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Wirtschaft

RKI registriert 18.034 Corona-Neuinfektionen und 285 neue Todesfälle

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Corona Teststation

Die Zahl der Neuinfektionen nimmt weiter ab.


(Foto: AFP)

Berlin Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche hatte der Wert bei 22.231 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 132,8 (Vortag: 141,4; Vorwoche: 160,6)

Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 285 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 312 Tote.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 451 550 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 084 700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 83.876.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,82 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Was ist das RKI?

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde. Es ist eine Einrichtung der öffentlichen Gesundheitspflege und verfolgt die Gesundheit der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Ein weiterer zentraler Bereich des RKI ist die Forschung, das Institut gilt als zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland.

Präsident des Robert Koch-Instituts ist seit 1. März 2015 Lothar H. Wieler, der seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland verstärkt im Fokus der Berichterstattung steht.

Wie kommt das RKI an die aktuellen Corona-Zahlen?

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Covid-19-Lage. Es bewertet auf Grundlage aktueller Erhebungen alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Dabei gibt das RKI regelmäßig die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland bekannt. 

Die Gesundheitsämter erhalten aus der gesamten Bundesrepublik Zahlen zu den Neuinfektionen, Genesungen oder Todesfällen und übermitteln diese an das RKI. Dabei müssen sich die Ämter an strenge Regeln halten.

Covid-19-Fälle, die die Falldefinition des RKI erfüllen, müssen vom zuständigen Gesundheitsamt spätestens am nächsten Arbeitstag elektronisch an die zuständige Landesbehörde übermittelt werden.

Von dort müssen die Informationen spätestens am nächsten Arbeitstag an das RKI übermittelt werden. Diese Daten dürfen weder Namen noch Wohnort oder Kontaktdaten der Betroffenen enthalten.

Mehr: Die aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem Newsblog



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Auftakt von Tarifrunde für genossenschaftlichen Großhandel

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Die Tarifverhandlungen für die rund 3000 Beschäftigen des genossenschaftlichen Großhandels in Brandenburg haben am Freitag begonnen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert das fehlende Angebot der Arbeitgeber. Angesichts der extremen Mehrbelastung der Beschäftigten einerseits und den sehr kräftigen Gewinnen der Unternehmen in der Corona-Pandemie sei das enttäuschend, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Franziska Foullong. Die Arbeitgeber müssten ihre Wertschätzung in Form einer spürbaren tabellenwirksamen Lohnerhöhung zeigen. Mit Einmalzahlungen sei das nicht getan.

Verdi fordert für eine Laufzeit von zwölf Monaten eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent, mindestens aber um 150 beziehungsweise 70 Euro. Zudem soll ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde gezahlt werden.

Die Verhandlungen werden am 15. Juni weitergeführt.



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Wirtschaft

Kursfeuerwerk nach Talfahrt: Lob von Musk beflügelt Dogecoin wieder

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Kursfeuerwerk nach Talfahrt

Lob von Musk beflügelt Dogecoin wieder

Die Äußerungen von Tesla-Chef Musk über Kryptowährungen sorgen in regelmäßigen Abständen für Kursausschläge. Je nachdem, ob er lobende Worte findet oder sich kritisch äußert – eine Reaktion scheint unumgänglich. Ein neuer Tweet von Musk verteuert Dogecoin jetzt um 30 Prozent.

Mit einem Tweet hat Elon Musk Dogecoin erneut beflügelt. Die wenig bekannte Kryptowährung verteuerte sich um fast 30 Prozent auf 0,5456 Dollar. Damit summiert sich das Plus seit Jahresbeginn auf fast 12.000 Prozent. Bitcoin und Ethereum kommen dagegen lediglich auf 76 beziehungsweise 455 Prozent. Mit insgesamt knapp 69 Milliarden Dollar ist Dogecoin gemessen am Börsenwert die viertgrößte Kryptowährung.

Auf Twitter hatte Tesla-Chef Musk die Effizienz von Dogecoin-Transaktionen gelobt und die Digital-Währung als vielversprechend bezeichnet. Es sei aber unklar, ob er damit Energieverbrauch, Nutzerfreundlichkeit oder das Potenzial als Zahlungsmittel gemeint habe, sagte Mark Humphery-Jenner, Professor für Finanzen an der Universität von New South Wales.

Musk hatte unlängst die Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel für den Kauf von Tesla-Elektroautos ausgesetzt und einen Kurssturz bei Kryptowährungen ausgelöst. Als Grund nannte er den hohen Energiebedarf für die Verschlüsselung und Validierung der Transaktionen. Dem Branchendienst TRG zufolge benötigt ein Bitcoin-Geschäft 707 Kilowattstunden Strom. Bei Dogecoin sind es nur 0,12 Kilowattstunden.

Musk hat sich in der Vergangenheit wiederholt sowohl lobend als auch kritisch zu Dogecoin geäußert und für Kursausschläge gesorgt. In der vergangenen Woche schickte sein Auftritt als Gastmoderator in der legendären US-Comedyshow „Saturday Night Live“ den Kurs der Kryptowährung Dogecoin auf Talfahrt.

Auf die Frage „Was ist Dogecoin?“ antwortete Musk zunächst: „Es ist die Zukunft der Währung. Es ist ein unaufhaltsames Finanzvehikel, das die Welt erobern wird.“ Als ein Darsteller der Show, Michael Che, daraufhin fragte: „So, it’s a hustle?“, antwortete Musk: „Yeah, it’s a hustle.“ Und lachte anschließend. Das reichte, um den Kurs der Kryptowährung kräftig fallen zu lassen. Auf der Krypto-Börse Binance notierte sie nur noch bei 0,47 Dollar, ein Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zu dem vor der Sendung erreichten Niveau.



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Hubertus Heil will Kurzarbeit bis Ende 2021 erleichtern

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Der Bundesarbeitsminister will Unternehmen bei Kurzarbeitermaßnahmen weiter unterstützen. Bis Ende des Jahres soll der Staat bei der Sozialversicherung aufstocken. Doch woher soll das Geld kommen?

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Erleichterungen für Firmen mit Kurzarbeit bis zum Jahresende verlängern. Handel, Gastronomie oder Veranstaltungsbranche litten nach wie vor sehr unter dem Lockdown, sagte der SPD-Politiker dem „Handelsblatt“ in einem am Freitag veröffentlichten Interview.

Auch gebe es in manchen Betrieben Schwierigkeiten, weil etwa Halbleiter fehlten. „Ich will deshalb, dass wir die Möglichkeiten der Kurzarbeit in vollem Umfang bis zum Jahresende verlängern.“ Dazu habe er einen Verordnungsentwurf erarbeitet, den die Regierung gerade abstimme.

Konkret geht es um Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden bei Kurzarbeit, die bis zum 30. Juni zu 100 Prozent vom Staat übernommen werden. Diese Regelung will Heil verlängern. Ansonsten würde nur noch die Hälfte der Beiträge gezahlt.

Arbeitgeber: Der Bund soll die Rechnung zahlen

Der Arbeitgeberverband BDA kritisierte, das schrittweise Rückfahren der vollständigen Erstattung der Beiträge auf die hälftige Erstattung sei richtig. „Eine falsche Anreizsetzung führt nicht zu Beschäftigungserhalt, sondern verzögert lediglich den Strukturwandel“, sagte Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter.

Wenn Minister Heil die Erleichterungen bis Ende des Jahres ankündige, müssten diese aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. „Eine Erhöhung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung im Aufschwung darf es nicht geben.“

Heil hatte bereits erklärt, die Kurzarbeit sei für die Bundesagentur für Arbeit und den Bundeshaushalt zwar sehr teuer. Damit werde aber die „Rückkehr von Massenarbeitslosigkeit“ verhindert, die für Staat und Gesellschaft viel teurer wäre. Nach einer Schätzung des Wirtschaftsforschungsinstitutes Ifo waren im April noch 2,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit.



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