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“Schön ist es auf der Welt zu sein”: Anitas Hit wird 50

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Oslo (dpa) – Das Lied ist ein Evergreen in Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Österreich, Skandinavien und den Benelux-Staaten. Es geht um den Ohrwurm “Schön ist es auf der Welt zu sein” von Roy Black und der damals zehnjährigen Anita.

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Vor 50 Jahren kam das Lied in die Charts der Bundesrepublik, wie es bei GfK Entertainment als Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts heißt. Höchstplatzierung in den Folgewochen war Platz zwei. Die Karriere der heute 60-jährigen Norwegerin Anita Hegerland ging danach erst richtig los.

“Schön ist es auf der Welt zu sein” ist mit Zeilen wie “Das Schönste im ganzen Jahr, das sind die Ferien” und dem Refrain “Schön ist es auf der Welt zu sein/Sagt die Biene zu dem Stachelschwein” unvergessen. Der Song hielt sich monatelang in Deutschlands Top Ten und belegte in Dänemark sogar den ersten Platz in der Hitliste.

Kinderstar in Norwegen

Produzent war Hans Bertram (1915-1991), der mit seiner Ehefrau und Texterin Elisabeth Bertram (Lilibert) und dem Komponisten Werner Twardy (1926-1977) hinter dem Lied steckte.

Anita zählt noch heute zu den erfolgreichsten Solokünstlerinnen Norwegens in Sachen Plattenverkäufe. Sie war schon Ende der 60er Jahre ein Kinderstar in ihrer Heimat. Entdeckt worden war sie im Dezember 1968 auf einer Kinder-Weihnachtsfeier in ihrem Heimatort.

Als sie nach Deutschland geholt wurde, konnte sie zunächst kein Deutsch. “Mir wurde der Text in Lautsprache aufgeschrieben”, erinnert sich die heute 60-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Später habe sie dann aber Deutsch gelernt. Sie wirkte in den 70ern auch in Filmen mit, darunter “Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut” und “Alter Kahn und junge Liebe” an der Seite von Roy Black sowie “Rudi benimm dich” an der Seite von Rudi Carrell.

Ihre Musikkarriere ging als Erwachsene international weiter. So sang sie zum Beispiel die Welthits “Pictures in the dark” und “Innocent” des britischen Musikers Mike Oldfield. Sechs Jahre verbrachte sie in England, Frankreich und der Schweiz, als sie mit Oldfield liiert war.

“Ich vermisse Roy noch immer”

Heute lebt sie südlich der norwegischen Hauptstadt am Oslofjord. Sie hat drei erwachsene Kinder (33, 31, 22 Jahre alt – zwei von ihnen mit Oldfield). Die 60-Jährige, die auch malt und derzeit plant, ein deutsches Schlageralbum aufzunehmen, ist noch immer betrübt vom frühen Tod von Roy Black. Der Sänger starb vor 30 Jahren (9.10.1991) mit nur 48 Jahren. “Ich vermisse Roy noch immer. Wir hatten eine schöne erfolgreiche Zeit gemeinsam auf der Bühne über viele Jahre.”

Zum 40. Jubiläum von “Schön ist es auf der Welt zu sein” 2011 nahm Hegerland mit Chris Boltendahl und den Musikern der Band Grave Digger eine Heavy-Metal-Version des Lieds auf. Sie habe das mit einem Lächeln getan, weil Roy Black immer habe Rockmusik machen wollen.

50 Jahre nach dem Erfolg von “Schön ist es auf der Welt zu sein” hofft Hegerland, dass es trotz Corona bald wieder besser läuft für die Musikbranche mit Auftritten und Konzerten. Sie selber sei geimpft und zuversichtlich. Wenn alles gut gehe, trete sie am 9. Oktober beim Konzert “Roy Black Gala 2021” in Bobingen bei Augsburg auf.



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Oliver Pocher bei Konzert von Polizei abgeführt

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Das hatte sich Oliver Pocher vermutlich anders vorgestellt: Bei einem Überraschungsauftritt beim Konzert von Pietro Lombardi musste die Polizei einschreiten. Die Szenen hielt der Comedian im Video fest.

Oliver Pocher ist bei einem Auftritt von Pietro Lombardi am Freitagabend von der Polizei abgeführt worden. Der Comedian soll Corona-Regeln missachtet haben. In mehreren Instagram-Storys erklärt der 43-Jährige, was vorgefallen ist. Beim “Strandkorb Open Air” in Hartenholm in Schleswig-Holstein war er zunächst zu seinem Freund auf die Bühne gekommen.

Was dann passierte und wie Pocher die Szene beschreibt, sehen Sie in unserem Video.

Mit den zwei Polizeibeamten, die erschienen, habe der Comedian zunächst versucht zu reden. “Jetzt bleiben Sie mal ganz entspannt”, ist der 43-Jährge auf einem Mitschnitt zu hören, den er auf Instagram postete. “Das ist dann so eskaliert, dass mich die Polizei wirklich im Polizeigriff dort abführen wollte.”

“Es gibt Sachen, die wirklich relevant sind” 

Anschließend erklärt Pocher noch, wie “übertrieben” er die Aktion gefunden habe. “Ich bin echt auch Team Polizei”, aber abgeführt zu werden, “weil man mal einfach kurz 30 Sekunden ins Publikum gegangen ist”, zeige, “wo wir momentan stehen…”, so der TV-Star und weist daraufhin, dass es andere “Sorgen und Probleme” gebe. “Es gibt Sachen, die wirklich relevant sind.” 

In den letzten Wochen hatten die “Strandkorb Open Air”-Konzerte immer wieder für Aufsehen gesorgt. Helge Schneider zum Beispiel brach im Juli wütend seinen Auftritt in Augsburg ab. Dem Comedian hatte das Hygiene-Konzept des Veranstalters nicht gepasst. Daraufhin hatte der Kabarettist alle “Strandkorb Open Air”-Konzerte abgesagt. Auch Nena cancelte ihre Auftritte. Immer wieder äußerte sie sich kritisch über die Corona-Maßnahmen. 



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Versicherer mit Kapitalpuffer: Gut eine Milliarde Euro an Flut-Opfer ausgezahlt

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Versicherer mit Kapitalpuffer

Gut eine Milliarde Euro an Flut-Opfer ausgezahlt

Rund ein Fünftel der Summe für die versicherten Schäden durch die Flutkatastrophe vom Juli in Rheinland-Pfalz und NRW ist mittlerweile ausgezahlt worden, wie der Branchenverband mitteilt. Sorgen um die finanzielle Stabilität der Versicherer seien unbegründet.

Rund zehn Wochen nach der Hochwasserkatastrophe in West- und Süddeutschland haben die Versicherungen bereits über ein Fünftel aller versicherten Schäden reguliert. “Mehr als ein Fünftel der Schadensumme haben wir bereits ausgezahlt, also etwa 1,5 Milliarden Euro”, sagte Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Etwa eine Milliarde Euro ging an private Haushalte und etwa eine halbe Milliarde Euro an Gewerbetreibende, darunter auch viele kleine und mittlere Unternehmen.”

Die Gesamtsumme der versicherten Schäden beträgt rund 7 Milliarden Euro, so Asmussen weiter. Es gebe 250.000 einzelne Schadensfälle, von denen allein 50.000 zerstörte Autos seien. “Das Regentief Bernd und das folgende Hochwasser waren die schlimmste Naturkatastrophe, die wir in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg gesehen haben”, sagte Asmussen. Insgesamt seien 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versicherer und Versicherungsvermittler in den Überschwemmungsgebieten im Einsatz gewesen, außerdem 2500 externe Kräfte, zum Beispiel Gutachter.

Versicherer haben ausreichenden Kapitalpuffer

Sorgen um die finanzielle Stabilität der Versicherer müsse man trotz der Größe des Schadensereignisses nicht haben, betonte Asmussen. “Die Versicherungen können mit Schadensereignissen wie der Hochwasserkatastrophe umgehen. Sie sind Teil unseres Geschäftes. Erstens sind unsere Unternehmen rückversichert. Und zweites hat die Versicherungswirtschaft einen ausreichend großen Kapitalpuffer.”

Zu einer möglichen Pflichtversicherung äußerte er sich skeptisch: “Es wäre ein Fehler, eine Versicherung verpflichtend einzuführen, die dann ganz allein die Kosten der fehlenden Anpassung an die Klimafolgen tragen muss”, sagte er. “Viel wichtiger wäre aus unserer Sicht ein Gesamtkonzept, das auch staatliche und private Prävention umfasst.”



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Vorhersage für Großbritannien: Mehrheit der Kinder wird sich anstecken

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Vorhersage für Großbritannien

Mehrheit der Kinder wird sich anstecken

Großbritannien impft erst seit wenigen Tagen Kinder und Jugendliche. Das wird zusätzlich zu den anhaltend hohen Gesamtinfektionszahlen deutliche Auswirkungen haben. Ein Experte vermutet, dass es in dieser Altersgruppe zu vielen Ansteckungen kommen wird.

Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in britischen Schulen geht ein Experte davon aus, dass sich die meisten Kinder im Winter mit dem Virus anstecken werden oder bereits infiziert waren. “Ich denke, dass sich in sechs Monaten die Mehrheit infiziert haben wird”, sagte der Public-Health-Experte Azeem Majeed vom Imperial College London. Seit Ende der Schulferien in England sind die Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen enorm gestiegen. Die Inzidenz liegt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Altersgruppen, wie etwa in einer Auswertung der “Financial Times” zu erkennen ist.

Großbritannien impft erst seit kurzem auch 12- bis 15-Jährige. “Es wäre besser gewesen, damit früher zu beginnen”, sagte Majeed. “Da waren wir im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät dran.” Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keine zugelassenen Corona-Impfstoffe, allerdings erkranken sie auch seltener schwer. Das Risiko sei eher, dass Kinder das Virus an Erwachsene weitergäben, die nicht oder weniger wirksam durch Impfstoffe geschützt seien, sagte der Mediziner.

Das britische “Joint Committee on Vaccination and Immunisation” (JCVI) hatte sich Anfang September mit dem Hinweis auf potenzielle myo­kar­diale Schäden gegen eine generelle Coronaimpfung von 12- bis 15-Jährigen ausgesprochen und war dafür hart kritisiert worden. Dem JCVI wurde daraufhin vorgehalten, die Gefährdung der Jugendlichen durch ein Long Covid-Syn­drom zu ignorieren und die Rolle der Kinder als Überträger zu unterschätzen. Seit Mitte September erhalten nun Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe eine Impfung mit Biontech. Ob sie auch – wie Erwachsene – eine zweite Dosis erhalten, soll noch geprüft werden.

Wenig Hoffnung auf weniger Tote

Majeed hat keine großen Hoffnungen, dass die noch immer sehr hohen Corona-Fallzahlen in Großbritannien vor dem nächsten Frühjahr deutlich sinken werden. Die Inzidenz hat sich seit längerem um die 300 eingependelt. Pro Woche sterben im Schnitt etwa 1000 Menschen an oder mit Covid-19. “Die Regierung scheint das akzeptiert zu haben”, sagte der Experte. Dabei handele es sich um einen der höchsten Werte in Europa.

Die Corona-Beschränkungen sind in England seit Mitte Juli fast vollständig aufgehoben. In den anderen Landesteilen des Vereinigten Königreichs gelten ähnlich Regeln, allerdings setzt man dort zum Beispiel noch stärker auf die Maskenpflicht.



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