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Rückblick und Ausblick – Bundesliga: Das war der Samstag, das bringt der Sonntag

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Berlin (dpa) – RB Leipzig bleibt oben, aber der FC Bayern und Borussia Dortmund machen Druck. Abseits des Rasens bleiben die Corona-Sorgen der Fußball-Bundesligisten groß.

In Mainz verschärft sich zudem die sportliche Krise – der FC Schalke will am heutigen Sonntag gegen die eigene Negativserie ankämpfen.

TORMASCHINE: Zwei Tage nach dem souveränen Weiterkommen im Pokal waren beim FC Bayern die geschonten Nationalspieler zurück in der Startelf – und legten bei Arminia Bielefeld eine völlig dominante erste Halbzeit hin. Nach 51 Minuten führten die Bayern durch je zwei Tore von Thomas Müller und Robert Lewandowski mit 4:0. Es folgten eine weniger starke Phase, ein Gegentor zum 1:4 und eine Rote Karte für Corentin Tolisso. „Da machen wir uns das Leben selbst schwer“, sagte Trainer Hansi Flick, den vor allem der „blöde“ Platzverweis ärgerte. Dennoch: Starke 17 Tore aus den ersten vier Spielen sind Liga-Bestwert und gelangen zuletzt Borussia Mönchengladbach 1967/68. Die aktuelle Gladbacher Mannschaft kam indes nicht über ein 1:1 gegen den VfL Wolfsburg hinaus.

UNMUT I: RB Leipzig musste nach einem positiven Test auf Amadou Haidara verzichten, Hoffenheim fehlten coronabedingt neben Andrej Kramaric noch zwei weitere Profis. Gleich mehrere Teams mussten ihre stark beanspruchten Nationalspieler nach den jüngsten Abstellungen verzichten. „Das ist ein Ausrufezeichen, das wir jetzt mal setzen müssen, vielleicht als Liga, vielleicht über die DFL, dass wir in der nächsten Abstellungsperiode anders agieren“, sagte Alexander Rosen, Direktor Profifußball bei Hoffenheim, beim TV-Sender Sky. „Zur Not müssen wir intensiver drüber nachdenken, die Jungs nicht gehen lassen.“

KOPFBALLUNGEHEUER: Ein Bundesligator erzielte Angeliño vergangene Saison in seiner ersten Halbserie für RB Leipzig. Diese Spielzeit traf der 23-Jährige schon gleich zweimal – und beide Male per Kopf. Dies gelang ihm wie schon beim 4:0 gegen den Schalke 04 nun auch beim 2:0 beim FC Augsburg. Angesichts seiner Körpergröße ein außergewöhnliches Vergnügen. „1,75m geballte Kopfball-Power“, twitterte RB – und erhielt Antwort von seinem eigenen Spieler. Er sei in Wirklichkeit 1,71 Meter groß, schrieb Angeliño.

UNMUT II: Mit lauten Pfiffen wurden die Spieler von Hertha BSC nach dem enttäuschenden 0:2 gegen VfB Stuttgart von den eigenen Fans verabschiedet. Wegen der Corona-Pandemie waren nur 4000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion, doch die machten sich lautstark bemerkbar. Auch in Mainz waren Anhänger nach dem 0:1 gegen Bayer Leverkusen vernehmbar, FSV-Coach Jan-Moritz Lichte war nach dem Schlusspfiff in wüsten Diskussionen mit Fans auf der Tribüne. Es sei nur ein „Meinungsaustausch“ gewesen, wiegelte der Trainer ab. Insgesamt durften nur 250 Zuschauer ins Stadion der Rheinhessen, die weiter auf den ersten Punktgewinn warten.

Am Sonntag werden es nicht viel mehr auf den Schauplätzen: Die Partien zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) sowie dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Union Berlin werden vor maximal 300 Zuschauern stattfinden. Sportlich will der Revierclub einen Negativrekord vermeiden: Sieben Ligaspiele in Serie haben die Königsblauen noch nie verloren – mit einer Niederlage wäre es so weit. „Wir wollen uns offensiver ausrichten“, kündigte Trainer Manuel Baum an, der in seinem zweiten Spiel bei Schalke die Trendwende schaffen will.

Die Zahlen zum Samstag:

7 – Stuttgart hatte zuletzt in der Saison 2008/09 sieben Punkte aus vier Spielen. Damals wurde der VfB am Ende Dritter.

18 – Mit seinen beiden Treffern beim 4:1-Erfolg in Bielefeld hat Bayern-Stürmer Robert Lewandowski nun gegen alle 18 Bundesligisten getroffen – wie sonst auch Schalkes Vedad Ibisevic.

2014 – Erstmals seit Februar traf Marco Reus beim 1:0 bei der TSG 1899 Hoffenheim wieder für Borussia Dortmund. Sein bislang letzter Treffer als Joker liegt noch deutlich länger zurück. Nach einer Einwechslung traf der Nationalspieler zuletzt im März 2014.



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Thomas Tuchel sauer nach Paris-Pleite in Champions League

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Trainer Thomas Tuchel hatte nach dem 1:2 gegen Manchester United keine Erklärung für den enttäuschenden Auftakt des Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain in die neue Saison. „In der ersten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen, das ist offensichtlich: Intensität, Aggressivität, wir waren nicht kompakt, wir haben nicht mit Selbstvertrauen gespielt. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht warum, weil das in den zurückliegenden Spielen gut war, sehr gut!“, sagte der Deutsche sichtlich verärgert am Dienstagabend. „Unsere Vorbereitung war gut, das Spiel gegen Nimes war gut, das Training war gut. Es war eine große Überraschung.“

Zwei Monate nach der Finalniederlage gegen den FC Bayern sorgte ein spätes Tor von Marcus Rashford in der 87. Minute für die Heimpleite des französischen Meisters, der zuvor noch durch ein Eigentor von Anthony Martial (55.) zum Ausgleich gekommen war. Bruno Fernandes hatte United im zweiten Versuch per Strafstoß in der 23. Minute erstmals in Führung gebracht.

„In der zweiten Halbzeit haben wir alles probiert. Wir haben es zum 1:1 geschafft, hatten Chancen auf vielleicht ein zweites Tor – am Ende zu verlieren ist hart. Es liegt ganz klar an uns, das zu verbessern“, sagte Tuchel, der offenbar schon vor der Partie ein schlechtes Gefühl gehabt hatte: „Ich hatte ein komisches Gefühl. Normalerweise läuft viel Musik auf höchster Stufe. Es war sehr still dort – zu still.“

Paris spielt in derselben Gruppe H wie RB Leipzig. Zum Duell mit den Sachsen kommt es am dritten Gruppenspieltag der Champions League am 4. November. Davor geht es am kommenden Mittwoch (18.55 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League sowie bei DAZN) gegen Istanbul Basaksehir, die gegen RB Leipzig am vergangenen Abend eine 0:2-Auftaktniederlage einstecken mussten.



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Julian Nagelsmann und RB Leipzig siegen in Champions League

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Für den Erfolg in der Champions League kann Julian Nagelsmann schon mal auf schönen Fußball verzichten. Deshalb verschmerzte der Trainer von RB Leipzig es nach dem 2:0 gegen Istanbul Basaksehir zum Auftakt der Gruppenphase auch schnell, dass vor allem in der zweiten Halbzeit viel Luft nach oben war. Hauptsache, man war mit einem Sieg in die mit Paris Saint-Germain und Manchester United durchaus anspruchsvolle besetzte Gruppe gestartet.

„Man muss ein wenig Drecksack-Mentalität an den Tagen haben, an denen man kein Top-Spiel macht“, betonte Nagelsmann und erklärte: „Die zweite Halbzeit war ein wenig zäh. Wir waren ein wenig müde und nicht auf allen Positionen hundertprozentig fit.“ Herausragend fit war allerdings der Spanier Angelino, der mit seinen Toren in der 16. und 20. Minute maßgeblich am Pflichtsieg gegen den türkischen Meister beteiligt war.

Auch Yussuf Poulsen hob noch einmal hervor, worauf es in der Königsklasse ankommt. „Am Ende des Tages geht es um drei Punkte. Dass die zweite Halbzeit nicht gut war, wissen wir“, sagte der dänische Nationalspieler. Besonders mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel in Manchester kommende Woche war der Sieg wichtig, um im Old Trafford nicht schon massiv unter Druck zu stehen.

Geduld mit Hwang

Trotz der mit Ausnahme der ersten 25 Minuten eher durchschnittlichen Leistung war der Sieg Leipzigs nie in Gefahr. Nur drei der acht türkischen Chancen kamen auf das Tor von Peter Gulacsi, in der Mehrzahl ungefährlich und aus der Ferne. Da konnte es sich Leipzig sogar erlauben, dem Gegner den Ballbesitz zu überlassen und auf Konter zu lauern.

Diese spielte man jedoch nicht konsequent zu Ende. Besonders der eingewechselte Neuzugang Hee-chan Hwang offenbarte einige Schwächen. Nagelsmann warb deshalb um Geduld. „Er braucht noch Zeit. In der letzten Saison war er Stammspieler in einer gefestigten Mannschaft in Salzburg. In Leipzig spielen wir schon noch ein wenig anders“, sagte der 33-Jährige. Hwang sei bemüht gewesen, aber er könne es sicherlich besser.

Womöglich bekommt der Südkoreaner schon am Samstag gegen Hertha BSC die Chance dazu. Nagelsmann wird mit den Kräften seines Kaders haushalten müssen. Schließlich stehen bis zum 7. November noch fünf Spiele auf dem Programm, neben der Partie bei United noch die Duelle mit Paris und Borussia Mönchengladbach.



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Marc-André ter Stegen: Barça-Vertrag verlängert – 500 Millionen Ablöse – FUSSBALL

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Der FC Barcelona hat auf einen Schlag die Verträge von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und drei weiteren wichtigen Profis verlängert. Der 28 Jahre alte Schlussmann einigte sich mit den Katalanen laut Mitteilung vom Dienstagabend auf eine Zusammenarbeit bis Mitte 2025. Der Kontrakt enthält demnach eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 500 Millionen Euro!

Auch Abwehrchef Gerard Piqué, der beim 5:1 gegen Ferencvaros Budapest zum Start in die Champions-League-Saison am Abend mit Rot vom Platz geflogen war, kann Barça nur für eine halbe Milliarde Euro Ablöse verlassen. Allerdings ist die Summe bei ihm abhängig von einer gewissen Zahl an Einsätzen. Er verlängerte bis 2024.

Frankie De Jong, der erst vor einem Jahr zu Barcelona gewechselt war, verlängerte seinen ursprünglich noch bis 2024 laufenden Vertrag bis 2026 und hat nun eine festgeschriebene Ablösesumme von 400 Millionen Euro. Auch Clément Lenglet einigte sich auf einen Kontrakt bis 2026. Der Franzose hat eine Ausstiegsklausel über 300 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen.

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England-Amateur verwandelt No-Look-Ecke mit Ansage

Quelle: DAZN/SportDigital

Ter Stegen ist seit 2014 bei dem spanischen Spitzenklub. Er holte seither unter anderem die Champions League, die spanische Meisterschaft und den spanischen Pokal. Derzeit fehlt er wegen einer Knieverletzung.





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