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Polizeigewerkschaften fordern mehr Kontrollen gegen aggressive Autofahrer

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Polizeigewerkschaften haben im Kampf gegen Raser und Drängler mehr Kontrollen gefordert. „Wir brauchend dringend moderne Technik und wieder mehr Personal“, erklärte der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Mertens, am Mittwoch zum Auftakt des 58. Verkehrsgerichtstag in Goslar. Verkehrssünder müssten wieder die Erfahrung machen, erwischt zu werden. Ähnlich äußerte sich die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG).

Beim Deutschen Verkehrsgerichtstag diskutieren Fachleute aus verschiedenen Bereichen bis Freitag über aktuelle Entwicklungen im Verkehrsbereich. Die jährliche Tagung in der niedersächsischen Stadt gilt mit ihren Empfehlungen als einflussreicher Impulsgeber. Aggressivität im Verkehr ist in eines der Themen in diesem Jahr. Daneben geht es um unterschiedliche Fragen wie die Kompetenz von Fahranfängern oder die Sicherheit bei Kreuzfahrtreisen.

„Ohne Kontrolle geht es nicht“, betonte Mertens. Bei der Verkehrsüberwachung seien in den vergangenen Jahren zu viel Personal abgezogen und Fachwissen nicht ersetzt worden. „Das rächt sich jetzt.“ Mertens sprach sich zugleich dafür aus, einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen zum Einsatz von sogenanntem Streckenradar zu schaffen. Derzeit wird eine erste derartige Anlage in Niedersachsen getestet.

Das System namens Section Control steht bei Hannover an einer Bundesstraße. Es erfasst Autos samt Kennzeichen bei der Ein- und Ausfahrt auf einem Abschnitt und errechnet die Schnittgeschwindigkeit. Bei Tempoüberschreitungen wird ein Bußgeldverfahren in Gang gesetzt. Die Methode ist in anderen Staaten üblich, in Deutschland aber neu.

Die GdP und die DPolG forderten darüber hinaus, auch in Deutschland eine sogenannte Halterhaftung bei gefährlichen Fahrmanövern einzuführen. Demnach müssten die Halter im Zweifelsfall für Bußgelder und Verwaltungsgebühren aufkommen, wenn sich der Fahrer nicht ermitteln lässt. Laut Polizeigewerkschaften geben Fahrzeughalter bisher häufig einfach an, sie selbst seien nicht gefahren, verweigerten aber die Nennung des Fahrers.

Auch die DPolG forderte darüber hinaus mehr Personal und Technik zur Verkehrsüberwachung, warnte zugleich jedoch vor „Einzellösungen“ wie Tempobegrenzungen oder härteren Strafen. Aggressives Verhalten im Straßenverkehr sei Ausdruck einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung hin zu „Rücksichtslosigkeit, Egoismus und der Überbetonung von Eigeninteressen“, erklärte Bundeschef Rainer Wendt. Der „Gesamtzusammenhang“ müsse gesehen werden.

„Wir machen einen großen Fehler, wenn wir das Thema Aggression im Straßenverkehr isoliert betrachten und lösen wollen“, ergänzte Wendt. „Was sich auf unseren Straßen abspielt, ist vielmehr auch Abbild dessen, was in der Gesellschaft insgesamt vor sich geht.“ Die DPolG sei etwa gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen.



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DualShock 5-Controller könnte auf Schweiß und Herzschlag reagieren

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Der kommende DualShock 5-Controller könnte messen, wie sehr ihr schwitzt und wie schnell euer Herz schlägt – das geht zumindest aus einem neuen Patent von Sony hervor. Kommt das in kommenden Spielen zum Einsatz?

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Wenn ein erfolgreicher Podcaster über die Szene spricht

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In „Behind The Screens“ – dem Podcast über Digitalisierung – spricht Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit Personen, die sich in unterschiedlicher Position und Verantwortung täglich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen. Heute zu Gast: Andreas Loff, Geschäftsführer von Ponywurst Productions.

Podcasts sind das wohl angesagteste Thema in der Marketing- und Publishing-Branche. Beinahe täglich erscheinen neue Formate und immer mehr Unternehmen wollen ihren Teil am Audio-Markt abgreifen.

Ohne Reichweite, ohne Verlag und ohne Vorerfahrung ist Andreas Loff im Sommer 2018 in die Podcast-Welt eingetaucht. Sein eigener Podcast „Das Ziel ist im Weg“ gehört zu erfolgreichen Formaten Deutschlands. Inzwischen hat er sich als Geschäftsführer von Ponywurst Productions auch beruflich der Podcast-Szene verschrieben.

Als Gast in „Behind the Screens“ spricht er mit Panos Meyer über die Veränderungen und Herausforderungen der Branche, seinen eigenen, ungewöhnlichen Werdegang sowie Vorbehalte und die neue Qualität im deutschen Audio-Markt.

Der (kuriose) Weg von Andreas Loff zu Podcasts

Eigentlich hatte Andreas Loff nicht vor, in die Podcast-Szene zu starten. Er kam auf diese Idee „an einem Sonntag durch eine Nachricht eines Freundes.“ Er könne doch einen Podcast in seinem Wohnwagen aufnehmen.

Erst einen Tag zuvor hatte er sich dazu entschieden, seine Anteile an einem Managed-Cloud-Service an seine beiden Mitbegründer zu verkaufen. Zwei Mal hatte er sich in der vorangegangenen Monaten beim Versuch eines Verkaufs “eine blutige Nase” geholt.

Es war also Zufall, dass Loff eine neue Liebe entdeckt hat. Zwar reicht sein Podcast alleine noch nicht, um sein Leben zu finanzieren. Doch mit jeder neuen Folge erschließt er neue Felder. Längst produziert er auch Podcasts für Partner und übernimmt weitere Aufgaben.

Wenn du in zehn Jahren noch keinen Podcast hast, wirst du schwerer Erfolg haben.

Doch woher kommt der Wiederaufstieg der Podcasts? Laut Loff trägt Netflix einen großen Anteil dazu bei. Der Streaming-Dienst hat in unserer Gesellschaft eine On-Demand-Kultur verankert.

Immer weniger Menschen sind bereit, zu festen Zeiten feste Formate anzusehen. Die Freiheit und Flexibilität stehen im Vordergrund. Und eben jene Kriterien erfüllen auch Podcasts.

Sind Podcast-Produzenten die neuen Gatekeeper der Audio-Szene?

Deshalb ist es für Künstler und Führungspersönlichkeiten immer wichtiger einen Podcast zu haben. Selbstverständlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Doch in den meisten Fällen kommen Neueinsteiger nicht mehr ohne diese Format aus.

Das Problem für Werbungtreibende und Unternehmen an dieser Stelle: Wie gelingt ihnen der Zugang zur neuen Zielgruppe? Sind Hosts und Produzenten die neuen Gatekeeper? Das verneint Andreas Loff. Vielmehr sieht er das „In-Ear-Interface“ als technischen Wächter.

Er selbst erzählt im Gespräch, dass er seine Airpods am Tag über acht Stunden lang trägt. Was also nicht im Ohr stattfindet, hat es im Kampf um die Aufmerksamkeit bei einer steigenden Anzahl an Personen immer schwieriger.

Podcast-Vermarktung: Es gibt nicht den einen, richtigen Weg

Nichtsdestotrotz stehen Werbungtreibende und Marketing-Verantwortliche vor dem Problem der Zielgruppen-Ansprache. Denn sobald wir die großen Podcasts verlassen, treffen wir auf sehr viele nischige Podcasts.

Und an jener Stelle wird es kritisch. Schließlich ist es mit sehr viel Aufwand verbunden – und damit sehr anspruchsvoll – Dutzende kleine Podcasts individuell anzusprechen.

„So viele Account-Manager kannst du überhaupt nicht anstellen“, sagt Andreas Loff. Trotzdem sieht er eine Chance für klassische Vermarktungskonzepte innerhalb der Podcast-Szene. Warum? Nur über Netzwerke und gebündelte Plattformen haben Unternehmen die Möglichkeit, kleine Podcasts zu entdecken.

Wer beispielsweise mit seinem Unternehmen lediglich regional werben möchte, braucht keinen nationalen Podcast. Hier helfen entsprechende Übersichten, um die Partner zu vermitteln.

Selbstverständlich ist es gerade auch für den Host im Anschluss wichtig, dass die Werbung auch zum eigenen Format passt. Das individuelle Matching im Nachgang bleibt also bestehen.

Podcasts 2020: Wie geht es weiter?

Zum Abschluss des Gesprächs wagen Andreas Loff und Panos Meyer noch einen Blick in die Zukunft. Wie wird sie aussehen?

Einerseits ist „die Einstiegsschwelle relativ niedrig“. Andererseits fußt ein erfolgreicher Podcast auf drei Säulen: Kontinuität, Inhalt und Sound-Qualität. Hinzu kommen noch Fähigkeiten im Umgang mit Technik und Mikrofonen.

Wenn diese Grundlagen jedoch erst einmal geschaffen worden sind, steht einem erfolgreichen Podcast nicht mehr allzu viel im Weg – und das Potenzial ist gigantisch.

Alleine vom Jahr 2018 auf das Jahr 2019 hat sich die Anzahl der Personen, die täglich Podcasts hören, verdoppelt. Es sind jetzt in Deutschland acht Millionen Menschen.

Über konkrete Zahlen, greifbare Maßnahmen und viele weitere Aspekte spricht Andreas Loff im „Behind The Screens“-Podcast, den du hier auf SoundcloudiTunes oder Spotify direkt und kostenlos anhören kannst.

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