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Queen Elizabeth verliert die Kontrolle – und Harry gewinnt

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Ein Monat, nachdem Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) im US-TV über ihr Leben im britischen Königshaus gesprochen haben, sind in Großbritannien die Ergebnisse einer neuen Umfrage zur Thronfolge veröffentlicht worden. Zur gleichen Zeit wurde ein Interview mit dem Journalisten Piers Morgan (56) veröffentlicht. In der Sendung „extra“ enthüllte er, dass ihn Dankbotschaften im Namen einiger Mitglieder der Royal Family erreicht hatten. Und so kommt der Palast nicht nur nicht zur Ruhe, sondern die Krise verschärft sich immer weiter – ohne das Zutun der Sussexes.

Prinz Charles ist wieder im Umfragetief

Am Dienstag (6. April) berichtet „mirror.co.uk“, dass laut der Umfrage von Deltapoll 47 Prozent Prinz William (38) nach Queen Elizabeth (94) auf dem Thron sehen wollen. Nur 27 Prozent hatten sich demnach für Prinz Charles (72), die Nummer 1 der Thronfolge, ausgesprochen. Dies ist ein schwerer Schlag für das Königshaus, denn in den vergangenen 20 Jahren war dort eine ausgeklügelte Strategie verfolgt worden, um die Beliebtheitswerte des Prinzen von Wales zu verbessern. Nach der Trennung von Prinzessin Diana (†36), deren Unfalltod und die Enthüllung seiner Affäre mit der heutigen Herzogin Camilla (73) war Charles nahezu eine Persona non grata. Doch in den vergangenen beiden Jahrzehnten wandelte sich das Bild und das Volk schien dem ältesten Sohn der Queen zugeneigter. 

Nun liegt die Zustimmung für Charles erneut in Trümmern.

  • Im vergangenen Jahr sorgte die Sussex-Biografie „Finding Freedom“ der Royal-Reporter Omid Scobie und Carolyn Durand für Aufsehen. Das Buch, das die Liebesgeschichte von Meghan und Harry erzählt, können Sie hier bestellen.

Überraschung: Prinz Harry soll König werden!

Mit einem Ergebnis hat aber wohl niemand gerechnet: Die Jungen wollen Harry auf dem Thron sehen – vor Charles und sogar vor William. Dies hätten 23 Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 24 Jahren angegeben. Nach dem Interview mit Oprah Winfrey (67) war die einhellige Meinung unter zahlreichen Kommentatoren: Die Sussexes haben das Königshaus beschädigt. Dass die Zukunft des Landes ihr Königshaus gerade trotzdem in deren Hände legen wollen würde, spricht Bände.

Eine andere Zahl, die den Palast beunruhigen dürfte, ist: 48 Prozent. So viele haben in der Umfrage erklärt, die Queen solle abdanken, bei schlechter oder guter Gesundheit. Offenbar hat ein Teil der Bevölkerung den Eindruck, dass das königliche Motto „Regieren bis zum Tod“ nicht mehr zeitgemäß ist.

Hat die Royal Family Meghan-Hetzer gedankt?

Auch wenn sie in zwei Wochen 95 Jahre alt wird, ist die Queen nach wie vor das Oberhaupt des Königshauses. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, sie weiß über alle Entscheidungen Bescheid und segnet sie ab. So ist es doch sehr verwunderlich, wenn Piers Morgan im Fernsehen erklärt, Mitglieder der Royal Family hätten ihm für seine Unterstützung gedankt. Der 56-Jährige hat seit über vier Jahren Herzogin Meghan auf dem Kieker und sie regelmäßig hart kritisiert. Im Gespräch mit Oprah hatte Meghan über Anfeindungen inner- und außerhalb des Hofes berichtet, die sogar dazu führten, dass sie nicht mehr leben wollte. Morgan behauptete, dass er ihr kein Wort glaube. Darüber überwarf er sich mit seinem damaligen Arbeitgeber ITV, für den er die Frühstückssendung „Good Morning Britain“ moderierte, und flog raus. 

Sollten sich nun wirklich Familienmitglieder mit Morgan verbrüdern, wäre das als großer Affront gegen die Sussexes zu werten. Die Queen hatte in all ihren Statements, seitdem bekannt wurde, dass Harry und Meghan das Königshaus verlassen wollen, bekräftigt, dass ihr Enkel und dessen Familie geliebte Mitglieder der Royal Family sind und bleiben. Es macht den Eindruck, als habe die Monarchin „The Firm“, wie sie den Hof gerne nennt, nicht mehr im Griff. Das Krisenmanagement in den vergangenen 15 Monaten ließ immer wieder zu wünschen übrig. Die Abläufe des Rückzugs der Sussexes wirkten unkoordiniert, hastig, emotionsgeladen. Beide Parteien scheinen durch Freunde und Vertraute in den Medien zu kommunizieren. Ein Gespräch zwischen William und Harry sei „nicht produktiv“ gewesen, hatte eine US-Moderatorin live im TV verkündet. 

Dabei ist William jetzt besonders gefragt.

Monarchie bedroht: Sie braucht wieder Frieden

Man kann getrost davon ausgehen, dass sich Prinz Charles aus seinem Umfragetief nicht mehr nennenswert herauskämpfen können wird. Umso wichtiger ist es, dass William und Ehefrau Kate (39) in der Gunst der Bevölkerung oben bleiben. Sie sind das Sinnbild einer funktionierenden Familie und bei den Briten wie den Medien äußerst beliebt. Damit das so bleibt, muss der Prinz den Streit mit seinem jüngeren Bruder aus dem Weg räumen. Die Monarchie braucht wieder Ruhe und Frieden, um Gegnern kein Futter zu geben. Denn jeder ernsthafte, andauernde Streit innerhalb der Royal Family findet dort keinen Gewinner. Stattdessen kann es republikanische Bestrebungen fördern. Und das wäre das schlimmste Vermächtnis, das die Queen hinterlassen könnte.





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Motive aus der Seefahrt dominieren Trauerfeier

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Ein bekanntes Lied der Royal Navy wird bei der Beerdigung von Prinz Philip gespielt werden. Der Gemahl der Queen hatte in der Marine gedient. Und noch weitere Details zur Trauerfeier sind bekannt geworden.

Motive aus der Seefahrt werden die Trauerfeier für den britischen Prinzen Philip dominieren. Bei der Zeremonie für den Ehemann von Queen Elizabeth II. am (heutigen) Samstag auf Schloss Windsor wird unter anderem „Eternal Father, Strong to Save“ gespielt, wie der Buckingham-Palast in der Nacht zum Samstag mitteilte.

Das Lied gilt als Hymne der Royal Navy, in der Philip während des Zweiten Weltkriegs diente und der er stets verbunden blieb. Das Lied wurde auch auf der Beerdigung seines Onkel Louis Mountbatten gespielt, der 1979 von der Terrorgruppe IRA getötet wurde. Philip hat die Musik noch zu Lebzeiten selbst gewählt – zudem verfügte er, dass es keine Predigt geben solle.

In seinen Fürbitten wird der Dekan von Windsor Philips „Freundlichkeit, Humor und Menschlichkeit“, würdigen, wie vorab mitgeteilt wurde. „Mit dankbaren Herzen erinnern wir uns an die vielen Arten, in denen sein langes Leben ein Segen für uns war“, wird der Dekan demnach sagen. „Seine unerschütterliche Loyalität zu unserer Königin, sein Dienst an der Nation und am Commonwealth, sein Mut, seine Standhaftigkeit und sein Glaube haben uns inspiriert.“ Philip war am 9. April auf Schloss Windsor im Alter von 99 Jahren gestorben.



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Prinz Philip: Royals ehren ihn mit filmischem Rückblick

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Prinz Philip
Royals ehren ihn mit filmischem Rückblick

Prinz Philip beim Pferderennen von Royal Ascot 2016.

© imago images/PA Images

Am Samstag nimmt die britische Königsfamilie Abschied von Prinz Philip. Im Vorfeld zollt sie ihm mit einem filmischen Rückblick Tribut.

Im Vorfeld der Trauerfeier und Beisetzung des verstorbenen Prinz Philip (1921-2021) blickt seine Familie mit einem kurzen Video auf sein Leben zurück. Der Clip, der unter anderem auf Twitter zu sehen ist, zeigt Fotografien aus den vergangenen 99 Jahren, darunter Aufnahmen des Prinzgemahls als Kind, mit seiner Ehefrau Queen Elizabeth II. (94) und den gemeinsamen Kindern.

Das Video solle „das außergewöhnliche Leben“ des Verstorbenen feiern, heißt es auch im sozialen Netzwerk Instagram. Eine „schiere Breite an Erfahrungen“ habe es „einzigartig“ gemacht, ebenso wie „die Kriegsgeneration, der er angehörte“. Umrahmt werden die Bilder von dem gesprochenen Gedicht „The Patriarchs – An Elegy“, das der Poet Simon Armitage (57, „Walking Home“) zur Ehren des Herzogs von Edinburgh verfasste. Der Dichter war im Mai 2019 zum „Poet Laureate“ ernannt worden.

„Der Letzte der großen onkelhaften Magier“

Armitages Gedicht kann in seiner ganzen Länge auch auf der offiziellen Webseite der Royals nachgelesen werden. Unter anderem heißt es darin: „Der Letzte der großen onkelhaften Magier, haben sich ihre besten Tricks für das große Finale aufgehoben, die Unsterblichkeit widerlegt und in der Gesamtheit verschwunden.“

Neben Fotos mit seiner Familie zeigt die Video-Collage unter anderem auch Bilder aus Prinz Philips Zeit bei der Royal Navy und Momentaufnahmen seiner diversen Auslandsreisen.

SpotOnNews





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1972 das letzte Mal: SpaceX erhält Nasa-Auftrag für bemanntes Mondlandegerät

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Raumschiff „Starship“: Erstmals wieder seit 1972: SpaceX erhält Nasa-Auftrag für bemanntes Mondlandegerät

Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von High-Tech-Pionier Elon Musk soll eine neue Mondlandefähre für die US-Raumfahrtbehörde Nasa bauen. Wie die Nasa-Managerin Lisa Watson-Morgan am Freitag bekanntgab, gewann SpaceX die Ausschreibung zur Entwicklung einer neuen Landefähre für bemannte Mondmissionen.

Die Nasa will erstmals seit 1972 wieder Astronauten auf den Mond bringen. Mit der Mission Artemis 1 soll nach den bisherigen Plänen Ende dieses Jahres ein Raumschiff als Testflug zum Mond starten. Zunächst noch ohne Besatzung soll es den Mond umrunden und dann zur Erde zurückkehren. Mit Artemis 2 sollen Astronauten 2023 den Mond umrunden.

Einwöchige Erkundung der Mondoberfläche geplant

Erst mit Artemis 3 sollen dann tatsächlich Astronauten auf dem Erdtrabanten landen. Bei der Mission sollen vier Astronauten mit dem Raumfahrzeug „Orion“ in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen für den Endanflug zum Mond auf das Landegefährt von SpaceX umsteigen werden.

Die beiden Astronauten sollen vor ihrer Rückkehr zur Erde die Mondoberfläche etwa eine Woche lang erkunden. Mindestens einer der beiden Crewmitglieder soll erstmals eine Frau sein. Zudem will die Nasa im Rahmen des Artemis-Programms den ersten nicht-weißen Menschen auf die Mondoberfläche bringen.

SpaceX hatte bei der Ausschreibung für die neue Mondlandefähre der Nasa eine Weiterentwicklung seines Raumschiffs „Starship“ angeboten, mit dem Musk auf lange Sicht auch Reisen zum Mars ermöglichen will. Der Vorteil von „Starship“ ist, dass seine Teile wiederverwendbar sind. Prototypen werden derzeitig in der Anlage des Unternehmens in Südtexas geprüft. Alle vier Versionen, die bisher Tests absolvierten, waren allerdings explodiert.

 

„Wir fühlen uns geehrt, dabei zu helfen, eine neue Ära der Erforschung des Weltraums einzuleiten“

Dass SpaceX als einziges Unternehmen den Zuschlag für den 2,9 Milliarden Dollar (2,42 Millarden Euro) schweren Auftrag bekam, ist ungewöhnlich. Um den Auftrag hatten sich auch das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos und die Rüstungsfirma Dynetics beworben. 

Normalerweise wählt die Nasa mehrere Unternehmen aus, um bei einem Ausfall nicht mit leeren Händen dazustehen. Analysten sehen in dem Bruch der Tradition ein weiteres Zeichen für das Vertrauen der Raumfahrtbehörde in SpaceX.


 

„Wir fühlen uns geehrt, Nasas Artemis dabei zu helfen, eine neue Ära der Erforschung des Weltraums durch den Menschen einzuleiten“, teilte SpaceX mit. Auch Unternehmensgründer Elon Musk zeigte sich auf Twitter begeistert.

Trumps Nasa-Chef hat abgedankt – jetzt ist Prestige-Projekt „Artemis“ gefährdet

 

kas/AFP/dpa





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