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Thüringen: Angriffe auf FDP-Büros nach Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten

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Nach der Wahl des FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen sind nach SPIEGEL-Informationen Einrichtungen der Partei im gesamten Bundesgebiet zum Ziel von Angriffen geworden. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden sechs Geschäftsstellen und Büros mit Parolen beschmiert und beklebt, in mehreren Fällen ermittelt der Staatsschutz. Auf das Gebäude des FDP-Kreisverbands Duisburg sprühten Unbekannte „FDP + Nazis Hand in Hand“, die Landeszentrale in Düsseldorf wurde mehrfach beschmiert. Unter anderem war dort zu lesen: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, applaudiert die Mitte“.

Kemmerich hatte sich auch mit den Stimmen von AfD-Abgeordneten wählen lassen, er steht unter Personenschutz. Der Landesvorsitzende der Liberalen in Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, beklagt, dass die ganze Partei für ein Fehlverhalten Einzelner in Haftung genommen werde. Hinter den Angriffen vermute er „Personen, die die Ereignisse nutzen, um ihre Ablehnung nicht nur gegen die FDP, sondern gegen unser gesamtes politisches System auszudrücken“. Laut dem nordrhein-westfälischen Innenministerium sei die Polizei seit der Wahl Kemmerichs „sensibilisiert“. Beim FDP-Landesverband heißt es, Streifenwagen zeigten vor Einrichtungen der Partei und bei Veranstaltungen Präsenz.

In Hamburg, wo am 23. Februar eine neue Bürgerschaftswahl gewählt wird, wurden viele Wahlplakate der Liberalen beschmiert. An die Wohnhäuser von Parteimitgliedern in Leipzig und Görlitz wurden Beschimpfungen geschrieben. Die FDP-Politikerin Karoline Preisler aus Mecklenburg-Vorpommern berichtete, dass sie vor ihrem Haus mit Feuerwerkskörpern beschossen worden sei. Die Ermittlungen der Polizei ergaben inzwischen, dass der mutmaßliche Angriff nicht politisch motiviert war.

Icon: Der Spiegel



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Huawei schließt 5G-Verträge mit 47 europäischen Providern ab | ZEIT ONLINE

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Der chinesische Telekomkonzern Huawei hat bislang 47
Verträge mit Mobilfunkprovidern in Europa zum Aufbau von Mobilfunknetzen
der fünften Generation (5G)
geschlossen. Fas Unternehmen
habe weltweit 91 Verträge gewonnen, teilte Huawei-Manager Ryan Ding  auf einer Messe des Konzerns in London mit. In Asien seien 27 Anbieter unter
Vertrag.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump versucht seit Monaten, eine Beteiligung von Huawei am Aufbau von
5G-Netzwerken außerhalb Chinas zu blockieren
. Der zentrale Vorwurf
lautet, Huawei sei eng mit der chinesischen Regierung und der
Kommunistischen Partei verbunden und werde im Zweifelsfall Spionage-
oder Sabotagebefehle der chinesischen Führung umsetzen. US-Geheimdienste
streuten die These, Huawei könne heimlich über eigentlich für
Sicherheitsbehörden vorgesehene Schnittstellen auf Netze zugreifen.
Huawei weist das zurück.

Zu den Huawei-Kunden in Europa gehört unter anderen die spanische
Telefónica-Gruppe, die in Deutschland mit der Marke O2 vertreten ist.
Außerdem hatten Sunrise in der Schweiz und KPN in den Niederlanden eine
Zusammenarbeit mit Huawei bei 5G kommuniziert. Auch in
Deutschland wird seit Monaten darüber diskutiert, ob Huawei vom
5G-Ausbau ausgeschlossen werden soll. Vodafone und Deutsche Telekom
haben in ihren 4G-Netzen auch Huawei-Technik verbaut, setzen aber auch
Anlagen der Huawei-Wettbewerber Nokia und Ericsson ein.

Auch bei engen Partnern geringer Widerstand

Zuletzt
hatten selbst enge Verbündete wie Großbritannien darauf verzichtet,
Huawei ganz grundsätzlich von der Vergabe von 5G-Verträgen
auszuschließen. Die Regierung von Boris Johnson legte lediglich fest,
dass Anbieter, die als „risikobehaftet“ gelten, nicht in Kernnetzen und
in der Nähe von wichtigen Anlagen wie Flughäfen oder Atomkraftwerken
eingesetzt werden dürfen – und maximal gut ein Drittel der Infrastruktur
versorgen können.

Huawei-Manager Ding machte bei seinen Angaben
keinen Unterschied zwischen Kernnetzversorgung und Anlagen in der
Fläche. Experten verweisen in diesem Zusammenhang auch darauf, dass die
Abgrenzung zwischen Kernnetz und Peripherie immer schwerer falle, weil
mit dem Trend des sogenannten Edge-Computings immer mehr
Datenverarbeitung in den Randbereichen der Netze stattfinde.

5G soll
dank extrem schneller Reaktionszeit eine Kommunikation praktisch in
Echtzeit ermöglichen. Das gilt als wichtige Voraussetzung zur
Fernsteuerung von Industrieanlagen oder Roboterautos. Daher ist es
notwendig, die Laufzeiten (Latenz) in den Netzen zu reduzieren.



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Artenschutz ad absurdum: Firma Knauf verzweifelt am Naturschutzrecht

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Unternehmen brauchen leistungsfähige Straßen, Schienen, Flughäfen und auch digitale Netze und Leitungen, um Produkte just in time zu erhalten und schnell ausliefern zu können. In der Praxis braucht es von der Planung bis zur Fertigstellung von Infrastrukturprojekten aber leider oft Jahre, nicht selten sogar Jahrzehnte.

Willkommen im YouTube-Kanal des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Hier gibt’s aktuelle Videos von und über die deutsche Wirtschaft.

Wer es noch nicht wusste: Der deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vertritt die gesamte gewerbliche Wirtschaft in Deutschland. Seine Mitglieder sind die 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit rund 3,6 Millionen Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen – vom Kiosk-Besitzer bis zum Großkonzern.

Für diese Unternehmen engagiert sich der DIHK gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit – und setzt sich auf Bundes- und Europaebene beispielsweise für wenig Bürokratie, freien Handel und schnelles Internet ein.

Darüber hinaus koordiniert der DIHK das Netzwerk von mehr als 140 Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft in 92 Ländern.

Kontakt:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.
Breite Straße 29
10178 Berlin
Telefon: 030 20308-0
Email: presse@dihk.de

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FC Bayern München gewinnt gegen SC Paderborn: „Abwartend gespielt?!“

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Verlaufen: Manuel Neuer steht oft weit vor seinem Tor und läuft langen Bällen des Gegners entgegen. So auch gegen Paderborn – nur, dass es einmal schiefging. Neuer zog im Zweikampf mit Dennis Srbeny zurück, der Paderborner Stürmer eroberte den Ball, dribbelte von rechts nach innen, ließ David Alaba und Joshua Kimmich ins Leere laufen und traf zum 1:1 ins verlassene Tor. Am Ende aber konnten sich die Bayern mal wieder auf Robert Lewandowski verlassen.

Das Ergebnis: Obwohl der SC Paderborn zwei Münchner Führungen ausglich, gewann der FC Bayern das Spiel noch 3:2 (1:1). Lesen Sie hier den Bericht.

Rumpf-Abwehr: Gegen Paderborn musste Bayern-Trainer Hansi Flick auf gleich vier Abwehrspieler verzichten. Benjamin Pavard und Jérôme Boateng waren gesperrt, Javi Martínez und Niklas Süle fallen nach ihren Verletzungen weiter aus. So kam Lucas Hernández zu seinem ersten Startelfeinsatz im neuen Jahr, Wintertransfer Álvaro Odriozola gab sein Bundesligadebüt als rechter Außenverteidiger. Flick wählte eine Fünferkette, die durch die Stammkräfte Alaba, Kimmich und Alphonso Davies stabilisiert werden sollte – das klappte aber nur bedingt.

Die erste Hälfte: Der Tabellenführer spielte gegen den Tabellenletzten standesgemäß dominant, hatte über 70 Prozent Ballbesitz und kam auf 7:1 Schüsse. Allerdings fand nur einer davon sein Ziel: Serge Gnabry wehrte sich im Strafraum gegen drei, vier Gegenspieler und traf in die rechte untere Ecke (25.). Bei langen Bällen und Kontern der Paderborner hatte die bayrische Abwehr aber immer wieder Probleme. Eines davon führte zum Ausgleich.

Das hat er bei Bayern gelernt: Kurz nach Wiederanpfiff hätte Robert Lewandowski die Bayern wieder in Führung bringen können, scheiterte aber zweimal an Paderborns starkem Torwart Leopold Zingerle. Der wurde übrigens in der Bayern-Jugend ausgebildet. Dass er dabei vielleicht auch von Neuer gelernt hat, zeigte er, als er aus seinem Strafraum kam, um den Ball vor Kingsley Coman zu erreichen, und dann auch noch Thomas Müller aussteigen ließ.

Die zweite Hälfte: Das Spiel veränderte sich in der zweiten Hälfte kaum. Bayern war überlegen und ging durch Robert Lewandowski (70.) erneut in Führung. Doch Paderborn suchte weiter nach Kontern und bekam seine Gelegenheit: Neuer parierte einen Schuss von Dennis Jastrzembski mit einer Hand, doch Sven Michel staubte zum 2:2 ab (75.). Kurz vor Schluss gelang Lewandowski der 3:2-Siegtreffer (88.). Gnabry lieferte nach seinem Tor die zweite Vorlage und war damit an allen drei Treffern beteiligt.

Komm an mein Herz: Nach dem Spiel zog Bayern-Trainer Hansi Flick seinen Gegenüber Steffen Baumgart an sich, umarmte ihn, legte ihm die Hand tröstend in den Nacken und erzählte ihm wahrscheinlich, wie großartig Paderborn gespielt hatte. Später wurde Baumgart vom Dazn-Reporter gefragt, ob Paderborn abwartend gespielt habe. „Abwartend gespielt?!“, fragte Baumgart und lachte. „Ich glaube, wir haben hier gegen die beste Mannschaft gespielt, die wir im Moment haben, da kann man nicht abwartend spielen.“ Paderborn spielte nicht destruktiv, wartete aber auf seine Konterchancen, die dann ähnlich aggressiv gespielt wurden wie beim 3:3 gegen Dortmund in der Hinrunde.

Doch nicht ausgerutscht: Der FC Bayern ist nun seit 23 Spielen gegen Tabellenletzte ungeschlagen. Eine Blamage wäre auch das Letzte gewesen, was Hansi Flick vor dem nächsten Spiel gebraucht hätte.

Ab nach London: Am Dienstagabend spielt der FC Bayern gegen den FC Chelsea im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League (21 Uhr, Liveticker: SPIEGEL.de, TV: Sky). Mit derselben Abwehrleistung wie gegen Paderborn könnten die Münchner die Auswärtsniederlage wohl einplanen. „Das ist ein komplett anderes Spiel“, sagte Flick aber – auch, weil dann wahrscheinlich Boateng und Pavard in die Startelf zurückkehren werden.

Icon: Der Spiegel



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