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Thüringen: Christine Lieberknecht soll Übergangsregierung in Erfurt führen

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Die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht soll nach dem Willen der Linkspartei übergangsweise Regierungschefin in Erfurt werden – um die Regierungskrise in Thüringen zu beenden. Dies hat der Ex-Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) am Montagabend bei einem Treffen von Linken, SPD und Grünen mit der CDU in Erfurt vorgeschlagen. „Deswegen haben wir heute darüber geredet, wie wir es hinbekommen, dass wir entweder schnell zu Neuwahlen kommen. Dazu habe ich einen Vorschlag unterbreitet, und dieser Vorschlag heißt, dass ich selber nicht bereit, mich bereit erkläre, als Ministerpräsident die vorübergehende Phase anzuführen als Ministerpräsident. Das heißt, ich schlage eine technische Regierung vor, die aus drei Ministerinnen und Ministern besteht. Und ich habe den Vorschlag unterbreitet, Christine Lieberknecht zu bitten, dass sie sich für diese Phase von 70 Tagen zur Verfügung stellt, um mit einem Justizminister, mit einer Finanzministerin und einem Chef der Staatskanzlei gemeinsam die Aufgaben als technische Regierung zu lösen.“ Die 61-jährige Lieberknecht führte die Thüringer Landesregierung bereits von 2009 bis 2014. Nach Angaben der Linken in Thüringen soll der Landtag Anfang März aufgelöst werden und ein Beschluss für Neuwahlen fallen. Bis diese erfolgen, soll Lieberknecht übernehmen. Dann könne eine Regierungsbildung erfolgen. Im Wahlkampf will die Linke demnach wieder mit Ramelow an der Spitze antreten. Zum Rücktritt von Ministerpräsident Thomas Kemmerich von der FDP kurz nach seiner Wahl äußerte sich am Montag der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke – während einer Veranstaltung der islamfeindlichen Pegida in Dresden: „In meinen Augen ist das nichts anderes als ein Putsch ist das nichts anderes als ein Putsch der Bundeskanzlerin gegenüber einem Verfassungsorgan des Freistaats Thüringen. Und deswegen haben ich und meine Freunde im Bundesvorstand der gemeinsam Strafanzeige gegen die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland nach Paragraf 105 und 106 Strafgesetzbuch gestellt.“ Zugleich warb der rechtsextreme Politiker um Konservative aus den Reihen der CDU. Sie seien in der AfD willkommen. Er reiche den „konstruktiven Kräften der alten Parteien weiterhin die Hände“, so Höcke.



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„Die tägliche Musikstunde“ – mit einer Oktave Abstand | NDR.de – Kultur – Musik

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Stand: 30.03.2020 10:50 Uhr
 –
NDR 1 Radio MV

von Axel Seitz

Zwei Musiker der Wiener Philharmoniker nutzen die Corona-Pause für ein interessantes Videoformat. Matthias Schorn und Christoph Gigler musizieren, erklären und unterhalten in ihrer „täglichen Musikstunde“.

Matthias Schorn, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, kennt in seinem Berufsleben eher die abendlichen Termine. Morgens früh um 7 Uhr mit der Arbeit zu beginnen, das sei für Musiker mehr als ungewöhnlich. „Das ist quasi mitten in der Nacht“, sagt Schorn, der seit vielen Jahren jeden Sommer bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu Gast ist. Allerdings hat die Corona-Pandemie auch den Österreicher in die Heimarbeit verbannt. Gemeinsam mit einem Musikerkollegen von den Wiener Philharmonikern, dem Tubisten Christoph Gigler, produzierte er seit zwei Wochen „Die tägliche Musikstunde“.








Matthias Schorn: Immer eine Oktave Abstand

NDR 1 Radio MV


Klarinettist Matthias Schorn, Preisträger in Residence der Festspiele Meckenburg-Vorpommern 2013, ist Solist der Wiener Philharmoniker. Von ihm gibt’s ein Abstands-Lied.

Nach der „Schicksalssinfonie“ in die Zwangspause

„Wir waren mit unserem Orchester gerade mit den Beethoven-Sinfonien unterwegs, unter anderem in Paris, in der Elbphilharmonie in Hamburg und in München“, berichtet Matthias Schorn. „Bezeichnenderweise wurde nach der 5. Sinfonie – der Schicksalssinfonie – die Tournee unterbrochen.“ Als sie wieder zu Hause gewesen seien, habe ihn Christoph Gigler angerufen und gefragt, was sie mit der freien Zeit jetzt machen könnten. So entstand die Idee zu einer täglichen Musikstunde. Um 7 Uhr fingen Matthias Schorn und Christoph Gigler an, ihre Musikstunde aufzunehmen, am späten Vormittag konnten die Zuschauer und Zuhörer im Internet (über Facebook und YouTube) den beiden dann beim „Unterricht“ zusehen.

Ihr Unterrichtsraum ist der Kulturbahnhof Altenmarkt-Thenneberg. Die Bahnstation, rund 40 Kilometer südwestlich von Wien gelegen, existiert seit 150 Jahren. Vor 20 Jahren wurde die Bahnstrecke allerdings stillgelegt. Inzwischen hat Matthias Schorn gemeinsam mit seiner Frau dem ehemaligen Bahnhof mit vielen Kulturangeboten neues Leben eingehaucht.

Zwischen Theorie, Praxis und Unterhaltung

Mit Klarinette und Tuba, aber auch mit Violine, Ukulele und Steirischer Harmonika musizierten Schorn und Gigler in ihrer täglichen Musikstunde. „Wir haben die Zeit genutzt, neue Instrumente zu lernen“, berichtet Matthias Schorn. Zwischen verschiedenen Musikkostproben tauschten sie sich über musiktheoretisches Fachwissen aus, plauderten unter anderem über das Werk „La corona“, das Christoph Willibald Gluck 1765 komponierte. Zudem entdeckten sie die Coronata, ein musikalisches Zeichen, das von Italienern als musikalisches Stillschweigen bezeichnet wird. „Vieles von dem war uns vorher gar nicht bekannt oder wir hatten es vergessen“, so der 37-Jährige.

Darüber hinaus telefonierten Matthias Schorn und Christoph Gigler mit anderen Musikern wie Willi Resetarits und Lorenz Raab sowie dem Schauspieler Tobia Moretti. Dabei sollte in diesen besonderen Tagen auch der Humor nicht zu kurz kommen. „Wir hielten immer eine Oktave Abstand und es ging uns nur um reine Intervalle, wir haben das tagesaktuelle Geschehen mit Schmäh verpackt“, erzählt Matthias Schorn.

Nach zwei Wochen ist erst mal Pause


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Klarinettist Matthias Schorn war 2013 Preisträger in Residence der Festspiele MV.

Nach zwei Wochen Musikstunde ist nun aber erst einmal Schluss. „Wir wollten nicht, dass sich die Sendung abnutzt und verflacht“, so der Klarinettist. „Jetzt machen wir eine kleine Pause und sehen mal, ob und wann wir uns wiedermelden.“ Die tägliche Musikstunde als kleines, feines Angebot für die, die zu Hause bleiben sollen, hat innerhalb weniger Tage sein Publikum erreicht. Allein auf Facebook sahen die erste Ausgabe bereits rund 46.000 Zuschauer. Und die Sendungen sind nach wie vor verfügbar.

Wann es für die beiden Mitglieder der Wiener Philharmoniker wieder mit ihren Orchester sowie Auftritten in der Wiener Staatsoper weitergeht, weiß Matthias Schorn nicht. „Mir fehlt das gemeinsame Musizieren im Orchester schon sehr, aber voraussichtlich werden wir vor Ostern wohl nicht wieder zusammenkommen.“

Matthias Schorn im August bei den Festspielen MV

Der Österreicher hofft natürlich darauf, dass er Ende August bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auftreten kann. Geplant ist ein ganzes Wochenende, in dem sein Instrument im Mittelpunkt steht: „360 Grad Klarinette“.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass es für mein Instrument nicht die eine Wahrheit gibt“, sagt Matthias Schorn. „Deswegen stellen wir die Klarinette in den Mittelpunkt und betrachten sie aus möglichst vielen Blickwinkeln – eben aus 360 Grad.“ Dem Klassikfestival ist der Musiker seit rund 15 Jahren eng verbunden. 2005 erhielt er den Solistenpreis der Festspiele, 2013 war er der Preisträger des gesamten Festspielsommers und 2018 Künstlerischer Leiter des Festspielfrühlings auf Rügen.

Festspiele MV

Wegen des Coronavirus fällt der Festspielfrühling auf Rügen komplett aus. Ein Ausblick auf das musikalisch hochwertige Programm für 2021 und eine Entscheidung für 2022 sorgen zumindest für Vorfreude.
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Die Festspiele MV werden 2020 in rund 60 Orten gastieren. Mehr als 160 Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Porträtkünstler ist der Litauer Martynas Levickis.
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV |
Kulturjournal |
30.03.2020 | 19:00 Uhr

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