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Schlafen bei Hitze: 6 Tipps

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So schön Sommer und Sonne auch sind – die oft zu heißen Nächte machen vielen Frauen zu schaffen. An einschlafen ist oft nicht zu denken, stattdessen wälzt du dich todmüde im Bett hin und her.


Das geht auch anders: Mit unseren Einschlaf-Tipps für zu heiße Nächte findest du trotz Hitze entspannte Nachtruhe.


Warum kann ich bei Hitze nicht oder nur schlecht schlafen?

Wissenschaftlern zufolge schläfst du bei etwas kühlerer Luft am besten. Die ideale Temperatur fürs Schlafzimmer wird mit 16 bis 20 Grad Celsius angegeben. Sinkt sie auch nachts nicht unter 25 Grad, stört das beim Einschlafen.


Grund: Deine Körpertemperatur sinkt zum Einschlafen ein wenig ab, dabei hilft eine kühlere Umgebung. Ist es aber sehr warm, nimmt das dein Gehirn möglicherweise als Signal wahr, lieber noch wach zu bleiben. Vor allem wenn du sonst kühlere Temperaturen gewöhnt bist, fällt die Hitze negativ auf.


Was hilft, wenn ich bei Hitze nicht schlafen kann? 6 Tipps

Ehe du dich immer länger herumwälzt, 10.000 Schafe zählst und grübelst, was dich zum Einschlafen bringen kann, lies lieber unsere Tipps. Einer hilft sicher.


1. Lauwarmes Duschen erleichtert das Einschlafen bei Hitze

Fahre vor dem Schlafen deine Körpertemperatur herunter. Das geht am besten mit einer lauwarmen Dusche. „Wer glaubt, nur eine kalte Dusche könne die nötige Linderung für die Nacht verschaffen, irrt sich“, so Ingo Fietze, Leiter des schlafmedizinischen Zentrums der Charité Berlin.


Das Gegenteil ist der Fall: Denn durch eine kalte Dusche ziehen sich die Gefäße zusammen, die Wärme staut sich im Körper – Hitzewallungen sind so vorprogrammiert. Warmes Wasser dagegen öffnet die Poren, so dass überschüssige Körperwärme entweichen kann.



2. Wärmequellen im Schlafzimmer eliminieren

Ganz wichtig: Sorge schon am Tag für die nötige Abkühlung in der Nacht. Bevor du morgens die Wohnung verlässt, solltest du die Fenster ausreichend verdunkeln, damit die Hitze draußen bleibt. Geeignet sind Jalousien oder dichte Vorhänge. Metallrollos reflektieren zusätzlich die Sonnenstrahlen.


Nachts kannst du dann bei weit geöffnetem Fenster schlafen. Ein nasses Laken vor dem Fenster führt zu einem zusätzlichen Kühleffekt. Vermeide außerdem Elektrogeräte im Schlafzimmer, die zusätzliche Wärme abstrahlen. Wenn vorhanden, sorge dafür, dass Wärmequellen wie Lampen, Laptops oder Fernseher tatsächlich komplett ausgeschaltet sind, nicht nur auf Standby.

Bei Hitze sollen Schlafzimmer auch tagsüber dunkel sein


Jacob Lund / Shutterstock.com

Wichtig für guten Schlaf in der heißen Sommerzeit: Räume tagsüber dunkel und kühl halten

3. Vor dem Einschlafen Finger weg von Naschkram, Alkohol und Koffein

Verzichte vor dem Zubettgehen auf alles, was süß, alkoholisch oder koffeinhaltig ist. Der Grund dafür: Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, an Schlaf ist dann nicht zu denken.


Besser: Mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag trinken, allerdings nichts aus dem Kühlschrank. Denn dadurch entsteht ein gegenteiliger Effekt, da die Wärmebildung des Körpers durch Kaltgetränke erst so richtig angekurbelt wird. Warme Tees mit einschlaffördernden Ingredienzien wie Baldrian oder Melisse dagegen tragen zu einem besseren Einschlafen bei.



4. Clever essen an heißen Sommerabenden

Iss nicht zu schwer, damit dir beim Einschlafen nichts unangenehm im Magen liegt. Schlaffördernd sind hingegen eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Pute, Eier oder Milchprodukte. Die darin enthaltene körpereigene Aminosäure Tryptophan fördert das Einschlafen.

Lagern Sie Bettwäsche bei Hitze im Kühlschrank


Jacob Lund / Shutterstock.com

In gekühlten Laken schläft es sich bei Hitze am besten, und wachst erholter auf

5. Kühle Bettwäsche erleichtert das Einschlafen bei Wärme

Die optimale Temperatur zum Schlafen ist wie gesagt eher niedrig. Fietze rät dazu, entweder ohne Kleidung zu schlafen oder Nachtwäsche aus Naturfasern zu tragen.



Weiterer Tipp des Experten: „Da die größte Wärmeentwicklung an der Oberfläche der Matratze stattfindet, sollte man tiefer in den Geldbeutel greifen und in eine hochwertige Matratze investieren. Diese leitet Wärme und Feuchtigkeit besser ab als eine Billigmatratze.“


Tipp: Lege deine Bettwäsche morgens in den Kühlschrank. Wenn du dein Bett erst kurz vor dem Schlafengehen gut gekühlt beziehst, hast du bereits einen guten Start in die Nacht.



6. Nach leichtem Sport schläfst du besser

Bewege dich ausreichend vorm Zubettgehen. Wer zufrieden und abgekämpft in die Laken fällt, schläft besser. Beachte aber, dass mindestens 2 Stunden zwischen Bewegung und Schlafphase liegen sollten, da dein Kreislauf ansonsten auf Hochtouren arbeitet und du nicht zur Ruhe kommst.


In diesen 2 Stunden gönnst du aber auch den Augen und dem Kopf Ruhe. Sprich: Beschäftige dich besser nicht mehr mit Computer oder Handy, denn das blaue Licht der Displays sabotiert nachweislich das Einschlafen.


Morgens lüften, tagsüber verdunkeln und eiskalte Bettwäsche aus dem Kühlschrank – die besten Voraussetzungen für entspannten Schlaf. Dazu noch unsere Tipps für die Stunden vor dem Schlafen, und du kannst trotz Hitze gut schlafen. Gute Nacht!


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6 Melonen-Rezepte, die den Sommer erfrischen

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Melonen sind im Sommer viel mehr als nur ein leckerer Snack: Diese 6 süßen und herzhaften Melonen-Rezepte solltest du jetzt unbedingt probieren!

02.07.2020



Franziska Orthey

Melonen sind im Sommer der perfekte Snack. Gerade wenn es draußen heiß ist, sorgen sie für eine süße Erfrischung. Gleichzeitig pushen vor allem Wassermelonen bei hohen Temperaturen deinen Flüssigkeitshaushalt, da sie – wie der Name schon sagt – einen sehr hohen Wassergehalt haben. Und mit gerade mal 38 Kalorien pro 100 Gramm sind sie echte Leichtgewichte. Das gilt auch für Zuckermelonen, zu denen Honig- oder Cantaloupemelonen gehören.


Herzhafte Melonen-Rezepte: Trau dich was!

Ganz egal, welche Melonen-Sorte dein persönlicher Favorit ist, eines haben alle gemeinsam: Sie sind nicht nur der perfekte Snack für zwischendurch, sie harmonieren auch perfekt mit vielen anderen Zutaten sowohl in süßen, als auch herzhaften Rezepten.



Honigmelone mit Schinken ist ein beliebter Klassiker, den viele kennen und lieben. Doch auch im Salat schmeckt die Melone fantastisch. Zusammen mit Ziegen- oder Schafskäse, Babyspinat, Gurken, Avocado oder à la Caprese an Stelle von Tomaten, bekommt dein Salat ein sommerliches Update.


Wassermelonen sind eine gesunde Erfrischung im Sommer


Navistock / Shutterstock.com

Melone kann man natürlich auch einfach pur snacken

Melone schmeckt aber nicht nur roh: Auf dem Grill oder der Bratpfanne solltest du der Wassermelone neben Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. unbedingt einen Platz frei halten. Warm wird aus ihr eine leckere Grillbeilage, auf die du mit Sicherheit nicht mehr verzichten möchtest.



Mit süßen Melonen-Rezepten wird Naschen gesund

Natürlich muss es nicht immer ganz so ausgefallen sein. Honig- und Wassermelone schmecken auch ganz klassisch als Dessert oder in süßen Rezepten, beispielsweise als Melonen-Eis. Das ist nicht nur fix zubereitet, sondern auch viel gesünder und kalorienärmer als das herkömmliche Eis am Stiel. Zum Erfrischen eignen sich auch Getränke wie zum Beispiel ein Melonen-Smoothie oder ein Sorbet. Das Schöne daran: Ein schlechtes Gewissen müssen Sie bei dieser süßen Nascherei nicht haben.


Blitz-Rezept für Melonen-Eis am Stiel: Melone in kleine Dreiecke schneiden (wie auf Bild) und auf Spieße stecken, für ein paar Stunden ins Tiefkühlfach legen und fertig ist das DIY-Popsicle.


Rezept für Blitz-Popsicle


Bon-Appetit / Shutterstock.com

Das schnellste Eis der Welt

Dreamteam: Melone und Kräuter

Melone lässt sich übrigens wunderbar mit Kräutern kombinieren, sowohl in herzhaften, als auch in süßen Gerichten. Kräuter sind geschmacklich der perfekte Begleiter und geben vielen Melonen-Rezepten das gewisse „Etwas“. Ein besonders schönes Paar sind Melone und Minze. Die wirkt gleichzeitig kühlend, zügelt den Appetit und sorgt im Sommer so für die optimale Erfrischung. Auch Basilikum und Zitronenmelisse passen gut zur süßen Melone.



Diese 6 Melonen-Rezepte musst du probieren

Jetzt aber nichts wie ran an die Melonen! Hier gibt es noch viele Rezepte zu entdecken. Wir haben unsere Lieblinge für dich zusammengestellt:


Ziegenkäse-Melonen-Salat

Ob als Vorspeise oder Salat zum Grillen: Dieser fruchtige Wassermelonen-Salat mit herzhaftem Ziegenkäse darf auf keiner Party fehlen.

Lukas Gojda / Shutterstock.com

Ziegenkäse-Melonen-Salat

Zutaten für 4 Portion(en)

  • 1 kg Wassermelone
  • 150 g Ziegenkäse (oder Feta)
  • 4 Zweige Minze
  • 1/2 mittelgroße(s) Limette(n)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung

  1. Melone von Schale und Kernen befreien und Minze waschen. Melonen in Würfel, Minzeblättchen in dünne Streifen schneiden, Feta zerbröseln und alles zusammen in eine Schüssel geben.
  2. Für das Dressing den Saft der Limette, Honig, Pfeffer und Salz verrühren.
  3. Anschließend langsam das Öl hineinträufeln und so lange rühren, bis eine sämige Flüssigkeit entstanden ist.
  4. Das Dressing über den Salat geben und alles zusammen etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Kalorien (kcal): 283
  • Fett: 16g
  • Eiweiß: 10g
  • Kohlenhydrate: 26g

Shrimp-Spieße mit Melone und Avocado

Ein echter Geheimtipp unter „Höhlenmenschen“: Dieses Paleo taugliche Rezepte eignet sich als Hauptgericht oder auch als leckere Vorspeise, dir Ihre Gäste begeistern wird

Christian Verlag / Silvio Knezevic

Shrimp-Spieße mit Melone und Avocado

Zutaten für 8 Stück(e)

  • 1 Schote Chili
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Bund Minze
  • 250 ml Kokosmilch
  • 5 EL Zitronensaft
  • 1 EL Fischsauce
  • 24 mittelgroße(s) Garnelen (TK oder frisch, küchenfertig)
  • 1 mittelgroße(s) Avocado(s)
  • 300 g Wassermelone
  • 1 EL Kokosöl
Zubereitung

  1. Für die Marinade die Chilischote waschen, putzen und in Ringe schneiden.
  2. Den Knoblauch abziehen, den Ingwer schälen und beides grob würfeln.
  3. Die Minze waschen, trockenschütteln und grob hacken. Dann alle Zutaten für die Marinade mithilfe einer Küchenmaschine oder eines Stabmixers pürieren.
  4. Die Garnelen mit der Marinade in einer Schüssel mischen und im Kühlschrank etwa 1 Stunde marinieren.
  5. Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausnehmen und in große Würfel schneiden.
  6. Die Wassermelone ebenfalls würfeln.
  7. Die marinierten Garnelen abwechselnd mit den Wassermelonen- und den Avocadowürfeln auf Spieße stecken.
  8. Das Kokosöl in einer Pfanne schmelzen lassen und die Spieße darin etwa 6-8 Minuten anbraten, dabei einmal wenden und noch heiß servieren.

Leckeres Rezept aus dem Buch „Paleo Power every day“ – dem 2. Paleo-Kochbuch von Nico Richter aus dem Christian Verlag, um 30 Euro. Mehr Infos zur Steinzeit-Ernährung und leckere Paleo-Rezepte unter www.paleo360.de. 

 

  • Kalorien (kcal): 222
  • Fett: 17g
  • Eiweiß: 13g
  • Kohlenhydrate: 6g


Wassermelonen-Granité

Das Melonen-Granite ist im Sommer eine leckere Erfrischung und ein echter Hingucker auf der nächsten Party

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Wassermelonen-Granité

Zutaten für 4 Portion(en)

  • 600 g Wassermelone
  • 60 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
Zubereitung

  1. Das Fruchtfleisch der Melone in kleine Stücke schneiden und zusammen mit Puderzucker und Zitronensaft pürieren.
  2. Eine flache Auflaufform mit Puderzucker ausstreuen und das Melonenpüree etwa 1 cm hoch eingießen.
  3. Im Gefrierschrank etwa eine Stunde gefrieren lassen. 4 Gläser vorkühlen und mit dem gefrorenen Gratiné befüllen und servieren.
  • Kalorien (kcal): 119
  • Fett: 1g
  • Eiweiß: 1g
  • Kohlenhydrate: 28g

Süßes Melonen-Eis

Perfekt im Sommer: dieses Sweet Melon Eis hat wenig Kalorien, dafür viel Vitamin A und B – das ist gut für Haut und Herz.

Zutaten für 4 Portion(en)

  • 160 g Cantaloupe-Melone(n)
  • 2 TL Honig
  • 2 Spritzer Limettensaft
  • 160 g Honigmelone
Zubereitung

  1. Erst die Cantaloupe-, dann die Honig melone mit je der Hälfte des Honig und des Limettensafts im Mixer zu Mus verarbeiten.
  2. Nun abwechselnd eine Cantaloupe- und eine Honigmelonenschicht in die Formen einfüllen. Nach jeder Schicht 1 Stunde gefrieren lassen, und die Eiskreation zum Schluss noch einmal für 4 Stunden ins Gefrierfach legen.
  • Reicht für 4 Eisformen à 100ml.
  • Kalorien (kcal): 60
  • Fett: 1g
  • Eiweiß: 1g
  • Kohlenhydrate: 14g

Wassermelonen-Smoothie

So einfach, so gut: Melone fix pürieren und fertig ist der heißeste Sommerdrink des Jahres. Kann man wunderbar pimpen, zum Beispiel mit Pfefferminzblättern, einem Schuss Wodka oder oder oder.

Shutterstock

Wassermelonen-Smoothie

Zutaten für 1 Portion(en)

  • 400 g Wassermelone
  • 100 g Eiswürfel
  • 1/2 mittelgroße(s) Zitrone(n)
Zubereitung

  1. Das Fruchtfleisch der Melone in kleine Stücke schneiden und zusammen mit Zitronensaft pürieren. Eis am besten untermixen (wenn der Mixer es schafft) oder Crushed Eis verwenden.
  • Kalorien (kcal): 165
  • Fett: 2g
  • Eiweiß: 3g
  • Kohlenhydrate: 35g

Antipasti mit Melone und Schinken

Im Sommer haben wir keine Lust auf deftiges Essen, das schwer im Magen liegen. Da muss es leicht, lecker und schnell gehen: Diese Antipasti mit Melone, Schinken und Feta kommt da gerade recht.

Foxys Forest Manufacture / Shutterstock.com

Melonen-Antipasti

Zutaten für 4 Portion(en)

  • 1 Handvoll Rucola
  • 80 g Serrano-Schinken
  • 1/2 mittelgroße(s) Zuckermelone(n)
  • 100 g Feta
  • 2 mittelgroße(s) Feige(n)
  • Pfeffer (aus der Mühle)
  • 1 EL Balsamico-Creme
Zubereitung

  1. Für die Antipasti zunächst Rucola waschen, trocken tupfen und auf einer Platte oder einem schönen Holzbrett anrichten.
  2. Melone in etwa gleichgroße Schiffchen / Spalten schneiden und auf das Rucola-Bett legen.
  3. Schinken aus der Packung nehmen und einfach locker über die Melonenspalten drapieren.
  4. Feigen vierteln und dazu geben. Ein wenig Feta darüber bröseln, pfeffern und mit Balsamico-Creme beträufeln, fertig!
  5. Wer mag, kann noch ein paar frische Kräuter, wie Basilikum, dazugeben für die Deko.
  • Kalorien (kcal): 196
  • Fett: 9g
  • Eiweiß: 12g
  • Kohlenhydrate: 19g

Ob süß, herzhaft, kalt oder warm: Melonen machen einfach alles mit und harmonieren mit vielen Lebensmitteln. Probiere es gleich selbst einmal aus und starten mit einem Blitz-Eis am Stiel – da kann nichts schiefgehen.


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Richtig trinken bei Hitze: 7 Tipps

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Die Sonne brennt, der Schweiß läuft: Je klüger du jetzt trinkst, desto fitter bist du. Mit diesen 7 Regeln machst du alles richtig und dehydrierst nicht

01.07.2020



Christiane Schnippe

Ob es nun am Klimawandel liegt oder nicht: Große und andauernde Hitze ist für dein Körper eine Belastung, für die du dich wappnen solltest. Dazu gehört nicht nur die richtige Kleidung und der regelmäßige Aufenthalt im Schatten.


Eine der wichtigsten Regeln lautet: Immer genügend trinken. Aber was soll das eigentlich heißen? Was du dabei beachten musst, liest du hier in unseren 7 Trink-Geboten für heiße Tage.


1. Wie viel sollte ich bei Hitze trinken?

Trinke mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag. So lautet eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das gilt aber bereits für ganz normale Tage.


Wenn die Temperaturen über 35 Grad steigen, wenn du trotz der Hitze viel Sport machst oder in Haus und Garten körperlich arbeiten, erhöht sich dein Flüssigkeitsbedarf – trinke dann also lieber das Doppelte oder das Dreifache.


Regel Nummer 1: Trinke bei Hitze mehr als das Minimum von 1,5 Litern pro Tag.



Infused Water


Elena Veselover / Shutterstock.com

„Infused Water“ z.B. mit Blaubeeren, ist eine Erfrischung mit Geschmack.

2. Genügt es nicht, einfach zu trinken, wenn ich Durst habe?

Nein. Durst ist nichts anderes als ein Warnsignal des Körpers. Wenn du Durst verspürst, sitzt dein Körper bereits auf dem Trockenen. Denn dein Durstgefühl meldet sich erst dann, wenn es deinem Körper schon an Flüssigkeit mangelt.


Regel Nummer 2: Sorge vor und trinke regelmäßig und vor allem über den ganzen Tag verteilt immer wieder kleine Schlucke.


Tipp: Immer eine kleine Flasche Wasser dabei haben! Wenn die dann auch noch optisch was her macht, wie der Fruit-Infuser, macht das Trinken noch mehr Spaß.



3. Kann man auch zu viel trinken?

Trinke ganz unbesorgt und folge deinem (Durst-) Gefühl. Die Aussage „zu viel Wasser trinken ist gefährlich“ stimmt so nicht, denn der Bedarf an Flüssigkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich und bei Hitze in jedem Falle höher als normal. Was an unbenötigter Flüssigkeit aufgenommen wird, scheidet dein Körper auf dem normalen Weg wieder aus.


Mit dem sogenannten „Übertrinken“ sind eher seltene Fälle gemeint. Da geht es zum Beispiel um Läufer, die bei Wettkämpfen extrem hohe Mengen an Wasser (über 10 Liter) zu sich genommen haben, um Krämpfe zu vermeiden. Durch das übermäßig zugeführte Wasser wird die Natriummenge im Blut stark verdünnt, was zur Untersalzung (Verdünnungsnatriämie) führen kann. Wie gesagt: Das ist ein sehr spezielles Problem.


Regel Nummer 3: Du kannst nicht zuviel trinken.



4. Was trinke ich am besten bei Hitze?

Finger von Cola oder Limo! Trinke besser Ungesüßtes, wenn es warm ist. Zu Limonaden oder süßen Säften solltest du nur ausnahmsweise greifen. Die bessere Alternative: Leitungs- oder Mineralwasser – löscht den Durst optimal und enthält keinen zusätzlichen Zucker.


Wenn dir Wasser geschmacklich auf Dauer zu langweilig ist, variiere mit ungesüßten Kräuter- und Früchtetees oder verdünnten Frucht- und Gemüsesäften. Wichtig: Die sollten dann aber einen Mindestanteil von 50 Prozent Wasser haben.


Regel Nummer 4: Trinke stets Ungesüßtes.



5. Sollte ich bei Hitze eher etwas Warmes trinken?

Keine Sorge, niemand verlangt, dass du bei 35 Grad noch heißen Tee trinkst! Zumindest solltest du aber nichts Eiskaltes trinken. Bei richtiger Sommerhitze ist ein kühles Getränk natürlich verlockend. Aber um deinen Durst sinnvoll zu stillen, sollten Getränke mindestens zimmerwarm sein.


Denn je mehr die Temperatur des Getränks von deiner Körpertemperatur abweicht, desto stärker arbeitet der Körper daran, diese Temperaturspanne wieder auszugleichen. Folge davon: Du schwitzt noch mehr als vorher.


Regel Nummer 5: Trinke keine eiskalten Getränke.


Jacob Lund / Shutterstock.com

Regelmäßiges Trinken ist lebenswichtig, vor allem bei Hitze.

6. Spielt es beim Trinken eine Rolle, wie viel ich schwitze?

Aber ja. Der Wasserverlust macht sich bemerkbar. Wer viel schwitzt, verliert nicht nur Wasser. Auch wichtige Mineralstoffe werden über die Haut ausgeschieden. Bei großer Hitze ist der Mineralstoffverlust natürlich enorm.


Dagegen helfen gesalzene Tees oder Gemüsebrühen. So werden die Verluste durchs Schwitzen wieder ausgeglichen.


Regel Nummer 6: Gleiche den Mineralstoffverlust beim Schwitzen mit Gemüsebrühe aus.


7. Ist denn Alkohol ein Problem?

So verlockend das kühle Bier oder ein Glas Prosecco sein mag: An heißen Tagen ist Alkohol keine gute Idee, vor allem um den Durst zu bekämpfen. Denn in Kombination mit warmer Sommerluft führt er zu Müdigkeit und begünstigt zusätzlich die Schweißbildung.


Außerdem wirkt Alkohol harntreibend und beeinträchtigt den Flüssigkeitshaushalt, sprich: Er entzieht dem Körper sogar Flüssigkeit. Also, wenn schon Bier, dann alkoholfreies. Das ist allerdings ein echter Knaller, denn aufgrund seiner vielen Nährstoffe gilt es als isotonisch!


Regel Nummer 7: Verzichte auf Alkohol. Best Choice am Abend: alkoholfreies Bier.



Wenn die Sonne brennt, lösche deinen Durst! Richtig und genügend zu trinken – am besten Wasser – ist das perfekte Mittel, um Tage großer Hitze entspannter zu überstehen. Und immer schön im Schatten bleiben!


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Blutuntersuchung: Was ein Blutbild verrät

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Wenn dir etwas fehlt oder nicht gut tut, signalisiert das dein Körper in vielen Fällen sehr offensichtlich. Bei einem Mineralstoffmangel verändert sich beispielsweise die Haut. Wenn du ständig die Nacht zum Tag machst und die Korken knallen lässt, fühlst du dich schlapp.

Doch es gibt auch Probleme, die dir dein Körper nicht direkt offenbaren kann. Oder Signale, die du schlicht und einfach übersiehst. Das sind in vielen Fällen die schwerwiegenderen. „Zahlreiche Erkrankungen verursachen zunächst keinerlei Symptome. Der Satz ‚Man ist so gesund, wie man sich fühlt!‘ stimmt leider nicht immer“, sagt Professor Tammo von Schrenck von Mein Direktlabor aus Hamburg.

Anhand der Blutwerte können Experten erkennen, wie es wirklich um deine Gesundheit steht. Doch das Blutbild enthüllt nicht nur verborgene Krankheiten, sondern auch, ob du rauchst, trinkst, häufig Stress hast und ob deine Ernährung ausgewogen ist. Immer häufiger ist auch zu hören, dass ein Bluttest sogar das Abnehmen einfacher machen kann.


In diesem Artikel:




Soonthorn Wongsaita / Shutterstock.com

Ein kleiner Pieks hilft, Informationen über deinen Gesundheitszustand zu sammeln.

Wann ist ein Bluttest sinnvoll?

Grundsätzlich kann es nie schaden, genau über die eigene Gesundheit Bescheid zu wissen. Aber es gibt Situationen, in denen die genaue Kenntnis der eigenen Blutwerte besonders wichtig ist:


  • Bei diffusen Beschwerden: „Durch einen Bluttest können Risikofaktoren zuverlässig erkannt werden und damit die Weichen für eine geeignete Vorsorge oder Therapie gestellt werden“, erklärt Professor von Schrenck. Hat eine Patientin bereits Symptome, dient die Untersuchung des Bluts der Diagnosestellung einer bestimmten Krankheit. Wenn sich die Patientin beispielsweise schlapp und müde fühlt, kann die Diagnose Blutarmut (Anämie)/Eisenmangel mittels eines niedrigen Ferritinwertes im Blut gestellt werden.
  • Zur Bestimmung von Krankheitsverläufen: „Bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird eine Blutanalyse zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs herangezogen“, so der Experte.
  • Vor Operationen: Ein Bluttest hilft, mögliche Risikofaktoren oder Vorerkrankungen, wie zum Beispiel eine Blutgerinnungsstörung, zu erkennen. In Notfallsituationen geben bestimmte Laborwerte (zum Beispiel Elektrolyte oder das Blutbild) wichtige Hinweise auf den Zustand der Patientin und weitere Maßnahmen.
  • Bei Verdacht auf Krankheiten, die anfangs symptomfrei verlaufen: „Eine Blutuntersuchung deckt zudem verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten auf, wie z.B. HIV, Hepatitis B+C, Chlamydien und Syphilis. Oft verlaufen diese Infektionen ohne Symptome, können jedoch weitreichende gesundheitliche Folgen haben und gefährliche Ansteckungen ermöglichen“, erklärt von Schrenck.


Welche Blutuntersuchungen gibt es?

Um das Blutbild eines Patienten zu erfassen, gibt der Arzt eine Blutuntersuchung in Auftrag. Sie ist für ihn ein wichtiger Hinweisgeber bei der Diagnose. Bei einer Blutuntersuchung wird das Blut in seine Bestandteile zerlegt und mittels unterschiedlicher Methoden untersucht.


Dein Blut besteht zu 45 Prozent aus Blutzellen und zu 55 Prozent aus Blutplasma. Bei einem Blutbild werden jedoch allein die Blutzellen genauer untersucht. Dabei wird zwischen einem kleinem und einem großem Blutbild unterschieden.

Wieviel kostet ein Bluttest?


Csaba Deli / Shutterstock.com

Durch einen Bluttest werden Risikofaktoren erkannt und damit die Weichen für eine Therapie gestellt.

Beim kleinen Blutbild werden die roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie die Blutplättchen (Thrombozyten) untersucht. Die Untersuchung zählt zur Routine bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge, wird aber auch bei Verdacht auf Blutarmut (Anämie), Infektionen und Entzündungen angeordnet. Die Werte geben Aufschluss, ob die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung gut funktionieren und ob Mangelerscheinungen vorliegen. Bei Bedarf kann der Arzt zusätzlich zusätzliche Werte bestimmen lassen, zum Beispiel Leber- oder Nierenwerte.


Wer denkt, das große Blutbild würde sehr viel mehr Werte ermitteln, der irrt. Im Unterschied zum kleinen Blutbild werden hier ergänzend die Unterarten der weißen Blutzellen (Leukozyten) genauer untersucht. Leukozyten sind Teil des Immunsystems, das Fremdstoffe und Erreger bekämpft. Anhand der Daten des „Differenzialblutbildes“ lässt sich erkennen, welche Unterart erhöht im Blut auftritt. Auf dieser Basis sind Rückschlüsse auf die Ursachen bestimmter Krankheiten möglich, zum Beispiel auf Infektionen, Entzündungen, Parasitenbefall, Vergiftungen oder Allergien.



Hilft ein Bluttest beim Abnehmen?

Wer Gewicht verlieren will, sollte zunächst den klassischen Weg über eine Umstellung der Lebensgewohnheiten gehen. Das heißt: gesunde Ernährung, viel Sport. Doch was, wenn beim Abnehmen trotzdem nichts mehr geht? Kann das Blut eine Erklärung über den ausbleibenden Erfolg geben?

Unter Umständen ja, sagt der Mediziner. „Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll“, rät von Schrenck. Teilweise seien Stoffwechselerkrankungen für die fehlende Gewichtsabnahme verantwortlich, zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Nebennieren- Überfunktion. „Der Bluttest bringt hier Klarheit“, so von Schrenck. 


Wie nehme ich nach einem Bluttest ab?

Nur durch die Blutwerte allein lässt sich natürlich kein Gewicht verlieren – sofern du nicht an einer Stoffwechsel-Krankheit leidest. In dem Zusammenhang wird auch die Blutgruppendiät, die vom amerikanischen Naturheilkundler Peter D’Adamo entwickelt wurde, von Medizinern heftig kritisiert.


Die Theorie des Diät-Konzepts basiert darauf, dass jeder Mensch sich nach seiner Blutgruppe ernähren solle. Je nach Blutgruppe stehen unterschiedliche Lebensmittel auf dem Speiseplan. Mediziner beanstanden, dass die Theorie wissenschaftlich nicht haltbar sei und eher zu einer unausgewogenen Ernährung führe.



Eine Blutuntersuchung ist für Übergewichtige unabhängig vom Abnehmwunsch sinnvoll, so von Schrenck: „Da sie generell ein höheres Risiko für bestimmte Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen haben, empfiehlt sich ein Test auf bestimmte Risikofaktoren, zum Beispiel Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Harnsäure. So kann gegebenenfalls eine Lebensstilanpassung oder eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden.“


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Nicht nur deine Ärztin kann eine Blutuntersuchung veranlassen, du kannst das auch privat tun.

Zu den wichtigsten Hinweisgebern im Blut gehören:


  • der Blutzucker (gibt Aufschluss darüber, ob Diabetes mellitus vorliegt)
  • Blutfette wie Cholesterin und Triglyzeride (sie erklären ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Entzündungsparameter (zum Beispiel C-reaktives Protein: CRP)
  • Blutsalze wie Eisen, Natrium, Kalium oder Kalzium
  • bestimmte Enzyme und Proteine 
  • Stoffwechselprodukte wie Kreatinin und Harnstoff (sie geben wichtige Hinweise auf die Nierenfunktion)
  • Hormone, zum Beispiel von der Schilddrüse
  • Blutgase
  • Tumormarker
  • Gerinnungsfaktoren

Um Bakterien im Blut oder Urin (bei Harnwegsinfektionen) der Patientin nachzuweisen, wird eine so genannte Kultur gemacht. Dazu wird das Blut oder der Urin auf unterschiedliche Nährböden gegeben und beobachtet, ob Erreger dort gut wachsen. So lässt sich nachweisen, ob und an welchem Infekt die Patientin erkrankt ist und ob eine Antibiotikaresistenz vorliegt.



Kann ich einen Bluttest auch selbst veranlassen?

Normalerweise wird eine Blutuntersuchung nur auf eine bestimmte Veranlassung hin, zum Beispiel einen Krankheitsverdacht, durchgeführt. Kein Mediziner wird aus bloßer Neugierde eine Laboruntersuchung des Blutes veranlassen.

Trotzdem kannst du deine Gesundheit auch selbst in die Hand nehmen: „Was viele nicht wissen: Die Blutentnahme muss nicht zwingend beim Hausarzt erfolgen. Auch als Privatperson kann man sich direkt an ein Labor wenden und dort bestimmte Blutuntersuchungen durchführen lassen. So bieten einige Medizinische Labore bereits spezielle Services für eine schnelle und bequeme Blutanalyse, teilweise mit ärztlicher Beratung, an“, sagt von Schrenck.


Kann ich eine Blutuntersuchung auch zu Hause durchführen?

Seit kurzem gibt es auch Bluttests für zuhause, die du im Internet bestellen kannst. Dazu orderst du den gewünschten Test, entnimmst dir selbst Blut aus der Fingerkuppe und schickst die Probe dann an ein Labor. Am heimischen Bildschirm kannst du dann den Analyseprozess verfolgen. Angeboten werden Tests, die beispielsweise fitnessrelevante Werte messen oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit feststellen sollen.

Alle wichtigen Infos rund um den Bluttest


science photo / Shutterstock.com

Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll.

Auch der Vitamin-D-Level und die Menge der Omega-3-Fettsäuren soll bestimmt werden können. Solche Tests kosten zwischen 99 und 499 Euro. Mediziner stehen der Methode eher kritisch gegenüber, vermuten dahinter einen Selbstoptimierungstrend mit teilweise sinnlosen medizinischen Angeboten. „Zudem ist die Zuverlässigkeit der Ergebnisse umstritten“, so von Schrenck.



Was sollte vor einem Blutbild beachtet werden?

Je nachdem, was dein Arzt oder deine Ärztin anhand der Blutentnahme erfahren möchte, solltest du vor dem Bluttest einige Dinge beachten. Wenn dein Blutzucker- oder deinen Trigylzeridwert gemessen werden soll, musst du zum Test nüchtern erscheinen.


Das heißt, dass du vor der Blutentnahme 8 bis 12 Stunden nichts essen darfst. Wasser ist erlaubt, auch Tee ohne Zucker und Milch. Alle zuckerhaltigen Getränke verfälschen das Ergebnis. Alkohol solltest du mindestens 24 Stunden vor dem Test meiden. Auch auf intensiven Sport vor der Blutentnahme solltest du verzichten, da auch so die Ergebnisse verändert werden könnten.

Frage deine Ärztin oder deinen Arzt, ob du mit bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel der Anti-Baby-Pille, vor dem Test aussetzen sollst. „Bei einigen Hormonuntersuchungen müssen tageszeitliche Schwankungen beachtet werden“, so der Mediziner.


Welche Risiken gibt es bei einem Bluttest?

Eine Blutuntersuchung verläuft in der Regel risikofrei. Die Blutentnahme erfolgt meist in der Armbeuge. Nur in sehr seltenen Fällen kann es zu einer Infektion der Wunde kommen. Ein blauer Fleck (Hämatom) bildet sich, wenn die Einstichstelle nicht lange genug zugedrückt wurde. Keine Sorge: Der harmlose Bluterguss verblasst schnell wieder.



Wie viel kostet eine Blutuntersuchung?

Normalerweise übernimmt die Kasse die Bezahlung der Laborleistungen, wenn diese Leistungen von der Arztpraxis veranlasst werden. Besteht jedoch kein konkreter Krankheitsverdacht oder eine Erkrankung, sind diese Leistungen Wunschleistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen: IGeL), die in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Private Krankenkassen übernehmen die Laborkosten in der Regel.

„Unabhängig vom Versichertenstatus kann jede Patientin Laborleistungen in Anspruch nehmen. Die Höhe der Abrechnung einzelner Analysen ist transparent in der Gebührenordnung für Ärzte festgelegt. Die veranlassten Kosten müssen dann von der Patientin selbst getragen werden“, erklärt Professor von Schrenck.


Wann immer deine Ärztin oder dein Arzt eine Blutuntersuchung vorschlägt, solltest du zusagen. Egal, ob der Bluttest Informationen über mögliche Erkrankungen oder „nur“ über Mangelerscheinungen ermittelt, sie können helfen, deine Lebensqualität ganz gezielt zu verbessern.


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