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Tischtennis – Acht Wochen danach – Sport in der Region

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Tischtennis-Erstligist TSV Schwabhausen empfängt am Wochenende die TTG Bingen – es ist erst das zweite Heimspiel für den Aufsteiger.

Zwei präzise, wuchtige Schläge nur, schon war der Widerstand gebrochen. Routine ist eben viel wert. Mit einem herzhaften „O’zapft is“ schenkte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter die erste Mass aus. Buchdruck, Dampfmaschine und Glühbirne waren da bereits erfunden, immerhin, ganz so lange ist es also doch nicht her, aber damals, zur Wiesn-Eröffnung 2019, hatte es draußen vor dem Zelt eben noch sonnige 20 Grad – und inzwischen ist der erste Schnee gefallen. An diesem Samstag um 14.30 Uhr werden die Tischtennisfrauen des TSV Schwabhausen die TTG Bingen empfangen, es ist erst ihr zweites Heimspiel seit dem Wiederaufstieg in die erste Liga. Das erste, damals an jenem warmen Septembersamstag, wird dann exakt acht Wochen zurückliegen – die Älteren werden sich vielleicht erinnern.

Ob die 17-jährige Wang auf die 17-jährige Wang trifft? Egal, sagt Yahmed: „Wir sind Außenseiter.“

Es ist natürlich nicht so, dass in der Zwischenzeit gar nichts passiert wäre. Seither hat der Klub aus dem Dachauer Hinterland vier weitere Erstligapartien absolviert, aber allesamt auswärts. In Berlin, Bad Driburg, Anröchte, Langstadt. „Kein Vorwurf an irgendjemanden, ich glaube, es ist kompliziert, diesen Spielplan hinzukriegen“, sagt Schwabhausens Trainer Alexander Yahmed. Er muss um viele internationale Termine herum drapiert werden. „Aber für uns ist das so natürlich doof.“ Ganz generell müsse man überlegen, ob es das Ziel sei, die Liga attraktiver zu machen; und falls ja, müsse man Vereine wie Kolbermoor, Langstadt oder nun eben auch den TSV, die versuchten, ihre Spieltage zu so etwas wie Events zu machen, in diesen Bemühungen möglichst unterstützen.

Für den TSV Schwabhausen macht es der Terminplan nun etwas beschwerlich. Im September hatte der Verein eine ganze Menge angestoßen, um auch das Umfeld aus seinem Dornröschenschlaf zu stupsen, in den es im Laufe der Jahre in der zweiten Liga gesunken war. Er hatte viel Werbung gemacht, das Fernsehen war gekommen, die Verantwortlichen hatten die Zuschauer nach unten in die Halle geholt, hinunter von der Empore, auf der es früher Kaffee und Kuchen gab, näher an die Tische. Und sie wurden mit einer stimmungsvollen Kulisse aus immerhin 200 begeisterten Zuschauern belohnt. Alles wirkte professioneller als früher. Ein guter erster Versuch war das, der freilich die Frage hinterließ, ob und wie man diesen Schwung nun wohl mitnehmen und wie man diese Zuschauerzahl überhaupt interpretieren könnte: als steigerbar, weil bestes Ausflugswetter und erstes Wiesn-Wochenende sicher viele Menschen davon abgehalten hatten, sich in eine Sporthalle zu setzen? Oder als frühen und wohl einmaligen Höhepunkt, weil es ja gleich das oberbayerische Derby gegen den SV-DJK Kolbermoor war, der viele eigene Zuschauer mitbrachte, der zudem der Heimatverein der für Schwabhausen aktiven Jugendnationalspielerin Laura Tiefenbrunner ist. Überdies war es auch noch das erste Spiel von Sabine Winter für den TSV seit ihrer Heimkehr nach sieben Jahren in Kolbermoor. 3:6 verloren die Gastgeberinnen, überraschend knapp. So oder so: Auch der Schwung des Ligaauftakts ist acht Wochen her. „Das war schon etwas Besonderes“, findet Yahmed. Nun muss man wieder bei null anfangen. Vereine anschreiben, Werben, Aktionen in der Halle planen.

Immerhin: Auch das Duell mit der TTG Bingen/Münster-Sarnsheim, wie der Gegner am Samstag vollständig heißt, wird für die TSV-Zuschauer ein Wiedersehen bringen, auch wenn die Bindung da nicht ganz so eng ist wie mit Sabine Winter, die die Leute in Schwabhausen haben aufwachsen sehen: Chantal Mantz wird erwartet. Wie später Tiefenbrunner, so war auch die 23-jährige Mantz vor vier Jahren aus Kolbermoor nach Schwabhausen gewechselt, nach einem Jahr aber weitergezogen über Berlin und Frankreich bis nach Bingen. Ihre jüngere Schwester Sarah ist in Schwabhausens Drittliga-Mannschaft aktiv.

Das Schwabhauser Publikum hat zuletzt eine Menge verpasst. Zwei 0:6-Niederlagen in Berlin und vor Wochenfrist in Langstadt, ein 4:6 in Bad Driburg, und mit dem 6:2 in Anröchte den ersten Saisonsieg. Vor allem haben sie die ersten zwei Auftritte der 17-jährigen Amerikanerin Crystal Wang an Position zwei verpasst, einem Zugang, von dem Yahmed vor Saisonbeginn gar nicht wusste, ob er je zum Einsatz kommen würde. Wang habe ihn positiv überrascht, sie hätte gegen Anröchte „beide Einzel gewinnen können“. Es reichte immerhin zu einem, ausgerechnet gegen die ehemalige Schwabhauserin Yang Ting. Würde sie am Samstag spielen, könnte es zum lustigen Duell mit Bingens Amy Wang kommen, ebenfalls einer 17-jährigen Amerikanerin. Doch Yahmed weiß noch nicht, ob es mit Crystal Wangs Heimdebüt klappt.

Auswärts zeigte sich, dass das Team doppelt profitiert, wenn Wang mitspielt, weil dann Mateja Jeger auf Rang drei rutscht, ins hintere Paarkreuz, wo sie noch ungeschlagen ist. Im vorderen hat sie dagegen noch kein Einzel gewonnen. „Mateja muss sich an die Liga gewöhnen“, sagt Yahmed. Ob sie den nächsten Schritt schaffe, liege an ihr selbst. Vorwürfe kann er Jeger bisher nicht machen, auch nicht dem Rest des Teams. „Wir sind wieder Außenseiter“, sagt er vor der Partie gegen Bingen. Aber nicht chancenlos. Übrigens: Bis Ende Januar wird es nur noch Heimspiele geben. Wie groß ihr Heimvorteil ist? Hm. Da fehlen Erfahrungswerte.



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Jon Moxley bekommt unmoralisches Angebot

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Als Dean Ambrose war er WWE-Champion, als Jon Moxley greift er nun nach dem World Title von AEW – oder verhindert der aktuelle Champion es mit einem unmoralischen Angebot?

Bei der aktuellen Ausgabe der TV-Show AEW Dynamite bot Chris Jericho seinem früheren WWE-Kollegen an, sich seiner Gruppierung „Inner Circle“ anzuschließen – noch ohne eine Absage von Moxley bekommen zu haben.

Wird Jon Moxley Teil des „Inner Circle“?

Letzterer eröffnete die Show mit einem schnellen Sieg über Alex Reynolds und bekam dann Gesellschaft von Jericho und seinen Gefährten.

Jericho erinnerte Moxley an die gemeinsame Geschichte vor und hinter den Kulissen, erzählte, dass Moxley ihn einst um Rat gefragt hätte, wie man ein Star werde, blickte zurück auf ihre Fehde bei WWE und darauf, dass Moxley ihn angerufen hätte, als er bei WWE nicht mehr glücklich gewesen sei und er ihn dann zu AEW vermittelt hätte.

Jericho reichte Moxley dann ein Shirt seiner Gruppierung und versuchte ihm den Gedanken schmackhaft zu machen, bei AEW Seite an Seite zu schreiten und die Liga gemeinsam zu „übernehmen“.

Moxley solle sich seine Antwort in Ruhe überlegen, sich über Weihnachten mit seiner Ehefrau (WWE-Moderation Renee Young) und seiner Familie beraten, wenn er bereit sei, würden sie auf ihn warten. Moxley – der bei seinem AEW-Debüt im Mai neben Kenny Omega auch Jericho attackiert hatte – ließ das Angebot zunächst so stehen.

Jungle Boy schockt Chris Jericho, Young Bucks greifen nach Titel

Kommende Woche wird Jericho zunächst – wie vergangene Woche verabredet – auf Jungle Boy, den wrestlenden Sohn des verstorbenen Schauspielers Luke Perry treffen. Auch diese Geschichte wurde bei Dynamite weiter erzählt.

Nachdem Luchasaurus, Partner von Jungle Boy im Jurassic Express, Jerichos Circle-Kollegen Sammy Guevara besiegte, attackierten Jericho und Jake Hager Jungle Boy, der aber wehrte sich und rollte Jericho dabei symbolisch ein, das dritte Express-Mitglied Marko Stunt zählte den inoffiziellen Pinfall.

Auch im Hauptkampf von Dynamite war der Inner Circle im Einsatz: In einem „Texas Street Fight“ trafen Santana und Ortiz auf die Young Bucks. Am Ende des großen Actionspektakels siegten die Bucks mit dem Meltzer Driver gegen Santana und verdienten sich damit ein Titelmatch gegen SCU kommende Woche.

Die nächste Großveranstaltung von AEW wurde in dieser Woche ebenfalls angekündigt: Sie steigt am 29. Februar 2020 in Chicago und wird AEW Revolution heißen.

Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 11. Dezember 2019:

Jon Moxley besiegt Alex Reynolds
The Butcher & The Blade besiegen Cody & QT Marshall
Big Swole besiegt Emi Sekura
Hangman Page & Kenny Omega besiegen Kip Sabian & Shawn Spears
Luchasaurus besiegt Sammy Guevara
AEW World Tag Team Title #1 Contendership Texas Street Fight: The Young Bucks besiegen Santana & Ortiz



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In Fanzone wird Alkohol ausgeschenkt

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FC Liverpool – Streicheleinheit für Schwergewichte – Sport

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Jürgen Klopp und Liverpool stehen im Achtelfinale. Der entscheidende Sieg gegen gefeierte Salzburger gerät zum Taktikseminar.

Dem großen Fußballspiel folgten große Liebeserklärungen. Die 90 Minuten hatten beide Mannschaften in sehenswert aggressiver Haltung bestritten, aber anschließend war Zeit für zarte Töne. Los ging’s mit einer Versöhnung: „Ich möchte mich entschuldigen. Sorry, I was an idiot“, begrüßte Jürgen Klopp jenen Dolmetscher der Pressekonferenz, den er tags zuvor wegen einer falschen Übersetzung garstig angepflaumt hatte („Hey, schon zuhören! Ist doch nicht so schwer!“) Doch der 2:0-Sieg des FC Liverpool, mit dem der Titelverteidiger in Salzburg einen K.o. in der Champions League verhindert hatte, entstresste den Trainer: „Ich liebe es, wie meine Spieler bereit waren für diesen Kampf, das war so smart“, sagte Klopp, und obwohl er müde aussah, zeigte er ganz kurz sein typisches Zahnpastawerbungsgrinsen.

Damit begann eine Lob-Lawine: „Unbelievable strong“, unglaublich stark sei Salzburg gewesen, „mein massivster Respekt: Sie waren überragend eingestellt, sie sind uns ja fast angesprungen“, sagte Klopp zum Pressing des Gegners. Vor allem in der ersten Halbzeit bot Österreichs Meister Paroli – mit einer Herangehensweise, die dem Liverpooler Power- und Umschaltfußball ähnelt. Befreien konnte sich der Favorit aus den Störmanövern mit spielerischer Reife, mit Präzisionskontern, bei denen jeder Pass fast magnetisch auf dem Fuß des nächsten Mitspielers ankam. Und es passte ins Szenario eines Abends mit zwei Gewinnern, dass es zwei ehemalige Salzburger waren, die mit dem Tor zum 1:0 (58.) der Spannung den Stecker zogen: Sadio Mané flankte, Naby Keita köpfelte. „In Salzburg werden offensichtlich tolle Spieler ausgebildet“, sagte Klopp amüsiert.

Das Duell zog Besucher wie Marco Rose und Niko Kovac an

Sechs hundertprozentige Chancen hatte Liverpool zuvor vergeben, sechs „Sitzer“, wie sie in Österreich sagen. Auch Mo Salah beteiligte sich daran, doch die schwierigste all seiner Gelegenheiten nutzte der Torjäger zum 2:0: Als er den übereilt herauslaufenden Keeper Stankovic umkurvt hatte, drehte er den Ball fast von der Torauslinie mit brillantem Anschnitt über die Linie (59.). Jesse Marsch, Salzburgs Trainer, wurde später gefragt, ob diese individuelle Klasse entscheidend gewesen sei. „Ja, das ist Qualität und Erfahrung“, sagte er. Aber nicht falsch verstehen, er sei da keineswegs neidisch; er wünsche sich gar keinen Salah oder Mané für sein junges Team: „Ich will keine anderen Spieler, ich liebe meine Mannschaft“, sagte Marsch noch schwärmerischer als zuvor Klopp: „Unfassbar, wie wir gespielt haben, so schlau, mit so viel Selbstvertrauen gegen die beste Mannschaft der Welt.“

Marsch, 46, wurde von den Fans anfangs skeptisch begrüßt, ist aber inzwischen höchst beliebt. Der Amerikaner ist ein notorischer Optimist und Sonnenscheinrhetoriker, der irgendwie alles und alle super findet. Alfred Tatar, der schlauste und skurrilste von Österreichs Fußball-Fernsehexperten, hat neulich gesagt, seine einzige Sorge bei Salzburg sei, „dass der Jesse seine Spieler irgendwann zu Tode loben könnte“. Am Dienstag allerdings waren Komplimente leistungsgerecht. Putzmunter lief Salzburg den Gegner an, mit zwei Stürmern und einer Mittelfeldraute – bei Ballgewinn switchend auf ein 4-2-2-2, woraus sich ein Fußball mit Mittelspurakzent ergibt, der Salzburg kennzeichnet. Doch auch Klopp reagierte klug bei diesem Taktikseminar, indem er während des Spiels ein neues Vierermittelfeld formte.

Erling Haaland kämpfte zuletzt mit kleineren Blessuren

Für Erling Haaland hingegen fiel die erhoffte Krönungsmesse aus. Der 19-jährige Norweger im Salzburger Sturm, zuvor in Europas Premiumwettbewerb mit acht Toren kometenhaft gestartet, deutete zwar seine famose Antrittsgeschwindigkeit an. „Aber Erling hat gemerkt: So ein Laufduell gegen Virgil van Dijk ist dann doch etwas anderes“, sagte Klopp, der den weltbesten Verteidiger in seinen Reihen hat. Trotzdem hätte Haaland zweimal aus halblinker Position eine Salzburger Party anknipsen können: Vor der Pause schoss er den Torwart an, kurz vor dem 0:1 zielte er bei seiner besten Chance ans Außennetz. In all dem medialen Trubel um Haaland, den Dortmund, Leipzig und etliche Topklubs Europas kaufen wollen, war untergegangen, dass der blonde Riese zuletzt mit kleineren Blessuren und Krankheiten kämpfte: „Erling hat nicht seinen besten Rhythmus, er war nicht bei 100 Prozent“, berichtete Marsch, der das Supertalent auswechselte.

„Große Enttäuschung“ wegen des verpassten Achtelfinales wollte Marsch nicht leugnen, aber der Stolz überwog. Bei der ersten Champions-League-Teilnahme den Titelverteidiger nicht gestürzt zu haben, das war kein Vergleich zu all den Jahren des bitteren Salzburgern Scheiterns in der Qualifikation. Das volle Stadion applaudierte nach Abpfiff, aus Deutschland zu Besuch waren ehemalige Salzburger Klubgestalter wie Ralf Rangnick, Marco Rose und Niko Kovac. In der Fankurve stand auf einem Banner: „We are not Barca or Real, but we are ready for our f***ing dream“. Es war eine Anspielung auf die furiose Kabinenrede des Trainers beim Hinspiel (3:4), in der das F-Wort prominent vorkam.

Diesmal sagte Marsch: „Das Spiel heute war ein Heavy-Weight-Fight“, und zu einem Schwergewichtskampf gehören ja immer Zwei. Obwohl Salzburg 2019 enorme personelle Verluste hatte, hat sich ein neues Team mit internationalem Format gebildet – mit Haaland und weiteren auffälligen Talenten wie dem Rechtsverteidiger Kristensen, dem Ungarn Szoboszlai oder Mwepu und Daka (beide Sambia). Im Überschwang des Abends war nach dem Anpfiff direkt von einem neuen Ziel die Rede: vom Europa-League-Titel im Frühjahr.

Liverpool schwebt derweil von Sieg zu Sieg zu Sieg. Doch erste Plätze im Dezember, ob in England oder Europa, begeistern Jürgen Klopp nicht: „Bei uns hat keiner das Gefühl, dass wir fliegen. Wir müssen weiter arbeiten.“



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