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St. Pauli fertigt Würzburg ab: Rückt an Spitzengruppe heran

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Der FC St. Pauli hat seine Siegesserie als beste Rückrunden-Mannschaft der 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut. Die Hamburger gewannen am Samstag im heimischen Millerntor-Stadion gegen die Würzburger Kickers mit 4:0 (3:0) und sprangen vorerst auf den sechsten Tabellenplatz. Die Tore für die Gastgeber erzielten Omar Marmoush (4. Minute), Rico Benatelli (18.), Leart Paqarada (22.) und Daniel-Kofi Kyereh (50.).

Die Norddeutschen feierten ihren vierten Sieg in Serie und den elften Erfolg in den vergangenen 14 Spielen. Dagegen schwinden die Hoffnungen der Würzburger auf den Klassenverbleib. Der Tabellenletzte hat sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz bei fünf ausstehenden Spielen.

Auch ohne Guido Burgstaller kam die Offensive der Gastgeber in Fahrt. Der mit neun Toren beste Schütze der Hamburger hatte seinen Einsatz wenige Stunden vorm Anpfiff aus privaten Gründen abgesagt. Die ersten Hamburger Tore fielen mit Unterstützung der Unterfranken. Zuerst war es ein abgefälschter Schuss, dann ein zu kurz abgewehrte Ball von Torhüter Fabian Giefer. Sehenswert das 3:0, das Paqarada mit einem unhaltbaren 22-Meter-Schuss ins linke Eck erzielte.

Die überforderten Würzburger wollten nach dem überraschenden 2:1 bei Hannover mutig den zweiten Auswärtssieg binnen zehn Tagen. Stattdessen kassierten sie ihre höchste Saisonniederlage. In der Abwehr ließ das auf fünf Positionen veränderte Team von Interimstrainer Ralf Santelli den spielfreudigen und wendigen Hamburgern zu viel Raum. Bei der mit 59 Gegentoren löchrigsten Abwehr der 2. Liga herrschte Daueralarm.



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Heldenhaft: Ngankam schießt Hertha zum Sieg gegen Schalke

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Gelsenkirchen (dpa) – Dass ausgerechnet ein Eigengewächs zum Retter der neureichen Millionen-Truppe von Hertha BSC werden würde, hat Pal Dardai irgendwie geahnt.

„Ich habe schon vor zwei Monaten in einem Interview gesagt: Vielleicht macht Jessic irgendwann das wichtigste Tor der Saison“, sagte der Trainer am Mittwochabend.

Seine Prophezeiung hatte sich soeben erfüllt. Denn der 20 Jahre alte Jessic Ngankam hatte gerade das Siegtor zum mühseligen 2:1 (1:1) bei Absteiger FC Schalke 04 erzielt. „Das ist ein sehr, sehr schönes Gefühl“, sagte der gebürtige Berliner Ngankam: „Ich bin seit dem sechsten Lebensjahr hier. Ich bin ein richtiger Herthaner. Umso stolzer bin ich, der Mannschaft ein bisschen geholfen zu haben.“

Mit einem Tor, das der Hertha einerseits fast schon den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga bescherte. Und sie andererseits vor einer Blamage bewahrte. Denn nichts anderes wäre ein Remis bei den Schalkern gewesen, die nicht nur der wohl schlechteste Absteiger seit Einführung der Drei-Punkte-Regel werden, sondern auch noch kurzfristig sieben Spieler wegen Quarantäne ersetzen mussten.

Dass er den 20-Jährigen zuvor neunmal in Folge nicht in den Kader berufen hatte, habe ihm „im Herzen wehgetan“, berichtete Dardai: „Jessic ist im Training immer gut. Er macht alles. Ich habe schon in der U13 mit ihm gearbeitet. Aber auf seiner Position spielen Cordoba oder Piatek, das sind Millionen-Spieler.“ Ein Satz, der ein Dilemma der Hertha gut beschreibt: Durch die Konzentration auf teure Stars hat der durch Investor-Millionen aufgepumpte Hauptstadt-Club die Talente aus seiner guten Akademie ein Stück weit vergessen.

Ngankam hatte Anfang Oktober sein erstes Bundesliga-Tor geschossen. Ein 3:3 beim FC Bayern in der 88. Minute. Das ein wenig unterging, weil der Rekordmeister durch Robert Lewandowski doch noch gewann. Zuletzt schien der Deutsch-Kameruner weiter weg denn je von einem Einsatz. Die Verletzung Cordobas spülte ihn auf Schalke in den Kader. Dass sich nun auch noch Piatek verletzte (Dardai: „Das Sprunggelenk ist am Arsch“) und Dodi Lukebakio wegen seiner Gelb-Roten Karte fehlt, könnte ihm am Samstag gegen den 1. FC Köln sogar den ersten Startelfeinsatz bescheren.

„Für Jessic freut es mich ungemein“, sagte Torhüter Alexander Schwolow: „Er arbeitet unheimlich viel im Training. Doch zuletzt wurde er nicht mal mit einem Kaderplatz belohnt. Aber das zeigt wieder: Du musst immer lauern. Irgendwann kommt dein Moment.“ Am Mittwoch kam er für Jessic Ngankam.



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Champions League: Spanischer Schiedsrichter leitet Champions-League-Finale

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Berlin (dpa) – Der spanische Schiedsrichter Antonio Miguel Mateu Lahoz leitet das Finale der Champions League am 29. Mai zwischen Manchester City und dem FC Chelsea. Das gab die Europäische Fußball-Union UEFA bekannt.

Der 44-Jährige ist seit 2011 als internationaler Referee im Einsatz, für ihn ist es das erste Endspiel in der Königsklasse, nachdem er beim Finale 2019 zwischen Tottenham Hotspur und Liverpool in Madrid als Vierter Offizieller fungierte.

In dieser Saison hat er bereits sechs Spiele in der Champions League geleitet, darunter das Viertelfinal-Hinspiel zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain. Lahoz ist auch bei der EM im Einsatz.

Das Endspiel in der Europa League am 26. Mai in Gdansk zwischen Villarreal und Manchester United leitet derweil der Franzose Clément Turpin. In dieser Saison war der 38-Jährige in sieben Spiele der Champions League sowie im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League zwischen PSV Eindhoven und Olympiacos im Einsatz. Auch er gehört bei der EM im Juni zu den Referees.



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Flensburgs Handballer im Viertelfinale in Aalborg gefordert

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Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt wollen mit einem Jubiläumssieg den ersten Schritt zum Erreichen des Final-Turniers in der Champions League machen. Die Norddeutschen bestreiten am heutigen Donnerstag (18.45 Uhr/DAZN) ihr Viertelfinal-Hinspiel bei Aalborg HB. Ein Erfolg beim dänischen Meister wäre der 200. Europapokal-Sieg in der Vereinsgeschichte der SG.

„Wir brauchen eine Mischung aus Angespanntheit und Lockerheit“, sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla vor der Partie im Aalborger Gigantium. Gegen die Dänen hatten die Flensburger in der vergangenen Champions-League-Saison beide Spiel verloren. In Aalborg gab es eine 28:31-, in Flensburg eine 29:32-Niederlage. SG-Kreisläufer Simon Hald ist dennoch guter Dinge. „Ich glaube an uns. Wir waren die letzten Wochen sehr gut drauf“, sagte der Däne, der bis 2018 in Aalborg gespielt hat.



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