderale, regionale oder lokale Regelungen gibt, etwa in Ladengeschäfte oder am Arbeitsplatz. Auch für den öffentlichen Nahverkehr, bei Reisen in Bus, Bahn und Flugzeug bleibt die Maskenpflicht bestehen, solange es für diesen Bereich keine wissenschaftliche Entwarnung gibt, so die CDC-Direktorin Rochelle Walensky.

Komplett geimpft: kaum mehr gefährdet und kaum mehr gefährlich

Neue Studien sind die Basis für diese Richtlinienänderung. Zwei Impfstudien aus den USA und eine israelische Arbeit nannte Walensky explizit. Sie hatten bestätigt, dass für vollständig Geimpfte nur ein geringes Risiko besteht, an Covid-19 zu erkranken, sich mit Sars-CoV-2 zu infizieren oder so viele Viren auszuscheiden, um andere anzustecken.

Und so trat Joe Biden erstmals seit der Amtsübernahme ohne Mund-Nasen-Bedeckung ans Rednerpult, um diesen „Meilenstein“ im Kampf gegen die Pandemie zu feiern. „Heute ist ein großer Tag für Amerika in unserem langen Kampf gegen das Coronavirus“, sagte er an Christi Himmelfahrt im Weißen Haus.

Sie wollen ein noch tieferes Verständnis?

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Möglich wurde der Erfolg, weil nach CDC-Angaben bis dato mehr als 117 Millionen der rund 330 Millionen Menschen in den USA vollständig geimpft wurden. Bei Erwachsenen liegt die Quote bei gut 45 Prozent. Präsident Biden hat als Ziel ausgegeben, dass bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli 70 Prozent aller Erwachsenen vollständig geimpft sein sollen.

Joe Biden: „Wir werden wieder lächeln“

Den bereits Geimpften sagte Biden: „Sie haben sich das Recht verdient, etwas zu tun, für das Amerikaner auf der ganzen Welt bekannt sind: andere mit einem Lächeln zu grüßen.“ Und: „Wir werden wieder lächeln. Vor uns liegen bessere Tage.“

Auch in Deutschland sind bessere Tage in Sicht. Auf das Lächeln der Mitmenschen werden wir allerdings noch länger verzichten müssen. Seit das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes etwa in Geschäften und öffentlichen Ver­kehrs­mitteln Ende April 2020 zur Pflicht wurde, sind die Regeln streng. Auch wenn Lockerungen für Geimpfte im Gespräch sind, bleibt die Maskenpflicht explizit bestehen.

Mancherorts wird sie sogar gerade verschärft. In Erwartung schöneren Wetters hat die Stadt Dortmund die Maskenpflicht gerade erst ausgeweitet. Sie gilt jetzt auch in mehreren Parkanlagen.

Der Sinn einer Mund-Nasen-Bedeckung überall da, wo viele Menschen aufeinandertreffen, war unter Experten nie umstritten, die Notwendigkeit von FFP2-Masken für jeden Laien jedoch schon. Sie waren und sind in einigen Bundesländern, allen voran Bayern, ausschließlich im Einsatz, wo immer Maskenpflicht herrscht. Als Alternative sind vielerorts auch die einfachen OP-Masken gestattet. Verschwunden sind dagegen die bunten selbstgenähten Tücher.

„Gibt keinen Grund“: Infektiologe hält FFP2-Masken für Privatleute nicht für sinnvoll

Egal, ob OP- oder FFP2-Maske, die meisten Menschen würden sie gern wieder los werden, so wie es jetzt zumindest den geimpften US-Bürgern erlaubt ist. Allerdings sind hierzulande nicht 45, sondern erst zehn Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Für Kinder zwischen zwölf und 16 Jahren gibt es – anders als in den USA – auch noch keine Zulassung für einen Corona-Impfstoff. Und so müssen die Geimpften aus Solidarität mit Nicht-Geimpften in der Öffentlichkeit weiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand halten.

Fällt Maskenpflicht für Geimpfte erst bei 50er-Inzidenz?

Das wird sich erst ändern, wenn die Fallzahlen deutlich niedriger sind, nur noch wenige Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Krankenhäusern liegen und mindestens 60 Prozent der Bevölkerung geimpft sind – und die Inzidenz auf deutlich unter 100 fällt.

Ohne auf die Lockerung für Geimpfte in den USA einzugehen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Freitag: „Ich kann nur bei den Ländern und Landkreisen dafür werben, dass wir insbesondere bei der Innengastronomie warten, bis wir unter 50er-Inzidenzen sind.“ Wenn sich mehrere Menschen länger im Innenraum ohne Maske aufhielten, sei dies die Mischung, die es dem Virus leicht mache, sich zu verbreiten.

Was das Robert-Koch-Institut oder die Corona-Experten, die sich sonst gern zu allen neuen Entwicklungen äußern, vom US-Vorstoß halten, ist bisher nicht bekannt. Es herrscht Schweigen.

Deutsche Hausärzte im Impf-Stress: „Der Frust wird bei uns abgeladen“





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„Dalli Dalli“ startete vor 50 Jahren im ZDF: Viel mehr als ein Quiz für Schnelldenker – Medien – Gesellschaft

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Dalli Dalli! Und schon flitzte Hans Rosenthal auf die Studiobühne. Tempo war Devise und Prinzip des „Quiz für Schnelldenker“, das Rosenthal ersonnen hatte. Premiere war im ZDF am 13. Mai 1971, schnell wurde die Show zum Quotenfänger und blieb es die 153 Ausgaben lang, die Rosenthal bis 1986 moderierte, ehe er ein Jahr später im Alter von nur 61 Jahren starb.

Das ZDF erinnert am Samstag an einen seiner größten Erfolge mit der Jubiläumsshow „50 Jahre Dalli Dalli“. Johannes B. Kerner und seine Gäste erweisen ihre Reverenz. Es wird nicht nur eine Verneigung vor einer großartigen Idee für eine Familienshow, vor ihrem ihrem Erfinder und Moderator werden, sondern auch ein Testlauf, ob „Dalli Dalli“ wieder an den Fernsehstart gebracht werden sollte.

[Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere runderneuerte App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Skepsis ist angebracht. Es gab schon drei Neuauflagen, im ZDF, im NDR und in der NDR, die letzte präsentierte Kai Pflaume von 2013 bis 2015. Der Erfolg war überschaubar. Es wiederholte sich, was sich schon bei den Klassikern „Einer wird gewinnen“ und „Wetten, dass..?“ gezeigt hatte: Show und Master müssen unbedingt zusammenstimmen, was Hans-Joachim Kulenkampff bei „EWG“ war, das war Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass..?“ und Hans Rosenthal bei „Dalli Dalli“.

Nun steht Johannes B. Kerner vor der schwierigen Aufgabe, an Rosenthal gebührend zu erinnern und trotzdem nicht in dessen Schatten zu verschwinden. Sucht er einen eigenen Weg oder will er die Kopie? Auf den legendären „Spitze“Sprung will Kerner nicht verzichten.

Hans Rosenthal, ein „jüdischer Mensch“

Wer an „Dalli Dalli“ erinnert, darf an Hans Rosenthal nicht vorbeikommen wollen. Er hatte als „jüdischer Mensch“, das Wort „Jude“ hatten ihm die Nazi-Hetzer verleidet, den Holocaust mit knapper Not überlebt. Seine (Unterhaltungs-)Talente nutzte er später in Radio und Fernsehen, um seinen Mitbürgern zu zeigen, „dass jüdische Menschen sind wie alle anderen“. Vergessen konnte und wollte er freilich nicht – und nicht die Not übersehen, in die Menschen geraten können. Der Gewinn einer jeden Show ging an Hilfsbedürftige. Hans Rosenthal sprach dazu erläuternde Sätze. So war das Finale stets gedämpft, Unterhaltung hin, „Dalli Dalli“ her.



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