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Richtig epilieren: So klappt’s fast schmerzfrei

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Übung macht die Epilier-Meisterin! Damit das klappt, helfen diese Tipps für weniger Schmerz und extra-glatte Haut

30.06.2020



Philipp Wehsack

Nichts klebt, nichts schmiert, keine Stoppeln, und das furchteinflößende „Ratsch“ vom Waxing bleibt dir auch erspart. Epilieren ist einfach eine super Haarentfernungsmethode, die bis zu 4 Wochen glatte Haut verspricht – wenn du es richtig machst.


Es kann allerdings auch einiges schiefgehen. Deshalb erklären wir dir hier, wie es weniger wehtut, wie die Haut länger glatt bleibt und was du tun musst, damit die Haare nicht einwachsen.



Worauf muss ich bei einem Epilierer achten?

Beim Kauf eines Epilier-Gerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Diese Checkliste hilft dir dabei:


  • Am besten sind Geräte mit unterschiedlichen Aufsätzen für verschiedene Körperbereiche.
  • Frauen, die nicht nur die Beine, sondern auch die Achseln und die Oberlippe epilieren wollen, sollten unbedingt ein Gerät mit den entsprechenden Aufsätzen wählen.
  • Wichtig: Das Geräte sollte wasserfest sein. Dann kannst du es auch in der Wanne nutzen und außerdem viel besser reinigen.
  • Äußerst sinnvoll, um eingewachsene Haare zu verhindern, sind Peeling-Aufsätze.
  • Massage-Aufsätze stimulieren die Haut, verringern so das Schmerzempfinden und helfen zudem vorbeugend gegen Hautirritationen.
  • Achte auf eine lange Akkulauf- und Lebenszeit.
  • Manche Geräte bieten außerdem noch tolle weitere Aufsätze zum Rasieren und Trimmen.
  • Ist am Epilierer ein Lämpchen integriert, kann man selbst die feinsten Härchen erkennen und bekommt so noch besser Ergebnisse.

Welcher Epilierer ist der beste?

Wir können dir den Silk-épil 9 Flex 9020 von Braun empfehlen. Der ist zwar etwas teurer, zupft aber selbst kürzeste Haare in kürzester Zeit und ist verhältnismäßig sanft zur Haut.


Allen, die das Epilieren erst austesten wollen, empfehlen wir das deutlich günstigere Einsteiger-Modell BRE225/00 von Philips – damit ziept es etwas mehr, dafür tut der Preis nicht so sehr weh. Haarfrei wirst du mit beiden Geräten.


Wie bereite ich meine Haut aufs Epilieren vor?

Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. „Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden“, erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.


Wie tut Epilieren weniger weh?

Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren um so mehr „ziepen“. Viel besser: Mach einen Wellness-Moment draus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.



„Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer“,weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Gute News: Der Schmerz wird mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst.


Wie epiliert man richtig?

Wenn du dich beim Epilieren an diese 8 Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt:


  1. Das perfekte Timing: Abends ist die beste Zeit zum Epilieren. Eventuelle kleine Hautirritationen sind am nächsten Morgen verschwunden.
  2. Die richtige Länge fürs Epilieren liegt zwischen 0,5 bis 5 Millimetern. Anders als beim Waxing solltest du die Haare also nicht erst ewig wachsen lassen. Besser: Vorm ersten Epilieren einmal rasieren und dann nach 3 bis 7 Tagen epilieren ­– je nachdem wie schnell deine Haare wachsen.
  3. Beachte die Epilier-Richtung: Ganz logisch, gegen die Wuchsrichtung epilieren, damit auch kürzere Härchen erfasst werden können.
  4. Bloß keine Hektik! Nimm dir vom Knöchel bis zum Knie mindestens 15 Sekunden Zeit. Bist du zu schnell, brechen die Haare bloß, anstatt mit Wurzel zu verschwinden. Dann wachsen sie, na logo, auch schneller wieder nach…
  5. Bitte keinen Druck machen! Der Epilierer findet seinen Weg auch so.
  6. Der richtige Winkel: Bewege den Epilierer aufwärts gegen die Wuchsrichtung der Haare. Das richtet kürzere Haare auf, das Ergebnis wird glatter.
  7. Die Spannung wahren: Wenn du deine Haut während der Epilation spannst – mit den Fingern der freien Hand – erwischt du die Haare am allerbesten. Vor allem an schwierigen Stellen in Haut-Beugen ist das besonders wichtig.
  8. Bleib dran! Zu Beginn solltest du einen Monat lang einmal pro Woche epilieren, damit „erwischst“ du in der Regel alle Härchen in jeder Wachstumsphase. Danach genügt es, etwa alle 2 bis 4 Wochen zu epilieren


Wie verhindere ich eingewachsene Haare nach dem Epilieren?

„Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen“, so Expertin Hartmann.


Peelen verhindert eingewachsene Haare


PR / Braun

Reglmäßigs Peelen verhindert eingewachsene Haare

Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.


Wie pflege ich meine Haut nach der Epilation?

Dr. Melanie Hartmann erklärt: „Die Körperhaut – gerade im Beinbereich – ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation beansprucht die obere Hautschicht und nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion.“


Ein guter Tipp: Innerhalb von 5 Minuten nach dem Duschen die Haut mit einem Körperöl pflegen, das schließt Restfeuchtigkeit in der Haut ein und sorgt außerdem noch für einen leichten Schimmer auf der Haut.


Geschafft? Dann kannst du dich jetzt freuen…

…über bis zu vier Wochen Ruhe glatte Haut und immer feiner nachwachsende Haare. Und weil sich die Haut ans Epilieren gewöhnt, tut es nächstes Mal schon viel weniger weh, versprochen!


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Richtig trinken bei Hitze: 7 Tipps

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Die Sonne brennt, der Schweiß läuft: Je klüger du jetzt trinkst, desto fitter bist du. Mit diesen 7 Regeln machst du alles richtig und dehydrierst nicht

01.07.2020



Christiane Schnippe

Ob es nun am Klimawandel liegt oder nicht: Große und andauernde Hitze ist für dein Körper eine Belastung, für die du dich wappnen solltest. Dazu gehört nicht nur die richtige Kleidung und der regelmäßige Aufenthalt im Schatten.


Eine der wichtigsten Regeln lautet: Immer genügend trinken. Aber was soll das eigentlich heißen? Was du dabei beachten musst, liest du hier in unseren 7 Trink-Geboten für heiße Tage.


1. Wie viel sollte ich bei Hitze trinken?

Trinke mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag. So lautet eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das gilt aber bereits für ganz normale Tage.


Wenn die Temperaturen über 35 Grad steigen, wenn du trotz der Hitze viel Sport machst oder in Haus und Garten körperlich arbeiten, erhöht sich dein Flüssigkeitsbedarf – trinke dann also lieber das Doppelte oder das Dreifache.


Regel Nummer 1: Trinke bei Hitze mehr als das Minimum von 1,5 Litern pro Tag.



Infused Water


Elena Veselover / Shutterstock.com

„Infused Water“ z.B. mit Blaubeeren, ist eine Erfrischung mit Geschmack.

2. Genügt es nicht, einfach zu trinken, wenn ich Durst habe?

Nein. Durst ist nichts anderes als ein Warnsignal des Körpers. Wenn du Durst verspürst, sitzt dein Körper bereits auf dem Trockenen. Denn dein Durstgefühl meldet sich erst dann, wenn es deinem Körper schon an Flüssigkeit mangelt.


Regel Nummer 2: Sorge vor und trinke regelmäßig und vor allem über den ganzen Tag verteilt immer wieder kleine Schlucke.


Tipp: Immer eine kleine Flasche Wasser dabei haben! Wenn die dann auch noch optisch was her macht, wie der Fruit-Infuser, macht das Trinken noch mehr Spaß.



3. Kann man auch zu viel trinken?

Trinke ganz unbesorgt und folge deinem (Durst-) Gefühl. Die Aussage „zu viel Wasser trinken ist gefährlich“ stimmt so nicht, denn der Bedarf an Flüssigkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich und bei Hitze in jedem Falle höher als normal. Was an unbenötigter Flüssigkeit aufgenommen wird, scheidet dein Körper auf dem normalen Weg wieder aus.


Mit dem sogenannten „Übertrinken“ sind eher seltene Fälle gemeint. Da geht es zum Beispiel um Läufer, die bei Wettkämpfen extrem hohe Mengen an Wasser (über 10 Liter) zu sich genommen haben, um Krämpfe zu vermeiden. Durch das übermäßig zugeführte Wasser wird die Natriummenge im Blut stark verdünnt, was zur Untersalzung (Verdünnungsnatriämie) führen kann. Wie gesagt: Das ist ein sehr spezielles Problem.


Regel Nummer 3: Du kannst nicht zuviel trinken.



4. Was trinke ich am besten bei Hitze?

Finger von Cola oder Limo! Trinke besser Ungesüßtes, wenn es warm ist. Zu Limonaden oder süßen Säften solltest du nur ausnahmsweise greifen. Die bessere Alternative: Leitungs- oder Mineralwasser – löscht den Durst optimal und enthält keinen zusätzlichen Zucker.


Wenn dir Wasser geschmacklich auf Dauer zu langweilig ist, variiere mit ungesüßten Kräuter- und Früchtetees oder verdünnten Frucht- und Gemüsesäften. Wichtig: Die sollten dann aber einen Mindestanteil von 50 Prozent Wasser haben.


Regel Nummer 4: Trinke stets Ungesüßtes.



5. Sollte ich bei Hitze eher etwas Warmes trinken?

Keine Sorge, niemand verlangt, dass du bei 35 Grad noch heißen Tee trinkst! Zumindest solltest du aber nichts Eiskaltes trinken. Bei richtiger Sommerhitze ist ein kühles Getränk natürlich verlockend. Aber um deinen Durst sinnvoll zu stillen, sollten Getränke mindestens zimmerwarm sein.


Denn je mehr die Temperatur des Getränks von deiner Körpertemperatur abweicht, desto stärker arbeitet der Körper daran, diese Temperaturspanne wieder auszugleichen. Folge davon: Du schwitzt noch mehr als vorher.


Regel Nummer 5: Trinke keine eiskalten Getränke.


Jacob Lund / Shutterstock.com

Regelmäßiges Trinken ist lebenswichtig, vor allem bei Hitze.

6. Spielt es beim Trinken eine Rolle, wie viel ich schwitze?

Aber ja. Der Wasserverlust macht sich bemerkbar. Wer viel schwitzt, verliert nicht nur Wasser. Auch wichtige Mineralstoffe werden über die Haut ausgeschieden. Bei großer Hitze ist der Mineralstoffverlust natürlich enorm.


Dagegen helfen gesalzene Tees oder Gemüsebrühen. So werden die Verluste durchs Schwitzen wieder ausgeglichen.


Regel Nummer 6: Gleiche den Mineralstoffverlust beim Schwitzen mit Gemüsebrühe aus.


7. Ist denn Alkohol ein Problem?

So verlockend das kühle Bier oder ein Glas Prosecco sein mag: An heißen Tagen ist Alkohol keine gute Idee, vor allem um den Durst zu bekämpfen. Denn in Kombination mit warmer Sommerluft führt er zu Müdigkeit und begünstigt zusätzlich die Schweißbildung.


Außerdem wirkt Alkohol harntreibend und beeinträchtigt den Flüssigkeitshaushalt, sprich: Er entzieht dem Körper sogar Flüssigkeit. Also, wenn schon Bier, dann alkoholfreies. Das ist allerdings ein echter Knaller, denn aufgrund seiner vielen Nährstoffe gilt es als isotonisch!


Regel Nummer 7: Verzichte auf Alkohol. Best Choice am Abend: alkoholfreies Bier.



Wenn die Sonne brennt, lösche deinen Durst! Richtig und genügend zu trinken – am besten Wasser – ist das perfekte Mittel, um Tage großer Hitze entspannter zu überstehen. Und immer schön im Schatten bleiben!


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Blutuntersuchung: Was ein Blutbild verrät

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Wenn dir etwas fehlt oder nicht gut tut, signalisiert das dein Körper in vielen Fällen sehr offensichtlich. Bei einem Mineralstoffmangel verändert sich beispielsweise die Haut. Wenn du ständig die Nacht zum Tag machst und die Korken knallen lässt, fühlst du dich schlapp.

Doch es gibt auch Probleme, die dir dein Körper nicht direkt offenbaren kann. Oder Signale, die du schlicht und einfach übersiehst. Das sind in vielen Fällen die schwerwiegenderen. „Zahlreiche Erkrankungen verursachen zunächst keinerlei Symptome. Der Satz ‚Man ist so gesund, wie man sich fühlt!‘ stimmt leider nicht immer“, sagt Professor Tammo von Schrenck von Mein Direktlabor aus Hamburg.

Anhand der Blutwerte können Experten erkennen, wie es wirklich um deine Gesundheit steht. Doch das Blutbild enthüllt nicht nur verborgene Krankheiten, sondern auch, ob du rauchst, trinkst, häufig Stress hast und ob deine Ernährung ausgewogen ist. Immer häufiger ist auch zu hören, dass ein Bluttest sogar das Abnehmen einfacher machen kann.


In diesem Artikel:




Soonthorn Wongsaita / Shutterstock.com

Ein kleiner Pieks hilft, Informationen über deinen Gesundheitszustand zu sammeln.

Wann ist ein Bluttest sinnvoll?

Grundsätzlich kann es nie schaden, genau über die eigene Gesundheit Bescheid zu wissen. Aber es gibt Situationen, in denen die genaue Kenntnis der eigenen Blutwerte besonders wichtig ist:


  • Bei diffusen Beschwerden: „Durch einen Bluttest können Risikofaktoren zuverlässig erkannt werden und damit die Weichen für eine geeignete Vorsorge oder Therapie gestellt werden“, erklärt Professor von Schrenck. Hat eine Patientin bereits Symptome, dient die Untersuchung des Bluts der Diagnosestellung einer bestimmten Krankheit. Wenn sich die Patientin beispielsweise schlapp und müde fühlt, kann die Diagnose Blutarmut (Anämie)/Eisenmangel mittels eines niedrigen Ferritinwertes im Blut gestellt werden.
  • Zur Bestimmung von Krankheitsverläufen: „Bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird eine Blutanalyse zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs herangezogen“, so der Experte.
  • Vor Operationen: Ein Bluttest hilft, mögliche Risikofaktoren oder Vorerkrankungen, wie zum Beispiel eine Blutgerinnungsstörung, zu erkennen. In Notfallsituationen geben bestimmte Laborwerte (zum Beispiel Elektrolyte oder das Blutbild) wichtige Hinweise auf den Zustand der Patientin und weitere Maßnahmen.
  • Bei Verdacht auf Krankheiten, die anfangs symptomfrei verlaufen: „Eine Blutuntersuchung deckt zudem verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten auf, wie z.B. HIV, Hepatitis B+C, Chlamydien und Syphilis. Oft verlaufen diese Infektionen ohne Symptome, können jedoch weitreichende gesundheitliche Folgen haben und gefährliche Ansteckungen ermöglichen“, erklärt von Schrenck.


Welche Blutuntersuchungen gibt es?

Um das Blutbild eines Patienten zu erfassen, gibt der Arzt eine Blutuntersuchung in Auftrag. Sie ist für ihn ein wichtiger Hinweisgeber bei der Diagnose. Bei einer Blutuntersuchung wird das Blut in seine Bestandteile zerlegt und mittels unterschiedlicher Methoden untersucht.


Dein Blut besteht zu 45 Prozent aus Blutzellen und zu 55 Prozent aus Blutplasma. Bei einem Blutbild werden jedoch allein die Blutzellen genauer untersucht. Dabei wird zwischen einem kleinem und einem großem Blutbild unterschieden.

Wieviel kostet ein Bluttest?


Csaba Deli / Shutterstock.com

Durch einen Bluttest werden Risikofaktoren erkannt und damit die Weichen für eine Therapie gestellt.

Beim kleinen Blutbild werden die roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie die Blutplättchen (Thrombozyten) untersucht. Die Untersuchung zählt zur Routine bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge, wird aber auch bei Verdacht auf Blutarmut (Anämie), Infektionen und Entzündungen angeordnet. Die Werte geben Aufschluss, ob die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung gut funktionieren und ob Mangelerscheinungen vorliegen. Bei Bedarf kann der Arzt zusätzlich zusätzliche Werte bestimmen lassen, zum Beispiel Leber- oder Nierenwerte.


Wer denkt, das große Blutbild würde sehr viel mehr Werte ermitteln, der irrt. Im Unterschied zum kleinen Blutbild werden hier ergänzend die Unterarten der weißen Blutzellen (Leukozyten) genauer untersucht. Leukozyten sind Teil des Immunsystems, das Fremdstoffe und Erreger bekämpft. Anhand der Daten des „Differenzialblutbildes“ lässt sich erkennen, welche Unterart erhöht im Blut auftritt. Auf dieser Basis sind Rückschlüsse auf die Ursachen bestimmter Krankheiten möglich, zum Beispiel auf Infektionen, Entzündungen, Parasitenbefall, Vergiftungen oder Allergien.



Hilft ein Bluttest beim Abnehmen?

Wer Gewicht verlieren will, sollte zunächst den klassischen Weg über eine Umstellung der Lebensgewohnheiten gehen. Das heißt: gesunde Ernährung, viel Sport. Doch was, wenn beim Abnehmen trotzdem nichts mehr geht? Kann das Blut eine Erklärung über den ausbleibenden Erfolg geben?

Unter Umständen ja, sagt der Mediziner. „Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll“, rät von Schrenck. Teilweise seien Stoffwechselerkrankungen für die fehlende Gewichtsabnahme verantwortlich, zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Nebennieren- Überfunktion. „Der Bluttest bringt hier Klarheit“, so von Schrenck. 


Wie nehme ich nach einem Bluttest ab?

Nur durch die Blutwerte allein lässt sich natürlich kein Gewicht verlieren – sofern du nicht an einer Stoffwechsel-Krankheit leidest. In dem Zusammenhang wird auch die Blutgruppendiät, die vom amerikanischen Naturheilkundler Peter D’Adamo entwickelt wurde, von Medizinern heftig kritisiert.


Die Theorie des Diät-Konzepts basiert darauf, dass jeder Mensch sich nach seiner Blutgruppe ernähren solle. Je nach Blutgruppe stehen unterschiedliche Lebensmittel auf dem Speiseplan. Mediziner beanstanden, dass die Theorie wissenschaftlich nicht haltbar sei und eher zu einer unausgewogenen Ernährung führe.



Eine Blutuntersuchung ist für Übergewichtige unabhängig vom Abnehmwunsch sinnvoll, so von Schrenck: „Da sie generell ein höheres Risiko für bestimmte Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen haben, empfiehlt sich ein Test auf bestimmte Risikofaktoren, zum Beispiel Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Harnsäure. So kann gegebenenfalls eine Lebensstilanpassung oder eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden.“


Oleksiy Mark / Shutterstock.com

Nicht nur deine Ärztin kann eine Blutuntersuchung veranlassen, du kannst das auch privat tun.

Zu den wichtigsten Hinweisgebern im Blut gehören:


  • der Blutzucker (gibt Aufschluss darüber, ob Diabetes mellitus vorliegt)
  • Blutfette wie Cholesterin und Triglyzeride (sie erklären ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Entzündungsparameter (zum Beispiel C-reaktives Protein: CRP)
  • Blutsalze wie Eisen, Natrium, Kalium oder Kalzium
  • bestimmte Enzyme und Proteine 
  • Stoffwechselprodukte wie Kreatinin und Harnstoff (sie geben wichtige Hinweise auf die Nierenfunktion)
  • Hormone, zum Beispiel von der Schilddrüse
  • Blutgase
  • Tumormarker
  • Gerinnungsfaktoren

Um Bakterien im Blut oder Urin (bei Harnwegsinfektionen) der Patientin nachzuweisen, wird eine so genannte Kultur gemacht. Dazu wird das Blut oder der Urin auf unterschiedliche Nährböden gegeben und beobachtet, ob Erreger dort gut wachsen. So lässt sich nachweisen, ob und an welchem Infekt die Patientin erkrankt ist und ob eine Antibiotikaresistenz vorliegt.



Kann ich einen Bluttest auch selbst veranlassen?

Normalerweise wird eine Blutuntersuchung nur auf eine bestimmte Veranlassung hin, zum Beispiel einen Krankheitsverdacht, durchgeführt. Kein Mediziner wird aus bloßer Neugierde eine Laboruntersuchung des Blutes veranlassen.

Trotzdem kannst du deine Gesundheit auch selbst in die Hand nehmen: „Was viele nicht wissen: Die Blutentnahme muss nicht zwingend beim Hausarzt erfolgen. Auch als Privatperson kann man sich direkt an ein Labor wenden und dort bestimmte Blutuntersuchungen durchführen lassen. So bieten einige Medizinische Labore bereits spezielle Services für eine schnelle und bequeme Blutanalyse, teilweise mit ärztlicher Beratung, an“, sagt von Schrenck.


Kann ich eine Blutuntersuchung auch zu Hause durchführen?

Seit kurzem gibt es auch Bluttests für zuhause, die du im Internet bestellen kannst. Dazu orderst du den gewünschten Test, entnimmst dir selbst Blut aus der Fingerkuppe und schickst die Probe dann an ein Labor. Am heimischen Bildschirm kannst du dann den Analyseprozess verfolgen. Angeboten werden Tests, die beispielsweise fitnessrelevante Werte messen oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit feststellen sollen.

Alle wichtigen Infos rund um den Bluttest


science photo / Shutterstock.com

Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll.

Auch der Vitamin-D-Level und die Menge der Omega-3-Fettsäuren soll bestimmt werden können. Solche Tests kosten zwischen 99 und 499 Euro. Mediziner stehen der Methode eher kritisch gegenüber, vermuten dahinter einen Selbstoptimierungstrend mit teilweise sinnlosen medizinischen Angeboten. „Zudem ist die Zuverlässigkeit der Ergebnisse umstritten“, so von Schrenck.



Was sollte vor einem Blutbild beachtet werden?

Je nachdem, was dein Arzt oder deine Ärztin anhand der Blutentnahme erfahren möchte, solltest du vor dem Bluttest einige Dinge beachten. Wenn dein Blutzucker- oder deinen Trigylzeridwert gemessen werden soll, musst du zum Test nüchtern erscheinen.


Das heißt, dass du vor der Blutentnahme 8 bis 12 Stunden nichts essen darfst. Wasser ist erlaubt, auch Tee ohne Zucker und Milch. Alle zuckerhaltigen Getränke verfälschen das Ergebnis. Alkohol solltest du mindestens 24 Stunden vor dem Test meiden. Auch auf intensiven Sport vor der Blutentnahme solltest du verzichten, da auch so die Ergebnisse verändert werden könnten.

Frage deine Ärztin oder deinen Arzt, ob du mit bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel der Anti-Baby-Pille, vor dem Test aussetzen sollst. „Bei einigen Hormonuntersuchungen müssen tageszeitliche Schwankungen beachtet werden“, so der Mediziner.


Welche Risiken gibt es bei einem Bluttest?

Eine Blutuntersuchung verläuft in der Regel risikofrei. Die Blutentnahme erfolgt meist in der Armbeuge. Nur in sehr seltenen Fällen kann es zu einer Infektion der Wunde kommen. Ein blauer Fleck (Hämatom) bildet sich, wenn die Einstichstelle nicht lange genug zugedrückt wurde. Keine Sorge: Der harmlose Bluterguss verblasst schnell wieder.



Wie viel kostet eine Blutuntersuchung?

Normalerweise übernimmt die Kasse die Bezahlung der Laborleistungen, wenn diese Leistungen von der Arztpraxis veranlasst werden. Besteht jedoch kein konkreter Krankheitsverdacht oder eine Erkrankung, sind diese Leistungen Wunschleistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen: IGeL), die in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Private Krankenkassen übernehmen die Laborkosten in der Regel.

„Unabhängig vom Versichertenstatus kann jede Patientin Laborleistungen in Anspruch nehmen. Die Höhe der Abrechnung einzelner Analysen ist transparent in der Gebührenordnung für Ärzte festgelegt. Die veranlassten Kosten müssen dann von der Patientin selbst getragen werden“, erklärt Professor von Schrenck.


Wann immer deine Ärztin oder dein Arzt eine Blutuntersuchung vorschlägt, solltest du zusagen. Egal, ob der Bluttest Informationen über mögliche Erkrankungen oder „nur“ über Mangelerscheinungen ermittelt, sie können helfen, deine Lebensqualität ganz gezielt zu verbessern.


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Farbpsychologie: Diese Wirkung haben Farben | SOUL♥SISTER

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Viele Menschen wünschen sich einen bunten Alltag. Die wenigsten wissen, was sie damit meinen, also: Was sie WIRKLICH damit meinen. Denn Farben haben in unserem Leben eine weit größere Wirkung, als viele denken.


Hast du dich schon mal gefragt, warum du in blau gestrichenen Räumen schneller anfängst zu frösteln? Oder warum es dich so glücklich macht, dein gelbes Shirt zu tragen? Das ist kein Zufall, denn Farben haben einen enormen Einfluss auf dein (Wohl-) Befinden.


Wie wirken Farben auf mich?

Das Farbspektrum ist unendlich – und jede Farbe hat eine besondere Macht.


© Alex Jackman / unsplash.com

Farben sind Sinneseindrücke, die entstehen, wenn Licht auf die Netzhaut der Augen fällt. Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass Farben sogar bei geschlossenen Augen einen Einfluss auf dich haben, denn Haut und Netzhaut verfügen über eine vergleichbare Lichtempfindlichkeit.


Aber natürlich wirken Farben nicht nur durch ihre Erscheinung, sondern auch besonders durch die Assoziationen, die sie in dir wecken. Eine Farbe allein hat noch keine Bedeutung und damit auch zunächst keinen Effekt.


Welche verschiedenen Wirkungen können Farben haben?

Der Effekt von Farben auf dein Wohlbefinden beschränkt sich nicht nur auf das Gehirn und ist somit vielschichtiger als gedacht. Farbdesignerin Daniela Späth unterteilt die Wirkung in 3 Ebenen.



  1. Die erste Ebene ist die der erlernten Farbsymbolik: Ab dem Moment der Geburt wachsen die meisten Menschen in einer farbigen Welt auf, wodurch auf natürliche Weise gewisse Farben mit gewissen Bedeutungen verknüpft werden.
  2. Dann folgt die persönliche Ebene: Farben wirken hier entsprechend des Erlebten und der Erfahrungen, die du damit gemacht hast.
  3. Schlussendlich gibt es die dritte Ebene, den Bereich, in dem du wie von selbst auf Farben reagierst. „Hier werden unbewusst körperliche Reaktionen ausgelöst, die man schlecht beeinflussen kann“, so die Expertin. Ein Beispiel ist die Farbe Rot, die auf viele Menschen eine besondere Wirkung hat. Ein Versuch zeigte zum Beispiel, dass der Adrenalinspiegel von Sportlern in rot gestrichenen Räumen automatisch steigt.

Woher kommt die Wirkung der Farben?

Interessanterweise spielt es für die Wirkung der Farben keine Rolle, ob du zum Beispiel auf eine grüne Wiese oder eine grün gestrichene Wand blickst – Farben beeinflussen immer gleich, in welcher Form sie auch daherkommen.


Die britische Journalistin Kassia St Clair hat außerdem herausgefunden, dass die Farbwahrnehmung auch stark mit der Persönlichkeit und Kultur zusammenhängt. „Von vielen wird Gelb heute mit Glück assoziiert, da sie die Farbe mit der Sonne verbinden“, so St Clair. „In den 1890ern wurde Gelb jedoch als bedrohliche Farbe wahrgenommen, da Bücher mit gelben Umschlägen zu dieser Zeit anstößige Geschichten enthielten. Der Kontext spielt eine große Rolle.“


Jetzt wird's bunt! Gut so, denn jede Farbe hat seine eigene Kraft

Jetzt wird’s bunt! Gut so, denn jede Farbe hat seine eigene Kraft.


© Ankush Minda / unsplash.com

Diese Assoziationen sind im Kopf hinterlegte Infos, die in Milli­sekunden darüber entscheiden, ob du eine Farbe magst oder nicht. Genau diese Assoziationen sind auch beim Temperaturempfinden entscheidend: Blau wird häufig mit kühlen Elementen wie Wasser oder Eis in Zusammenhang gebracht (deshalb: brrr, kalt!). Rot oder Orange stehen eher mit warmen Elementen wie Feuer in Verbindung.



Umso interessanter, dass die Naturwissenschaft es genau anders herum deutet. Dort heißt es: Je höher die Temperatur, desto mehr spielt eine Farbe ins Blaue (man denke an das leuchtend blaue griechische Meer). Mit diesem Wissen im Hinterkopf frösteln wir in blau gestrichenen Räumen demnächst vielleicht gleich etwas weniger.


Und welche Farbe hat nun die beste Auswirkung aufs Gemüt und macht am glücklichsten? Späth sagt: „Die Lieblingsfarbe. Das ist sehr individuell.“ Was unglücklich macht, lässt sich aber mit Gewissheit sagen: eine durch und durch farblose Welt.


Welche Farbe bewirkt im Gehirn was?

Natürlich gibt es bei jedem Menschen individuelle Unterschiede, wie bestimmte Farben auf ihn wirken. Aber es gibt eine Reihe von Effekten, die Fabren auslösen, die nicht nur mit der einzelnen Person zu tun haben, sondern universell gelten. Wir haben einige davon hier zusammengetragen:


Schwarz: Kleidsame Klarheit

Schwarz symbolisiert Individualität und Eigenständigkeit

Schwarz symbolisiert Individualität und Eigenständigkeit.


© Freddie Marriage / unsplash.com

Ob Schwarz nun eine richtige Farbe ist oder nicht, darüber wird viel diskutiert. Faktisch zählt Schwarz zu der Kategorie der „unbunten Farben“ und ist somit ja irgendwie beides.


Wissenschaftlich bewiesen ist: Schwarz stärkt die eigene Klarheit und Selbstsicherheit. Auch steht Schwarz für Individualität und Eigenständigkeit. Kein Wunder also, dass es der beliebteste Farbton der Deutschen bei Kleidung ist. Wer Schwarz trägt, strahlt Macht aus und zeigt zugleich, dass er viel von Eleganz versteht. Zwar symbolisiert Schwarz in der Psychologie oft Angst und Schatten, es steht dort aber ­gleichermaßen für Kreativität.



Grün: Beruhigende Sicherheit

Grün wirkt beruhigend und erzeugt Harmonie

Grün wirkt beruhigend und erzeugt Harmonie.


© Dose Juice / unsplash.com

Die Farbe wirkt beruhigend und erzeugt Harmonie. Grün ­stabilisiert und stärkt dadurch das Selbstwertgefühl. Wer Energie tanken möchte, sollte sich also öfter mit Grün umgeben.


Die Farbe spricht außerdem nervöse und unruhige Menschen positiv an und schafft ein Gefühl von angenehmer Balance. Denn Grün wird evolutionsbedingt als Schutzfarbe verstanden, da wir mit ihr seit Urzeiten Vegetation und Pflanzen verbinden.


Dort, wo es Pflanzen gibt, kann man zum Beispiel Gemüse anbauen – was signalisiert, dass man an diesem Ort überleben kann. Auch deshalb steht die Farbe Grün für Hoffnung: Denn Grün ist Leben.


Rosa: Entspannendes Glücksgefühl

Rosa dämpft negative Energien

Rosa dämpft negative Energien.


© Vicko Mozara / unsplash.com

Rosa gilt als warme Farbe, die negative Energien dämpft und den Geist beruhigt – und das ist erstaunlich, da Rosa zur Familie der Rottöne zählt. Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass die „große Schwester“ Rot eher Angstgefühle auslöst und die Überlebensreflexe in Gang setzt.


Rosa vermittelt hin­gegen ein starkes Gefühl von Sicherheit und verhilft zu mehr Gelassenheit. In der Wissenschaft wurde der Effekt des „Cool Down Pink“ erforscht, der die entspannende Wirkung belegt. Wer ein rosa Kleidungsstück trägt, strahlt Herzlichkeit und Zufriedenheit aus. Und auch ohne Studiennachweis steht fest: Ein Nagellack in Pink macht ­sofort gute Laune.



Blau: Kreative Abkühlung

Blau fördert die eigene Kreativität

Blau fördert die eigene Kreativität.


© John Rodenn Castillo / unsplash.com

Über den oben erwähnten Cool-down-Effekt hinaus gilt Blau als Farbe der Entspannung. Diverse Versuchsergebnisse zeigen: Blau kann nicht nur Verspannungen lösen, sondern auch bei Schlafstörungen helfen. Bei Aufregung ist der Ton perfekt, um wieder runterzukommen.


Blau (übrigens genau wie ­Violett) stimuliert nämlich den Körper und senkt nachweislich den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Außerdem fördert Blau die Kreativität: Forscher der University of British Columbia haben in einem Experiment herausgefunden, dass Angestellte mit einem blauen Desktop Aufgaben leichter und kreativer erledigten als die Kollegen mit einem roten Bildschirmhintergrund.


Gelb: Positive Energie

Gelb schafft es, Ängste zu mindern

Gelb schafft es, Ängste zu mindern.


© Ernest Porzi / unsplash.com

Der Ton wird vorrangig sehr positiv wahrgenommen. Viele denken gleich an Sonne, Sonnenblumen, Strand. Und das kommt nicht von ungefähr: Gelb fördert nachweislich die Bildung des Glückshormons Serotonin. Außerdem symbolisiert Gelb Kommunikation und Schnelligkeit.


Die Farbe spricht Menschen an, die Neues suchen, denn sie drückt die positive Energie eines Anfangs aus und schafft gleichzeitig eine optimistische Atmosphäre, da sie Ängste mindert. Zudem beflügelt Gelb den Geist und verhilft zu besserer Konzentration. Kein Wunder also, dass Befragungen ergeben haben, dass man Menschen, die gelbe Kleidung tragen, für intellektuell hält.



Farben haben eine nicht unerhebliche Wirkung auf deine Alltagswahrnehmung. Achte mal drauf oder experimentiere mit den Farben deiner Kleidung. Egal für welchen Ton du dich entscheidest: Trau dich, (Lieblings-)Farbe zu bekennen.


Text: Sofia Mönter Jamie


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