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PMT Kapitel 2dot6dot4 no4

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Verlust von Nahrungsmitteln belastet Umwelt | ZEIT ONLINE

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Noch bevor sie die Verbraucher erreichen, gehen weltweit rund 14 Prozent der Nahrungsmittel verloren. Zu diesem Ergebnis kommt die Welternährungsorganisation FAO in ihrem neuen Jahresbericht. Betroffen seien vor allem Obst und Gemüse. Solche Verluste bedeuteten eine unnötige Belastung für Umwelt und Ressourcen, kritisierte FAO-Generaldirektor Qu Dongyu. Es würden nutzlos Land und Wasser verschwendet, die Umwelt verschmutzt und Treibhausgase freigesetzt.

Qu erinnerte an das UN-Entwicklungsziel, die Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf weltweit bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren. Dazu müsse man genauer wissen, wie viel Nahrung in der Produktionskette verloren gehe oder verschwendet werde, und auch wo und warum diese Verluste stattfänden. Der Bericht verweist auch auf negative Effekte etwa für Kleinerzeuger, je nachdem wie eine effizientere Produktion die Märkte verändert.

Erstmals verwendet der Report The State of Food and Agriculture 2019 einen eigenen Index für Verluste in der Produktions- und Vertriebsphase (Food Lost Index) im Unterschied zur Nahrungsmittelverschwendung durch Handel und Verbraucher (Food Waste Index), also Lebensmittel, die im Supermarkt oder von Verbrauchern weggeworfen
werden. Bisher wurden die Verluste in beiden Bereichen zusammen mit einem Drittel angegeben. Dabei handle es sich um eine „grobe Schätzung“ von 2011, heißt es in dem Bericht. 

Starke regionale Unterschiede

Den neuen Daten zufolge bestehen beim Schwund in der Phase von Erzeugung und Verarbeitung beträchtliche Unterschiede nach Regionen und nach Art der Agrarprodukte. So beträgt der Verlust in Australien und Neuseeland etwa sechs Prozent, in Zentral- und Südasien hingegen rund 21 Prozent. Während Europa und Nordamerika zwei Prozentpunkte über dem globalen Durchschnitt von 14 Prozent liegen, liegen Westasien und Nordafrika zwei Punkte darunter.

Genaue Erhebungen zu Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung sind laut dem FAO-Report komplex und aufwendig. Das habe dazu geführt, dass nur 39 Länder weltweit jährlich Daten an die FAO geliefert hätten. Maßnahmen für eine bessere Verwertung von Nahrung hätten unterschiedliche Auswirkungen, je nachdem wo sie in der Produktionskette ansetzten. So könne weniger Verschwendung bei Verbrauchern und im Handel auch weniger Absatzmöglichkeiten für Kleinfarmer in armen Ländern bedeuten.

Falsche Erntetechnik und schlechte Lagerung

Gründe für die Verluste seien falsche Erntezeiten und -techniken, klimatische Bedingungen sowie schlechte Lagerung und schlechter Transport, heißt es in dem Bericht. FAO-Ökonom Andrea Cattaneo sagte, dass auch schlechte Verpackung zu
Lebensmittelverlusten führen könne. Wiederverwendbare Plastikkisten
reduzierten zum Beispiel Verluste beim Transport von Tomaten. Denn
Kisten aus Holz oder Säcke seien schlecht stapelbar, weshalb Früchte und
Gemüse beschädigt werden können – und letztlich weggeworfen werden.

Der Kampf gegen Verluste und Verschwendung sei kompliziert, heißt es
weiter. So könnte beides zum Beispiel durch bessere Kühllagerung und
Verpackung reduziert werden – das kann aber wiederum zu höherem
Energieverbrauch führen und mehr Plastikmüll produzieren.

Als Ziele für einen effektiveren Umgang mit Nahrung nennt der Bericht die Einsparung von Land und Wasser, eine Reduktion von Treibhausgasen und Plastik, aber auch die Generierung von Einkommen für Bauern, eine bessere Nahrungsqualität sowie geringere Verbraucherpreise. Bei möglichen Lösungsansätzen verweist der Report vor allem auf die Rolle von Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbrauchern. Allerdings seien auch staatliche Interventionen etwa über Abgaben und Subventionen nötig.



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Deutscher Wirtschaft fehlen Fachkräfte

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Im Interview bei Wirtschaft TV erklärt der Recruiting-Experte Andre May, dass der deutschen Wirtschaft Fachkräfte fehlen und insbesondere der Mittelstand große Probleme hat, diese Lücke zu schließen. Gleichzeitig zeigt May im Gespräch mit Chefkorrespondent Mick Knauff Lösungen auf, diesem Problem Herr zu werden.

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5G-Netzausbau: Bundesregierung will Huawei nicht ausschließen

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Deutschland will die Beteiligung des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei am Aufbau eines 5G-Mobilfunknetzes nicht unterbinden. „Ich sehe im Moment nicht, dass es eine pauschale Zusage oder Absage an bestimmte Anbieter geben kann“, sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI), Steve Alter, am Montag in der Bundespressekonferenz.

Alter reagierte damit auf einen Bericht des „Handelsblatt“ vom Montag. Die Wirtschaftszeitung hatte gemeldet, die Bundesregierung verzichte auf Drängen des Bundeskanzleramts auf eine Verbot chinesischer Technik beim Aufbau der neue 5G-Netze.

Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte auf Nachfrage: „Das bestätige ich nicht. Eine solche angebliche Verbotsklausel hat es unseres Wissens in keiner der Entwurfsfassungen gegeben und deswegen hat es auch eine solche Intervention des Bundeskanzleramtes nicht gegeben.“

Die Regierung schließe „keinen Akteur, kein Unternehmen von vornerein aus“, so Seibert. Man stelle aber einen „Katalog erweiterter strenger Sicherheitsanforderungen“ für Komponenten, die beim 5G-Netzausbau verwendet werden, auf.

Keine Pauschalabsagen

Das Ziel dieser Anforderungen sei es, Spionage über die neuen Netze zu verhindern, erklärte Steve Alter. „Der Ansatz ist einer, bei dem Kriterienkataloge, die von Fachexperten erstellt werden, erfüllt sein müssen. Dann kann im Rahmen des Zertifizierungsprozesses entschieden werden, welcher Anbieter für bestimmte Komponenten in Frage kommt“, so der BMI-Sprecher weiter.

Eine pauschale Zusage oder Absage an bestimmte Anbieter könne es nicht geben, weil das Konzept unterschiedliche Komponenten in völlig unterschiedlichen Infrastrukturumgebungen berücksichtige. Deshalb könne es dazu kommen, „dass eine Komponente von einem Anbieter in einem Infrastrukturbereich zugelassen wird und eine andere, vielleicht Kernkomponente in einem kritischen Bereich, nicht.“

Im Grunde habe die Regierung ihre Position dazu nie verändert, so Alter – „Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir keinen anbieterspezifischen Ansatz wählen“. Stattdessen sollen die in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erarbeiteten Sicherheitsanforderungen so beschaffen sein, dass sie für alle Anbieter anwendbar sind. Die Vorstellung der neuen Sicherheitsanforderungen werde bald erfolgen, sie ist offenbar für den Freitag dieser Woche geplant.

Absage an die USA

Die Deutsche Presse-Agentur, der ein Entwurf dieser Sicherheitsanforderungen der Bundesnetzagentur vorliegt, schreibt, im Vergleich zu einer Eckpunkte-Fassung des Papiers, die im März vorgelegt wurde, sei ein entscheidender Punkt abgeschwächt worden: So heißt es nun nicht mehr, dass Lieferanten vertrauenswürdig sein müssen. Vielmehr müssen sie ihre Vertrauenswürdigkeit nur zusichern und eine Erklärung abgeben.

Sollten die Sicherheitsanforderungen in dieser Form beschlossen werden, würde Deutschland Warnungen der USA weitgehend in den Wind schlagen. Aus Sorge vor Spionage mahnt Washington zum Ausschluss von Huawei bei dem Aufbau von Mobilfunknetzen. Huawei weist die Spionagevorwürfe der USA stets von sich, die USA haben bisher keine Beweise vorgebracht, die ihre Vorwürfe untermauern könnten.



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