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Schlussplädoyer im Weinstein-Prozess: Das Wort „Nein“ hat ihn richtig angeturned – Leute

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Die Anklage will den ehemaligen Hollywood-Starproduzenten Harvey Weinstein lebenslang hinter Gitter bringen. Heute ist ihre letzte Chance, die Jury bei dem aufsehenerregenden Vergewaltigungsprozess in New York zu überzeugen.

Nach einem kraftvollen, viereinhalb Stunden langen Schlussplädoyer seiner Starverteidigerin Donna Rotunno hatte seit Freitagmorgen die Staatsanwaltschaft das letzte Wort.

Vorgeworfen wird dem Ex-Filmmogul in fünf Anklagepunkten die Vergewaltigung und der sexuelle Missbrauch zweier Opfer, bei denen es sich im Jahr 2006 um die ehemalige Produktionsassistentin Mimi Haleyi sowie im Jahr 2013 um das Model Jessica Mann handelt. Bei einer Verurteilung droht dem 67-Jährigen lebenslange Haft.

Star-Anklägerin Joan Illuzzi-Orbon begann mit einer emotionalen Zusammenfassung der Vorwürfe durch die New Yorker Staatsanwaltschaft: Zeuginnen hatten während des Prozesses im „Manhattan Criminal Court“ dramatische und abstoßende Momente detailliert protokolliert.

„Nein, nein, nein“, hätten sie protestiert, als der Angeklagte sie sexuell missbraucht habe. Schlimmer noch: Das Wort „Nein“ habe ihn richtig angeturned.


Die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Joan Illuzzi-Orbon, die die Anklage gegen Weinstein führtFoto: Richard Drew / AP Photo / dpa

Es gab Zeugenaussagen über Oralsex, während eines der Opfer die Menstruation hatte, Szenen eines masturbierenden Weinsteins, Injektionen zur Erektion seines Penis. Wutausbrüche, wenn er nicht bekam, was er wollte. Auch habe er Frauen, die sich ihm verweigerten, offen gedroht: „Deine Karriere ist zu Ende!“

Doch die Hürden für eine Verurteilung wurden für die Ankläger nach dem epischen Schlussplädoyer von Weinstein-Anwältin Rotunno um einiges höher: Sie hatte gekonnt den ganzen Prozess als Racheakt einer aus den Fugen geratenen #MeToo-Bewegung charakterisiert: Man wolle einen Skalp, „die Wahrheit bliebe auf der Strecke“, sagt sie. Die Anklage hätte während des Falls ein Drehbuch über eine Parallelwelt präsentiert, fuhr Rotunno fort, „in der erwachsenen Frauen der gesunde Menschenverstand, die Autonomie und die Verantwortung entzogen sind“. In diesem Drehbuch sei „der mächtige Mann der Bösewicht und so unattraktiv, dass keine Frau freiwillig mit ihm schlafen würde“. „Reue“ würde in dieser Welt in „Vergewaltigung“ umbenannt, so Rotunno.


Weinstein mit seiner Anwältin Donna Rotunno
Weinstein mit seiner Anwältin Donna Rotunno Foto: JEENAH MOON / Reuters

In einer detaillierten Präsentation mit Projektionen von Zitaten, Akten und Fotos auf einen Flat-TV-Schirm hatte sie die Glaubwürdigkeit praktisch aller Zeuginnen zerstört. Die hätten den mächtigen Mogul als Schubrakete für ihre Karriere benutzt und die angeblichen Vergewaltigungen erst ans Tageslicht gebracht, als der Weinstein-Skandal (mehr als 80 Frauen beschuldigten ihn sexueller Übergriffe) 2017 losbrach.

Die mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer – in den Zeugenstand war auch „Sopranos“-Star Annabella Sciorra getreten – hätten selbst nach den angeblichen Sex-Attacken in freundlichem Ton mit Weinstein kommuniziert, einige noch jahrelang.


Schauspielerin Annabella Sciorra ist eines von Weinsteins mutmasslichen Vergewaltigungsopfern
Schauspielerin Annabella Sciorra ist eines von Weinsteins mutmaßlichen VergewaltigungsopfernFoto: Richard Drew / AP Photo / dpa

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Nach dem Schlussplädoyer der Ankläger sind die sieben Männer und fünf Frauen der Geschworenen-Jury gefragt.

Deren Beratungen, ob Harvey Weinstein den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen muss, sollen am Dienstag beginnen.





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Berlinale-Jubel für zwei Filme über Künstler

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Berlin (dpa) – Zwei Filme über sehr unterschiedliche Künstler sind bei ihren Premieren während der Berlinale mit ähnlich frenetischem Applaus gefeiert worden. Im Wettbewerb startete am Freitagabend der Streifen „Hidden Away“ („Volevo nascondermi“) des italienischen Regisseurs Giorgio Diritti.

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Bärenverdächtig lang gefeiert wurde dabei Hauptdarsteller Elio Germano für seine packende Darstellung des psychisch angeschlagenen Malers Antonio Ligabue (1899-1965).

Umjubelt auch das Berlinale-Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Bettina Böhler hat mit „Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien“ in akribischer Feinarbeit das Leben und Wirken des Künstlers und Regisseurs Christoph Schlingensief (1960-2010) aufbereitet. Das für seine umstrittenen Kunstaktionen bekannte Enfant terrible war 2009 selbst Jurymitglied der Filmfestspiele.

Am Samstag startet die Berlinale ins erste Festivalwochenende. Im Wettbewerb stellt die US-amerikanische Drehbuchautorin und Regisseurin Kelly Reichardt ihren Film „First Cow“ vor (19.00 Uhr). Die Geschichte um Pelzjäger, einen Koch und chinesische Einwanderer spielt im wilden Oregon des frühen 19. Jahrhunderts. Zudem im Wettbewerb zu sehen: der französisch-schweizerische Beitrag „Le sel des larmes“, in dem Philippe Garrel in Schwarz-Weiß-Bildern von großen Gefühlen erzählt.

Jenseits der Kinoleinwand erhält die Kinemathek Teile aus dem Nachlass von Jerry Lewis. Als erste Auszeichnung geht die Berlinale Kamera an die Künstlerin und Filmemacherin Ulrike Ottinger („Freak Orlando“).



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Flüchtlingshilfe: Mit einem Fuß im Gefängnis

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Eigentlich könnte Michael Störck seine Pension genießen und nach dem Aufwachen darüber sinnieren, was er aus dem arbeitsfreien Tag machen könnte. Stattdessen setzt sich der Wiener noch immer jeden Wochentag um sechs Uhr früh ans Steuer, um rechtzeitig seinen Jobs nachzukommen. Der 67-jährige Chirurg betreibt eine florierende Praxis in St. Pölten. Sein langjähriger Arbeitgeber, das Landesklinikum im niederösterreichischen Lilienfeld, hat ihn zudem gebeten, zwei Tage die Woche weiter als Chirurg einzuspringen. Zum einen wollte er sich noch nicht ganz zur Ruhe setzen. Zum anderen mochte er sein altes Spital, das wie viele andere unter akutem Ärztemangel leidet, nicht hängen lassen.

Nach Dienstschluss treibt Störck aber die Politik mehr denn je um. Politisch interessiert war er immer, politisch aktiv ist er erst spät geworden – vornehmlich wegen der sozialen Medien.

In einer geschlossenen Facebook-Gruppe tauscht sich Störck spätnachts mit rund dreihundert handverlesenen Facebook-Freunden über die aktuelle politische Lage aus. Die Gruppe versteht sich als „eine virtuelle Insel Gleichgesinnter im Kampf gegen den Rechtsextremismus“. Hauptthema sind nicht nur jüngste Wahrnehmungen von einschlägigen Umtrieben vor allem der FPÖ, sondern auch entsprechende Gegenwehr-Aktionen in der digitalen und analogen Welt.

Der in einer bürgerlichen Wiener Familie aufgewachsene Arzt kann sich bis heute auch nicht mit dem radikalen Bruch Österreichs bei der Flüchtlingspolitik abfinden. 2015 fanden sich Politiker aller Couleur, außer von der FPÖ, noch am Westbahnhof ein, um ihre Unterstützung für die Zehntausende Flüchtlinge und deren freiwillige Helfer zu demonstrieren. Mit dem Machtwechsel in der ÖVP von Reinhold Mitterlehner zu Sebastian Kurz und der Neuauflage von Schwarz-Blau machte sich zum Leidwesen von Michael Störck ein anderes Klima breit: Abschottung statt Empathie, Wegschauen statt Helfen, Kälte statt Wärme.

Michael Störck hat im Alltag als Arzt schon zu viel gesehen, um ein naiver Träumer zu sein: „Aber wenn jemand in Not ist und akut Hilfe braucht, frage ich nicht lange nach dem Fluchtgrund, Menschlichkeit geht vor.“

In seiner Facebook-Gruppe verfolgt er mit besorgter Aufmerksamkeit die Berichte von Flüchtlingshelfern am Balkan. Nicht nur auf griechischen Inseln und am Festland hoffen Zehntausende Flüchtlinge darauf, irgendwie weiterzukommen. Auch knapp vor der Haustür Österreichs warten im Nordwesten Bosniens Tausende junge Männer darauf, die EU-Außengrenze zu überwinden. Auch wenn sich Politiker von Sebastian Kurz bis Viktor Orbán nach wie vor rühmen, sie hätten die Balkanroute dichtgemacht.

Im vergangenen Jahr wurde ein Flüchtlingslager auf einer Mülldeponie zum Fanal. Bis zu tausend Asylsuchende lebten hier unter widrigsten Umständen. Das alles mitten in Europa, in Vucjak, unweit der kroatisch-bosnischen EU-Außengrenze. Das „Horrorcamp“ wurde vom Bürgermeister des nahen Bihać in der Hoffnung errichtet, die EU werde helfen, daraus ein Flüchtlingslager zu machen, für das sich niemand genieren muss.

Der Schandfleck Vucjak wurde nach einem Innenministertreffen Ende 2019 in Wien zwar geschlossen. Neue Lager werden aber von Bosnien bewusst nicht errichtet.

Die hier Gestrandeten leben so in einer Sackgasse. Im ganzen Land sind sie unerwünscht. Über die Grenze schafft es, so die Faustformel vor Ort, nur einer von tausend, die es versuchen. Denn die kroatische Staatsführung will mit allen Mitteln unter Beweis stellen, dass bald Schluss ist mit lästigen Grenzkontrollen Richtung Slowenien, Österreich und Deutschland – und das Land damit reif für die Schengen-Zone.



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