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Roomba j7+ im Praxistest: Dieser Saug-Roboter soll nichts mehr umstoßen

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Roomba j7
Mehr als nur saugen: Dieser Roboter soll Hindernisse erkennen und nichts mehr umstoßen

Wie schon die Vorgänger lässt sich der j7 auch via Alexa steuern

© PR

Der neue Roomba besitzt eine HD-Kamera, damit erkennt er ein Hindernis und seine KI versteht die Eigenheiten des Heims. Für den Anfang klappt das ganz gut und das System wird mit der Zeit immer besser.

Der neue Roomba j7 will mit einer HD-Kamera und noch klügerer Navigation neue Maßstäbe setzen. Im Praxistest wird überprüft, ob das auch funktioniert. Vorsichtiger und schlauer soll er sein, der neue j7. Packt man das Gerät aus, fällt weniger der Sauger auf, sondern die Absaugstation, die den Schmutz aus dem Sauger in einem Beutel deponiert. Sie ist bei den teureren Geräten j7+ mit dabei. Die Station ist etwas breiter und weniger hoch als die der Vorgänger. Dadurch kann man sie unter einer Konsole oder einem Tisch optisch verschwinden lassen. Durch eine kleine Lederschleife sieht der Kasten tatsächlich wohnlicher aus. Weiteres Plus gegenüber Billiggeräten: Der Sauger parkt teilweise unterhalb der Station, dadurch wird die Standfläche kleiner.

Basiert technisch auf dem i7

Der nagelneue j7 sieht im Wesentlichen so aus wie der ältere i7. Motoren, Bürsten, Staubabteil – das ist alles baugleich. Verzichtet wurde allerdings auf den Piezosensor des alten Geräts. Neu ist dafür eine HD-Kamera an der Frontseite und ein kleiner Scheinwerfer. Für das Ergebnis ist es besser, wenn der Roboter im Hellen arbeitet. Lustiger schaut es aus, wenn er nachts im Dunkeln seine Bahnen hinter seinem Leuchtkegel zieht.

Smart zu sein – so etwas versprechen heute viele Roboter –, aber wie klug ist der Roomba wirklich? Labortest geben darüber nur wenig Auskunft, weil die Roboter sich nur in einen kleinen Versuchsraum und nicht in einem komplexen Grundriss zurechtfinden müssen. Funktionen wie die Smartmap des Roomba werden so nicht abgefragt. Hauptaugenmerk bei der Entwicklung der Roomba-Roboter ist es, dass die Maschine möglichst häufig ohne menschliche Hilfe wieder zurück zur Station findet. Das führt dazu, dass der j7 vorsichtig arbeitet. Dafür fährt er häufiger durch einen Raum. Und neigt dazu, auf Teppichen mit sehr langen Fasern gelegentlich die Hauptbürsten abzuschalten. Dadurch benötigt er länger, der Vorteil ist allerdings, dass er nicht Gefahr läuft, sich an irgendwelchen Trotteln festzuwickeln. Ein Plus im Vergleich zu anderen Saugern.

Flut an Funktionen 

Um einen komplexen Grundriss erstmals festzulegen, benötigt der j7 durchaus ein paar Tage – auch wenn man ihn einen Trainingslauf zum Kartieren zubilligt. Ist die Karte entworfen, kann man die Räume benennen, dem Roboter einzelne Aufgaben zuteilen und Sperrzonen erteilen. Es mag Kunden geben, die alle Funktionen ausnutzen, aber viele werden das nicht tun. Die ganze Softwarecleverness scheitert nach wie vor an zugesperrten Türen. Wenn im Bad oder Schlafzimmer gesaugt werden soll, muss meist eigens eine Tür geöffnet werden. Wir tragen den Roboter dann auch gleich zum Einsatzort, anstatt ihn den Befehl zu geben, hinterherzurollen.

Erkennt vieles aber nicht alles

Aber nun zum Wesentlichen: Der j7 ist mit einer hochauflösenden Kamera ausgestattet. Mit der sogenannten PrecisionVision-Navigations-Technologie wird nicht nur navigiert, diese Kamera soll mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) Objekte erkennen und identifizieren. Das hört sich cool an, heißt aber auch im Klartext: Das System lernt. Nach einiger Zeit ist es klüger als zu Beginn. Trifft es auf unbekannte und tendenziell kritische Objekte bindet es ein Foto davon in der Map ein. Der Besitzer kann nun entscheiden, was hier zu tun ist. Etwa ob es sich um temporäreres Hindernis (Sneaker mit Senkeln) oder eine dauerhafte Gefahrenquelle (Kabelsalat unter dem Schreibtisch) handelt. Wie gut funktioniert die Erkennung nun? Erst mal werden nur Hindernisse erkannt. Sehr kleine flache Objekte wie eine Münze werden hiervon nicht erfasst. Das System wird also den Legostein verschonen. In der kompliziert geschnittenen und keineswegs perfekt aufgeräumten Wohnung, in der der j7 zum Einsatz kam, funktionierte die Erkennung sehr gut. Nicht ein einziges Mal verschluckte sich die Maschine an Schnürsenkeln oder Kabeln, wenn ein Malheur geschah, dann fraß er sich an kleinen Objekten wie einer Münze oder einem Kabelbinder fest.

Wird immer klüger 

Beim Arbeiten erkennt die Kamera Objekte als Hindernis und umfährt sie, das verspricht Roomba. Auch das funktioniert gut, aber nicht hundertprozentig. Und auch bei den viel beschworenen „Hundehaufen“ dürften die Ergebnisse „durchwachsen“ sein. Solange es sich um einen stattlichen Haufen auf hellen Fliesen handelt, wird der j7 ihn identifizieren können. Sollte ein flüssiger Fladen auf dunklen Grund auf den Roboter lauern, wird das kaum funktionieren. Grundsätzlich ist es ein KI basiertes System, also dürfte es durch Erfahrungen und regelmäßige Updates der Software immer besser werden. Was man jetzt bekommt, ist nur die erste Entwicklungsstufe. Und da hakt es dann gelegentlich. Doch zu den Vorteilen der Roombasauger zählt, dass auch ältere Baureihen regelmäßig mit Updates und Funktionszuwächsen versorgt werden. So wie man auch problemlos Ersatzteile und Akkus nachkaufen kann.

Kameraerkennung ist die Zukunft bei Roomba

Lohnt sich der j7+? Der Preis inklusive Saugstation liegt bei stolzen 999 Euro – bei Aktionen wird es allerdings billiger. Die Sauger von Roomba punkten immer mit einer sehr guten Saugleistung. Sie arbeiten nicht mit einer Bürste, sondern mit zwei gegenläufig drehenden Gummirollen. So auch der j7. Bei ihm führt ein vorsichtigeres Verhalten dazu, dass er tendenziell länger für eine Aufgabe benötigt, als weniger intelligente Maschinen. Viel wichtiger ist, dass die Maschine nicht irgendwo strandet und sich dort in Vorhängen oder Kabeln verbeißt. Das Hauptfeature, die HD-Kamera mit Objekterkennung, arbeitet sicher noch nicht perfekt, funktioniert aber doch ganz gut. Auf jeden Fall basiert die Zukunft bei iRobot auf der Kamera, der Objekterkennung und der PrecisionVision-Navigations-Technologie. Wenn man also überlegt, ein teureres Gerät des Marktführers zu kaufen, sollte es ein j7 oder ein j7+ sein – denn die Weiterentwicklung der Software wird mit der Kamera verknüpft sein. Bei allzu verführerischen Angeboten muss man sich leider vor Fake-Shops in Acht nehmen.

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Handy-Stative im Vergleich: Alles, was Sie vor dem Kauf Wissen müssen

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Ein Handy-Stativ sorgt für blitzsaubere Fotos und Videos mit dem Smartphone. Welche Arten von Stativen es gibt und welches für Ihr Smartphone das richtige ist, erklärt der Stativ-Ratgeber. 

Profi-Foto- oder Videografen:innen wissen: Ohne verlässliches Stativ bereitet die Arbeit am perfekten Bild wenig Freude. Unabsichtlich verwackelte Bilder erzeugen beim Betrachter eher ein Gefühl, als würde er auf eine Raufasertapete blicken, als dass ihn das Bild in seinen Bann zieht. Gerade bei wenig Licht und entsprechend langer Belichtungszeit führt kein Weg am Stativ vorbei. Denn je länger die Belichtungszeit der Kamera, desto eher verwackeln Bilder ungewollt.

Es sprechen aber auch stilistische Gründe für eine Langzeitbelichtung. Etwa wenn Fotograf:innen einen Wasserfall fotografieren und das Wasser auf dem Foto „verschwimmen“ soll, um die Bewegung des Elements zu illustrieren. Eine solche Langzeitbelichtung ist aus der Hand nahezu unmöglich. Die Smartphone-Kamera bildet da trotz aller technischen Finessen und integrierter Bildstabilisatoren keine Ausnahme. Gerade im Urlaub haben deshalb immer mehr Handy-Fotografen:innen ein kleines Handy-Stativ an Bord. 

Handy-Stativ: Meist genügt ein Clipper

Besitzen Sie schon ein Stativ für Ihre Foto- oder Videokamera? Dann nutzen Sie das auch für Ihr Smartphone! Sie brauchen dafür nur einen passenden Clipper für das Handy kaufen. Er lässt sich auf den Stativkopf schrauben und hält das Smartphone sicher. Diese Kombination empfiehlt sich übrigens auch häufig bei Neukauf. 

Warum? Die meisten Stative, die einzig und allein für Smartphones entwickelt wurden, eint vor allem eines: eine dürftige Verarbeitung. Für ein gutes Stativ greifen Sie deshalb lieber etwas tiefer in die Tasche.

Bei sachgemäßer Verwendung halten hochwertig verarbeitete Dreibeiner gern ein oder gar mehrere Jahrzehnte. Und falls Sie sich später eine System- oder Spiegelreflexkamera kaufen, können Sie das Stativ mit ihr ebenfalls nutzen. 

Welches Stativ brauche ich?

Für die Wahl des Stativs ist entscheidend, was Sie damit kreieren wollen: Nutzen Sie das Smartphone zum Filmen, brauchen Sie ein Videostativ. Für Fotos greifen Sie zum Fotostativ. Die Dreibeiner für Fotos beziehungsweise Bewegtbilder unterscheiden sich durch ihre Köpfe. 

Beim Videostativ lässt der sich drehen und neigen, um den berühmten Schwenk zu filmen. Deshalb befindet sich am Videostativ auch immer ein Griff. Der Kopf des Fotostativs ist dagegen statischer und klappt sich bei Bedarf zur Seite, um Hochformat-Bilder zu schießen. Ein Stativkopf, der beides vernünftig kann, ist noch nicht erfunden worden.  

Mini-Stative und Gimbal für das Smartphone

Mini-Stative sind die wohl gängigsten Handy-Stative. Die Objektivköpfe der Winzlinge sind statisch. Einen Schwenk oder ähnliches filmen Videograf:innen mit den kleinen Stativen nicht. Für diese Aufgabe ergibt ein Gimbal oder alternativ ein Reise-Videostativ mehr Sinn. 

Gorillapod: Der Alleskönner

Der Gorillapod ist das wahrscheinlich bekannteste Handy-Stativ auf dem Markt. Das liegt an seiner maximalen Flexibilität dank der Kugelbeine. Sie ermöglichen es, dass das Stativ etwa an Rundstangen (beispielsweise von Straßenschildern) Halt findet. Außerdem sind die Füße des Gorillapods magnetisch. Ideal, um das Stativ am Kühlschrank oder anderen metallischen Gegenständen zu befestigen.

Neben dieser Flexibilität bietet der Hersteller eine Fülle an Zubehör an, das vor allem das Leben von Vlogger:innen und Videograf:innen erleichtert. Mit von der Partie sind kleine Lichtquellen für die perfekte Beleuchtung oder Mikrofone. Beide harmonieren ideal mit dem Gorillapod. Der Clou: An den flexiblen Beinen können Sie Lichtquellen und Mikrofon befestigen. Das freie Bein dient dann als Griff, sodass Sie einen perfekt ausgeleuchteten Selfie-Aufsager abfilmen können. 

Einfaches Tischstativ fürs Smartphone

Wer nur ein Tisch-Stativ für das Smartphone benötigt, schaut bei Premium-Hersteller Manfrotto vorbei. Er hat ein winziges Tisch-Stativ im Angebot. Es bietet mitnichten den Funktionsumfang des Gorillapods und beschränkt sich aufs Wesentliche. In diesem Fall ist das eine Smartphone-Halterung, um das Handy im Querformat zu befestigen.

Wer in hochkant filmen oder Fotos machen will, bekommt mit diesem Modell ein Problem und sollte zu einem Silk Mini Pro 7 greifen. Der Kugelkopf des Slik-Stativs spendiert ihm die Flexibilität, einen Smartphone-Clipper auch so zu montieren, dass das Foto oder Video hochkant geschossen werden kann.

Gimbal fürs Handy

Kein Stativ im eigentlichen Sinn ist ein Gimbal. Hierbei handelt es sich um einen zusätzlichen Bildstabilisator für Kameras. Ausgleichende Motoren an den Achsen des Kameragestells sorgen dafür, dass Bewegtbilder im Laufen nicht verwackeln – solange jedenfalls, bis der Akku des Gimbals leer ist. Ob Sie dieses Gerät wirklich brauchen, hängt stark davon ab, was Sie wie filmen.

Ein Gimbal ergibt in der Regel erst dann Sinn, wenn Sie schnelle Bewegungen aus dem Laufen heraus aufnehmen wollen und das möglichst sauber werden soll. Dazu gesellen sich Feinheiten wie beispielsweise eine Zeitraffer-Funktion, bei der der Gimbal automatisch einen sehr langsamen Schwenk zieht und alle 30 Sekunden ein Bild aufnimmt. Die Kommunikation zwischen Gimbal und Smartphone übernimmt eine App, in der Sie verschiedene Videomodi einstellen.

Einer der beliebtesten Hersteller für Smartphone Gimbal ist DJI. Sein OM5 gehört zu den beliebtesten Smartphone-Gimbals. So bietet die dazugehörige App natürlich einen Zeitraffer-Modus und eine Objektverfolgung. Der Gimbal kann außerdem ein Smartphone horizontal und vertikal halten – je nachdem, wie Sie filmen wollen.

Schwerer als 614 Gramm (g) darf Ihr Smartphone aber nicht sein. Hier gilt: Je höher der Puffer zwischen Herstellerangabe und realem Gewicht, desto besser, weil der Akku mit leichtem Gerät länger hält.

Reisestative fürs Handy

Soll es mehr als ein Tisch-Stativ fürs Handy sein, dürfen Sie auf Reisestative schielen. Die sind eigentlich für normale Kameras gedacht, harmonieren dank Clipper aber auch mit dem Smartphone und sind meist besser verarbeitet als reine Smartphone-Stative.

Egal ob Foto- oder Videostativ, auf Reisen muss es möglichst leicht und handlich sein. Gleichzeitig ist ein sicherer Stand ebenso wichtig, wie eine möglichst weit einstellbare Höhe, um Video- und Fotograf:innen einen größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu gewähren.

Wichtig ist das beispielsweise für Nahaufnahmen in der Natur. Hier wünschen sich Fotograf:innen ein Stativ, das sich möglichst flach Aufstellen lässt. 

Videostativ für Reisende

  • Minimale Höhe: 40 cm
  • Maximale Höhe: 151 cm
  • Gewicht: 2000 g
  • Maximale Tragkraft: 4 kg

Ein ideales Videostativ auf Reisen ist das Manfrotto Befree Live. Es wiegt um die 2000 g und darf dabei eine maximale Last von vier Kilogramm (kg) tragen. Fürs Smartphone reicht das locker aus und auch die meisten Systemkameras harmonieren mit Stativ, wenn die verwendeten Objektive nicht alle Dimensionen sprengen.

Seine minimale Arbeitshöhe beträgt 40, die maximale 151 Zentimeter (cm). Der Aufbau gelingt dann Clip-System laut Hersteller schnell und einfach. Der Stativkopf verfügt über ein Fluid-System, das laut Manfrotto weiche Schwenkbewegungen ermöglicht. 

Fazit: Ein idealer und relativ leichter Reisebegleiter für Videograf:innen, die mit Smartphone, Spiegelreflex oder Systemkamera filmen.

Handy-Fotostativ für den Urlaub

  • Minimale Höhe: 21 cm
  • Maximale Höhe: 159 cm
  • Gewicht: 1666 g
  • Maximale Tragkraft: 8 kg

Wenn Sie ein handliches Fotostativ für den Urlaub suchen, könnte das Rollei C5I genau richtig sein. Als erstes Stativ setzt es auf Drehverschlüsse anstatt Clipschalter, um die Beine auszufahren. Sein 360-Grad-Kugelkopf ermöglicht Fotografen laut Hersteller höchstmöglichen Gestaltungsspielraum.

Den Kopf dürfen Sie laut Rollei übrigens mit maximal acht kg Gewicht belasten. Insgesamt wiegt das Rollei C5I nur 1666 g. Zusammengeklappt misst das Stativ schnuckelige 41 cm. Ausgefahren ist es maximal 159 cm hoch, die minimale Höhe beträgt 21 cm. 

Fazit: Egal ob Spiegelreflex, Systemkamera oder Smartphone: Das Rollei C5I ist ein solider Begleiter auf Reisen.

Profi-Stative fürs Smartphone?

Wenn Sie nicht nur mit dem Smartphone filmen, sondern auch einen Camcorder oder eine professionelle Systemkamera ihr Eigen nennen, darf es ein Profi-Stativ sein. Allein fürs Smartphone ist eine solche Anschaffung aber reichlich überdimensioniert.

Ein Alleskönner für Bewegtbilder

  • Minimale Höhe: 41 cm
  • Maximale Höhe:  168 cm
  • Gewicht: 5500 g
  • Maximale Tragkraft: 7 kg

Ein Profi-Videostativ sollte einen sicheren Stand bieten. Daneben profitieren Videograf:innen von einer soliden Verarbeitung und einem flexiblen Stativkopf, der sich möglichst sanft drehen oder neigen lässt. All diese Eigenschaften vereinen eher Stative von Premiumherstellern. 

Auf ein solches wollen Sie setzen, wenn Sie den Dreibeiner auch mit anderen Kameras nutzen wollen. Ein exzellenter Begleiter für Videograf:innen ist das Manfrotto Pro Video MVH502A. Um das Stativ mit einem Smartphone zu nutzen, benötigen Sie einen entsprechenden Clipper. Wenn Sie es mit einer anderen Kamera benutzen, darf diese nicht mehr als sieben Kilogramm wiegen. Der Gegengewichtsausgleich beträgt maximal vier Kilogramm. 

Ansonsten bietet das Stativ fasst alles, was sich Videograf:innen wünschen: Der Stativkopf ermöglicht laut Hersteller dank sogenannter Fluid-Patronen besonders geschmeidige Schwenk- und Neigebewegungen. Der Aufbau geling über die Klippschalter an den Beinen des Stativs. Natürlich ist im Lieferumfang auch eine Tragetasche enthalten. 

Einen Haken aber gibt es: Mit seinem Gewicht von 5500 g mag das Manfrotto Pro Video für einige Kreative zu schwer sein, um es sich spontan unter den Arm zu klemmen. Immerhin ist seine Höhe mit 168 Zentimetern (cm) hoch genug, um ein Interview im Stehen zu filmen. 

Fazit: Wenn Sie nur mit dem Smartphone filmen wollen, ist das Manfrotto MVH502A überdimensioniert und macht mehr Arbeit als es nutzt. Wenn Sie aber auch eine Systemkamera besitzen, mit der Sie Bewegtbilder aufnehmen, ist das Stativ ein guter Begleiter.

Der Allrounder für Fotograf:innen

  • Minimale Höhe: 21,5 cm
  • Maximale Höhe: 190 cm
  • Gewicht: 3670 g
  • Maximale Tragkraft: 7 kg

Was für das Videostativ gilt, zählt natürlich auch für seinen Bruder das Fotostativ. Wenn Sie auf der Suche nach einem Fotostativ sind, sollten Sie ein Dreibein mit sicherem Stand und sehr langer Haltbarkeit wählen. Ein Hersteller solcher Premium-Stative ist das japanische Unternehmen Slik (Hauptsitz: Hidaka City). Mit seinem Slik Pro 700 DX macht der Hersteller Anfänger ebenso glücklich wie Profi-Fotograf:innen. 

Smartphone-Fotograf:innen brauchen wieder einen passenden Clipper, wenn Sie das Stativ nutzen wollen. Mit 3670 g Gewicht befindet sich der Dreibeiner für einige Personen auf der Schwelle von „zu schwer“, um es spontan mit auf eine Wandertour zu nehmen. Das Gewicht ist dabei Fluch und Segen zugleich: Auf der einen Seite sorgt es für einen sicheren Stand auch auf unwegsamen Gelände, auf der anderen nervt es, das Stativ für ein Smartphone-Foto mitzuschleppen. 

Die Beine des Stativs sichern Klippschalter, die zum Aufbau geöffnet werden wollen. Seine maximale Höhe beträgt 190, die minimale Höhe 21,5 cm. 

Fazit: Wenn Sie nur mit dem Smartphone Fotos aufnehmen, ist das Slik Pro 700 DX etwas überdimensioniert. Die Investition lohnt dagegen, wenn Sie auf Ihren Fototouren eine System- oder Spiegelreflex-Kamera im Gepäck haben oder planen, sich eine solche Kamera zu kaufen.

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Covid-19 aktuell: Wie sinnvoll ist die neue Test-Regelung?

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Aktuelle Corona-Lage
Epidemiologe zu neuer Test-Regelung: Schnell- statt PCR-Tests „nur bedingt hilfreich“

Sehen Sie im Video: Coronavirus – aktuelle Zahlen zum Infektionsgeschehen in Deutschland und der Welt. Videoquelle: n-tv

Weitere Daten und Informationen zum Thema:

Mehr

Wie schnell und wo genau verbreitet sich das Coronavirus in Deutschland und der Welt? Wie entwickeln sich die Covid-19-Infektionszahlen in den Bundesländern? Das Corona-Briefing von n-tv gibt einen aktuellen Überblick im Video.

Videoquelle: n-tv 



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Autonomes Fahren: Bosch kooperiert mit VW

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Stuttgart/Wolfsburg (dpa) – Auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto wollen der VW-Konzern und Bosch die nächsten Schritte gemeinsam angehen.

In einer Kooperation soll eine Softwareplattform entstehen, die zunächst teil- und hochautomatisierte Funktionen „massentauglich“ macht. Dies könne die Basis für komplexere Anwendungen bis hin zum vollautomatisierten Fahren schaffen, kündigten beide Partner an.

Konkrete Pläne

„Erste Funktionen sollen schon im kommenden Jahr für Kunden nutzbar sein“, sagte VW-Finanzvorstand Arno Antlitz. Vorerst geht es um das Level-2-Niveau – also ohne ständiges Steuern des Fahrers – sowie Level 3, wobei der Computer etwa auf der Autobahn für längere Zeit übernimmt. Zudem prüfe man „Entwicklungsziele und Zeitpläne“ in Richtung Level 4 – dann kann der Fahrer zum bloßen Passagier werden.

Bei den Niedersachsen kümmert sich die Softwaretochter Cariad um das Thema. Ziel ist es, Programmcodes und Automatisierungstechnologien öfter selbst herzustellen statt von Zulieferern einzukaufen. In der ersten Etappe sollen die Systeme aus der Zusammenarbeit mit Bosch in Modellen des VW-Konzerns eingesetzt werden – mit Funktionen, „bei denen Fahrer die Hände zeitweise explizit vom Lenkrad nehmen können“, wie es hieß. Später will Bosch sie auch für andere Anbieter öffnen.

Autonomes Fahren für jedermann

Cariad-Chef Dirk Hilgenberg erklärte, es gehe nicht allein um Technik für die Oberklasse: „Wir wollen sie für jeden verfügbar machen. Und wir meinen wirklich: für jeden.“ Zum Start werde ein wesentlicher Schwerpunkt zwar das Projekt Artemis sein, in dem Audi mit Porsche und Bentley einen „Tesla-Fighter“ entwickelt. Bald danach sollen weitere VW-Konzerntöchter jedoch ebenfalls eingebunden werden.

Über 1000 Expertinnen und Experten von Bosch und Volkswagen beginnen den Angaben zufolge nun mit der Umsetzung. Zur Investitionshöhe und zu möglichen Folgen für andere Lieferanten wie Continental wollten sich beide Partner nicht näher äußern.

Offen für Kooperationen

Bis Ende 2026 steckt der VW-Konzern rund 30 Milliarden Euro allein in Digitalisierung und Automatisierung. Aus Firmenkreisen verlautete, Cariad sehe sich „nicht als reinen Vermittler zwischen Konzern und Zulieferern. Wir können uns nicht mehr nur darauf verlassen, Lösungen zuzukaufen und Software von Dritten mühsam in unsere Architektur zu integrieren, ohne in die Lösung hineinschauen zu können.“

Man bleibe allerdings offen für Kooperationen, Zukäufe oder externe Beschaffung. Im Laufe des Jahres dürfte es „weitere Neuigkeiten in diesen Feldern“ geben. Die Zusammenarbeit mit Bosch sehen die Wolfsburger als Ergänzung zum bestehenden US-Partner Argo AI – dort geht es um vollkommen autonome Fahrzeuge (Level 5) ganz ohne Fahrer.

Automatisierung auf Basis von Daten

Bosch-Manager Mathias Pillin hält die große Menge nutzbarer Daten aus der VW-Flotte für geeignet, um Künstliche Intelligenz (KI) gründlich auf die Übernahme zusätzlicher Aufgaben im Auto trainieren zu können: „Wir haben so Zugriff auf eine riesige Sammlung von Mobilitätsdaten, die wir erweitern und verbessern werden.“

Software und Sensorik lernen durch Verarbeitung von Umgebungs- und Verkehrsdaten laufend für höhere Automatisierungsstufen dazu. Bei der früheren Partnerschaft mit Daimler habe nicht der Markt privater Pkw, sondern eher die Anwendung in Robotaxis im Vordergrund gestanden.

Hilgenberg meinte mit Blick auf den US-Rivalen Tesla, der bei Fahrzeugvernetzung und Steuerungstechnik als führend gilt: „Die Partnerschaft wird uns helfen, erheblich an Tempo zu gewinnen.“ Bei der Ausrüstung von Batteriezellfabriken für Elektroautos bereiten Bosch und VW derzeit ein mögliches Gemeinschaftsunternehmen vor.

Das nächste große Ding

Software für das automatisierte und – eines Tages – autonome Fahren gilt nach der E-Mobilität als nächstes „großes Ding“ in der Branche. Erwartet wird ein Multi-Milliarden-Markt. VW-Chef Herbert Diess hatte im Sommer eine neue Strategie für die kommenden Jahre vorgestellt. Diese bündelt das Thema – wie bisher die Auto-Hardware – auf großen Plattformen und markenübergreifend. „Der Schlüssel zum künftigen Erfolg wird das autonome Fahren sein“, bekräftigte Diess.

Bis 2030 taxiert Volkswagen die branchenweiten Einnahmen aus allen Autoverkäufen, die mit neuen Softwarefunktionen zusammenhängen, auf bis zu 1,2 Billionen Euro. Hilgenberg schätzt, dass schon Mitte des Jahrzehnts 60 Prozent der Privatwagen Systeme mindestens des erweiterten Levels 2 an Bord haben, dann schrittweise der Levels 3/4.

VW-Finanzchef Antlitz unterstrich: „Dieser neue Einnahme-Pool entsteht zusätzlich zum Geschäft mit dem Verkauf von Verbrenner- und Elektrofahrzeugen.“ Auch der Ausbau von Mobilitätsdiensten lasse sich mit mehr eigener Software gut verschränken, im Wechselspiel mit Sharing-Angeboten oder datengetriebenen Versicherungsleistungen.

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Nach und nach sollen die digitalen Assistenten überdies Unfälle vermeiden. „Damit wird der Straßenverkehr sicherer und komfortabler“, sagt Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn. Mit bisher erhältlichen „Autopiloten“ kam es jedoch auch schon zu einigen Crashs in den USA.

Nach Jahren vollmundiger Ankündigungen, in denen so manche Frist verstrich, sehen Branchenkenner inzwischen bessere Chancen für einen Durchbruch der Systeme. So zeigte sich gerade auf der Messe CES in Las Vegas: Die Technik, die autonomes Fahren möglich machen könnte, steht vor dem Einzug in Wagen verschiedener Hersteller.



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