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Plymouth VIP: Fernsehen unterm Glasdach

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Reduziert, glatt und eng geschnitten wie ein Herrenanzug aus dieser Zeit – so sah das Auto aus, das am 20. Februar 1965 auf der Autoshow in Chicago enthüllt wurde: der Plymouth VIP. Der offene Schlitten der zu Chrysler gehörenden Marke Plymouth wirkte wie ein Dienstwagen der „Mad Men“. Ein Auto im lässigen Business-Look, das voller Überraschungen steckte.

Wobei die größte Irritation des Wagens sich gut sichtbar über den Innenraum wölbte. Die Designer unter Federführung des damaligen Chrysler-Stylingschefs Elwood Engel hatten der Studie einen gut 30 Zentimeter breiten, in Längsrichtung über den Innenraum gebogenen Überrollbügel verpasst. Sozusagen ein Mittelscheitel für die Sicherheit. Links und rechts daneben ließen sich gläserne Dachhälften, die ansonsten im Kofferraum untergebracht waren, in Position bringen. Ob und wie genau das funktionierte, ist nicht mehr nachvollziehbar. Es existiert kein einziges Foto des Fahrzeugs mit geschlossenem Glasdach.

Apropos Glas: Es handelte sich um ein besonderes, damals gerade erst entwickeltes Material, nämlich „photochromatisches“ Glas. Je nach Helligkeit und Sonneneinstrahlung verdunkelten sich die Dachhälften automatisch, so dass der Treibhauseffekt im Innenraum wohl nicht ganz so arg war, wie man vermuten könnte.

Fotostrecke


Bilder

Schönes Ding: Plymouth VIP:
Glotze unterm Glasdach

Andererseits: Der Wagen blieb ein Unikat und wurde vermutlich kaum gefahren, so dass keinerlei Erfahrungen überliefert sind. Möglich wäre das jedoch gewesen, denn die technische Basis – Antrieb, Fahrwerk, Bremsen, Lenkung – stammte von der Mittelklasse-Limousine Plymouth Fury.

Spektakulär am Plymouth VIP war auch die Gestaltung des viersitzigen Innenraums. Der bot maximalen Komfort, in die Mittelkonsole war eine Bordbar integriert, und vor allem eine elektronische Highend-Ausstattung. Im Cockpit etwa gab es einen Monitor, der als digitaler Rückspiegel fungierte. Denn – man bemerkt das erst auf den zweiten Blick – es gab keine Außenspiegel an dem Auto. Stattdessen filmte eine in der Karosserie verborgene Kamera den rückwärtigen Bereich, deren Bild vor dem Fahrer eingeblendet wurde.

In die Mittelkonsole war zudem ein Autotelefon integriert, ebenso ein Diktiergerät. Vor dem Beifahrersitz prangte ein Fernseher in der Armaturentafel. Der Bildschirm konnte von den drei Mitfahrern eingesehen werden – allerdings nicht vom Fahrer. Eine wuchtige Blende gleich rechts neben dem Lenkrad versperrte ihm die Sicht aufs laufende Programm.

Zweiter Frühling für das Kürzel „VIP“

Das Konzeptauto verschwand nach einigen Auftritten bei Autoshows im Magazin der 2001 schließlich abgewickelten Marke. Auf gewisse Weise jedoch hielt Plymouth die spektakuläre Studie noch ein wenig am Leben, und zwar in Form ihres Namenszusatzes. Das Akronym VIP, wahlweise wurde es als „Very important Plymouth“ oder „Very interesting Plymouth“ gedeutet, schmückte in den Baujahren 1966 bis 1969 die jeweiligen Luxusvarianten der Fury-Baureihe. Die VIP-Modelle wurden als Limousinen und Coupés angeboten und waren ausschließlich mit V8-Motoren (Hubraum zwischen 5,2 und 7,2 Liter) erhältlich. Insgesamt wurden etwa 55.000 Exemplare der Typen Plymouth Fury VIP gebaut.



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Auschwitz-Zeugin: Was war und was nie wieder geschehen soll

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Daniel Naupold/ picture alliance/dpa

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Kobe Bryant ist tot | ZEIT ONLINE

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Kobe Bryant ist tot – Seite 1

Der frühere US-Basketballspieler Kobe Bryant ist bei einem Hubschrauberabsturz getötet worden. Das berichten mehrere US-Medien, darunter der TV-Sender ABC und die Washington Post. Bryant wurde 41 Jahre alt. Der langjährige Spieler der LA Lakers gilt als einer der größten Basketballer der Sportgeschichte.

Laut CNN starben insgesamt fünf Menschen bei dem Absturz im kalifornischen Calabasas.

Die Feuerwehr teilte mit, dass es an Bord keinen Überlebenden gegeben habe. Die Absturzursache wird noch untersucht, die Identität der weiteren Opfer gab die Polizei nicht bekannt.

Bryant wurde 1978 in Philadelphia in eine Sportlerfamilie geboren.
Sein Vater war der ehemalige NBA-Basketballer Joe Bryant, seine Mutter
die ehemalige Los Angeles Sparks-Trainerin Pamela Cox. Als
außergewöhnlicher Basketballer galt er schon in der High-School-Liga,
von 1996 bis 2016 spielte er als Profi bei den Los Angeles Lakers und
zwischen 2008 und 2012 in der US-Nationalmannschaft.

Bei den
Lakers entwickelte sich Bryant zu einem der bekanntesten
Basketballspieler der NBA und gewann die Meisterschaft fünf Mal. 2008
wurde der Vater von vier Töchtern zum wertvollsten Spieler der obersten US-Basketballliga
gewählt. Im Verlauf seiner Karriere gehörte er zu 15 All-Star-Teams der
Liga, mehr als jeder andere NBA-Spieler. Erst am Samstag war er durch LeBron James vom dritten Platz der ewigen NBA-Bestenliste verdrängt worden. Der deutsche Basketballer Dirk Nowitzki hatte Bryant 2016 als „Michael Jordan unserer Generation“ bezeichnet.



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parodontaler vertikaler defekt

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was ist ein parodontaler vertikaler defekt? nichts schlimmes, denn man könnte ihn verhindern. mehr zum thema parodontologie, parodontitis und parodontose findet ihr hier https://www.youtube.com/playlist?list=PLX9Vxx5BMIusj4mR9OGAUqhKB9Le1gRpY

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Leid hat eine Ursache.
Eine Ursache hat immer einen Anfang und somit ein Ende.
Nur Sie können Ihr Leid beenden, denn in einem System, wo wir Krankheit zum Geschäft gemacht haben, ist niemand an Ihrer Gesundheit interessiert!
Werden Sie selber aktiv, sonst verkommt das Internet zu dem heutigen Fernsehen http://www.youtube.com/watch?v=2nMguL0BOXU
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Mehr Infos auch im Zahnforum: https://www.denta-beaute.com/zahnforum/
oder auf unserer Homepage: http://www.denta-beaute.com/

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