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Spanien folgt Dänemark ins Halbfinale

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Gelingt Spanien bei der Handball-Europameisterschaft der Titel-Hattrick? Nach dem 28:27 (14:13)-Sieg über Polen haben die Iberer zumindest den Sprung ins Halbfinale geschafft. Damit sind sie nach Weltmeister Dänemark die zweite Nation in der Vorschlussrunde.

Doch gegen die bereits ausgeschiedenen Polen, die zudem die meisten Gegentore des Turniers kassiert hatten, mussten die Mitfavoriten auf den EM-Titel hart kämpfen. Zunächst sah es so aus, als könnte das Team um den aus der Isolation zurückgekehrten Joan Canellas das Spiel nach drei technischen Fehlern der Polen und der frühen 6:2-Führung (10.) früh vorentscheiden. Doch Polen, gemeinsam mit Schweden Ausrichter der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr, fand über eine verbesserte Abwehr in die Partie, konnte beim 8:8 durch Damian Przytula ausgleichen.

Sechstes EM-Halbfinale für Spanien

Wie schon oft im Turnierverlauf haderten die Spanier in der Folge mit ihrer Angriffs-Effektivität. Die Führung gaben sie nur deshalb nicht ab, weil Torwart Rodrigo Corrales (9 Paraden) in den entscheidenden Situationen zur Stelle war. Polen konnte sich hingegen auf seine starken Linkshänder Arkadiusz Moryto (6 Tore) und Michal Daszek (5) verlassen und hatte in der Schlussminute sogar noch die Chance auf ein Unentschieden – das aber Corrales vereitelte.

Spanien steht damit zum sechsten Mal in einem EM-Halbfinale – so oft schafften das bisher nur die Kroaten. Welche Nationen das Semifinale komplettieren, entscheidet sich am Dienstag- und am Mittwochabend. Chancen haben noch Schweden und Norwegen, die Dienstag im direkten Duell aufeinander treffen. In der Hauptrundengruppe 1, deren Finale am Mittwoch steigt, machen Frankreich und Island Platz zwei hinter Dänemark im Fern-Duell unter sich aus.



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RB-Chef Mintzlaff will „nächsten Schritt gehen“

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Leipzig (dpa) – RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff will einen großen Umbruch verhindern und den Kader weiter verfeinern.

„Wir wollen den nächsten Schritt gehen, was auch immer der nächste Schritt heißt. Wir haben die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt, trotzdem ist es unser Anspruch, uns jedes Jahr weiterzuentwickeln. Dazu brauchen wir einen Kader, der geschlossen in sich stimmig ist“, sagte Mintzlaff beim Empfang der Mannschaft in Leipzig.

Mintzlaff betonte, dass der Club weiterhin den Weg gehe, den einst Ralf Rangnick vorgegeben hatte. „Mit jungen talentierten Spielern, die zu absoluten Topspielern ausgebildet werden.“ Finaltorschütze Christopher Nkunku, der beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt im Alten Rathaus am Klavier spielte, soll unbedingt gehalten werden.

Weiter viel Kritik an Vereinsstrukturen

Zunächst wollte der RB-Geschäftsführer den Moment genießen, „bevor wir wieder in dieses Hamsterrad Profifußball einsteigen“. Die Kritik nach der schlechtesten Hinrunde der Vereinsgeschichte mit der Entlassung von Trainer Jesse Marsch habe ihm zugesetzt, weil sie teils populistisch gewesen sei.

Die Kritik an den Vereinsstrukturen habe er auch vor dem Pokalfinale gegen Freiburg gespürt. „Man hat ja gesehen, diese Schal-Thematik, die hat dann eine Dynamik bekommen, die auch Freiburg nicht wollte. Sie hat Klischees bedient, die wir gar nicht erfüllen“, sagte Mintzlaff. Es sei nicht so, „dass es ein Konstrukt ist, wo es keine Emotionen gibt, keine Menschen gibt. Hier sind so viel lachende, fröhliche und freundliche Menschen, die genauso wie der FC-Fan, wie der Dortmund- oder Schalke-Fan einfach RB Leipzig lieben und leben.“

Zuvor hatte er beim Rathaus-Empfang in die Menge gerufen: „Wer es immer noch nicht kapiert hat, dass RB Leipzig ein fester Bestandteil des deutschen Fußballs ist, dem ist nicht mehr zu helfen – und denen wollen wir auch nicht mehr helfen.“



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Manchester City – Guardiolas Genugtuung, Fußball | Premier League – Premier League – Fußball

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Manchester City in der Champions League wieder gescheitert

Es ist keine drei Wochen her, dass Manchester City wieder einmal in der Champions League gescheitert war, diesmal denkbar dramatisch, im Halbfinale gegen Real Madrid. Im Rückspiel bedeuteten ein später Kollaps und der unvermeidbare Karim Benzema das Aus und befeuerten die ewige Debatte, ob Guardiola Europas Krone nur mir dem FC Barcelona erobern kann.

Das gelang ihm als Trainer 2009 und 2011. Bei Manchester City ist seine wichtigste Mission, der Gewinn der Königsklasse, bislang unerfüllt. Außerdem wurde der Zusammenbruch im Rückspiel in Teilen der englischen Öffentlichkeit als Hinweis auf fehlende Sieger-Mentalität gedeutet. Eine Saison ohne eine einzige Trophäe wäre ein Debakel gewesen für den Scheich-Klub.

Medien feiern Pep Guardiola nach viertem Titel in der Premier League

Nach dem vierten Premier-League-Titel in fünf Jahren – das war zuvor in England nur Sir Alex Ferguson gelungen – ist die Fachwelt wieder voll des Lobes für Guardiola. „Pep ist einer der größten Trainer, die es jemals gab. Seine Mannschaft ist über die Jahre so konstant„, sagte „Sky Sports“-Fachmann Roy Keane, Ex-Kapitän von Manchester United.

Sein TV-Kollege Micah Richards, ein ehemaliger Manchester-City-Verteidiger, flehte Guardiola an, seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag zu verlängern, was immer wahrscheinlicher scheint. Das Aus in der Champions League war wie vergessen nach dem Erfolg im Meisterschaftsfinale. Und kann eine Mannschaft, die im entscheidenden Spiel der Saison nach einem 0:2 zurückkommt, wirklich Probleme mit der Mentalität haben?

Gündogan-Einwechselung als Geniestreich

Dass eine Einwechselung die Partie gegen Aston Villa drehte, nämlich die von Ilkay Gündogan für Bernardo Silva in der 68. Minute, dürfte für Guardiola ein zusätzlicher Genuss sein. Er hat in der Vergangenheit mehrfach wichtige Spiele vercoacht mit seltsamen, unnötig komplizierten Personalentscheidungen, vor allem in der Champions League. Gündogan zu bringen, war aber ein Geniestreich.

Mit dem Ex-Dortmunder war Manchester City dynamischer und hatte mehr Zug zum Tor. Bei seinen beiden Treffern spielte er eine unter Guardiola entdeckte Stärke aus – nämlich, dass er am langen Pfosten abstaubt. Zur neuen Saison hat Manchester City wieder einen echten Mittelstürmer, wenn Erling Haaland von Borussia Dortmund kommt.

Es wird debattiert, ob er der richtige Mann für Guardiolas System ist, weshalb der Trainer im Vorlauf auf das Saisonfinale vorsorglich um Geduld warb. Die allgemeine Erwartung ist allerdings, dass Manchester City mit Haaland noch gnadenloser wird.

Guardiola lobt Jürgen Klopp und FC Liverpool

Als Guardiola nach dem erfolgreichen Abschluss der Spielzeit vor die Presse trat, war es ihm wichtig, Verfolger Liverpool zu loben. „Die Größe unserer Leistung hat mit der Größe unseres Gegners zu tun. Ich hatte als Spieler und Trainer noch nie einen solchen Rivalen„, sagte Guardiola. Er pflegt ein herzliches Verhältnis zu seinem deutschen Kollegen Jürgen Klopp, hatte zuletzt aber auch zu erkennen gegeben, wie sehr ihn der Konkurrent vom River Mersey nervt.

Ganz England würde Liverpool die Meisterschaft wünschen, hatte Guardiola geklagt. Das ist objektiv nicht haltbar, trotzdem dürfte die Meisterschaft auch deshalb eine besondere Genugtuung für Manchester Citys Trainer sein.



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Draisaitl stellt Vorlagen-Rekord in der NHL auf

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Eishockey-Profi Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers das dritte Playoff-Spiel gegen die Calgary Flames gewonnen und dabei einen Rekord geschafft – der gebürtige Kölner verzeichnete im zweiten Drittel vier Vorlagen. Die Oilers bezwangen die Flames am Ende mit 4:1 und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung.



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