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Türkei verhängt Geldstrafen gegen Facebook, Twitter und Co.

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Istanbul (dpa) – Nach Inkrafttreten eines neuen Gesetzes zur schärferen Regulierung sozialer Medien in der Türkei sind nach offiziellen Angaben Maßnahmen gegen Anbieter wie Facebook, Instagram, Twitter, Periscope, YouTube und TikTok eingeleitet worden.

Gegen die Plattformen sei eine Strafe von jeweils 10 Millionen türkischen Lira (etwa 1 Million Euro) verhängt worden, teilte der stellvertretende Minister für Verkehr und Infrastruktur, Ömer Fatih Sayan, auf Twitter mit. Grund für die Strafe sei, dass innerhalb der vorgegebenen Frist keine örtlichen Vertreter für die Türkei benannt worden seien. Die Anbieter waren zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen.

Das türkische Parlament hatte im Juli ein Gesetz verabschiedet, das soziale Medien einer schärferen Kontrolle unterzieht. Anbieter mit täglich mehr als einer Million türkischen Nutzern müssen Niederlassungen in der Türkei mit einem türkischen Staatsbürger als Vertreter eröffnen. Möglich ist auch die Vertretung durch eine juristische Person. Wird kein Vertreter angemeldet, drohen Strafen. Neben der Verhängung von Geldstrafen können Seiten quasi unbenutzbar gemacht werden. Das Gesetz verpflichtet Plattformen auch, binnen 48 Stunden auf Anfragen zur Löschung oder Sperrung bestimmter Inhalte zu reagieren.

Türkische Medien stehen zum Großteil unter direkter oder indirekter Kontrolle der Regierung, auch die Kontrolle über Inhalte im Internet wurde immer wieder verstärkt. Ankara geht regelmäßig wegen regierungskritischer Inhalte im Internet gegen Nutzer vor.



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Mit diesen Tipps werden Sie zum Profi

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Wer ein Spiel für eine gesellige Runde am Abend sucht, wird bei „Among Us“ fündig. Der Indie-Titel eignet sich für fast alle Altersklassen und lässt sich schnell erlernen. Wer Profi werden will, muss aber einiges beachten.

„Among Us“ gilt als Geheimtipp während der Lockdown-Zeit: Das Spiel ist für viele Plattformen, oft sogar kostenlos, verfügbar und auch für Anfänger leicht zu bedienen. Wir erklären, worum es mit dem Spiel geht, wie Sie es spielen können und geben Tipps für Anfänger.

Was ist „Among Us“?

„Among Us“ ist ein Mehrspielertitel für vier bis zehn Spieler und erinnert vom Spielprinzip an das Jahrzehnte alte Spiel „Mord im Dunkeln“. „Among Us“ versetzt die Spieler die Rolle von Besatzungsmitgliedern auf einem Raumschiff. Wie bei „Mord im Dunkeln“ gibt es aber einen oder mehrere Spieler, die in Wirklichkeit gegen die Gruppe arbeiten.

Foto-Serie mit 12 Bildern

Die meisten Spieler übernehmen die Rollen eines Crewmates – Astronauten in verschiedenen Farben. Um das Spiel zu gewinnen, müssen sie auf dem Raumschiff (oder der Raumstation) Miniaufgaben (Tasks) lösen wie Drähte verbinden, Asteroiden abschießen oder Motoren warten.

Unter den Crewmates befindet sich bis zu drei Imposter. Damit die gewinnen, müssen sie fast alle Crewmitglieder unbemerkt töten. Dazu können Imposter Bereiche auf der Karte sabotieren, um Crewmates hinzulocken oder das Lüftungssystem nutzen, um schnell den Ort zu wechseln.

Entdeckt ein Crewmate eine Leiche, kann er sofort eine Notfallsitzung einberufen. Hier müssen alle Spieler miteinander diskutieren, wer der oder die Mörder sein könnten. Tote Spieler müssen schweigen. Wenn sich die Spieler auf einen Verdächtigen geeinigt haben, können Sie ihn von der Raumstation werfen – ob der Spieler schuldig oder unschuldig war, erfahren die Mitspieler aber erst am Schluss der Runde. Wenn alle Imposter von der Raumstation fliegen oder die Crewmates alle Aufgaben erledigen, haben sie das Spiel gewonnen. Schaffen es die Imposter, dass am Ende nur noch genauso viele Crewmates am Leben sind wie Imposter, haben die das Spiel gewonnen.

Die Diskussionsrunden sind der Kern des Spiels: Crewmates müssen versuchen, durch richtige Fragen herauszufinden, wer der Mörder sein könnte. Der Imposter muss versuchen, den Verdacht von sich weg- und am besten auf ein Crewmate zu lenken, damit dieser von der Station geworfen wird.

Wie kann ich „Among Us“ spielen

„Among Us“ wurde 2018 ursprünglich für Smartphones (Android und iOS) entwickelt. Mittlerweile gibt es das Spiel aber auch für PC und Nintendo Switch. Versionen für weitere Konsolen sollen folgen.

Auf Smartphones ist das Spiel gratis, Nutzer bekommen aber Werbung zu sehen. Auf PC kostet es etwa vier Euro und ist auf Steam und im Epic Games Store erhältlich. Auf Nintendo Switch kostet es ebenfalls etwa vier Euro. Das Spiel unterstützt Crossplay – das bedeutet, das Smartphone-, PC- und Konsolenspieler miteinander spielen können. Das Spiel ist aktuell nicht auf Deutsch verfügbar.

Tipps für Crewmates

Um als Crewmate bestehen zu können, ist es wichtig, dass sie die Karte kennen. So können Sie immer glaubwürdig erklären, wo Sie sich gerade aufgehalten und welche Aufgaben Sie gelöst haben. Am einfachsten ist es, wenn Sie einen zweiten Bildschirm nutzen und dort die Karte öffnen. Ansonsten sollten Sie vor einem richtigen Spiel im Übungsmodus die Karte ablaufen und sich mit ihr vertraut machen.

Nutzen Sie auch die Überwachungskonsolen. Es schadet nicht, ab und an die Sicherheitskameras zu prüfen. Wenn Sie Glück haben, können Sie live einen Imposter bei der Arbeit beobachten und ihn sofort melden.

Versuchen Sie auch, mit einem Mitspieler mitzurennen. Zum einen braucht es dann zwei Imposter, um Sie beide zu töten. Zum anderen kann Ihnen Ihr Crewmate ein Alibi geben. Achten Sie hier auch darauf, nicht zu nah an Ihrem Crewmate zu stehen. Denn sonst kann ein Imposter Sie beide auf einmal töten.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Tasks erledigen. Denn Crewmates können nur gewinnen, wenn sie alle Aufgaben erledigt haben. Denken Sie auch daran, wenn sie tot sind: Auch als Geist müssen Sie alle Ihre Aufgaben lösen.

Um Imposter leichter zu identifizieren, achten Sie auf die Liste mit den Tasks links oben. Die sogenannten „Common Tasks“ müssen dabei alle Crewmates erledigen. Wenn Sie in Ihrer Liste beispielsweise den Task „Keycard swipen“ nicht haben, fehlt der auch bei anderen Spielern. Auch Imposter haben eine Liste mit Aufgaben – diese dient aber nur zur Show. Wenn Sie jedoch sehen, wie ein Spieler im Bereich Admin so tut, als ob er die Keycard durchs Lesegerät zieht, obwohl Sie diese Aufgabe nicht haben, dann handelt es sich vermutlich um einen Imposter. Übliche Common Tasks sind „Enter ID Code“, „Insert Keys“, „Fix Wiring“, „Scan Boarding Pass“ oder „Swipe Card“

Manche Imposter sabotieren bestimmte Bereiche, nachdem sie jemanden getötet haben, um so Spieler vom Tatort wegzulocken. Es kann sich also lohnen, in der entgegengesetzten Richtung nach einer Leiche Ausschau zu halten (nachdem Sie sich um das Problem gekümmert haben).

in Diskussionsrunden müssen Crewmates herausfinden, wer der Imposter ist. (Quelle: Innersloth/Steam )

Wählen Sie keine Spieler vom Schiff, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie wirklich der Imposter ist. Spielen Sie beispielsweise zu 7, gibt es normalerweise zwei Imposter. Wenn Sie nun den falschen Spieler rauswerfen und es immer noch zwei Imposter gibt, müssen diese nur zwei weitere Spieler töten, um zu gewinnen. Wenn Sie sich also unsicher sind,  überspringen Sie die Wahl.

Tipps für Imposter

Als Imposter haben Sie ebenfalls eine Liste an Aufgaben. Das dient aber nur als Show: Sie können keine Aufgaben erledigen. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, sollten Sie wenigstens so tun als ob. Merken Sie sich darum, wie lange eine Aufgabe ungefähr benötigt. Wenn Sie beispielsweise nach vier Sekunden bereits alle Asteroiden abgeschossen haben, ist das verdächtig.

Vermeiden Sie sogenannte „Visual Tasks“. Das sind Aufgaben mit Animationen, die jeder Spieler sehen kann. Wenn Sie sich beispielsweise auf der Karte „The Skeld“ im Bereich Med Bay scannen lassen wollen, aber kein Scanvorgang zu sehen ist, merken andere Spieler, dass Sie ein Imposter sein müssen. Auch wichtig: Behalten Sie den Fortschrittsbalken links oben im Blick. Wenn eingestellt, zeigt er live an, wie viele Aufgaben erledigt wurden. Falls Sie so tun, als ob Sie eine Aufgabe erledigen, der Balken sich aber nicht bewegt, kann ein Crewmate daraus folgern, dass Sie ein Imposter sind.

 (Quelle: Innersloth LLC) (Quelle: Innersloth LLC)

Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten: Als Imposter können Sie bestimmte Bereiche sabotieren und Crewmates so dahin locken. Bei Aktionen wie eine Reaktorschmelze auslösen oder den Sauerstoff abdrehen müssen die Crewmates schnell reagieren, damit sie das Spiel nicht verlieren. So können Sie Spieler in eine bestimmte Richtung locken und abfangen. Auch können Sie Türen schließen und so Spieler einsperren. Um Aktionen auszuführen, öffnen Sie die Karte und wählen Sie den gewünschten Bereich.

Nutzen Sie auch die Lüftungsschächte, um schnell an bestimmte Orte zu gelangen oder von Tatorten zu verschwinden. Denken Sie aber daran, eine gute Ausrede zu haben, warum Sie sich an einem bestimmten Ort befinden.

Seien Sie nicht zu aggressiv: Töten Sie nicht immer sofort jeden Crewmate. Wenn Sie beispielsweise mit einem Spieler eine Weile umherlaufen und so tun, als ob Sie Aufgaben erfüllen, kann das Ihnen ein gutes Alibi verschaffen. Vergessen Sie auch nicht, dass es nach jedem Kill eine Abklingzeit gibt.

Achten Sie auf die Überwachungskameras: Blinken diese rot, heißt das, dass gerade jemand im Sicherheitsraum steht und die Kameras bedient. Das könnte auch eine ideale Gelegenheit sein, einen Spieler im Sicherheitsraum allein zu erwischen.

In einer Abstimmung sollten Sie nicht sofort gegen einen Mitspieler stimmen – das kann verdächtig wirken. Setzen Sie sich auch mal für Ihre Mitspieler ein oder überspringen Sie eine Wahl.



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Impfpflicht in Galicien geplant – mit Strafen bis zu 60.000 Euro

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Umstrittene Pläne
Spanische Region Galicien will Impfpflicht einführen – mit Strafen bis zu 60.000 Euro

In Galicien könnte es für Impfverweigerer bald teuer werden (Symbolbild)

© Robert Michael/dpa-Zentralbild / DPA

Die spanische Regierung in Madrid will keine Impfpflicht. In der Region Galicien denkt man allerdings anders: Dort hat das Parlament hohe Strafen für Impfverweigerer beschlossen.

Immer wieder wird im Zusammenhang mit Covid-19 über eine mögliche Impfpflicht diskutiert. Während die Bundesregierung solchen Vorhaben bisher stets eine klare Absage erteilt hat, gibt es in der spanischen Region Galicien deutlich weniger Bedenken. Die Regionalregierung möchte die Corona-Impfung verpflichtend machen. Wer sich nicht impfen lässt, soll hohe Strafen bezahlen. Das teilte Regionalpräsident Alberto Nuñez Feijóo auf einer Pressekonferenz mit.

Impfverweigerer müssten eine Strafe von 1000 bis 3000 Euro bezahlen, sofern nur ein „geringfügiges Vergehen“ vorliegt. In schwereren Fällen, wenn es sich um „ein Risiko oder einen ernsthaften Schaden für die Gesundheit der Bevölkerung“ handelt, können bis zu 60.000 Euro fällig werden. Wann genau ein Verstoß als besonders schwer angesehen wird, wurde noch nicht erklärt. Grundlage dafür ist eine Reform des Gesundheitsschutzgesetzes, der das Parlament bereits zugestimmt hat, schreibt die spanische Zeitung „El País“.

Spanische Regierung lehnt Impfpflicht eigentlich ab

Die Opposition hat sich bereits klar dagegen ausgesprochen – das Gesetz ergebe „keinen Sinn“ und verletze Grundrechte. Die Regierungspartei PP besitzt im Parlament der Region mit etwa 2,7 Millionen Einwohnern allerdings die absolute Mehrheit. In letzter Instanz wird wohl das spanische Verfassungsgericht über die sensible Frage entscheiden müssen. Unklar ist auch, ob die Regelung mit europäischem Recht vereinbar ist.

Wie in Deutschland hat sich auch die spanische Landesregierung klar gegen eine Impfpflicht positioniert. Die Regierung hatte allerdings im Dezember angekündigt, ein nicht öffentliches Impfregister einzuführen. Darin sammelt das Gesundheitsministerium Daten von Personen, die geimpft wurden, und von solchen, die zwar einen Termin erhalten, diesen aber nicht wahrgenommen haben, teilte ein Sprecher dem ZDF mit. Damit soll der Ablauf der Impfkampagne verbessert werden. Die Daten können auch an andere EU-Länder weitergegeben werden.

Quellen: „El País“ / ZDF

epp



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Kampf am Meeresboden: Muräne attackiert Oktopus – der wehrt sich (Video)

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Sehen Sie im Video: Muräne attackiert Oktopus – der schießt mit Tinte zurück.

Attacke am Ozean-Boden: Eine Muräne greift mit vollem Körpereinsatz einen Oktopus an und der wehrt sich, in dem er mehrmals Tinte gegen den Angreifer spritzt.
Die beeindruckenden Aufnahmen entstehen auf einem Tauchgang im Februar in der Nähe von Sydney, Australien. Chris Klein taucht mit seiner Frau und seinem Sohn am Bare Island Riff. Die drei entdecken mehrere Oktopusse – eines der größten Tiere will sich vor den drei Tauchern in Sicherheit bringen – doch das geht nach hinten los.
Plötzlich taucht eine Muräne auf. Völlig unbeeindruckt von den Tauchern greift sie den Oktopus an. Der Raubfisch beißt in den Körper des Tieres und erwischt dabei eines seiner Tentakel.
Der Oktopus befreit sich, indem er Tinte in Richtung des Angreifers spritzt.
Chris Klein sagt gegenüber der Daily Mail Australia:
„Es passierte alles sehr schnell. Der Oktopus sah geschockt und verletzt aus – aber er hatte Glück, dass er überlebt hat. Ich gehe seit 30 Jahren tauchen – so etwas habe ich noch nie gesehen.“
Muränen können eine Größe von bis zu vier Metern erreichen. Es sind nicht besonders wählerische Raubfische. Sie ernähren sich von anderen Fischen, Krebstieren und auch von Aas, das im Wasser treibt – oder wie in diesem Fall auch mal von einem Tintenfisch. 
Der Verlust eines Armes ist für einen Oktopus übrigens nur ein Problem von kurzer Dauer: Ebenso wie bei Seesternen wachsen die Gliedmaßen der Tiere wieder nach.  

Quelle: Facebook/ChrisKlein

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