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„Tut mir leid für die Spieler“: Jürgen Klopp kritisiert Belastung wegen EM nach Corona-Saison

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Die abgelaufene Saison war für viele Spieler die härteste der letzten Jahre. Aufgrund der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie war der Spielplan so prall gefüllt wie selten zuvor. Von der heimischen Liga bis zu den europäischen Wettbewerben: Wegen des teils verspäteten Saisonstarts mussten viele Spiele innerhalb eines kürzeren Zeitraums ausgetragen werden. Im Gespräch mit Magenta TV vor dem zweiten EM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM gegen Portugal hat Liverpool-Trainer Jürgen Klopp nun die Rahmenbedingungen für die Spieler während des EM-Turniers kritisiert: „Es war die intensivste Saison für alle Fußballspieler jemals“, sagte der Meister-Trainer des Premier-League-Klubs von 2020.

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So habe er wegen den steigenden Belastung in England persönlich „dafür gekämpft, fünfmal auswechseln zu können“, was allerdings von der Liga abgelehnt wurde. Deshalb seien die kleineren Muskelverletzungen und Wadenkrämpfe bei der EM für Klopp auch „keine Überraschung“: „Es war klar, dass alle Spieler Tribut zollen werden“, sagte der deutsche Erfolgstrainer. „Jetzt kommt auch noch die Hitze dazu, die ihren Teil beiträgt. Es tut mir ein bisschen leid für die Spieler. In so einem Turnier willst du in der besten Verfassung sein.“

Die EM bedeutet für die Spieler eine zusätzliche Belastung. Inklusive Finale können bis zu sieben Spieler innerhalb von vier Wochen absolviert werden. Die EM 2021 wird in dem für das Turnier 2016 neu eingeführten Format mit 24 statt wie zuvor 16 Teams gespielt. Zudem hat die UEFA eine weitere K.o.-Runde nach der Gruppenphase eingeführt.





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Hoffnung auf Olympia-Gold im Canadier-Zweier: Brendel und Hecker erreichen Kanu-Halbfinale

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Kanu-Ass Sebastian Brendel und Olympia-Debütant Tim Hecker haben zum Auftakt im Canadier-Zweier ihre Titel-Ambitionen unterstrichen. Das deutsche Duo gewann dank eines starken Schlussspurts am Montag seinen Vorlauf über 1000 Meter und qualifizierte sich so direkt für das Halbfinale am Dienstag (2.44 Uhr/MESZ). „Das erste Rennen ist immer das aufregendste, wir sind sehr zufrieden so gut durchgekommen zu sein„, sagte Brendel.

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Die deutsche Paarung gilt als eine von mehreren Gold-Hoffnungen unter den deutschen Rennsport-Paddlern. Im ungarischen Szeged hatten die zwei Kanuten im Mai den ersten Weltcupsieg in dieser Konstellation gefeiert.

Neben dem Zweier-Canadier hat Brendel auf dem Sea Forest Waterway in Tokio noch eine Medaillenchance im Einer – das dritte Gold hintereinander wäre historisch. Der 33 Jahre alte Kanute aus Potsdam geht in dieser Disziplin als Top-Favorit an den Start.

Auch Schopf und Hoff mit Medaillenchancen

Olympia-Debütant Jacob Schopf qualifizierte sich im Kajak-Einer ebenfalls für das Halbfinale am Dienstag (ab 3.00 Uhr/MESZ). Der 22-Jährige greift in Tokio außerdem im K2-Boot mit Max Hoff nach Edelmetall. „Der ist noch jung und hoffentlich auch belastbar, er hält diesen Druck hoffentlich aus“, kommentierte der leitende Bundestrainer Arndt Hanisch den Doppelstart.

Der Deutsche Kanu-Verband will in Tokio an die großen Erfolge aus Rio de Janeiro vor fünf Jahren anknüpfen. Damals holten die Paddler vier Mal Gold und insgesamt sieben Podestplätze – die stärkste olympische Ausbeute seit Athen 2004.





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Vorschau: Das bringt die Fußball-Woche

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Berlin (dpa) – Mit der ersten Runde im DFB-Pokal steigen am kommenden Wochenende auch die Bundesligisten in die neue Saison im deutschen Fußball ein. Von Freitag bis Montag stehen 32 Erstrunden-Partien auf dem Programm. Während bei Olympia in Tokio noch die Medaillen ausgespielt werden, starten auch



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Lehren aus dem Großen Preis von Ungarn

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Budapest (dpa) – Für die Frustbewältigung hat Sebastian Vettel knapp vier Wochen Zeit. Über fünf Stunden, nachdem er den turbulenten Großen Preis von Ungarn als Zweiter beendet hatte, kam die schlechte Nachricht: Zu wenig Sprit im Aston Martin. Vettel wurde disqualifiziert.

Schmaler Grat zwischen Vettel-Freud und Vettel-Leid

Schon im Ziel war Sebastian Vettel zwiegespalten. Platz zwei, zum zweiten Mal in dieser Saison. Eine gute Nachricht, zumal er den Start alles andere als gut hinbekommen hatte. Aber halt auch nur der erste Rang hinter dem Sieger. An Esteban Ocon im Alpine kam Vettel nicht ran. Egel, was er im Aston Martin probierte. Platz zwei also auch ein Grund für ein „bisschen“ Enttäuschung. Dass die zwei Stunden vor Mitternacht in totalen Frust umkippen würde, damit dürfte er nicht gerechnet haben. 0,3 Liter Sprit stellten die Kontrolleure nur fest, 1,0 müssen es sein. Futsch war der zweite Platz.

Seine Bilanz in der ersten Saisonhälfte im neuen Team liest sich auch durchwachsen. Sechsmal in elf Rennen kam er nicht in die Top Ten, einmal wurde er (und blieb auch) Zweiter, einmal Fünfter, einmal Neunter, dazu ein Ausfall in Silverstone und nun die Disqualifikation.

Der Zoff wird nicht enden

Red Bulls Teamchef Christian Horner ergriff die nächste Gelegenheit. Der erneute Unfall zum Leidwesen seines Teams, diesmal verursacht von Valtteri Bottas im Mercedes, konnte wahrlich keinen befriedenden Beitrag zum Stänkerduell zwischen dem einstigen Serien-Weltmeister und dem aktuellen Branchenführer Mercedes leisten. Seien es die Kosten für die Reparaturen, die fehlenden Punkte – Horner ließ nichts aus, verständlicherweise, weil weder Verstappen noch Sergio Perez auch nur den Hauch einer Schuld am Massencrash auf dem Hungaroring traf. Und Verstappen betonte genervt: „Schon wieder ein Mercedes.“

„Das geht auf uns“, räumte Mercedes-Teamchef Toto Wolff auch uneingeschränkt ein, nachdem Bottas durch einen Fehler „wie in einer Formel-Nachwuchsklasse“ (Horner) den Unfall mit mehreren Autos ausgelöst hatte. Dass das Schuldeingeständnis beschwichtigend wirkt, bleibt stark zu bezweifeln. Fortsetzung folgt nach der Sommerpause.

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Bottas muss immer mehr bangen

So wirbt kein Pilot für eine Weiterbeschäftigung. Mit seinem kapitalen Fahrfehler hat Valtteri Bottas seine Chancen auf ein weiteres Jahr an der Seite von Superstar Lewis Hamilton im Mercedes, der nach letztlich Platz zwei mit acht Punkten Vorsprung auf Max Verstappen die WM-Führung zurückeroberte, weiter geschmälert. Die Spekulationen um den potenziellen Nachfolger George Russell waberten auch in den Tagen vor dem Ungarn-Rennen durchs Fahrerlager bei Budapest. Und während Bottas sich reumütig sogar bei seinen Kontrahenten entschuldigte, raste Russell im unterlegenen Williams bis auf Platz neun – und rückte durch Vettels Sprit-Verstoß auch noch auf Position acht vor. Das fällt schon eher unter Eigenwerbung.

Alonso kann es immer noch

40 Jahre und immer besser in Form. Den sensationellen Sieg hatte der 24 Jahre alte Franzose Esteban Ocon auch seinem routinierten Teamkollegen zu verdanken. An Alonso kam Lewis Hamilton bei seiner rasanten Aufholjagd über mehrere Runden hinweg einfach nicht vorbei. „Er hatte knapp 1,5 Sekunden Vorteil gegen mich und das schnellere Auto. Aber er hat das nicht ausnutzen können und hat auch ein paar kleine Fehler gemacht. Deswegen ist er lange hinter mir geblieben“, sagte Alonso beim Sender Sky. Mit Platz vier am Ende fuhr der Weltmeister von 2005 und 2006 seit seiner Rückkehr in die Formel 1 zu dieser Saison nach einer zweijährigen Pause das beste Ergebnis ein. „Mir haben viele Leute einiges über Fernando erzählt, bevor er ankam, aber ich kann sagen, sie haben alle falsch gelegen. Die Zusammenarbeit ist fantastisch“, sagte Ocon.



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