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Sat.1 schneidet 30 Minuten aus Skandal-Serie raus

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Nachdem bereits die erste Folge von „Promis unter Palmen“ für massive Kritik gesorgt hat, entschlossen sich nun die Verantwortlichen das gesamte Format auf den Prüfstand zu stellen. Das Ergebnis: Auch die zweite Folge enthielt offenbar unzeigbare Szenen.

Foto-Serie mit 12 Bildern

Vor fast einer Woche strahlte Sat 1 die erste Episode von „Promis unter Palmen“ aus. Marcus Prinz von Anhalt äußerte sich darin homophob und frauenfeindlich. Im Anschluss an die Folge gab es viel Kritik von außen, einige Zuschauer kündigten an, das Format in Zukunft boykottieren zu wollen. 

Der Sender löschte noch am selben Tag die besagte gesamte Episode von allen Streamingportalen. Auch die bereits fertige zweite Folge wurde wieder offline genommen. „Prinz Marcus von Anhalt hat sich in der 1. Folge der 2. Staffel inakzeptabel homophob geäußert. Sat.1 hat entschieden, die Folge zu entfernen. Aktuell werden alle Folgen geprüft, daher gibt es derzeit keine Preview“, teilte Sat.1 mit. 

30 Minuten weniger 

Nun ist man wohl zu dem Entschluss gekommen, dass stolze 30 Minuten der zweiten Folge erneut Kritik auslösen könnten. Denn genau um diese Minutenanzahl ist die neueste Episode gekürzt worden, wie nun anhand diverser Online-TV-Programmseiten zu sehen ist. Das Branchenmagazin DWDL berichtete zudem zuerst über die Kürzung. Statt von 20.15 Uhr bis 22.50 Uhr geht das Format nun lediglich bis 22.20 Uhr. Im Anschluss zeigt Sat.1 „Die Late-Night-Show“ zu „Promis unter Palmen“. Auch der Start von „akte“ verschiebt sich und wird um 23.35 Uhr gezeigt. 

Normalerweise sollten Nutzer der Streamingplattform Joyn Plus die aktuelle Folge jeweils vor Ausstrahlung im Fernsehen online anschauen können. Bisher ist auf der Plattform allerdings noch immer keine neue Episode abrufbar. 

Sieben Folgen von „Promis unter Palmen“ stehen noch aus. Allesamt sollen vor Ausstrahlung geprüft werden. Offenbar hatten es sich die Verantwortlichen nach der massiven Kritik doch anders überlegt, was sie als Unterhaltung ansehen und was sie lieber nicht mehr zeigen wollen. 



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Bundesländer lockern: Neue bundesweite Einreise-Regeln

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Berlin (dpa) – Für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende nach Deutschland gelten ab heute bundesweit einheitliche Corona-Regeln. Für vollständig Geimpfte und Genesene fallen Vorgaben zu Quarantäne und Test-Erfordernissen weg – außer, man kommt aus einem Gebiet mit neuen, ansteckenderen Virusvarianten.

Laut einer vom Kabinett beschlossenen Verordnung können auch Nicht-Geimpfte die bisher übliche Quarantäne von zehn Tagen nach Einreise vermeiden – wenn sie aus einem „Risikogebiet“ mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 kommen. Dafür muss man belegen, dass man frisch negativ getestet ist. Gehen soll das auch durch Hochladen des Nachweises in der digitalen Einreiseanmeldung.

Die Regelung soll auch Reisen im Sommer in Europa erleichtern, etwa, wenn geimpfte Eltern zusammen mit nicht-geimpften Kindern reisen. Wie Reiseländer für deutsche Urlauber eingestuft werden, ist auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts (RKI) zu sehen. Zentraler Faktor für die Einstufung als „Risikogebiet“ sind mehr als 50 gemeldete Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Daneben gibt es „Hochinzidenzgebiete“ ab der Schwelle von 200 sowie „Virusvariantengebiete“ mit neuen Mutationen. Bei der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten soll es dabei bleiben, dass man die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test verkürzen kann. Rückkehrer aus Virusvariantengebieten müssen weiter für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, die nicht per Test verkürzt werden kann.

Mit den sinkenden Neuinfektionszahlen lockern immer mehr Bundesländer die Corona-Regeln für Regionen, bei denen die Bundesnotbremse von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen nicht mehr greift. Baden-Württemberg will für Kreise, in denen fünf Tage lang die Inzidenz von 100 unterschritten wird, die Regeln in der Gastronomie, im Tourismus und in der Freizeit entschärfen. So soll die Außen- und Innengastronomie zwischen 6.00 Uhr und 21.00 Uhr mit Hygieneauflagen und Testkonzepten wieder öffnen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in Stuttgart. Geplant ist ferner, dass in den Kreisen mit niedrigen Inzidenzen Hotels und Pensionen wieder öffnen und Ferienwohnungen vermietet werden können.

In Schleswig-Holstein sollen ebenfalls die Corona-Regeln gelockert werden, vor allem im Tourismus und der Gastronomie, bei Kontakten im Freien und in der Freizeit. Niedersachsen öffnet touristische Übernachtungen und Außengastronomie für Einwohner des Bundeslandes. In weiteren Bundesländern sind Lockerungen zu Pfingsten geplant. Die Sieben-Tages-Inzidenz näherte sich zuletzt bundesweit der Marke von 100, am Mittwoch gab das RKI sie mit 107,8 an.

Auch beim Impfen gegen das Coronavirus kommt Deutschland voran. Am Dienstag wurden laut RKI zum dritten Mal mehr als eine Million Menschen an einem Tag geimpft. 34,3 Prozent aller Einwohner haben eine Erstimpfung erhalten. Bei den Zweitimpfungen wurde die Marke von zehn Prozent erreicht.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zeigte sich mit Blick auf den Sommer zuversichtlich, richtete aber auch mahnend den Blick auf den Herbst. „Die Zahlen entwickeln sich sehr positiv. Einem entspannten Sommer mit deutlichen Lockerungen steht nichts mehr entgegen, wenn wir jetzt nicht unvorsichtig werden“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“. „Um jedoch eine vierte Welle im Herbst zu verhindern, müssen wir Vorkehrungen insbesondere für Reiserückkehrer treffen“, fügte er hinzu. Mindestens 20 Prozent der Bevölkerung würden auf absehbare Zeit ohne Schutz sein, weil sie sich nicht impfen lassen können oder wollen. „Wir brauchen deswegen schon jetzt strenge Tests an den Flughäfen und eine Quarantäne der Reisenden, bis das Testergebnis vorliegt für diejenigen, die aus Mutationsgebieten kommen“, forderte der SPD-Politiker.



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Denzel Washington in „Macbeth“ Neuverfilmung

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Los Angeles (dpa) – Eine Neuverfilmung des Shakespeare-Klassikers „Macbeth“ mit hochkarätigen Oscar-Preisträgern soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.

+++ Aktuelle Promi-News +++

„The Tragedy of Macbeth“ mit Frances McDormand (63, „Nomadland“) und Denzel Washington (66, „Training Day“) wird vom Studio A24 und Apple Original Films herausgebracht, wie der Streamingdienst Apple TV+ mitteilte.

Regie führt Joel Coen („Fargo“, „No Country for Old Men“), der schon häufiger mit seiner Frau McDormand zusammenarbeitete. Die Schauspielerin hatte Ende April für „Nomadland“ den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Gewöhnlich ist bei Coen-Projekten auch Joels Bruder Ethan als Produzent, Regisseur oder Drehbuchschreiber beteiligt. „Macbeth“ ist aber ein Solo-Projekt von Joel, der auch das Skript und die Produktion übernimmt.

Die Tragödie von William Shakespeare von 1606 dreht sich um einen machtgierigen, skrupellosen Fürsten (Washington), der mit Hilfe seiner Frau Lady Macbeth (McDormand) zum König von Schottland aufsteigen will. Nach Leinwandadoptionen durch Orson Welles (1948) oder Roman Polanski (1971) holte 2015 der Australier Justin Kurzel Michael Fassbender und Marion Cotillard als mörderisches Fürstenpaar vor die Kamera.



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Apple TV+: Denzel Washington in «Macbeth» Neuverfilmung

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Denzel Washington in «Macbeth» Neuverfilmung

US-Schauspieler Denzel Washington. Foto: Lisa Ducret/dpa

© dpa-infocom GmbH

In der um 1606 geschriebenen Tragödie spielt Washington einen skrupellosen Fürsten, der mit Hilfe seiner Frau Lady Macbeth zum König von Schottland aufsteigen will.

Eine Neuverfilmung des Shakespeare-Klassikers «Macbeth» mit hochkarätigen Oscar-Preisträgern soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.

«The Tragedy of Macbeth» mit Frances McDormand (63, «Nomadland») und Denzel Washington (66, «Training Day») wird vom Studio A24 und Apple Original Films herausgebracht, wie der Streamingdienst Apple TV+ mitteilte.

Regie führt Joel Coen («Fargo», «No Country for Old Men»), der schon häufiger mit seiner Frau McDormand zusammenarbeitete. Die Schauspielerin hatte Ende April für «Nomadland» den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Gewöhnlich ist bei Coen-Projekten auch Joels Bruder Ethan als Produzent, Regisseur oder Drehbuchschreiber beteiligt. «Macbeth» ist aber ein Solo-Projekt von Joel, der auch das Skript und die Produktion übernimmt.

Die Tragödie von William Shakespeare von 1606 dreht sich um einen machtgierigen, skrupellosen Fürsten (Washington), der mit Hilfe seiner Frau Lady Macbeth (McDormand) zum König von Schottland aufsteigen will. Nach Leinwandadoptionen durch Orson Welles (1948) oder Roman Polanski (1971) holte 2015 der Australier Justin Kurzel Michael Fassbender und Marion Cotillard als mörderisches Fürstenpaar vor die Kamera.

dpa



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