verbinde dich mit uns: uacentr@gmail.com

Geschaeft

Preußen Münster: Zuschauer nach rassistischen Beleidigungen festgenommen

Avatar

Veröffentlicht

auf

Beim Drittligaspiel zwischen Preußen Münster und den Würzburger Kickers (0:0) ist ein Zuschauer nach rassistischen Beleidigungen festgenommen worden. Der Mann habe in der Schlussphase in Richtung des Kickers-Verteidigers Leroy Kwadwo Affenlaute gemacht, hieß es in einer Mitteilung von Preußen Münster. Daraufhin hätten andere Zuschauer auf den Mann gezeigt, sodass Ordner ihn ausfindig machen konnten.

Ein Sprecher der Polizei bestätigte dem SPIEGEL die Beleidigungen und sagte, dass der Mann vor dem Stadion in Gewahrsam genommmen worden sei. Er sei aufs Präsidium gebracht worden und werde dort vernommen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll gegen den Mann eine Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt werden. Nach Informationen der Polizei soll der Mann Kwadwo auch zugerufen haben: „Geh zurück in dein Loch.“

„Das ist nichts, was auf den Fußballplatz und schon gar nicht in unser Stadion gehört“, wurde Preußen Münsters Vereinspräsident Christoph Strässer in der Mitteilung des Vereins zitiert. „Solche Leute wollen und brauchen wir hier nicht. Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Äußerungen und ich habe mich unmittelbar nach dem Spiel bei den Würzburgern entschuldigt.“ In der Mitteilung hieß es, Preußen-Fans hätten nach den Beleidigungen des Mannes „Nazis raus“-Rufe angestimmt.

Die Würzburger Kickers lobten die Reaktion der Zuschauer und des Vereins. „Die Untersützung der Preußen-Fans auf den Rängen war sensationell“, sagte Kickers-Trainer Michael Schiele: „Auch die Offiziellen haben klasse reagiert und den Vorfall sofort aufgearbeitet.“

Im DFB-Pokal hatten zuletzt rassistische Beleidigungen von Schalke-Fans gegen Jordan Torunarigha von Hertha BSC für einen Aufschrei gesorgt. Auch im internationalen Fußball ist Rassismus immer wieder ein Problem. So war zum Beispiel das Spiel der englischen Nationalmannschaft gegen Bulgarien im Oktober vergangenen Jahres zweimal wegen Beleidigungen unterbrochen worden.

Icon: Der Spiegel



Quelle

Weiterlesen
Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Geschaeft

Corona-Patienten künftig auch aus Frankreich

Avatar

Veröffentlicht

auf

von



Baden-Württembergs Gesundheitsministerium hat die Kliniken im Land gebeten, Corona-Intensiv-Patienten aus Frankreich aufzunehmen.

„Die grenznahen französischen Krankenhäuser sind an der Grenze ihrer Behandlungskapazitäten für beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten angekommen“, heißt es in einem Schreiben des Gesundheitsministeriums an die Geschäftsführer der baden-württembergischen Krankenhäuser, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Es gehe speziell um Menschen, die ohne Beatmung in den kommenden Tagen sterben würden. In Regionen wie dem Elsass fehlten wegen der stark steigenden Fallzahlen Kapazitäten.

Demnach habe Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) „die Unterstützung Baden-Württembergs zugesagt“, wie es in dem Schreiben weiter heißt. „Wir bitten Sie deshalb, im Rahmen noch vorhandener freier Kapazitäten in Ihren Krankenhäusern beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten aus Frankreich aufzunehmen.“

Unikilinik in Freiburg übernimmt zwei Patienten
Das Universitätsklinikum Freiburg hat bereits Unterstützung signalisiert und übernimmt zwei am Coronavirus erkrankte Patienten.
Stand : 21.3.2020, 12:11 Uhr

weitere Infos unter …
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/kliniken-sollen-corona-patienten-aus-frankreich-aufnehmen-100.html

Quelle

Weiterlesen

Geschaeft

Corona-Krise: Uno-Klimagipfel in Glasgow aus 2021 verschoben

Avatar

Veröffentlicht

auf

von



Das Uno-Klimasekretariat und die britische Regierung verschieben den diesjährigen Weltklimagipfel in Glasgow wegen der Corona-Pandemie. Wie erst die finnische Umweltministerin Krista Mikkonen am Mittwochabend via Twitter meldete und kurze Zeit später die britische Regierung bekanntgab, soll die für November angesetzte Konferenz auf 2021 vertagt werden. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Die Verschiebung ist ein herber Rückschlag für den Klimaschutz. Der diesjährige Gipfel in Schottland sollte der wichtigste seit langem werden. Hier sollten die Staaten ihre vor fünf Jahren im Pariser Weltklimaabkommen  vereinbarten Emissionsziele nachbessern. Doch wegen der Viruskrise mussten schon mehrere Vorbereitungstreffen von Klimadiplomaten abgesagt werden, auch der Petersberger Klimadialog in Berlin wurde ins Netz verlegt. Und gerade wird der vorgesehene Tagungsort des Gipfels, das Ausstellungs- und Kongresszentrum SEC Arena in Glasgow, in ein Not-Krankenhaus für Covid-19-Patienten umgebaut.

Klimaschutzorganisationen wiesen darauf hin, dass die Selbstverpflichtung der Staaten von Paris, in diesem Jahr ehrgeizigere Emissionspläne vorzulegen, nach wie vor gelte. „Es macht keinen Sinn, Menschen aus allen Ländern inmitten einer Pandemie zusammenzubringen“, sagte Mohamed Adow, Leiter des Think Tanks Power Shift Africa. Dass Glasgow verschoben werde, dürfe aber nicht bedeuten, dass auch der Klimaschutz verschoben werde.

„Die dringende Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen im Jahr 2020 darf nicht aufgeschoben werden“, erklärte auch die langjährige Uno-Klimachefin Christiana Figueres. „Die Wissenschaft sagt uns, dass die Emissionen in diesem Jahr ihren Höhepunkt erreichen müssen, wenn wir die Erwärmung auf 1,5 Grad begrenzen wollen.“

Bislang deutet kaum etwas darauf hin, dass die Staatengemeinschaft dieses Ziel erreicht. Bei einem Treibhausgasausstoß wie 2019 wäre das verbliebene Emissionsbudget, dass das Einhalten der 1,5-Grad-Grenze möglich macht, nach Berechnungen des Berliner Forschungsinstituts MCC in nicht einmal acht Jahren aufgebraucht.

Icon: Der Spiegel



Quelle

Weiterlesen

Geschaeft

Wie geht’s den deutschen Startups, Elisabeth Neuhaus?

Avatar

Veröffentlicht

auf

von



Gründer im Krisen-Modus: Besonders Sharing-Starups haben es durch die Corona-Krise schwer – in leeren Innenstädten etwa stehen E-Scooter verlassen am Straßenrand, erklärt Elisabeth Neuhaus. „Denen bricht das ganze Geschäftsmodell weg“, sagt der jüngste turi2-Neuzugang und bis Ende März Redakteurin bei Springers Gründerszene im „Wie geht’s“-Interview. Vor allem, wer dieser Tage auf der Suche nach neuen Investor*innen ist, hat es schwer, sagt Neuhaus. Glücklich schätzen könnten sich alle jene, die finanzstarke Investoren an Bord haben, die bereit sind, in der Krise Geld zuzuschießen.

Zu denen zählt Neuhaus auch Flixbus oder Getyourguide. Diese Reise-Startups machten gerade Corona-bedingt zwar keine Geschäfte mehr, in Existenznot sieht sie diese Unternehmen aber nicht: „Die haben viele, viele Investoren, viele Geldgeber, die da schon drin stecken und weiter an das Geschäftsmodell glauben.“ Außerdem stehen Liefer-Startups hoch im Kurs. Dass eine Firma wie Hello Fresh an der Börse mal mehr wert ist als die Lufthansa, „hätte sich vor einem Jahr wahrscheinlich auch keiner träumen lassen.“

Quelle

Weiterlesen

Trending

//ofgogoatan.com/afu.php?zoneid=2954224
Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Das ist für uns wichtig, denn unser Angebot finanziert sich über Werbung. Die Nutzung der Seite gilt als Zustimmung zur Cookie-Nutzung.
Accept