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Rassismus-Vorfall: Englands Fußball-Nationalmannschaft droht mit Boykott

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Köln –

Vor dem EM-Qualifikationsspiel in Bulgarien (Montag, 20.45 Uhr) hat die englische Fußball-Nationalmannschaft im Fall rassistischer Beleidigungen einen Boykott angekündigt.

Team verlässt geschlossen das Feld

Sollte es zu einem rassistischen Zwischenfall kommen, werden alle Spieler geschlossen vom Feld gehen. Das bestätigte Angreifer Tammy Abraham (22) im Gespräch mit englischen Medien. 

„Niemand will so etwas im Fußball“

Abraham, der vor seinem Debüt für die Three Lions steht, begründet den Entschluss: „Es betrifft nicht nur eine Person, es betrifft das ganze Team. Wenn wir entscheiden, dass wir aus diesen Gründen nicht auf dem Platz bleiben wollen, dann gehen wir als Team in die Kabine. Niemand will so etwas im Fußball!“

Lesen Sie hier: Verstehen Sie Spaß: Guido Cantz veräppelt Mats Hummels & Marco Reus

Bulgarisches Publikum ist durch rassistische Entgleisungen auffällig geworden

Das Spiel in der bulgarischen Hauptstadt Sofia steht im Blickpunkt, weil bulgarische Anhänger in den Spielen gegen Tschechien und den Kosovo im Juni durch rassistische Entgleisungen auffällig geworden waren. 

Bulgarien gegen England vor teilweise leeren Rängen

Auf Anweisung der UEFA bleiben 5000 der insgesamt 46.340 Plätze im Wassil-Lewski-Nationalstadion von Sofia leer. Auch die Partie im November gegen Tschechien wird Bulgarien vor teilweise leeren Rängen absolvieren. (jp)





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Lewis, van Gerwen, Anderson, Price im Viertelfinale

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Titelverteidiger Gerwyn Price hat beim Grand Slam of Darts im englischen Wolverhampton im Schnelldurchgang das Viertelfinale erreicht.

Die aktuelle Nummer fünf der PDC-Weltrangliste demontierte in seinem Achtelfinale den Engländer Darren Webster (Nr. 19) mit 10:1.

Der „Demolition Man“ konnte mit durchschnittlich 91 Punkten lediglich Leg 6 gegen den „Iceman“ gewinnen und entging damit nur knapp einem „Whitewash“.

Dem Waliser Price reichte ein Drei-Dart-Average von 99 Punkten für den Einzug in die nächste Runde, wo er auf Gary Anderson (Nr. 4) trifft. (Spielplan des Grand Slam of Darts 2019)

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Anderson muss lange zittern

Der „Flying Scotsman“ hatte sich in seinem Achtelfinale gegen seinen schottischen Landsmann Robert Thornton (Nr. 58) mit 10:8 durchgesetzt.

Zu Beginn des Matches musste Anderson vier Legs in Folge abgeben, der „The Thorn“ mit zwei High-Finishes von 100 bzw. 117 Punkten glänzte. Doch der Superstar kämpfte sich zurück ins Match und gleich sehenswert mit einem Shanghai-Finish zum 4:4 aus.

Im Anschluss an dieses Mini-Comeback lieferten sich die beiden Darts-Profis ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen – vor allem, da Thornton eine gute Doppelquote an den Tag legte.

Lewis mit Rekord bei Mega-Comeback

Eröffnet wurde der zweite Achtelfinal-Abend mit dem Top-Duell zwischen James Wade und Adrian Lewis.

„The Machine“, Nummer acht der Welt, legte dabei eine „Bullseye-Show“ ans Oche. Zunächst glänzte er mit einem 161er-Finish (Triple 20, Triple 17, Bullseye) zum zwischenzeitlichen 4:4-Ausgleich. Nur zwei Legs später baute der 36-Jährige mit einem erneuten Bullseye-Finish (20, 18, Bullseye) seine Führung zum 6:4 aus.

Der „Jackpot“ hatte seinem Landsmann lange nichts entgegenzusetzen, startete aber gegen Ende des Matches dank einer 180er-Show eine irre Aufholjagd. Mit insgesamt neun 180ern innerhalb eines Matches stellte Lewis (Nr. 15 der Welt) nicht nur einen Grand-Slam-Rekord auf, sondern sicherte sich nach 4:7-Rückstand noch den 10:9-Sieg. Wade war sichtlich bedient und verließ die Bühne nach seinem Ausscheiden ohne ein abschließendes Handshake mit seinem Kontrahenten.

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Van Gerwen trotz Durchhänger weiter

Im Viertelfinale trifft er auf Michael van Gerwen, der sich in seinem Achtelfinale gegen Ian White (Nr. 11) mit 10:7 durchgesetzt hatte.

Als White sich mit einem 143er-Checkout ein Break geholt und daraufhin auf 5:3 davongezogen war, geriet der Weltmeister zwischenzeitlich zwar ins Straucheln, fand dann aber wieder in sein High-Scoring zurück.

Mit einem Average von 101 Punkten und neun geworfenen 180ern buchte „MvG“ aber das Ticket in die nächste Runde.

Die Achtelfinal-Partien im Überblick:

Dave Chisnall – Ryan Harrington 10:3
Gabriel Clemens – Glen Durrant 9:10
Michael Smith – Daryl Gurney 10:7
Peter Wright – Rob Cross 10:3

James Wade – Adrian Lewis 9:10
Gerwyn Price – Darren Webster 10:1
Michaen van Gerwen – Ian White 10:7
Gary Anderson – Robert Thornton 10:8

Die Viertelfinal-Begegnungen:

Glen Durrant – Michael Smith
Dave Chisnall – Peter Wright
Adrian Lewis – Michael van Gerwen
Gerwyn Price – Gary Anderson



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Christian Kinsombi trifft beim Test gegen Borussia

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FC Köln: Kapitän Jonas Hector zur Lage beim FC und im DFB-Team

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Düsseldorf –

Am 14. November 2014 debütierte Jonas Hector (29) bei der Nationalmannschaft, gehörte anschließend vier Jahre quasi zum Inventar der DFB-Elf.

Doch am 15. November 2018 durfte der Kölner Kapitän letztmals in einem Länderspiel ran. Seitdem wartet er auf seinen 43. Einsatz. Nicht nur das beschäftigt den Saarländer. Hector sprach in Düsseldorf über…

Jonas Hector: „Über meine Leistung anbieten“

…seine Einsatzchancen: „Ich versuche mich über meine Leistung anzubieten. Ich sehe keine Hoffnungslosigkeit. Es ist immer was Besonderes, eingeladen zu werden, auch wenn ich die Spiele zuletzt nicht gemacht habe. Es ist immer ein Ansporn für mich, wieder in die Mannschaft rein zu kommen. Ich bin nicht angereist, um nur Zeit im Hotel zu verbringen und gut zu essen. Ich will auch spielen, wenn ich komme. Daran arbeite ich.“

Jonas Hector beim DFB-Training in Düsseldorf mit Serge Gnabry.

…seine ideale Position: „Es gab Zeiten, da war ich der einzige Linksverteidiger im Kader. Aber der Konkurrenzkampf ist wichtig. Jetzt sind wir zu dritt. Und da ist es, wenn man hinten ansteht, eine extreme Herausforderung. Auf der Innenverteidigerposition gibt es deutlich qualifizierte Spieler als mich. Ich habe nur mal in der Dreierkette den linken Innenverteidiger gespielt. Ich glaube nicht, dass das meine Paradedisziplin ist. Ich habe beim FC drei, vier Spiele auf der Sechs gemacht, das sehe ich nicht als Nachteil. Mir ist es persönlich egal, auf welcher Position ich spiele. Hauptsache ist, dass ich ran darf.“

Jonas Hector sieht DFB-Umbruch auf gutem Weg

…die vielen Verletzten beim DFB-Team: „Das Trainerteam ist es gewohnt, dass man nur eine gewisse Vorbereitungszeit hat. Da ist man es gewohnt, schnell gewisse Abläufe zu studieren. Klar ist das was anderes als beim Verein, wo man sechs Wochen Vorbereitung hat und man sich komplett aufeinander einstellen kann. Aber wir sind alle Spieler mit einer gewissen Qualität, die das auch in kurzer Zeit umsetzen können.“

…den Umbruch im Nationalteam: „Wir waren auf einem guten Weg im Sommer, da hatte ich einen guten Eindruck. Das Spiel gegen die Niederlande zu Hause, das war ein kleiner Bruch. Das hat man auch gemerkt, da waren wir sehr enttäuscht. Genau da müssen wir anknüpfen, dass wir solche Spiele für uns entscheiden und gerade zu Hause dominanter auftreten. Das ist sicher ein Ziel bis zum nächsten Sommer.“

Jonas Hector lobt Stimmung beim DFB-Team

…die Stimmung bei der Nationalmannschaft: „Ich fühle mich sehr wohl. Es ist ein gutes Zeichen, wenn man Lust hat anzureisen, um Zeit mit den Jungs zu verbringen. Natürlich ist es noch eine Herausforderung, wenn immer wieder neue Gesichter dabei sind, diese zu integrieren. Der eine, ich zum Beispiel, ist etwas schüchterner, der andere etwas forscher.“

Lesen Sie hier: Länderspiele nicht mehr ausverkauft – Nationalspieler warnen vor Übersättigung

…Joachim Löw: „Wenn man lange im Geschäft ist, versucht man immer an Stellschrauben zu drehen. Es ist aber gut, dass er seine Lockerheit behält. Es ist auch für uns Spieler gut, dass wir jetzt nicht `ne Peitsche sehen. Er hat im Umgang mit uns ein gutes Feingefühl.“

Jonas Hector mit Schmunzler über Trikot-Panne beim DFB

…die Panne mit dem neuen Trikot, auf dem er als „Hecktor“ stand: „Gesichert habe ich mir kein Exemplar. Das brauche ich nicht unbedingt in der Form. Das war aber auch für mich einen Schmunzler wert.“

Lesen Sie hier: Peinliche Fehler beim neuen DFB-Trikot

…die Lage beim 1. FC Köln: „Natürlich ist die Situation beim FC derzeit deutlich angespannter. Es ist schade, dass wir sportlich nicht so gut dastehen. Wir sind zwar nicht abgeschlagen und haben immer noch Kontakt zu den vorderen Rängen. Dass es personell nicht so im Verein läuft, wie es eigentlich soll, ist natürlich extrem bitter. Nichtsdestotrotz sind die Verantwortlichen auf der Suche. Da mache ich mir weniger Sorgen. Das ist ja sowieso nicht meine Aufgabe. Bei der Nationalmannschaft kann man mal ein bisschen raus, andere Gedanken fassen. Daher tut die Woche ganz gut.“

Jonas Hector will beim DFB im Training vorangehen

…seine Meinung zu den diskutierten Personalien: „Mich hat bis jetzt noch keiner der Verantwortlichen nach meiner Meinung gefragt. Jeder hat seinen Aufgabenbereich. Für uns, für die Mannschaft, geht es darum, das auf den Platz zu bringen, was wir können.“

…seine Rolle als Nationalspieler: „Es ist natürlich schwer, wenn man die letzten Spiele nicht gespielt hat, da als Führungsfigur rauszugehen. Ich versuche natürlich im Training eine gewisse Lautstärke reinzubringen, was gerade im Defensivverbund von Vorteil ist, wenn man sich verbal unterstützt. Ich dränge mich da nicht in eine Führungsrolle.“





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