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Psychisch kranke Frau verschafft sich Zutritt zu Prinz Andrews Haus

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Eine Spanierin schaffte es, die Wachen in Windsor zu überlisten und ungehindert auf das royalen Anwesen von Prinz Andrew zu gelangen. Die Frau drang sogar bis in das Haus des Queen-Sohnes vor.

Foto-Serie mit 25 Bildern

Am vergangenen Samstag waren alle Augen auf Schloss Windsor gerichtet, als sich die britische Königsfamilie zusammenfand, um Prinz Philip im kleinsten Kreis die letzte Ehre zu erweisen. Nur wenige Kilometer weiter liegt das Anwesen seines Sohnes Prinz Andrew, das nun zum Schauplatz eines skurrilen Vorfalls wurde. 

Wie die britische „The Sun“ berichtet, schaffte es eine psychisch kranke Frau, die Wachen zu überlisten und sich Zugang zur Royal Lodge zu verschaffen. Und das mit einem ganz simplen Trick: Die 44-Jährige gab sich einfach als Andrews Verlobte aus. Sie heiße Irene Windsor und sei zum Mittagessen mit dem 61-Jährigen verabredet, erklärte sie.

Sicherheitspersonal zahlte Taxirechnung

Mit ihrem selbstbewussten Auftreten, der glamourösen Kleidung bestehend aus Anzughose, Bluse und Blazer sowie perfekt frisierten Haaren habe die Spanierin auf das Sicherheitspersonal so überzeugend gewirkt, dass es sogar die Taxirechnung beglich und sie ohne einen Nachweis ihrer Identität auf das Gelände ließ.

Die Royal Lodge liegt im Windsor Great Park und wird durch Zäune und Wachpersonal geschützt. (Quelle: IMAGO / ZUMA Press)

20 Minuten lang sei die 44-Jährige über das Anwesen spaziert, habe dann die Royal Lodge betreten und nach Andrew gefragt. So sei der Schwindel dann schließlich auch aufgeflogen. Die Polizei wurde gerufen und nahm die Frau in Gewahrsam. Ein Sprecher bestätigte der „Sun“: „Die Thames Valley Police wurde am Montagmorgen zur Royal Lodge im Windsor Great Park gerufen, da ein weiblicher Eindringling gemeldet wurde.“

Klinikaufenthalte aufgrund psychischer Erkrankung

In der Handtasche der Spanierin seien Karten des Geländes und anderer royaler Residenzen der Königsfamilie sowie ein Schlüsselring zur Selbstverteidigung in Form einer Katze mit scharfen Zacken gefunden worden. Auf dem Revier habe man festgestellt, dass die 44-Jährige bereits mehrere Klinikaufenthalte aufgrund einer psychischen Erkrankung hinter sich hat. Sie wurde in einer entsprechenden Einrichtung untergebracht.

Prinz Andrew, der gemeinsam mit seiner Exfrau Sarah Ferguson in der Royal Lodge lebt, soll während des Vorfalls zuhause gewesen sein. Aufgrund der erheblichen Sicherheitslücke wurden Ermittlungen eingeleitet, die Konsequenzen für das Wachpersonal mit sich ziehen werden.



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Bundesländer lockern: Neue bundesweite Einreise-Regeln

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Berlin (dpa) – Für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende nach Deutschland gelten ab heute bundesweit einheitliche Corona-Regeln. Für vollständig Geimpfte und Genesene fallen Vorgaben zu Quarantäne und Test-Erfordernissen weg – außer, man kommt aus einem Gebiet mit neuen, ansteckenderen Virusvarianten.

Laut einer vom Kabinett beschlossenen Verordnung können auch Nicht-Geimpfte die bisher übliche Quarantäne von zehn Tagen nach Einreise vermeiden – wenn sie aus einem „Risikogebiet“ mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 kommen. Dafür muss man belegen, dass man frisch negativ getestet ist. Gehen soll das auch durch Hochladen des Nachweises in der digitalen Einreiseanmeldung.

Die Regelung soll auch Reisen im Sommer in Europa erleichtern, etwa, wenn geimpfte Eltern zusammen mit nicht-geimpften Kindern reisen. Wie Reiseländer für deutsche Urlauber eingestuft werden, ist auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts (RKI) zu sehen. Zentraler Faktor für die Einstufung als „Risikogebiet“ sind mehr als 50 gemeldete Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Daneben gibt es „Hochinzidenzgebiete“ ab der Schwelle von 200 sowie „Virusvariantengebiete“ mit neuen Mutationen. Bei der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten soll es dabei bleiben, dass man die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test verkürzen kann. Rückkehrer aus Virusvariantengebieten müssen weiter für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, die nicht per Test verkürzt werden kann.

Mit den sinkenden Neuinfektionszahlen lockern immer mehr Bundesländer die Corona-Regeln für Regionen, bei denen die Bundesnotbremse von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen nicht mehr greift. Baden-Württemberg will für Kreise, in denen fünf Tage lang die Inzidenz von 100 unterschritten wird, die Regeln in der Gastronomie, im Tourismus und in der Freizeit entschärfen. So soll die Außen- und Innengastronomie zwischen 6.00 Uhr und 21.00 Uhr mit Hygieneauflagen und Testkonzepten wieder öffnen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in Stuttgart. Geplant ist ferner, dass in den Kreisen mit niedrigen Inzidenzen Hotels und Pensionen wieder öffnen und Ferienwohnungen vermietet werden können.

In Schleswig-Holstein sollen ebenfalls die Corona-Regeln gelockert werden, vor allem im Tourismus und der Gastronomie, bei Kontakten im Freien und in der Freizeit. Niedersachsen öffnet touristische Übernachtungen und Außengastronomie für Einwohner des Bundeslandes. In weiteren Bundesländern sind Lockerungen zu Pfingsten geplant. Die Sieben-Tages-Inzidenz näherte sich zuletzt bundesweit der Marke von 100, am Mittwoch gab das RKI sie mit 107,8 an.

Auch beim Impfen gegen das Coronavirus kommt Deutschland voran. Am Dienstag wurden laut RKI zum dritten Mal mehr als eine Million Menschen an einem Tag geimpft. 34,3 Prozent aller Einwohner haben eine Erstimpfung erhalten. Bei den Zweitimpfungen wurde die Marke von zehn Prozent erreicht.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zeigte sich mit Blick auf den Sommer zuversichtlich, richtete aber auch mahnend den Blick auf den Herbst. „Die Zahlen entwickeln sich sehr positiv. Einem entspannten Sommer mit deutlichen Lockerungen steht nichts mehr entgegen, wenn wir jetzt nicht unvorsichtig werden“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“. „Um jedoch eine vierte Welle im Herbst zu verhindern, müssen wir Vorkehrungen insbesondere für Reiserückkehrer treffen“, fügte er hinzu. Mindestens 20 Prozent der Bevölkerung würden auf absehbare Zeit ohne Schutz sein, weil sie sich nicht impfen lassen können oder wollen. „Wir brauchen deswegen schon jetzt strenge Tests an den Flughäfen und eine Quarantäne der Reisenden, bis das Testergebnis vorliegt für diejenigen, die aus Mutationsgebieten kommen“, forderte der SPD-Politiker.



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Denzel Washington in „Macbeth“ Neuverfilmung

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Los Angeles (dpa) – Eine Neuverfilmung des Shakespeare-Klassikers „Macbeth“ mit hochkarätigen Oscar-Preisträgern soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.

+++ Aktuelle Promi-News +++

„The Tragedy of Macbeth“ mit Frances McDormand (63, „Nomadland“) und Denzel Washington (66, „Training Day“) wird vom Studio A24 und Apple Original Films herausgebracht, wie der Streamingdienst Apple TV+ mitteilte.

Regie führt Joel Coen („Fargo“, „No Country for Old Men“), der schon häufiger mit seiner Frau McDormand zusammenarbeitete. Die Schauspielerin hatte Ende April für „Nomadland“ den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Gewöhnlich ist bei Coen-Projekten auch Joels Bruder Ethan als Produzent, Regisseur oder Drehbuchschreiber beteiligt. „Macbeth“ ist aber ein Solo-Projekt von Joel, der auch das Skript und die Produktion übernimmt.

Die Tragödie von William Shakespeare von 1606 dreht sich um einen machtgierigen, skrupellosen Fürsten (Washington), der mit Hilfe seiner Frau Lady Macbeth (McDormand) zum König von Schottland aufsteigen will. Nach Leinwandadoptionen durch Orson Welles (1948) oder Roman Polanski (1971) holte 2015 der Australier Justin Kurzel Michael Fassbender und Marion Cotillard als mörderisches Fürstenpaar vor die Kamera.



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Apple TV+: Denzel Washington in «Macbeth» Neuverfilmung

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Denzel Washington in «Macbeth» Neuverfilmung

US-Schauspieler Denzel Washington. Foto: Lisa Ducret/dpa

© dpa-infocom GmbH

In der um 1606 geschriebenen Tragödie spielt Washington einen skrupellosen Fürsten, der mit Hilfe seiner Frau Lady Macbeth zum König von Schottland aufsteigen will.

Eine Neuverfilmung des Shakespeare-Klassikers «Macbeth» mit hochkarätigen Oscar-Preisträgern soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.

«The Tragedy of Macbeth» mit Frances McDormand (63, «Nomadland») und Denzel Washington (66, «Training Day») wird vom Studio A24 und Apple Original Films herausgebracht, wie der Streamingdienst Apple TV+ mitteilte.

Regie führt Joel Coen («Fargo», «No Country for Old Men»), der schon häufiger mit seiner Frau McDormand zusammenarbeitete. Die Schauspielerin hatte Ende April für «Nomadland» den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Gewöhnlich ist bei Coen-Projekten auch Joels Bruder Ethan als Produzent, Regisseur oder Drehbuchschreiber beteiligt. «Macbeth» ist aber ein Solo-Projekt von Joel, der auch das Skript und die Produktion übernimmt.

Die Tragödie von William Shakespeare von 1606 dreht sich um einen machtgierigen, skrupellosen Fürsten (Washington), der mit Hilfe seiner Frau Lady Macbeth (McDormand) zum König von Schottland aufsteigen will. Nach Leinwandadoptionen durch Orson Welles (1948) oder Roman Polanski (1971) holte 2015 der Australier Justin Kurzel Michael Fassbender und Marion Cotillard als mörderisches Fürstenpaar vor die Kamera.

dpa



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