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Sport kompakt: Hoffenheim und Leverkusen siegen in der Europa League

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Max Kruse bepöbelt Berliner Polizei +++ ManU-Legende Ryan Giggs in Manchester verhaftet +++ Formel-1-Rennen in Imola wird Geisterrennen  +++ Sport-News im Überblick.

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weiniger weniger Sportarten kaum beachtet werden oder gleich ganz untergehen. Zu Unrecht – finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits von König Fußball.

5. November: Hoffenheim und Leverkusen siegen in Europa League

Die TSG 1899 Hoffenheim hält in der Europa League Kurs auf die K.o.-Runde. Der Fußball-Bundesligist besiegte am Donnerstagabend im heimischen Stadion Slovan Liberec aus Tschechien mit 5:0 (2:0). Munas Dabbur brachte die Gastgeber mit einem Doppelpack (22., 29.) gegen die coronabedingt stark ersatzgeschwächten Tschechen in Führung. In der zweiten Halbzeit schoss Florian Grillitsch (59.) das 3:0, Sargis Adamyan erhöhte mit zwei Toren in der 71. und 76. Minute noch. Bayer Leverkusen hat den zweiten Sieg gefeiert und ebenfalls gute Aussichten auf das Erreichen der K.o.-Runde. Das Team von Trainer Peter Bosz gewann bei Hapoel Be’er Sheva in Israel mit 4:2 (2:2). Mit seinen Toren in der 5. und 75. Minute war Leon Bailey Matchwinner bei den Leverkusenern. Einen Treffer für die Gäste erzielte der Israeli Or Dadia mit einem Eigentor. Den Schlusspunkt setzte Florian Wirtz in der 88. Minute mit dem 4:2. Beide Tore für die Gastgeber markierte Elton Acolatse (11., 25.).

5. November: Max Kruse bepöbelt Berliner Polizei wegen Blitzerfoto

Fußballprofi Max Kruse hat erneut Ärger mit der Polizei. In einer Instagram-Story beschwerte sich der Neuzugang vom 1. FC Union Berlin über die Radarkontrolle in der Bundeshauptstadt. „Schweine“ schrieb der 32-Jährige neben einem wutschnaubenden Emoji auf ein Foto, das den angeblichen Tatort zeigen soll. „Sorry, aber 5 Meter nach einem Schild einen Blitzer hinzustellen, ist schon stark asozial“, so Kruse weiter. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung über den Vorfall berichtet. In einem Online-Video drohte er der Berliner Polizei. „… solltet ihr nochmal überprüfen, ansonsten muss ich da leider gegen vorgehen“, erklärte Kruse, der zuletzt mit dem Besuch in einer Shisha-Bar für heftige Diskussionen gesorgt hatte, weil er die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eher großzügig ausgelegt hatte. Laut Kruse wurde sein Wagen in einer Tempo-30-Zone mit „42,43“ geblitzt. „[…] man soll ja auch nicht ruckartig abbremsen, sonst kann einer in einen reinfahren. Deswegen hab ich langsam runtergebremst“, erklärte Kruse den Berliner Beamten.  

4. November: Leipzig und Dortmund mit Siegen in der Champions League

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat seine Fans versöhnt und in der Champions League den zweiten Saisonsieg gefeiert. Eine Woche nach der 0:5-Klatsche bei Manchester United gewann das Team von Trainer Julian Nagelsmann am Mittwochabend nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 (1:1) gegen Paris Saint-Germain. Christopher Nkunku (42. Minute) und Emil Forsberg per Handelfmeter (57.) trafen für die Sachsen. Angel Di Maria hatte den von Thomas Tuchel trainierten französischen Meister, der ohne seine verletzten Superstars Neymar und Kylian Mbappé antrat, in Führung gebracht (6.). Wenig später scheiterte Di Maria mit einem Handelfmeter an Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi (16.). PSG-Profi Idrissa Gueye sah die Gelb-Rote Karte (69.). In der Gruppe H ist RB nach drei Spieltagen mit nunmehr sechs Punkten Tabellenzweiter hinter Manchester United (6) und vor Paris (3).

Auch Borussia Borussia Dortmund hat einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der Fußball-Champions-League gemacht. Drei Tage vor dem Spitzenspiel in der Bundesliga gegen den FC Bayern München gewann der BVB beim FC Brügge mit 3:0 (3:0). Anders als beim Fehlstart in die Königsklasse zwei Wochen zuvor bei Lazio Rom (1:3) bot der BVB eine couragierte Leistung und übernahm dank der Tore von Thorgan Hazard (14.) und Erling Haaland (18./32.) in der Gruppe F die Tabellenführung. Vor dem Start in die zweite Vorrunden-Hälfte darf der Revierclub mit nun sechs Punkten bei zwei noch ausstehenden Heimspielen auf den Einzug in die K.o.-Runde hoffen .

3. November: Gladbach siegt 6:0 über Donezk

Borussia Mönchengladbach hat mit einem Kantersieg einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Achtelfinale gemacht. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose siegte in Kiew gegen Schachtjor Donezk 6:0 (4:0) und löste damit die Ukrainer mit nun fünf Punkten an der Spitze der Gruppe B ab. Für den Fußball-Bundesligisten, der mit zwei Unentschieden gegen Inter Mailand und Real Madrid gestartet war, ist es der höchste Sieg auf internationaler Bühne seit dem 7:0 gegen den FK Sarajevo vor gut sechs Jahren. Dreimal Alassane Plea (8., 26. und 79.), Waleri Bondar Eigentor (17.), Ramy Bensebaini (44.) und Lars Stindl (65.) sorgten für die Treffer.

3. November: Wales-Coach Ryan Giggs in Manchester verhaftet

Die Polizei in Manchester hat den walisischen Nationaltrainer Ryan Giggs festgenommen. Das berichten mehrere britische Medien übereinstimmend. Demnach wurden die Beamten bereits am Sonntag wegen einer Ruhestörung zum Haus des früheren Kapitäns von Manchester United gerufen. Dort habe man eine leicht verletzte Frau, offenbar Giggs‘ Lebensgefährtin, angetroffen. Laut Polizei wurde ein 46-Jähriger wegen des Verdachts auf einen tätlichen Angriff festgenommen und später gegen eine Kaution wieder freigelassen worden. Der walisische Fußballverband sagte eine für Dienstag geplante Pressekonferenz ab und bestätigte, dass man Kenntnis von einem Vorfall habe, in den der Team-Manager verwickelt sei. Giggs bestreitet alle Vorwürfe. In einer Erklärung kündigte er zugleich an, mit der Polizei zusammenarbeiten zu wollen. Der frühere Mittelfeldspieler lief in seiner Karriere 672 Mal für Manchester United auf und erzielte 114 Tore für die Red Devils.

30. Oktober: Flick wünscht Solidarität nach Corona-Verschärfung und übt Kritik

Bayern-Coach Hansi Flick hat mit Blick auf die verschärften Corona-Beschränkungen an die Solidarität in der Gesellschaft appelliert. „Wir haben jetzt eine Situation, in die wir durch sehr viel Leichtsinn wieder reingekommen sind“, sagte der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters aus München am Freitag. „Viele Berufsgruppen haben darunter zu leiden, da muss man Solidarität zeigen.“ Das gelte auch für die Regierung, die ihrerseits ja schon Hilfsmaßnahmen angekündigt habe. „Die, die arbeiten können, sind in dieser Hinsicht wirklich privilegiert und müssen schauen, vorbildlich mit der Sache umzugehen.“ Ihm stoßen Bilder von Demonstrationen oder Zuschauern in Fußball-Stadien ohne Abstand und Maske auf. „Das ist für mich nicht nachvollziehbar in der heutigen Zeit“, kritisierte er. „Wir müssen das akzeptieren, durchgehen und die nächsten zwei, drei, vier Wochen schauen, wie sich alles entwickelt.“

28. Oktober: Imola-Comeback der Formel 1 wird zum Geisterrennen

Die Rückkehr der Formel 1 nach Imola wird zur Geisterveranstaltung. Das teilten die Verantwortlichen des Großen Preises der Region Emilia Romagna am Mittwoch mit. Zunächst war von 13 147 erlaubten Zuschauern ausgegangen worden, bei Verhandlungen schlugen die Veranstalter noch mal die Reduzierung auf die Hälfte vor. Sie waren aber auch damit nicht erfolgreich. 

28. Oktober: Barcelonas umstrittener Klubchef Bartomeu zurückgetreten +++

Der umstrittene Clubchef Josep Bartomeu hat beim krisenerschütterten FC Barcelona aufgegeben. Bartomeu gab seinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten des spanischen Fußball-Topvereins am Dienstagabend auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung bekannt. Als Hauptgrund nannte er die Weigerung der Behörden der Region Katalonien, die Abstimmung über einen Misstrauensantrag gegen ihn wegen der Corona-Pandemie um zwei Wochen zu verschieben. Es wäre „unverantwortlich“ gewesen, die Abstimmung durchzuziehen, „ohne mit genug Zeit die mindesten Sicherheitsvorkehrungen“ zu treffen, sagte er auf einer Pressekonferenz. Der 57-Jährige war seit dem Rücktritt von Sandro Rosell Anfang 2014 im Amt. 

28. Oktober: Dodgers überwinden ihr Finaltrauma und holen ersten Baseball-Titel seit 1988 

Die Baseball-Profis der Los Angeles Dodgers haben ihr Finaltrauma überwunden und die erste Meisterschaft seit 32 Jahren eingefahren. Nach zwei Finalniederlagen in den vergangenen drei Jahren machten sie am Dienstag (Ortszeit) im sechsten Spiel der World Series mit einem 3:1 gegen die Tampa Bay Rays den Titelgewinn perfekt. „Zunächst sollten wir ihnen zu einer unglaublichen Saison und einer hart umkämpften Serie gratulieren“, sagte Mark Walter, Eigentümer und Vorsitzender der Dodgers. „Dieser Sieg ist für unsere Fans. Vielen Dank Los Angeles, vielen Dank an die Dodgers-Fans überall. Es ist 32 lange Jahre her, dass wir das letzte Mal als Meister gefeiert wurden. Diese Trophäe ist für die größten Fans in der Major League Baseball.“ Der letzte Schritt war jedoch ein hartes Stück Arbeit. Tampa Bay unterstrich zu Beginn seine Comeback-Qualitäten. Randy Arozarena baute mit seinem zehnten Playoff-Homerun seinen Rookie-Rekord aus und besorgte so die frühe Führung für die Rays. Doch im siebten Inning drehten die Dodgers innerhalb weniger Minuten die Partie.

26. Oktober: Leverkusen besiegt Augsburg und springt auf Platz 4

Lucas Alario hat Bayer Leverkusen einen glanzlosen Sieg gegen den FC Augsburg und den Sprung auf Platz vier in der Fußball-Bundesliga beschert. Der Argentinier avancierte mit zwei Treffern (16. Spielminute, 74.) am Montagabend beim 3:1 (1:0) der Leverkusener gegen Augsburg zum Matchwinner. Den dritten Treffer erzielte Moussa Diaby (90.+4). Daniel Caliguiri erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (51.).

Somit blieb Bayer auch im 19. Bundesliga-Duell mit den Schwaben ungeschlagen. Der gut gestartete und am Montag auch tapfer dagegenhaltende FCA, dessen Coach Heiko Herrlich von Juli 2017 bis Dezember 2018 Leverkusen trainiert hatte, ist nach zwei Niederlagen in Folge Elfter.

26. Oktober: Geschäftsführer Seifert verlässt DFL Mitte 2022

Geschäftsführer Christian Seifert wird die Deutsche Fußball Liga nach Ablauf seines Vertrages im Juni 2022 verlassen. „In zwei Jahren möchte ich ein neues berufliches Kapitel aufschlagen“, teilte der 51-Jährige in einer persönlichen Erklärung mit.

25. Oktober: Fußball-Nationalspieler Gnabry darf Quarantäne verlassen

Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern München darf die häusliche Corona-Quarantäne mit sofortiger Wirkung verlassen. Gnabry werde nun wieder zum Kreis der Mannschaft stoßen und am Montag die Reise zum Champions-League-Spiel nach Moskau antreten, teilte der FC Bayern am Sonntag mit. Der deutsche Fußball-Rekordmeister spielt am Dienstag gegen Lokomotive Moskau. 

25. Oktober: Breel Embolo übel rassistisch beleidigt – Borussia Mönchengladbach sucht den Täter

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat rassistische Beleidigungen gegen seinen Spieler Breel Embolo mit Nachdruck verurteilt. Der Club postete am Sonntag ein Foto mit fast 50 Spielern, Trainern und Betreuern, die in Solidarität mit Embolo auf dem Rasen knieten, wie es die amerikanischen NFL-Spieler im Rahmen der „Black Lives Matter“ Bewegung vormachten. Der Schweizer Nationalspieler hatte am Samstag auf Instagram eine Privatmachricht mit rassistischem Inhalt erhalten und anschließend veröffentlicht. Der Verein geht davon aus, dass der Versender der Beleidigungen kein Anhänger ist – denn „sie widersprechen komplett den Werten, für die Borussia steht: gegen Rassismus und für Toleranz“, wie der Borussia auf Instagram mitteilte. Der Verein drohte dem User mit Konsequenzen. „Der VfL setzt alles daran, den Täter, der sein Profil mittlerweile gelöscht hat, gemeinsam mit den zuständigen Behörden zu ermitteln und bedankt sich in diesem Zusammenhang für sachdienliche Hinweise.“

25. Oktober: Hamiltons Rekordfahrt – mit 92. Sieg jetzt vor Schumacher

Auf der Algarve-Achterbahn von Portimão hat Lewis Hamilton Formel-1-Geschichte geschrieben. Der sechsmalige Weltmeister raste am Sonntag bei der Premiere der Königsklasse auf dem hügeligen Kurs zu seinem 92. Karriere-Erfolg und ist jetzt alleiniger Rekordhalter mit den meisten Grand-Prix-Siegen vor Michael Schumacher (91). Hamilton verwies in einem anfangs nervösen Großen Preis von Portugal mit vielen Überholmanövern seinen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas mit riesigem Vorsprung auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Niederländer Max Verstappen im Red Bull. Für Sebastian Vettel war auch der Ausflug an die Algarve wenig erfreulich, der Ferrari-Star rettete als Zehnter gerade noch einen WM-Punkt.

24. Oktober: 13:0 – Ajax Amsterdam feiert Rekord-Sieg in niederländischer Liga

Ajax Amsterdam hat mit einem 13:0 bei VVV Venlo den höchsten Sieg seiner Liga-Geschichte in der niederländischen Eredivisie gefeiert. Für das Team von Trainer Erik ten Hag erzielte allein der 19 Jahre alte Lassina Traoré fünf Treffer. Gegen die heillos überforderten Gastgeber führte Ajax schon zur Pause mit 4:0, ehe es dann nach dem Seitenwechsel endgültig zum Spiel für die Rekordbücher wurde. Nach Angaben niederländischer Medien hatte Ajax im Mai 1972 beim 12:1 gegen Vitesse Arnheim den bislang höchsten Erfolg herausgeschossen.

24. Oktober: Bayern gewinnen 5:0, verlieren aber Alphonso Davies

Der FC Bayern München muss womöglich bis zum Jahresende ohne Außenverteidiger Alphonso Davies auskommen. Der kanadische Fußball-Nationalspieler erlitt am Samstag beim 5:0 des deutschen Rekordmeisters im Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt eine Fußverletzung. Trainer Hansi Flick berichtete nach der Partie, dass die Untersuchung einen Bänderriss und den Anriss eines weiteren Bandes am rechten Fuß ergeben habe. „Wir rechnen mit einer Pause von sechs bis acht Wochen“, sagte Flick. 

Davies war in der zweiten Spielminute in der Allianz Arena ohne gegnerischen Kontakt im Mittelfeld umgeknickt. Er blieb am Boden liegen und musste behandelt werden. Dann verließ er das Spielfeld gestützt auf Betreuer. „Der Ausfall tut weh“, sagte Flick. Für Davies kam der französische Weltmeister Lucas Hernández. Man werde in den kommenden Wochen „ein bisschen kreativ“ sein müssen auf der Position des linken Verteidigers, kündigte Flick an.

24. Oktober: Lewis Hamilton holt sich die 97. Pole Position seiner Karriere

Kurz war es spannend beim Qualifying zum Großen Preis von Portugal in Portimao. Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hatte Teamrivale Lewis Hamilton von der Führung verdrängt und sah wie der sichere Gewinner aus. Aber Hamilton führ noch einmal auf die Piste und schlug zurück. Ein Zehntel owar er schneller als sein finnischer Rivale. Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.

Für Sebastian Vettel endete die K.o.-Ausscheidung wieder vor der finalen Runde. Der viermalige Weltmeister wurde enttäuschender 15. Teamkollege Charles Leclerc steuerte den Ferrari auf Position vier. Die Qualifikation hatte mit einer halben Stunde Verspätung begonnen, nachdem sich im Freien Training vorher ein Gullideckel gelöst hatte und dieser erst wieder befestigt und abgesichert werden musste.  Hamilton kann mit einem Sieg am Sonntag ( ab 14.10 Uhr MEZ bei Sky und RTL) alleiniger Grand-Prix-Rekordhalter werden. Er liegt mit 91 Erfolgen derzeit gleichauf mit Michael Schumacher.

24. Oktober: Trainer Flick: Zwei Corona-Tests bei Gnabry negativ ausgefallen

Nach dem positiven Corona-Befund bei Serge Gnabry ist der Fußball-Nationalspieler nach Angaben des FC Bayern München zuletzt zweimal negativ getestet worden. Das jüngste Ergebnis am Samstagmorgen sei negativ gewesen, berichtete Trainer Hansi Flick bei Sky vor der Partie des deutschen Rekordmeisters gegen Eintracht Frankfurt am Samstag. Er habe sich mit Team-Arzt Roland Schmidt unterhalten. „Natürlich kann es sein, dass es einer der wenigen Fälle war, die falsch-positiv waren“, sagte Flick.

23. Oktober: Positiver Corona-Test bei BVB-Profi Emre Can – Ausfall im Derby

Borussia Dortmund muss im Revierderby gegen Schalke 04 am Samstag auf Emre Cam verzichten. Der 26 Jahre alte BVB-Profi sei am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Fußball-Bundesligist mit. Der Nationalspieler, der die Champions-League-Reise nach Rom aufgrund einer Sperre nicht mitgemacht hatte, sei „aktuell symptomfrei“ und befinde sich in häuslicher Isolation. Alle weiteren Tests der Spieler und des Betreuerstabs seien negativ gewesen, hieß es weiter. Nach einem Austausch mit dem Dortmunder Gesundheitsamt war die am Freitag ursprünglich für 17.00 Uhr angesetzte Trainingseinheit vor dem Derby auf 18.30 Uhr verschoben worden. Die Austragung der Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) sei nicht gefährdet, so der BVB.

23. Oktober: Mick Schumacher bei Formel-1-Teams heiß begehrt

Die Anzeichen, dass Mick Schumacher in der kommenden Saison ein Cockpit der Formel 1 bekommt, verdichten sich. Nach dem überraschenden Aus für die beiden aktuellen Haas-Piloten zum Saisonende gilt der 21-jährige Sohn von Michael Schumacher als ein Anwärter auf einen Stammplatz bei den US-Amerikanern. Das Team arbeitet eng mit Ferrari und der Nachwuchsschmiede der Italiener zusammen. Dazu zählt auch Formel-2-Pilot Schumacher. Laut der offiziellen Website der Formel 1 soll er der Top-Kandidat für einen der beiden Haas-Boliden sein. Der Youngster ist allerdings auch bei Alfa Romeo im Gespräch. Eine endgültige Entscheidung zu Schumachers Zukunft soll aber erst nach dem Ende der laufenden Formel-2-Saison bekannt gemacht werden. 

22. Oktober: Eishockey-Profis und Personal der Kölner Haie verzichten auf viel Gehalt

Team und Personal unterstützen den achtmaligen deutschen Eishockey-Meister Kölner Haie in der wirtschaftlichen Not aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Gehaltsverzicht von „bis zu 60 Prozent. Die Spieler zeigen eine außergewöhnliche Bereitschaft, durch einen massiven Gehaltsverzicht ihren Beitrag zu leisten“, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung auf der Club-Website.

Die Kölner Haie sind wie alle Vereine in der Deutschen Eishockey Liga DEL) ganz besonders auf die Zuschauereinnahmen angewiesen, sie bilden das Fundament für einen Spielbetrieb. Durch die Zuschauer werden nach Angaben der Haie 80 Prozent der Einnahmen generiert. Das schließt sowohl die Ticketeinnahmen für die rund 18 000 Zuschauer fassende Lanxess-Arena als auch die damit verbundenen Fanartikelverkäufe in der Arena oder Sponsoring-Anteile ein. In der vergangenen abgebrochenen Saison kamen zu den 26 Heimspielen der DEL-Hauptrunde durchschnittlich 13.333 Zuschauer, womit die Haie europaweit sogar auf Rang drei lagen. Der Verein teilte zudem mit, dass sich die Sponsoren beteiligen, auch die Politik habe ihren Willen bekundet, zu helfen.

22. Oktober: Werder-Profi positiv auf Coronavirus getestet: Team in Quarantäne

Ein Fußballprofi des Bundesligisten Werder Bremen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Spieler, der am Mittwoch getestet worden war und dem es nach Vereinsangaben vom Donnerstag gut geht, befindet sich in häuslicher Quarantäne. Für einen weiteren Profi sowie ein Mitglied des Funktionsteams hat das zuständige Gesundheitsamt trotz negativer Testergebnisse eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Die übrigen Spieler, die Trainer und das komplette Funktionsteam bleiben zudem freiwillig bis zum nächsten Test an diesem Freitag zu Hause. Ein für diesen Donnerstag angesetztes Regenerationstraining fällt aus.

Werder empfängt am Sonntag die TSG 1899 Hoffenheim zum Bundesliga-Heimspiel. Die Vorbereitung auf die Partie soll nach den Tests am Freitag nach Clubangaben „zeitnah“ wieder aufgenommen werden.

21. Oktober: Tennisspielerin Julia Görges beendet überraschend Karriere

Mit emotionalen Worten gerichtet an ihren Sport hat die frühere Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges ihre Karriere beendet. „Liebes Tennis“, schrieb die 31 Jahre alte langjährige deutsche Nummer zwei neben einem Foto aus Kindertagen mit Tennisschläger: „Ich habe immer gewusst, dass ich es fühlen werde, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zu Dir Tschüss zu sagen – der Moment ist da.“ Sie sei bereit, „das Kapitel Tennis zu schließen und ein Neues aufzumachen“, worauf sie sich sehr freue.

Inmitten der Coronavirus-Krise hat sich die Bad Oldesloerin, die in Regensburg wohnt, zum Rücktritt vom Tennis entschlossen. Zehn Jahre nach ihrem ersten von insgesamt sieben Titeln auf der WTA-Tour und gut zwei Jahre nach ihrem Einzug ins Halbfinale von Wimbledon. Nach der monatelangen Turnier-Zwangspause spielte Görges nur noch in Rom und bei den French Open, verlor aber früh in der ersten und zweiten Runde. Das Zweitrunden-Aus in Paris gegen ihre schwäbische Auswahlkollegin Laura Siegemund war ihr letztes Match.

21. Oktober: Özil nach Kader-Ausbootung bei Arsenal „tief enttäuscht“

Ex-Weltmeister Mesut Özil hat „tief enttäuscht“ auf seine Nicht-Nominierung für den Premier-League-Kader des FC Arsenal reagiert. „Als ich 2018 meinen neuen Vertrag unterschrieben habe, habe ich dem Verein, den ich liebe, dem FC Arsenal, meine Loyalität und Treue versprochen, und es macht mich traurig, dass das nicht erwidert wurde“, schrieb der 32 Jahre alte frühere deutsche Fußball-Nationalspieler am Mittwoch auf Instagram.

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This is a difficult message to write to the @Arsenal fans that I’ve played for over the past few years. I’m really deeply disappointed by the fact that I have not been registered for the @premierleague season for the time being. Upon signing my new contract in 2018, I pledged my loyalty and allegiance to the club that I love, Arsenal, and it saddens me that this has not been reciprocated. As I have just found out, loyalty is hard to come by nowadays. I’ve always tried to remain positive from week to week that there’s maybe a chance to get back in the squad soon again. That’s why I kept silent so far. Before the Coronavirus break I was really happy with the development under our new coach Mikel Arteta – we’ve been on a positive way and I would say my performances were on a really good level. But then things changed, again, and I was not longer allowed to play football for Arsenal. What else can I say? London still feels like home, I still have many good friends in this team, and I still feel a strong connection with the fans of this club. No matter what, I will keep fighting for my chance and not let my 8th season at Arsenal end like this. 🙏🏼🙏🏼 I can promise you that this hard decision won’t change anything in my mindset – I will continue to train as best as I can and wherever possible use my voice against inhumanity and for justice. #M1Ö #YaGunnersYa

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Coach Mikel Arteta hatte Özil nicht für den Premier-League-Kader des Clubs nominiert, weshalb der Offensivspieler bis Ende des Jahres nicht mehr in der Liga auflaufen wird. Er habe bislang geschwiegen, weil er auf eine Chance für eine Rückkehr ins Team gehofft hatte, schrieb Özil, der bei Arsenal bereits seit März ohne Einsatz ist und zuletzt auch nur selten im Kader stand. „Ich habe immer versucht, positiv zu bleiben“, schrieb der Weltmeister von 2014. Özil kündigte an, er werde „weiter für meine Chance kämpfen und meine achte Saison bei Arsenal nicht so zu Ende gehen lassen“. Die Entscheidung werde nichts an seiner Einstellung ändern, er werde weiter alles im Training geben. „London fühlt sich immer noch wie zu Hause an, ich habe immer noch viele gute Freunde in der Mannschaft und fühle immer noch eine starke Verbindung zu den Fans des Clubs.“

20. Oktober: Bayerns Nationalspieler Gnabry positiv auf Corona getestet

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Rekordmeister am Abend bekannt. Dem 25-Jährigen „geht es gut“, hieß es in einer knappen Mitteilung der Münchner. Der Offensivspieler befinde sich in häuslicher Quarantäne und wird damit vorerst ausfallen. Gnabry ist der erste Spieler der Bayern, bei dem eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt wurde.

Ob der Fall Auswirkungen auf den Start in die Champions League mit dem geplanten Heimspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) gegen Atlético Madrid hat, war zunächst unklar. Gnabry hatte am Dienstagmittag noch am Abschlusstraining der Münchner teilgenommen.

20. Oktober: Junger Wrestler im Ring kollabiert und gestorben

Der 23-jährige Wrestler Príncipe Aéreo ist tot. Der Mexikaner, der mit bürgerlichem Namen Luis Angel Salazar heißt, starb am vergangenen Wochenende im Krankenhaus nachdem er während eines Schaukampfs in seiner Heimat kollabiert war. Wie mexikanische Online-Medien berichteten, soll Salazar an den Folgen eines geplatzten Hirnaneurymas verstorben sein. Bei dem Kampf im mexikanischen Nezahualcóyotl hatte der junge Mann Tritte gegen die Brust und einige Schläge einstecken müssen. Nach einem Angriff seines Gegners blieb Salazar regungslos auf dem Ringboden liegen. Auf dem Weg in die Klinik soll sich sein Zustand dann so dramatisch verschlechtert haben, dass er kurz nach der Ankunft starb.

sport kompakt: Wrestler Príncipe Aéreo lässt die Muskeln spielen

Vor den Augen seiner Familie kollabierte der 23-Jährige und blieb regungslos auf dem Ringboden liegen

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19. Oktober: 2:2 – Nürnberg verspielt gegen St. Pauli zwei Mal die Führung

Die Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli und 1. FC Nürnberg haben sich im Montagabendspiel 2:2 (1:1) getrennt. Manuel Schäffler erzielte in der 8. Minute den Führungstreffer für die Gäste aus Nürnberg. Rodrigo Zalazar traf in der 28. Spielminute per Foulelfmeter zum 1:1. In der 49. Minute ging der 1. FC Nürnberg durch einen Handelfmeter von Johannes Geis wieder in Führung. Der Hamburger Daniel Buballa glich in der 78. Minute allerdings erneut aus.  

Das Spiel im Millerntor-Stadion durften 1000 Zuschauer verfolgen. Beim vorherigen Heimspiel waren noch 2226 Fans vor Ort. Aufgrund der steigenden Anzahl an Corona-Infektionen in Hamburg musste die Zuschaueranzahl allerdings reduziert werden.

Der FC St. Pauli steht nach vier Spieltagen auf Tabellenplatz sieben und tritt am Samstag beim SV Darmstadt 98 an. Der 1. FC Nürnberg rangiert auf Tabellenplatz neun und empfängt bereits am Freitagabend den Karlsruher SC.

19. Oktober: DFB bewirbt sich mit Nachbarländern um Frauen-WM 2027

Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schließe sich damit einer Initiative der Niederländer an, teilte der Verband am Montag mit. Sollte es mit der Bewerbung klappen, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Wann über die Vergabe der Titelkämpfe entschieden wird, steht noch nicht fest.

„Nach der Uefa Euro 2024 in Deutschland wäre die Frauen-WM 2027 ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Fußballs, dem wir in Deutschland gemeinsam mit unseren Nachbarn gerne eine Heimat geben würden“, sagte DFB-Präsident Fritz Keller.

Wie der DFB mitteilte, hätten die drei Verbände bereits in den vergangenen Wochen beim Weltverband Fifa und der Uefa ihre Pläne vorgetragen. Jetzt sollen weitere Grundsätze für das Turnier entworfen werden, Ende des Jahres solle es eine Vereinbarung geben. Danach starten die Gespräche mit den nationalen Behörden sowie das Auswahlverfahren der Austragungsorte und Trainingsquartiere.

18. Oktober: Van der Poel gewinnt Flandern-Rundfahrt – Alaphilippe kollidiert mit Motorrad

Straßenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe hat sich bei einem schweren Sturz bei der Flandern-Rundfahrt zwei Mittelhandknochen gebrochen. Das gab sein Rennstall Deceuninck-Quick Step am Sonntagabend bekannt. Der Sieg bei dem legendären Kopfsteinpflasterrennen in Belgien ging nach 243 Kilometern an den jungen Niederländer Mathieu van der Poel. Alaphilippe fuhr mit dem späteren Sieger und dem Belgier Wout van Aert in einer Spitzengruppe dem Ziel entgegen. Auf den TV-Bildern ist zu sehen, wie der Franzose 35 Kilometer vor dem Ziel eine Hand vom Lenker nimmt, um Funkkontakt mit seinem Sportlichen Leiter aufzunehmen. Als er zur Seite blickt, bremst ein schräg vor ihm fahrendes Begleitmotorrad. Der 26-Jährige kann nicht mehr ausweichen, bleibt mit der Schulter hängen, stürzt spektakulär über den Lenker und landet hart auf dem Asphalt.

Und der verhängnisvolle Sturz des Weltmeisters war nicht der einzige Zwischenfall der diesjährigen „Ronde“, wie der Klassiker auch genannt wird. Zunächst hatte das Hauptfeld einen unfreiwilligen Stopp einlegen und einem Zug an einer Bahnschranke die Vorfahrt überlassen müssen. Dann leistete sich der Österreicher Gregor Mühlberger einen kuriosen Patzer. Der Profi in Diensten des deutschen Teams Bora-hansgrohe kam zu Fall, als er versuchte einen Verpflegungsbeutel elegant in Richtung Streckenrand zu werfen.

18. Oktober: Real und Barça blamieren sich gegen Außenseiter

Wenig königlich präsentierten sich Toni Kroos und Real Madrid am  6. Spieltag der Primera Division. Gegen Aufsteiger FC Cadiz setzte es für den Liga-Krösus am Samstagabend eine blamable 0:1-Heimniederlage. Vom Tor des Abends dürfte Matchwinner Anthony Lozano eines Tages seinen Enkeln berichten. Kein Kapital konnte Erzrivale FC Barcelona aus dem Patzer der Madrilenen schlagen. Die Katalanen schlichen nach dem Spiel gegen den Madrider Vorstadtklub FC Getafe ebenfalls ohne Punkte vom Platz. Das Starensemble um Lionel Messi unterlag ebenfalls mit 0:1. Ein von Jaime Mata verwandelter Foulelfmeter besiegelte in der 56. Spielminute Barças überraschende Niederlage. 

17. Oktober: Werner-Doppelpack reicht Chelsea nicht zum Sieg

Trotz der ersten Premier-League-Tore der deutschen Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz hat der FC Chelsea einen Heimerfolg gegen den FC Southampton verpasst. Beim 3:3 verspielte die Mannschaft von Trainer Frank Lampard den Sieg erst in der Nachspielzeit. Werner war zuvor ein Doppelpack (43./57. Minute) gegen das Team seines früheren Trainers bei RB Leipzig, Ralph Hasenhüttl, gelungen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste aus Southampton durch Danny Ings (43.) und Che Adams (57.) schoss Havertz (59.) die Blues erneut in Führung. Doch der frühere Gladbacher Jannik Vestergaard glich in der zweiten Minute der Nachspielzeit erneut aus.

15. Oktober: Neuzugang Choupo-Moting führt Bayern zum Pokalsieg: 3:0 gegen Düren

Am Premierenabend von gleich fünf Neuzugängen hat Titelverteidiger FC Bayern München angeführt vom starken Eric Maxim Choupo-Moting einen unspektakulären Pokalsieg gegen den 1. FC Düren erzielt. Beim 3:0 (2:0) gegen den wackeren Fußball-Fünftligisten im Nachholspiel der ersten Hauptrunde verzichtete Trainer Hansi Flick mit Ausnahme von Niklas Süle auf alle Nationalspieler und gab den Neuen beim Geisterspiel in der Allianz Arena eine Bewährungschance.

Am auffälligsten nutzte diese Angreifer Choupo-Moting, der auf Anhieb zweimal traf (24./75. Minute) und zudem den Foulelfmeter herausholte, den Kapitän Thomas Müller (36.) zum 2:0-Pausenstand verwandelte. Die Amateurkicker aus Düren, die wegen der Corona-Auflagen auf das Heimrecht verzichtet hatten, verausgabten sich im größten Spiel ihres Clubs läuferisch und erreichten so ihr Ziel: Sie kassierten weniger Tore gegen den Triple-Sieger als zuletzt der FC Barcelona beim 2:8 in der Champions League und auch der FC Schalke 04 im Eröffnungsspiel der Bundesligasaison beim 0:8. 

Nach 24 Sekunden erspielte sich das Team von Coach Giuseppe Brunetto sogar die erste Torchance. Marc-Frank Brasnic kam zum Kopfball, der Alexander Nübel im Bayern-Tor aber keine größeren Probleme bereitete. Nübel kam anstelle des geschonten Manuel Neuer zum ersten Einsatz. 

15. Oktober: Jonas Hector hat seine Länderspiel-Karriere in aller Stille beendet

Jonas Hector hat seinen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Wie sein Verein 1. FC Köln mitteilte, gab der 30 Jahre alte FC-Kapitän private Gründe für seinen Entschluss an. Bundestrainer Joachim Löw hatte Hector bereits in einem persönlichen Gespräch Anfang September über seine Absicht informiert. „Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Jonas Hector. Neben all seinen sportlichen Qualitäten haben wir an ihm stets auch seinen tollen Charakter, seine Unaufgeregtheit und sein Vertrauen geschätzt“, kommentierte DFB-Direktor Oliver Bierhoff den Rücktritt. 

Sein Auswahldebüt gab Hector am 14. November 2014 beim 4:0 in der EM-Qualifikation gegen Gibraltar. Insgesamt absolvierte der Abwehr- und Mittelfeldspieler 43 Länderspiele und schoss drei Tore. Darunter waren alle sechs Turnierspiele der deutschen Elf bei der EM 2016 in Frankreich, die er alle über die komplette Spielzeit absolvierte. Außerdem gewann er 2017 mit der DFB-Auswahl den Konföderierten-Cup. Letztmals spielte Hector am 19. November 2019 gegen Nordirland für die Nationalelf.

13. Oktober: Cristiano Ronaldo positiv auf Coronavirus getestet

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 35-Jährige von Juventus Turin zeige keine Krankheitssymptome und ihm gehe es gut, teilte der portugiesische Verband auf seiner Internetseite mit. Ronaldo werde nicht beim Nations-League-Spiel Portugals gegen Schweden am Mittwoch dabei sein.

12. Oktober: Lakers überrollen Heat bei entscheidendem Sieg zum NBA-Titel

Die Los Angeles Lakers haben zum 17. Mal die Meisterschaft in der NBA gewonnen und damit den Rekord der Boston Celtics eingestellt. Gegen die Miami Heat dominierte die Mannschaft um Basketball-Superstar LeBron James am Sonntag (Ortszeit) von Beginn an und gewann am Ende mit deutlichem Vorsprung 106:93 (64:36) und holte den entscheidenden vierten Sieg. Die Finalserie endete zehn Jahre nach dem letzten Titelgewinn damit 4:2 für die Lakers. James steuerte ein Triple-Double bei und kam am Ende auf 28 Punkte, 15 Rebounds und 10 Vorlagen.

Für den 35-Jährigen war es die vierte Meisterschaft seiner Karriere. Zwei davon hatte James mit den Heat geholt, eine mit Cleveland. Titel mit drei Teams schafften insgesamt nur vier Spieler in der NBA.

11. Oktober: Hamilton siegt in der Eifel und stellt Schumacher-Rekord ein

Lewis Hamilton hat mit seinem Triumph beim Großen Preis der Eifel den Siegrekord von Michael Schumacher eingestellt. Für den 35 Jahre alten britischen Mercedes-Piloten war es der 91. Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere, ebenso viele hatte Schumacher geschafft.

Nach dem Sieg kam dessen Sohn Mick auf den frischgebackenen Sieger zu und machte ihm ein rührendes Geschenk: Er übergab ihm einen der berühmten roten Rennhelme seines Vaters.  „Ich weiß nicht, was ich jetzt sagen soll“, gab Hamilton zu. „Ich bin sehr geehrt.“ Aber keiner könne sich jemals mit Schumacher vergleichen trotz aller Rekorde, betonte Hamilton, der den Helm anschließend auch mit auf das Podium zur Siegerehrung nahm.  „Es ist Wahnsinn, hier zu stehen. Klar habe ich davon geträumt, irgendwann hier zu sein, es ist aber unglaublich. Für die Menschen ist es schwer zu verstehen, wie er diese 91 Siege holen konnte und es wird vom ersten bis zum 91. nicht einfacher.“ Für Hamilton wird Michael Schumacher „immer eine Legende des Sports bleiben“. 

Auf den zweiten Platz fuhr am Sonntag auf dem Nürburgring der Niederländer Max Verstappen im Red Bull, Dritter wurde Daniel Ricciardo im Renault. Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas schied in seinem 150. Rennen mit einem Defekt am Silberpfeil aus. Sebastian Vettel kam im Ferrari beim deutschen Heimrennen nicht über Platz elf hinaus. Landsmann Nico Hülkenberg, der erneut beim Team Racing Point einsprang, raste vom letzten Startplatz auf Platz acht.

11. Oktober: Thron-Jubiläum für Nadal: Mit 100. Sieg zum French-Open-Triumph 

Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat zum 13. Mal die French Open gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich im Endspiel am Sonntag gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien unerwartet glatt in drei Sätzen mit 6:0, 6:2, 7:5 durch und feierte damit seinen 100. Einzel-Sieg in Paris. Mit seinem 20. Grand-Slam-Titel zog der Weltranglisten-Zweite Nadal mit dem Schweizer Rekordhalter Roger Federer gleich. Djokovic verpasste seinen 18. Triumph bei einem der vier wichtigsten Turniere.

11. Oktober: Deutschland-Achter gewinnt EM-Gold – Keine Medaille im Einer

Der Deutschland-Achter hat seinen Titel bei der Ruder-EM erfolgreich verteidigt. Beim Start-Ziel-Sieg im Finale auf dem Malta-See in Posen gelang der Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) am Sonntag der achte EM-Erfolg in Serie. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Konkurrenz aus Rumänien und den Niederlanden eine halbe Bootslänge. Weitere Medaillen für den DRV in den 14 olympischen Wettkampfklassen gab es im leichten Männer-Doppelzweier, Frauen-Doppelvierer und Frauen-Achter. Alle drei Boote gewannen Silber. Dagegen gingen die beiden Einer leer aus. Weltmeister Oliver Zeidler aus Ingolstadt musste sich nach Foto-Finish mit Rang vier begnügen. Pia Greiten (Osnabrück) kam nach zuvor zwei famosen Siegen im Vorlauf und Halbfinale weit abgeschlagen auf Platz sechs ins Ziel.

11. Oktober: Kimi Räikkönen stellt Formel-1-Rekord für Grand-Prix-Starts auf

Kimi Räikkönen ist der neue Formel-1-Rekordhalter für die meisten Grand-Prix-Starts. Der 40-jährige Finne absolvierte am Sonntag beim Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring nach Angaben des Weltverbands Fia seinen 323. Rennstart in der Motorsport-Königsklasse. Damit zog der Alfa-Romeo-Pilot am Brasilianer Rubens Barrichello vorbei, der bislang in dieser Wertung geführt hatte.

Räikkönen hatte 2001 für Sauber sein Formel-1-Debüt in Australien gegeben. Er fuhr in seiner Karriere danach auch für McLaren, Ferrari und Lotus. Sein größter Erfolg war der Titelgewinn 2007, damit ist der „Iceman“ noch immer der letzte Ferrari-Weltmeister.

Die Piloten mit den meisten Grand-Prix-Starts in der Formel 1:

Fahrer  

Grand-Prix-Starts 

Kimi Räikkönen (Finnland)*

323      

Rubens Barrichello (Brasilien) 

322  

Fernando Alonso (Spanien) 

311  

Michael Schumacher (Kerpen) 

306 

Jenson Button (Großbritannien)

306     

Felipe Massa (Brasilien) 

269

Lewis Hamilton (Großbritannien)* 

261   

Riccardo Patrese (Italien) 

256  

Jarno Trulli (Italien)  

252

Sebastian Vettel (Heppenheim)*

251  

    * noch aktive Fahrer

10. Oktober: Deutsches Doppel Krawietz/Mies gewinnt wie im Vorjahr French Open 

Die deutschen Tennisprofis Kevin Krawietz und Andreas Mies haben zum zweiten Mal den Doppel-Titel bei den French gewonnen. Die Titelverteidiger entschieden am Samstag das Endspiel gegen die US-Open-Sieger Mate Pavic (Kroatien) und Bruno Soares (Brasilien) nach einem ganz starken Auftritt mit 6:3, 7:5 für sich. Damit wiederholten der 28 Jahre alte Krawietz aus Coburg und der zwei Jahre ältere Kölner Mies ihren Sensationssieg aus dem Vorjahr. Damals hatten sie als erstes deutsches Doppel seit Gottfried von Cramm und Henner Henkel 82 Jahre zuvor den Titel in Paris gewonnen.

Kevin Krawietz (r) und Andreas Mies aus Deutschland in Aktion

Kevin Krawietz (r) und Andreas Mies aus Deutschland in Aktion

© Michel Euler/AP / DPA

10. Oktober: Blitz-Comeback für Nico Hülkenberg am Nürburgring

Nico Hülkenberg gibt auf dem Nürburgring sein nächstes überraschendes Formel-1-Comeback. Der Rheinländer ersetzt bei Racing Point den Kanadier Lance Stroll, der sich vor dem Abschlusstraining zum Grand Prix der Eifel am Samstag wegen Unwohlsein abgemeldet hatte. Dies bestätigte der Rennstall. Hülkenberg startet damit schon in der Qualifikation (15 Uhr/RTL und Sky) zum elften Saisonrennen. Für den 33-Jährigen ist es das nächste Blitz-Comeback für Racing Point. Im Sommer war er für Strolls Teamkollege Sergio Perez eingesprungen. Der Mexikaner war nach einem positiven Corona-Test für beide Grand Prix in England ausgefallen.

ivt / tim / mod / tkr / fs / js / rw / dho / mik / wue / vit / mad / fk / kng / anb / rpw / jek / sve
DPA
AFP





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Stefan Moritz über Veranstaltungen in Corona-Pandemie

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Ein Popkonzert als Test: Um die Wirksamkeit von Hygienekonzepten zu messen, hat Stefan Moritz in Leipzig verschiedene Szenarien durchgespielt.

Bild: GORDON WELTERS/The New York Time

Mittelfristig könnte bis zur Hälfte einer Hallenkapazität wieder mit Sport-Zuschauern gefüllt werden. Das sagt Stefan Moritz, Leiter der Infektologie an der Universitätsklinik Halle an der Saale im F.A.Z.-Interview. Das belegten Daten seiner Studie.

Das Projekt Restart-19 entspringt einer Initiative von Karsten Günther, dem Geschäftsführer des Handball-Bundesligaklubs SC DHfK Leipzig. Vor einem halben Jahr trat Günther an Stefan Moritz heran, den Leiter der Infektiologie an der Universitätsklinik Halle an der Saale. Die Frage: Wie lassen sich unter Corona-Bedingungen Publikumsveranstaltungen in der Halle organisieren? Unter Moritz’ Leitung forschten knapp zwanzig Mitarbeiter an verschiedenen Teilprojekten, unter anderem einem Live-Experiment mit dem Sänger Tim Bendzko, zu dem im August 1400 Zuschauer in die Leipziger Arena kamen. Die Ergebnisse wurden in der vergangenen Woche vorgestellt, allerdings steht die wissenschaftliche Begutachtung im Peer-Review-Verfahren noch aus. Das Projekt wird mit rund 990.000 Euro von den Ländern Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie aus Eigenmitteln der Universitätsmedizin Halle finanziert.

Die Ergebnisse Ihrer Studie Restart-19, die Sie in der vergangenen Woche vorgestellt haben, waren ein Mutmacher für die Veranstaltungsbranche: Zuschauerevents in der Halle wie Konzerte oder Sportereignisse seien auch in der Pandemie unter bestimmten Bedingungen möglich. Gelesen wurde sie aber auch anders: als Kontrapunkt zum Teil-Lockdown.



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Aushilfsstürmer Bailey wird zum Retter von Bayer

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Petah Tikva (dpa) – Er köpfte als Aushilfsstürmer mit nur 1,78 Meter das entscheidende Tor, wurde zum Retter von Bayer Leverkusen und bekam ein Sonderlob von Trainer Peter Bosz: Leon Bailey erlebte beim 4:2 (2:2) der Werkself in der Europa League bei Hapoel Be’er Sheva einen großen Abend.

Er genoss das erhebende Gefühl sichtlich. „Natürlich waren die beiden Tore schön für mich“, sagte der 23-Jährige: „Aber wichtiger war es, dass wir gewonnen haben.“ Der persönliche Erfolg war aber umso positiver, da Baileys Saison-Vorbereitung ein echter Albtraum gewesen war. Nach der Geburtstagsfeier des mit dem Coronavirus infizierten Sprint-Olympiasiegers Usain Bolt musste sich der Jamaikaner in der Heimat in Selbstisolation begeben. Die Vereins-Verantwortlichen wären verärgert über seine Sorglosigkeit, die Behörden behielten ihn rund dreieinhalb statt wie geplant zwei Wochen in Jamaika, einmal wurde der Abflug des Privatfliegers kurz vor dem Start verhindert. Letztlich kam Bailey am Tag vor dem Saisonstart zurück, mit einem mächtigen Trainingsrückstand. Einen Monat nach dem Saisonstart hatte er ganze 23 Pflichtspiel-Minuten absolviert.

Doch Bailey arbeitete hart, eroberte sich neben der Fitness auch eine gewisse Leichtigkeit zurück. „Er wird von Spiel zu Spiel besser“, hatte Bosz schon in den vergangenen Tagen gesagt. In Israel setzte Bailey nun eins drauf. In den sechs Pflichtspielen seit Mitte Oktober war er inzwischen an sechs Toren beteiligt. Eine Form, die an jene erinnerte, mit der Bailey einst im Herbst 2017 durch die Bundesliga fegte und sich zwischenzeitlich auf den Wunschzettel vieler europäischer Top-Clubs dribbelte. Doch weil er nicht nur als leichtfüßig, sondern auch manchmal als leichtfertig gilt, stand er sich immer wieder im Weg.

Seine neue Stärke liegt auch an einer zusätzlichen Option, die Bosz aus der Not heraus entdeckte. Nachdem Kevin Volland nach Monaco verkauft wurde, der ihn oft ersetzende Kai Havertz zum FC Chelsea ging und sich der neue Torjäger Patrik Schick früh verletzte, ist Bailey für den Coach die erste Ersatz-Option im Sturmzentrum. „Ich wusste, dass er ein sehr guter Kopfballspieler ist, obwohl er nicht sehr groß ist“, sagte Bosz: „Und es ist schön, dass er nun so auch noch Tore schießt. Es hilft uns sehr, dass er auch Mittelstürmer spielen kann.“

Und so griff Bosz nach „sehr schlechter Halbzeit“ beim israelischen Pokalsieger zu diesem Mittel. Der etatmäßige Schick-Ersatz Lucas Alario war nicht ins Spiel eingebunden, die Umstellung zur Pause stellte die Weichen auf Sieg. Und so könnte die Saison, die für ihn so schlecht begann, für Bailey doch noch eine gute werden.



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Zverev müht sich bei Turnier in Paris ins Viertelfinale

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Paris (dpa) – Alexander Zverev steht nach einem hart erarbeiteten Erfolg im Viertelfinale des Tennis-Masters-Turniers in Paris. Der Hamburger bezwang den Franzosen Adrian Mannarino am Donnerstag mit 7:6 (13:11), 6:7 (7:9), 6:4.

An diesem Freitag trifft der Weltranglisten-Siebte auf den Schweizer Routinier Stan Wawrinka, der die Siegesserie des zuletzt so starken Russen Andrej Rubljow mit 1:6, 6:4, 6:3 stoppte.

Zverev entschied gegen Mannarino auch das fünfte Duell zu seinen Gunsten und siegte nach etlicher Mühe wie schon zuletzt bei den US Open und in Köln. „Es ist jedes Mal ein unglaublich schwieriges Match“, sagte Zverev. „Er ist jemand, der gern gegen jemanden wie mich spielt. Er ist jemand, der das Tempo vom Gegner mitnimmt“, erklärte Zverev, der sich zuvor erneut schwer mit den flachen Bällen von Mannarino tat.

Gegen den unbequemen Linkshänder schien die deutsche Nummer eins nach einem Break zum 4:3 im ersten Durchgang auf Kurs Richtung Satzgewinn, gab dann aber sofort selbst seinen Aufschlag ab. Im Tiebreak mit mehreren Satzbällen auf beiden Seiten stieß Zverev nach dem glücklichen Ende einen langen Schrei aus.

Danach verlor er gegen den Weltranglisten-36. sofort erneut sein Service, holte dies aber ebenso auf wie dann einen 2:4-Rückstand. Im Tiebreak lag Zverev sogar schon 0:4 hinten, erkämpfte sich trotzdem einen Matchball und konnte ihn nicht nutzen. Auch im dritten Satz blieb es lange eng, nach dem Break zum 5:4 verwandelte der 23-jährige Zverev schließlich nach genau drei Stunden Spielzeit mit einem Ass seinen zweiten Matchball gegen den 32 Jahre alten Mannarino.



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