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„Stolzer“ Guardiola nach historischem Final-Einzug von Manchester City erleichtert: „Haben viel gelitten“

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Manchester City schreibt Klub-Geschichte. Zum ersten Mal überhaupt stehen die Citizens im Finale der Champions League. Zuletzt gelang der Sprung ins Endspiel des größten europäischen Vereinswettbewerbs 1970 – damals noch im Europapokal der Landesmeister. Und auch für Star-Trainer Pep Guardiola endete eine Durststrecke. Zehn Jahre musste der 50-Jährige seit seinem Königsklassen-Triumph mit dem FC Barcelona 2011 warten, bis er wieder über die Vorschlussrunde hinauskam. “ Es war ein schwieriger Abend. Wir haben viel gelitten. Ich bin unglaublich stolz„, sagte ein erleichterter Guardiola dem TV-Sender Sky und verwies auf die starke Saison seiner Mannschaft, die auch im nationalen Wettbewerb als Spitzenreiter nach dem Titel greift. „Wir sind im Finale und kurz davor, den Titel in der Premier League zu gewinnen“.

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Der Finaleinzug in der Champions League sei auch aufgrund der Vorgeschichte aber abseits des anstehenden Liga-Titels etwas „ganz Spezielles“ für ihn und den Klub. „Wir haben in den letzten Jahre viele Pokale gewonnen, aber die Champions League ist ein ganz besonderer Wettbewerb„, so Guardiola weiter. In den vergangenen Jahren war Manchester immer wieder in der Favoritenrolle gegen Klubs wie Olympique Lyon, Tottenham Hotspur oder AS Monaco gescheitert, für Guardiola selbst war allein fünf Mal im Halbfinale Endstation.

Doppelpacker Mahrez glücklich

Doch diesmal nicht – auch, weil ein Doppelpacker zum Protagonisten wurde: Zwei Tore von Riyad Mahrez sorgten für Jubel im Lager der Citizens. „Es stimmt, dass ich in den wichtigen Spielen dieser Saison getroffen habe. Ich freue mich sehr, dass ich der Mannschaft so helfen kann„, erklärte der glückliche Doppeltorschütze im Nachgang, richtete aber zugleich den Blick nach vorn. „Am Samstag haben wir noch ein Spiel, das wir gewinnen müssen, um Meister zu werden. Dann konzentrieren wir uns auf das Champions-League-Finale“, so Mahrez weiter.

Für die Citizens geht es am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den FC Chelsea um den deutschen Trainer Thomas Tuchel. Dann kann die Guardiola-Elf den Titel in der Premier League perfekt machen. Vier Spieltage vor dem Saisonende liegt ManCity 13 Punkte vor Stadtrivale Manchester United, das noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Die Meisterschaft wäre dem Tabellenführer bei einem weiteren Dreier nicht mehr zu nehmen.





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Verfahren gegen DFB-Boss – Keller-Urteil vertagt: Ethikkammer entscheidet nächste Woche

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Frankfurt/Main (dpa) – Nach seinem wohl letzten Auftritt als DFB-Präsident verließ Fritz Keller die Verbandszentrale in Frankfurt ohne Urteil über seinen Nazi-Vergleich.

Die Ethikkammer des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz vertagte die Entscheidung im Verfahren gegen den DFB-Boss auf Abruf. „Für Mitte nächster Woche ist mit einer Entscheidung zu rechnen“, sagte Lorenz nach der rund dreieinhalbstündigen nicht-öffentlichen Verhandlung.

Unabhängig vom Spruch des Gremiums, das erstmals überhaupt zusammengekommen war, dürfte Keller am kommenden Montag wie angekündigt von seinem im September 2019 übernommenen Amt zurücktreten. Der 64-Jährige hatte unter dem Druck der massiven öffentlichen Kritik und dem Misstrauensvotum der Chefs der Länder- und Regionalverbände bereits am vergangenen Dienstag seine „grundsätzliche Bereitschaft“ zum Rückzug nach Abschluss des Verfahrens erklärt. Es wurde zunächst nicht erwartet, dass die Vertagung des Urteils einen Einfluss auf diesen Zeitplan haben wird.

Im dunklen Anzug und mit einem den Corona-Regeln entsprechenden Mund-Nasen-Schutz erschien Keller zu der Verhandlung, in der es um seine Äußerungen gegen den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch bei der Präsidiumssitzung am 23. April ging. Keller hatte Koch als „Freisler“ bezeichnet. Roland Freisler war Vorsitzender des Volksgerichtshofes im Nationalsozialismus.

„Es war sein großes Anliegen, vor einem objektiven Gremium seine Sichtweise darzulegen. Für ihn war es sehr wichtig, dies machen zu können“, sagte Kellers Anwalt Christoph Schickhardt. „Er war sehr berührt und betroffen durch die Umstände der letzten Wochen.“ Die DFB-Ethikkommission hatte aufgrund der Äußerung beraten und ihr Ergebnis dem Sportgericht zur Entscheidung vorgelegt. Keller hatte erklärt, dass er die Verantwortung vor dem Sportgericht übernehme.

Vor dem dreiköpfigen Gremium legte der DFB-Chef in einer laut Schickhardt sehr vertrauenswürdigen Atmosphäre seinen Standpunkt dar. „Wir wurden genau angehört, was wir zu den Vorwürfen und den Umständen zu sagen haben. Es wurde auch ausführlich über die Rahmenbedingungen im DFB gesprochen“, berichtete der Anwalt und fügte hinzu: „Es braucht auch im Fußball vertraute Räume, in denen man offen sprechen kann. Wo man Kritik üben kann, ohne das gleich etwas durchgestochen wird. Das hat Fritz Keller genossen. Wir sind hochzufrieden über den Verlauf der Verhandlung und die Qualität des Gerichts und der gestellten Fragen.“

Keller habe in der Sitzung zudem ausdrücklich betont, dass es ihm um den Schutz der DFB-Mitarbeiter gehe und Ruhe in den Verband einkehren müsse. Die Probleme beim DFB bestünden nicht im Maschinenraum, sondern auf der Brücke.

Wie Keller ziehen auch seine Widersacher im zerstrittenen Präsidium – Generalsekretär Friedrich Curtius, Vizepräsident Rainer Koch und Schatzmeister Stephan Osnabrügge – Konsequenzen. Curtius verhandelt über eine Vertragsauflösung. Koch und Osnabrügge werden beim nächsten Bundestag, der auf Anfang 2022 vorgezogen werden soll, nicht mehr zur Wiederwahl in ihre derzeitigen Posten antreten.

Koch soll aber gemeinsam mit dem zweiten ersten Vizepräsident Peter Peters zum dritten Mal die DFB-Führung interimsmäßig übernehmen, wenn Keller zurückgetreten ist. Nach den Neuwahlen „ist die Mitwirkung als haftender Vorstand des DFB für mich definitiv beendet“, kündigte Koch in der ARD-Sportschau an.

Dennoch könnte der 62-Jährige, der gleichzeitig auch Präsident des Bayerischen und Süddeutschen Verbandes ist, im DFB-Präsidium weiter mitmischen. Voraussetzung dafür wäre eine Nominierung als einfacher Vizepräsident, sagte Koch der „Frankfurter Rundschau“. Ob er das Amt auch antreten würde, ist offen.

Der Zustand des Verbands bereitet anderen Machern im deutschen Fußball weiter Sorgen. Geschäftsführer Max Eberl von Borussia Mönchengladbach verlangte einen Neuanfang angesichts der DFB-Führungskrise. „Wir müssen im deutschen Fußball frische neue Leute finden, die sich nicht mehr in Machtkämpfe verstricken – und stattdessen endlich nachhaltig die wichtigen Themen angehen, die den Fußball begleiten werden“, sagte Eberl in einem Interview von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Als Verein könne sich Borussia Mönchengladbach derzeit „nicht mehr mit dem DFB identifizieren“.



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Ewan gelingt zweiter Etappensieg beim Giro d’Italia

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Das deutsche Team Bora-Hansgrohe blieb an der italienischen Ostküste erneut glücklos, dafür zeigte Max Kanter von der DSM-Mannschaft als Achter eine starke Vorstellung.

Der Ungar Attila Valter verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden ohne Probleme. Der 22-Jährige liegt elf Sekunden vor dem Belgier Remco Envenepol und 16 Sekunden dem kolumbianischen Top-Favoriten Egan Bernal. Die deutsche Hoffnung Emanuel Buchmann hat 1:40 Minuten Rückstand auf Valter.

Am Samstag können die explosiven Klassiker-Spezialisten auf einen Etappensieg hoffen. Am Ende der 170 Kilometer langen achten Etappe von Foggia nach Guardia Sanframondi wartet ein gut zwei Kilometer kurzer Anstieg mit Rampen von bis zu 15 Prozent. Im Gesamtklassement sollte es nur kleine Veränderungen geben.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-601546/2

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Freiburgs Christian Günter fordert Änderung der Schiri-Altersregel

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Mit 47 Jahren den Job beenden, obwohl man auf dem Höhepunkt ist? Das will der DFB von Bundesliga-Schiedsrichtern. Freiburgs Christian Günter gefällt das nicht – er sieht England als Vorbild.

Er spielt fast so lange bei Freiburgs Profis wie Christian Streich auf der Trainerbank sitzt. Inzwischen ist Christian Günter nicht nur Kapitän beim SCF, sondern sagt auch immer wieder seine Meinung außerhalb des Platzes.

Der Linksverteidiger ist seit neun Jahren im Profi-Kader des Klubs, hat seitdem einen Coach. Im Interview mit t-online spricht der Abwehrspieler über das aktuelle Trainer-Karussell in der Bundesliga und fordert vom DFB eine Regeländerung, was den Einsatz von Schiedsrichtern betrifft. 

t-online: In letzter Zeit hat sich einiges auf dem Transfermarkt getan. Sie haben mit Christian Streich einen Trainer, der seit fast zehn Jahren seinen Job hat. Gibt Ihnen das als Spieler Sicherheit?

Christian Günter (28): Jetzt sind es aktuell recht viele Wechsel, aber das ist in der heißen Phase der Saison nicht ungewöhnlich. Ich weiß nicht, ob die hohen Ablösesummen sein müssen, aber der Markt gibt es scheinbar her. Wir sind bei der Frage aber auch eher staunende Beobachter und fahren gut damit, dass wir diese Diskussionen nicht haben.

Ellbogencheck: Freiburgs Trainer Christian Streich (r.) und sein Spieler Christian Günter. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Sowohl im Freiburger Nachwuchs als auch bei den Profis und auf der Trainer- und Sportdirektorenebene herrscht eine große Identifikation mit dem Klub. Ist die Situation beim SCF eine Seltenheit heutzutage geworden?

Ich glaube schon. Was das angeht, machen wir offensichtlich nicht alles falsch. Mit dem Teamgedanken ist es bei uns immer wieder möglich, besser zu werden und auch Klubs hinter uns zu lassen, die einen größeren Etat haben.

Mal ein anderes Thema: Sie haben für Manuel Gräfe zuletzt eine Lanze gebrochen. Finden Sie die Regel absurd, dass Schiedsrichter ab 47 Jahren nicht mehr pfeifen dürfen?

Für mich ist das unverständlich. Auch wenn ich natürlich nachvollziehen kann, dass junge Schiedsrichter die Chance bekommen sollen zu pfeifen. Aber wir arbeiten in einer Leistungsgesellschaft und bei einigen, die so gut sind wie Herr Gräfe, wäre es gut, wenn man eine Regelung findet. Manuel Gräfe ist ein extrem guter Schiri und er hätte es verdient, wenn er noch ein, zwei Jahre dranhängen dürfte.

Christian Günter und Schiedsrichter Manuel Gräfe (M.): Der Freiburger hat sich für den Unparteiischen eingesetzt.  (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)Christian Günter und Schiedsrichter Manuel Gräfe (M.): Der Freiburger hat sich für den Unparteiischen eingesetzt. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Weshalb war es Ihnen wichtig, sich für Gräfe einzusetzen?

Ich habe nach dem Spiel gegen Hoffenheim bei ihm nachgefragt, wie es ihm damit geht, bald aufhören zu müssen. Ich habe mit ihm über die Jahre nach den Spielen immer ein bisschen geredet und ihn für seine Art gelobt. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Schiedsrichter so auftritt wie er. Ich habe das Gefühl, er hat das Spiel immer im Griff und ist trotzdem freundlich und nett. Er hat die Ruhe gefunden, wenn Emotionen hochgekocht sind. Dann nimmt man das ganz anders hin, als wenn ein Schiri forsch vorgeht. Ich habe ihm auch nach dem Spiel gesagt, für den Fall, dass er aufhören muss: Glückwunsch zu einer ganz großen Karriere. Vielleicht bewegt sich ja noch etwas.

Was würden Sie dem DFB raten?

Die Altersregel könnte abgeändert werden. Ich habe gelesen, dass es in England auch so gemacht wird. Wenn einer mit 47 Jahren die Schiedsrichter-Tests nicht mehr besteht, dann ist es selbstverständlich, dass es nicht mehr geht. Aber wenn jemand in diesem Alter noch alles liefern kann, ist es für mich unverständlich. 

Manuel Gräfe: Der Schiedsrichter pfeift seit 2004 in der Bundesliga, muss jedoch aufgrund seines Alters von 47 Jahren aufhören. (Quelle: imago images/Joachim Sielski)Manuel Gräfe: Der Schiedsrichter pfeift seit 2004 in der Bundesliga, muss jedoch aufgrund seines Alters von 47 Jahren aufhören. (Quelle: Joachim Sielski/imago images)

Wo wird schon beim DFB sind: Im Sommer findet ein Großturnier statt. Haben Sie Hoffnung, noch mit zur EM zu fahren?

Ich würde nicht sagen, dass der Zug abgefahren ist. Es gibt immer Möglichkeiten, wenn man seine Leistung bringt, dass der Bundestrainer darüber nachdenkt. Ich kann nicht mehr machen, als Gas zu geben. Ich bin maximal entspannt. Ich werde dem Herrn Löw nicht reinreden, er ist so ein guter Trainer.

Sie kennen Fritz Keller durch seine Zeit in Freiburg sehr gut. Haben Sie die letzten Entwicklungen um ihn beim DFB überrascht?

Ich habe das mitbekommen, was in den Medien steht. Ich kann nur sagen, dass Fritz Keller bei uns ein total korrekter und sehr sehr guter Präsident war. Ich bin immer sehr gut mit ihm ausgekommen.

Fritz Keller: Der DFB-Präsident war zuvor Präsident beim SC Freiburg von 2014 bis 2019. (Quelle: imago images/Eibner)Fritz Keller: Der DFB-Präsident war zuvor Präsident beim SC Freiburg von 2014 bis 2019. (Quelle: Eibner/imago images)

Der SC Freiburg steht aktuell auf dem neunten Platz in der Bundesliga, hat 44 Punkte. Was ist jetzt noch möglich?

Möglich ist, dass wir noch ein oder zwei Plätze gut machen können. Wenn die Ergebnisse stimmen, kann das mit der Europa League funktionieren.

Was halten Sie von den angesetzten Quarantäne-Trainingslagern?

Es ist nachvollziehbar, weil die DFL will, dass die Saison beendet wird. Wenn jetzt noch einmal Spiele ausfallen würden, dann wäre klar, dass es mit Nachholterminen eng wird. Da müssen wir Spieler jetzt halt durch. Es ist nicht schön, die Familie länger nicht zu sehen. Es führt aber kein Weg daran vorbei.

Wie genau muss man sich ein Quarantäne-Trainingslager vorstellen?

Wir haben dort Regelungen, dass wir untereinander nicht zu viel Kontakt haben. Wir halten Abstand beim Essen. Aber auch in der Freizeit dürfen wir uns nicht viel treffen. Wir sind viel alleine, das ist nicht schön. Ich kann mich gut alleine beschäftigen. Ich schaue mal Serien, lese ein Buch oder beschäftige mich mit dem Hausbau oder Garten bei uns. Mir persönlich tut es weh, meine kleine Tochter und Familie so lange nicht sehen zu können. Wir können facetimen, aber der Kontakt fehlt trotzdem extrem.

Wie nimmt Ihre kleine Tochter das auf?

Sie versteht es noch nicht. Aber sie sieht natürlich, dass der Papa nicht da ist und immer nur am Telefon zu sehen ist. Sie spürt das schon.

Ihre Frau Kati muss dann den Alltag mit der Kleinen alleine regeln.

Wir haben auch noch Haustiere. Für sie wird das auch keine einfache Zeit mit dem Fulltime-Job mit der Kleinen. Es ist für die Familien der Spieler und Verantwortlichen auch eine große Herausforderung. Meine Frau ist gerade in Elternzeit, aber viele haben dazu noch einen Job. Es steckt mehr dahinter als die Tatsache, dass wir in ein Hotel fahren.

Wenn Sie Ihre eigene Entwicklung betrachten: Sehen Sie sich langfristig in Freiburg?

Für mich ist das Heimat hier. Ich kann mich weiterentwickeln, das habe ich die letzten Jahre auch gezeigt. Stand jetzt fühle ich mich hier wohl.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft und den Fußball?

Ich hoffe, dass bald wieder Fans ins Stadion dürfen und es wieder wird, wie es vor der Pandemie war. Dass man tolle Abende im Stadion erlebt.



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