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Unterhaltung

Saarlouis:2017 stand sie im DSDS-Finale:Was aus Vivianas Träumen wurde – Saarland

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Saarlouis – Sie stand im Finale der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), begeisterte mit ihrer Stimme selbst Pop-Titan Dieter Bohlen (65). Am Ende gewann „Mr. Bling Bling“ Alphonso Williams (†57).

„Es war eine super spannende Zeit“, blickt die reisefreudige Studentin (Kultur- und Medienwissenschaft) zurück. Aus einem Duett mit Alphonso wurde leider nichts. „Aber durch DSDS habe ich natürlich viele Auftritte bekommen.“


Als Musik-Mentorin arbeitet Viviana aktuell an Grundschulen. Und einige der Schüler erinnern sich: „Frau Viviana, ich habe dich im Fernsehen gesehen.“

Die 23-Jährige will an ihrer musikalischen Karriere weiterbasteln, bleibt aber mit beiden Füßen trotzdem auf dem Boden: „Wenn der Durchbruch kommt, dann kommt er. Verbiegen werde ich mich dafür aber nicht. Ich mache die Musik, die mir Spaß macht.“

Im Moment sind das deutschsprachige Songs. Mit ihrem selbst getexteten und komponierten Lied „Stillstand“ will sie jetzt beim Deutschen Rock- & Pop-Preis überzeugen. Und mit dem St. Ingberter Produzenten-Duo Charlotte und Jürgen Wendling ist eine Single geplant.

Viviana bleibt ihrer musikalischen Leidenschaft also treu!


Schnappschuss von damals: Zusammen mit Chamelle Moser (re.) bereitet sich Viviana 2017 auf ihren DSDS-Auftritt vorFoto: RTL / Stefan Gregorowius





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Daniela Katzenberger lacht über Augenbrauen-Trend

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Buschige Augenbrauen liegen voll im Trend. Zum Thema Augenbrauen kann Daniela Katzenberger ein Lied singen. Die Katze wurde erlangte mit ihren tätowierten Stirnbrauen Bekanntheit. Über ihre Jugendsünden kann die 33-Jährige mittlerweile lachen. Am Sonntag postete Daniela ihren Beitrag zum buschige Brauen-Trend. Also entweder habe ich diesen Trend noch nicht so ganz kapiert… oder es sieht einfach nur an mir so schei**e aus, scherzt Daniela über ihre aufgemalten Augenbrauen. Danielas Selbstironie kommt bei den Followern gut an. Innerhalb von 20 Stunden wurde der Beitrag über 30.000 Mal geliked.



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So Leute… Die Ruhe ist vorbei… ICH BIN WIEDER DAAA!!! Nein, Spaß bei Seite….

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So Leute… Die Ruhe ist vorbei… ICH BIN WIEDER DAAA!!! 😅
Nein, Spaß bei Seite… Ich war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt 🙈 Okay das war jetzt eine Zeile aus einem Song den mein Dad damals manchmal gehört hat und der mir gerade so in den Kopf geschossen ist 🎶 Jetzt aber WIRKLICH schluss mit dem Quatsch 😅 Ich hab einfach nur ne kleine Offlinezeit genossen und jetzt ist aber auch gut mit der Abstinenz 😋
Ich hoffe, ihr seid alle gut in die neue Woche gekommen!?
Hab ich irgendwas verpasst? Was gibt’s Neues?
Ansonsten wünsch ich euch noch einen schönen Abend ihr Lieben 😘



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Hamburger Autor Hermann Peter Piwitt wird 85 | NDR.de – Kultur

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Stand: 28.01.2020 06:00 Uhr
 –
NDR 90,3

von Danny Marques Marcalo

Günter Grass, Marcel Reich-Ranicki oder auch Siegfried Lenz: Das sind nur einige der berühmten Persönlichkeiten, die sich in der Gruppe 47 trafen, um über Literatur zu sprechen. Diesem legendären Kreis gehörte auch der Hamburger Schriftsteller Hermann Peter Piwitt an. Heute wird er 85 Jahre alt. NDR 90,3 hat ihn besucht und mit ihm unter anderem darüber gesprochen, wie ein Nobelpreisträger ihn einst beschimpfte.


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Hermann Peter Piwitt wurde am 28. Januar 1935 im heutigen Hamburger Stadtteil Wohldorf-Ohlstedt geboren.

Es gibt eine legendäre Geschichte zu Hermann Peter Piwitt. Es ist April 1966 und er hat der Gruppe 47 gerade einen Text vorgelesen. Es heißt, dass ein junger Österreicher daraufhin aufspringt und ihn vor Größen wie Günter Grass, Marcel Reich-Ranicki oder Walter Jens dafür zusammenfaltet. Piwitt will aber klarstellen, dass es kein Angriff auf ihn war. „So war das damals nicht – das wurde auch mehrfach dokumentiert“, sagt Piwitt heute.

Kritik von Nobelpreisträger Peter Handke weggesteckt

Der junge Österreicher von damals heißt Peter Handke und wurde gerade mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Tatsächlich habe Handke sich über Piwitts Text ausgelassen. Es sei ihm aber nicht um Piwitt selbst gegangen, sondern darum, dass er die ganze Gruppe 47 auf dem falschen Weg gesehen habe. “Er hat sich zweimal bei mir entschuldigt“, erzählt der Autor. “Er sagte, er habe gar nicht mich gemeint, sondern die Art der Literatur, die in der Gruppe 47 vorgelesen und bevorzugt wurde. Ich habe Handke nicht gerade mit Begeisterung gelesen, aber er ist ein sehr wertvoller Mensch.“

Gruppe 47: Peter Piwitt widerspricht den Wortführern

Piwitt ist auch mit Mitte 80 noch sehr vital, hat einen ordentlichen Zug beim Kaffeetrinken und knabbert genussvoll an einem Schokoladenkeks. Seine Wohnung ist voller Bücher, aber dennoch sehr aufgeräumt. Piwitt war immer ganz nah dran an den Giganten der deutschsprachigen Literatur. Und doch wollte er niemals wirklich ein Teil dieser Gruppe sein. Er sei irgendwann der Einzige gewesen, der diesen Männern widersprochen habe. “Ich fand das nicht sehr erhellend“, sagt Piwitt. „Wenn man sich die Wortführer anguckte, da haben wir uns mit Schauern abgewendet – besonders in den letzten Jahren.“ Er habe das Geblöke der Gruppe 47 nicht sehr erhellend gefundern. Insbesondere Walter Jens habe die Leute angemeckert, er sei ein ungesunder Mensch gewesen, so der Schriftsteller weiter.

Gefragter Essayist beim Magazin „Konkret“

Geboren im heutigen Wohldorf-Ohlstedt, ist Piwitt in Frankfurt am Main aufgewachsen. Als junger Mann verkauft er eine Geschichte an die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, weil es die einzige Zeitung war, die er gekannte habe, sagt er. Danach wird er ein gefragter Essayist, vor allem in der linken Zeitschrift „Konkret“ und veröffentlicht Kurzgeschichtensammlungen und Romane. Reich wird er damit nicht, aber zum Leben reicht es. „Anfang 1968 habe ich gesagt: Für ‚Die Zeit‘ schreibe ich nicht“, erzählt Piwitt. „Für den ‚Spiegel‘ habe ich hin und wieder geschrieben und mich ganz der ‚Konkret‘ ausgeliefert.“

“Im Moment sind alle Krankheiten vor mir geflüchtet“

Und so gilt Hermann Peter Piwitt heute ein bisschen als Geheimtipp unter den deutschen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Das Schreiben hat er seit einigen Jahren aufgegeben. 40 Jahre hat er in Eimsbüttel gelebt, mittlerweile wohnt er in Niendorf. Er geht im Niendorfer Gehege spazieren und mit seiner Frau ins Theater. Wenn er nun zum Geburtstag nochmal ein bisschen entdeckt würde, habe er nichts dagegen. Wenn nicht, wäre das auch in Ordnung. Er ist mit seiner Laufbahn im Reinen. ‚“Im Moment sind alle Krankheiten vor mir geflüchtet“, sagt er und fügt lachend hinzu: „Ich warte nur, dass der Frühling kommt, denn dieser Winter gefällt mir überhaupt nicht.“

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 |
Kulturjournal |
28.01.2020 | 19:00 Uhr

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