Connect with us

Technologie

So teilst du Prime-Vorteile mit anderen

Published

on


Wer über eine Amazon Prime-Mitgliedschaft verfügt, der hat Zugriff auf eine ganze Reihe an exklusiven Inhalten. Mit Prime Video lassen sich Filme und Serien anschauen, mit Prime Music lassen sich Songs streamen und mit Prime Gaming können sogar PC-Spiele heruntergeladen werden. Darüber hinaus muss man im Rahmen des Amazon-Premiumversands keine Versandkosten für die Bestellung zahlen.

Eine Menge Vorteile also, die verständlicherweise ihren finanziellen Tribut fordern. Da der US-Versandhändler an jedem auf dessen Plattform verkauften Produkt mitverdient und die Prime-Mitgliedschaft auch als Werbemaßnahme angesehen wird, fallen die Kosten nicht allzu hoch aus. Prime-Mitglieder müssen jährlich „nur“ 69 Euro oder monatlich 7,99 Euro bezahlen. Doch auch diese Ausgaben lassen sich vermeiden, wenn man ausschließlich auf den kostenlosen Amazon-Premiumversand aus ist.

Amazon Prime teilen: So geht‘s

Viele kennen es: Man bittet ein Familienmitglied oder einen Bekannten ein von Amazon verkauftes oder verschicktes Prime-Produkt zu bestellen, da dieser über eine Mitgliedschaft verfügt und keine Versandkosten zahlen muss. Eine nicht allzu praktikable Lösung, die zudem oftmals komplett überflüssig ist. Denn der Online-Versandhändler bietet die Möglichkeit, die Mitgliedschaft zu teilen. Ein Zugriff auf etwa Prime Video oder Prime Music wird auf diese Weise zwar nicht gewährt, dafür jedoch auf sämtliche Versandvorteile des Amazon Premiumversands.

Amazon-Versandkosten sparen:

  • Melde dich bei Amazon an (mit dem Prime-Mitgliedschafts-Account).
  • Führe den Zeiger auf „Konto und Listen“ – es öffnet sich ein Menü.
  • Klicke auf „Meine Prime-Mitgliedschaft“.
  • Wähle im unteren Bereich „Prime-Vorteile teilen“ aus.
  • Lade eine Person per E-Mail ein.
Amazon Prime-Mitgliedschaft teilen

Wichtig: Neuere Prime-Mitglieder können den Premiumversand laut Amazon mit nur einem zusätzlichen Familienmitglied teilen. Ältere Prime-Kunden können derweil bis zu vier Personen des eigenen Haushalts die Versandkosten ersparen.

Wie geht’s weiter?

Nachdem die Prime-Einladung verschickt wurde, erhält das Haushaltsmitglied eine entsprechende E-Mail mit einem Bestätigungslink. Dieser führt auf eine Seite des Händlers, auf der man der Mitbenutzung einer Prime-Mitgliedschaft zustimmen muss.

Amazon Prime teilen
Amazon Prime-Mitgliedschaft teilen

Sobald das erledigt ist, steht der kostenlose Premiumversand beiden Nutzern zur Verfügung. Die zusätzliche Person erscheint dann unter dem Menüpunkt „Prime-Vorteile teilen“ (siehe oben). Dort kannst du die vergebenen Mitbenutzungsrechte jederzeit per Mausklick wieder entziehen.

Frau vor Fernseher

Jetzt weiterlesen

Prime Video: Neue Serien und neue Filme im August 2021

Über unsere Links

Mit diesen Symbolen kennzeichnen wir Affiliate-
beziehungsweise Werbe-Links. Wenn du einen so gekennzeichneten Link oder Button anklickst oder
darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber.
Keine Sorge: Auf den Preis des Produkts hat das keine Auswirkung.
Du hilfst uns aber, inside digital weiterhin kostenlos und ohne Bezahlschranke anbieten
zu können. Vielen Dank!



Quelle

Continue Reading
Advertisement
Click to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Technologie

Was das für das Online-Shopping bedeutet

Published

on


Schon im vergangenen Jahr hob DHL die Preise an. Nun ist es wieder so weit und der Paketdienstleister lässt verlauten, dass man die Kosten für Pakete nach oben schraubt. Allerdings erst nach dem Weihnachtsgeschäft, zum 1. Januar 2022 hin. Das betrifft vor allem Geschäftskunden, indirekt aber auch Privatpersonen.

DHL: Höhere Preise für schwere Pakete

Die Ankündigung liest sich dabei wie jene, die man bereits 2020 herausgab. Wie das Bonner Unternehmen bekannt gibt, will man ab dem kommenden Jahr die Preise erneut für schwere Pakete in die Höhe treiben. Damit gemeint sind Sendungen, die mehr als 20 Kilogramm wiegen. Als Grund für die Mehrkosten nennt DHL den höheren Aufwand in der Sortierung sowie Auslieferung. Die neuen Preise gelten alsdann nicht nur für Geschäftskunden, sondern auch für „Geschäftskunden mit individuell vereinbarten Konditionen“. Wie stark die Preise ab Januar angehoben werden, teilte DHL bislang aber noch nicht mit.

Die Argumentation für die Preiserhöhung bleibt indes gleich: Man beruft sich auf Investitionen, wie etwa den Ausbau des Paketzentrums in München, die Erweiterung digitaler Services oder die CO2-neutrale Paketauslieferung. „Wir möchten unseren Geschäftskunden die beste Qualität von der Abholung bis zur Zustellung von Paketen bieten. Mit diesem Schritt legen wir jetzt den Rahmen für das nächste Jahr, sodass unsere Kunden frühzeitige Planungssicherheit haben“, betont Ole Nordhoff, Marketingchef bei Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group.

Das bedeutet die Preiserhöhung für dich

Du als Privatkunde bleibst vorerst von den höheren Preisen unberührt. Indirekt könntest du sie allerdings doch zu spüren bekommen. Etwa dann, wenn du ein großes respektive schweres Paket bei einem Online-Händler bestellst, das die 20 Kilo-Grenze überschreitet. Denn Online-Händler, die DHL-Geschäftskunden sind und Pakete über den Dienstleister ausliefern lassen, könnten die Mehrkosten letztlich auf den Kunden abwälzen. Ergo: Die Ware wird teurer oder die Versandkosten werden angepasst.

Der Schritt von DHL könnte auch Konsequenzen für andere Online-Händler mit sich bringen, wie beispielsweise Amazon. Der Versandriese gehört ebenfalls zu den Großkunden von DHL. Ob sich die Preiserhöhung hier ebenfalls widerspiegelt, bleibt abzuwarten.

Jetzt weiterlesen

Paket-Versand mit DHL, Hermes & Co.: Diese 5 Dinge solltest du auf keinen Fall tun

Über unsere Links

Mit diesen Symbolen kennzeichnen wir Affiliate-
beziehungsweise Werbe-Links. Wenn du einen so gekennzeichneten Link oder Button anklickst oder
darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber.
Keine Sorge: Auf den Preis des Produkts hat das keine Auswirkung.
Du hilfst uns aber, inside digital weiterhin kostenlos und ohne Bezahlschranke anbieten
zu können. Vielen Dank!



Quelle

Continue Reading

Technologie

MediaMarkt & Saturn mit diesen 3 Top-Deals

Published

on


Während die Standard-Wochenend-Aktionen „Weekend Deals XXL“ und „Breaking Deals“ an diesem Samstag und Sonntag eine Pause einlegen, stellen MediaMarkt und Saturn andere Angebote in den Vordergrund. Generell läuft die Jahres-Zwischenfazit-Aktion „Best of 2021“ bei Saturn weiter. Dank wechselnder Deals gibt es aber Angebote, die jetzt erst so richtig auffallen. Wir schauen rein.

→ Direkt zu mediamarkt.de
→ Direkt zu saturn.de

Unter anderem ist FIFA 22 (PS4) kurz vor dem Release bereits günstiger und für 59,99 Euro zu haben. Im Netz geistert jedoch der eine oder andere noch günstigere Preis herum.

OLED unter 1.000 Euro – LG-Fernseher vor allem für Konsolen-Fans interessant

Das Top-Fernseher-Angebot bei MediaMarkt lässt sich auf den ersten Blick sehen: Der OLED-Fernseher LG OLED48A19LA rutscht mit nunmehr 999 Euro unter die magische 1.000-Euro-Preisgrenze. Der Fernseher ist mit 48 Zoll (ca. 122 cm) Bildschirmdiagonale kein Riesen-TV, aber einer mit ansprechender und integrativer Wohnzimmer-Größe, der insbesondere technisch überzeugt. Der OLED-Fernseher ist mit HDMI-2.0-Anschlüssen ausgestattet und bietet eine Reaktionszeit von einer Millisekunde, was insbesondere für Zocker ein relevanter Wert ist. Über die schnellen Anschlüsse ist der Fernseher für 4K-Gaming und ruckelfreies PlayStation- und Xbox-Spielen in hoher Grafikqualität gerüstet.

Im „Angebot der Woche“ bei Otto ist der Fernseher sogar für 969 Euro zu haben. Hier kommen, anders als bei MediaMarkt, zwar noch Versandkosten drauf; insgesamt liegt der Otto-Preis aber noch knapp unter dem Kurs von MediaMarkt. Möglich ist aber, dass MediaMarkt im Laufe des Wochenendes noch kontert.

→ Zum Angebot bei otto.de
→ Zum Angebot bei mediamarkt.de

LG OLED: Dieser Edel-Fernseher ist jetzt für unter 1.000 Euro im Angebot.

Lesetipp: Die besten Fernseher für unter 500 Euro

Sonys Edel-Kopfhörer mit diesem Kniff zum Bestpreis

Die Sony WH-1000XM4 gehören zu den besten Noise-Cancelling-Kopfhörern auf dem Markt. Die für einst fast 400 Euro vorgestellten Over-Ears sind bei Saturn nun auf 299 Euro heruntergesetzt. Verbessert wird der Deal durch eine Zusatz-Aktion. Jeder Käufer der Kopfhörer erhält einen 20-Euro-Gutschein für weitere Saturn-Einkäufe dazu. Kein klassisches Cashback, aber dennoch ein geldwerter Vorteil, der den Kopfhörer-Deal attraktiver macht.

Bei ebay (letzter Artikel) sind Restbestände online angezeigt, die sogar noch günstiger sind. Allerdings nur um 10 Euro unter dem Saturn-Preis, was durch den 20-Euro-Coupon wieder herausgeholt wird.

→ Zum Sony-Deal bei Saturn

Große Preissprünge sind bei Dyson-Akkusaugern – insbesondere bei den neuen Modellen – noch nicht zu erwarten. Und so ist es bereits bemerkenswert, wenn der Laser-unterstützte Staubsauger Dyson V12 Slim Absolute statt rund 600 „nur“ noch 588 Euro kostet. Dies ist bei MediaMarkt jetzt der Fall, wo der Staubsauger, der im Frühjahr vorgestellt wurde, mitsamt Stiel sowie mehreren Düsen und Aufsätzen verkauft wird.

→ Zum Dyson-Deal bei MediaMarkt

Auch bei diesem Deal kannst du bei ebay noch Glück haben und günstiger davonkommen: Als wir zuletzt nachgeschaut haben, waren noch 6 Einzelstücke des V12 hier für 549 Euro erhältlich. Verkäufer ist Dyson via ebay selbst. Hier kann es sich jedoch auch um Vorführ- oder Ausstellungsartikel handeln. Dyson nutzt den ebay-Shop gerne als „Outlet“.

Smartphone-Deals starten am Samstagabend

Wenn der Countdown der Seite stimmt, starten am Samstagabend, 20 Uhr, auch wieder die „Smartphone-Purzel-Preise“ bei Saturn. In den vergangenen Wochen stets mit einigen interessanten Deals rund um Xiaomis Preis-Leistungs-Label Poco. Außerdem sind hier immer wieder iPhone-Schnäppchen aus den Vorjahres-Serien zu machen. Die Aktion gilt gemeinhin von Samstagabend bis Montagmorgen.

Über unsere Links

Mit diesen Symbolen kennzeichnen wir Affiliate-
beziehungsweise Werbe-Links. Wenn du einen so gekennzeichneten Link oder Button anklickst oder
darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber.
Keine Sorge: Auf den Preis des Produkts hat das keine Auswirkung.
Du hilfst uns aber, inside digital weiterhin kostenlos und ohne Bezahlschranke anbieten
zu können. Vielen Dank!



Quelle

Continue Reading

Technologie

CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD zu Digitalwährungen

Published

on


Das Geldsystem in Europa hat in den vergangenen Jahrzehnten einen kolossalen Wandel durchgemacht. Nationale Währungen wurden in vielen Ländern über Bord geworfen und der Euro eingeführt. Doch nicht nur die Eurozone ist daraufhin gewachsen. Immer mehr Menschen fordern einen digitalen Euro. Er könnte den volatilen Kryptowährungen den Wind aus den Segeln nehmen und zu mehr Stabilität bei den Digitalwährungen führen.

Nun hat die EU Nägel mit Köpfen gemacht und den digitalen Euro offiziell angekündigt. Die Vorbereitung dazu starten und in zwei Jahren soll die Ausgestaltung stehen. Danach muss er noch final beschlossen werden, dann startet die Umsetzung. Es kann also noch viele Jahre dauern, bis der digitale Euro kommt. Und dabei bleiben noch einige Fragen offen: Es ist noch nicht geklärt, ob es sich dabei um ein Geld für das Volk handeln soll, oder eher um eine Industrie- und Finanzmarkt-Währung. Dazu muss die technische Grundlage festgelegt werden. Die Blockchain, auf der beispielsweise der Bitcoin basiert, ist hier nur eine Möglichkeit. Auch die Frage nach dem Datenschutz ist noch nicht geklärt. Digitale Geldflüsse sind in der Regel nachvollziehbar und ein komplett digital finanziertes Leben wäre praktisch gläsern.

Der Digitalverband Bitkom drängt derweil auf eine digitale Währung: „Andere Nationen sind bei digitalem Zentralbankgeld schon weiter und haben bereits Pilotprojekte gestartet. Wir müssen unser Tempo erhöhen, um diesen Vorsprung aufzuholen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Europa sollte bei digitalem Zentralbankgeld eine weltweit führende Rolle anstreben. Der digitale Euro ist ein ganz zentrales Element einer digital souveränen EU.“

Digitaler Euro, Bitcoin oder doch Bargeld?

Die Frage ist nun, wie sich Deutschland nach der Bundestagswahl 2021 in diesem Bereich aufstellen will. Von der Förderung von Kryptowährungen bis hin zur Ablehnung des Euros ist im politischen Parteiensystem in Deutschland Platz. Doch welche Partei nimmt welche Position ein?

Die CDU und CSU möchten, dass „unsere Währung für das digitale Zeitalter gut gerüstet sein“ muss. Deshalb befürwortet die Union „einen digitalen Euro als schnelles, einfaches und sicheres Zahlungsmittel“. Doch soll dieser den Status quo nicht gefährden. „Er darf Bargeld nur ergänzen und die Preis- und Finanzstabilität nicht gefährden“, so die CDU und CSU in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021. Doch warum nicht auf einen komplett digitalen Euro umsteigen? Hier betonen die Schwesterparteien ihre liberale Ader, „denn Bargeld ist gelebte Freiheit“ und daher hält die Union am Bargeld als Zahlungsmittel weiterhin fest.

Was Kryptowährungen angeht, hält sich die Union in ihrem Wahlprogramm zurück. Man nimmt sie jedoch als mögliches Mittel zur Geldwäsche wahr. Die Forderung der CDU und CSU lautet deshalb, dass Bargeld und Kryptowährung nur mittels Bank und nach Prüfung des Geldursprungs gegeneinander getauscht werden dürfen.

Grünen fordern digitalen Euro

Eine ganz ähnliche Grundherangehensweise haben die Grünen ihn ihrem Wahlprogramm 2021 aufgenommen. Darin werden die Vorteile von digitalem Bezahlen aufgelistet: „Es ist bequem, schnell und kontaktlos und soll noch sicherer werden.“ Aus der Befürwortung der CDU und CSU wird bei den Grünen aber eine deutliche und klare Forderung: „Wir wollen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen digitalen Euro schafft.“ Wie die EZB diesen digitalen Euro einzuführen hat, wird ebenfalls erklärt: „Sie gewährleistet dabei Daten- und Rechtssicherheit für Verbraucher*innen und Unternehmen. Sie wirkt ungerechtfertigten Kosten durch Oligopole entgegen.“ Die Vorteile einer solchen staatlichen Digitalwährung sehen die Grünen darin, dass private Firmen „auf dieser Grundlage Produkte und Apps aufbauen“ können. Der digitale Euro soll auch bei den Grünen das klassische Bargeld nicht ablösen, sondern ergänzen. 

Geht es um private Währungen und Monopole, werden die Grünen strikt: „Bei allen digitalen Zahlungen und Kryptowährungen müssen die tatsächlichen wirtschaftlich Berechtigten analog zu Regelungen beim Bargeld ab einer gewissen Schwelle ermittelt werden.“ Sorge bereitet in diesem Zusammenhang wieder die mit Digitalwährungen durchgeführte Kriminalität: „Zur Bekämpfung von Verbrechen wie Geldwäsche, Darstellung sexualisierter Gewalt gegen Kinder, Steuerhinterziehung und Terror-Finanzierung braucht es auch für den Bereich des digitalen Bezahlens klare Regeln.“

SPD lehnt Privatisierung von Währungen ab

Die SPD, traditionell keine Anhängerin von Privatisierungen, lehnt eine Privatisierung von Währungen ab: „Dies gilt auch für private digitale Währungen, die in ihrem Wert künstlich stabil gehalten werden (Stablecoins).“ Doch wie sieht es bei einem digitalen Euro aus? Hier findet sich jedoch nichts im Wahlprogramm der SPD.

Umso kräftiger pocht die FDP in ihrem Wahlprogramm 2021 auf den Erhalt von Bargeld. Denn: „Bargeld ermöglicht uns, ohne staatliche Kontrolle und Überwachung Geld aufzubewahren. Zudem setzt die Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, auf Bargeld auszuweichen, der Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank enge Grenzen. Doch auch in die digitale Welt will die FDP nicht zu viel Kontrolle kommen lassen. Die Liberalen „begrüßen die Weiterentwicklung von Kryptowährungen“ und „zudem alternative Tauschmittel wie Kryptowährungen auf Blockchain sowie anderen Basen“ Die Partei will „die Schaffung eines verlässlichen rechtlichen Rahmens fördern und weiterentwickeln“.

FDP fördert – Linke regelt

Die Linke hat bei der Regelung sehr viel klarere Forderungen. Sie will digitale Zahlungssysteme generell regulieren. Dabei hat die Linke nicht nur Apple Pay, PayPal und AmazonPay im Visier, sondern auch „die Etablierung eigener Parallel Währungen (vgl. Diem-Pläne von Facebook u.a.)“. Doch was heißt das konkret? Die Linke stellt hier einige Punkte auf:

  • „Den Datenschutz bei digitalen Zahlungsdiensten regulieren wir streng. Wir setzten eine strikte Trennung zwischen Bezahl- und andere Diensten der Konzerne durch.
  • Geld und Währung müssen Teil staatlicher Souveränität bleiben, eine schleichende Privatisierung lehnen wir ab.
  • Um im Dickicht der neuen Zahlungsinstrumente das Heft nicht aus der Hand zu geben, soll die Europäische Zentralbank einen „Digitalen Euro“ einführen.
  • Der digitale Euro soll ein von der EZB garantiertes gesetzliches Zahlungsmittel sein, das Privatpersonen in begrenztem Maße und unverzinst auf Girokonten bei der EZB halten können.
  • Recht auf Bargeldzahlung gesetzlich verankern.
  • Innovative Finanz-Technik-Unternehmen (FinTechs) bzw. ihre Plattformen müssen mit ihren Finanzdienstleistungen denselben Regeln und Gesetzen unterworfen sein, wie sie heute für konventionelle Finanzdienstleister (z.B. Banken und Versicherungen) gelten.“

AfD will Deutsche Mark zurück

Bei der AFD liegt die Zukunft in der Vergangenheit. Die selbst ernannte Alternative zu den etablierten Parteien will die Deutsche Mark zurück: „Die wirtschaftsgeschichtlich ungewöhnliche Idee einer Einheitswährung für wirtschaftlich völlig unterschiedlich entwickelte Staaten ist gescheitert“. Die AfD fordert den dauerhaften Erhalt der uneingeschränkten Bargeldnutzung „als wichtigem bürgerlichen Freiheitsrecht und seine Verankerung im Grundgesetz.“ Doch was ist mit Digitalwährungen? In diesen sieht die AfD ebenfalls eine Gefahr für das Bargeld. „Die AfD spricht sich auch gegen von Zentralbanken herausgegebene digitale Währungen aus, die ein Einfallstor für die schleichende Abschaffung des Bargeldes wären.“ Damit ist klar, wohin die Reise gehen soll. Kryptowährungen, ob geregelt oder ungeregelt, digitaler Euro oder ein gemeinsames Bezahlsystem der EU sind mit der AfD nicht drin. Genauso wenig wie der Euro selbst.

Statistik – Das sagt die Bevölkerung

Doch wie steht es um die Bevölkerung Deutschlands? Was halten die Bundesbürger von Bitcoins und Co? Eine Bitkom-Umfrage aus diesem Jahr zeigt, dass noch viele Deutsche mit digitalen Währungen fremdeln. Weit über 60 Prozent der Befragten geben an, dass Kryptowährungen „eher was für Spekulanten“ sind. Doch rund 20 Prozent sind auch überzeugt, dass sie eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem darstellen. Etwas mehr, nämlich ein Drittel der Befragten halten sie aber zumindest langfristig für eine gute Wertanlage.

Was den digitalen Euro angeht, ist die Mehrheit der Deutschen ebenfalls Skeptisch. Laut Tagesschau und der Bundesbank, sind über die Hälfte der Befragten sehr zurückhaltend was eine digitale europäische Währung betrifft. Erschreckend jedoch: 77 Prozent der Befragten hätten noch nichts über einen digitalen Euro gehört oder gelesen.

Jetzt weiterlesen

Kryptowährungen am Scheideweg



Quelle

Continue Reading

Trending

We use cookies in order to give you the best possible experience on our website. By continuing to use this site, you agree to our use of cookies.
Accept