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Plattform – Facebook: Entscheidung über Trumps Sperrung fällt

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Menlo Park (dpa) – Heute wird bekannt, ob der frühere US-Präsident Donald Trump weiterhin bei Facebook gesperrt bleibt. Das unabhängige Aufsichtsgremium des weltgrößten Online-Netzwerks will gegen 15.00 Uhr MESZ seine Entscheidung dazu verkünden.

Das sogenannte Oversight Board kann Entscheidungen von Management und Inhalte-Prüfern zu Beiträgen und Personen kippen – und es hat dabei das letzte Wort.

Facebook sperrte Trump – genauso wie auch Twitter und Youtube – im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch seine Anhänger – und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Twitter betonte bereits, dass es für Trump keinen Weg zurück auf die Plattform gebe. Googles Videoplattform Youtube will dagegen sein Profil entsperren, wenn „das Risiko von Gewalt gesunken ist“.

Nach der Verbannung von den Online-Diensten war Trump in den vergangenen Monaten darauf angewiesen, Stellungnahmen per E-Mail zu verschicken. Davor war der Twitter-Account mit mehr als 80 Millionen Abonnenten sein mit Abstand wichtigster Kommunikationskanal.

Am Dienstag weihte Trump nun einen neuen Kommunikations-Kanal auf seiner Website ein. Der Blog-Bereich erinnert äußerlich an Twitter – wo es aber nur Beiträge von Trump gibt. Zugleich könnten Trumps Anhänger dadurch Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten sozusagen über eine Hintertür zu Twitter und Facebook tragen. Denn sie können jeden Kurzbeitrag mit wenigen Klicks als Zitat und Link bei den Online-Plattformen teilen. Unklar war zunächst, ob die Dienste das zulassen werden.

In den vergangenen Monaten wurde immer wieder spekuliert worden, der Ex-Präsident könnte eine eigene Online-Plattform starten. In dem Blog-Bereich mit dem Titel „Vom Schreibtisch von Donald J. Trump“ können seine Anhänger einzelne Beiträge wie bei Twitter mit einem „Like“-Herz versehen – und sich auch über neue Posts benachrichtigen lassen. Die Möglichkeit, Trumps Beiträge zu kommentieren, gibt es aber nicht.

Trump ist nach wie vor bei vielen Wählern der Republikaner beliebt – und das sichert ihm weiterhin erheblichen Einfluss in der Partei. Zugleich sanken seine Möglichkeiten, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, mit den Sperren bei den Online-Diensten drastisch.

Facebook hat anders als Twitter und Youtube ein Aufsichtsgremium aus Rechtsexperten, Aktivisten und ehemaligen Politikern, das Entscheidungen des Online-Netzwerks zum Umgang mit einzelnen Personen und Inhalten auf den Prüfstand stellen kann. Es ist eine Art „Oberstes Gericht“ von Facebook, dessen Beschlüsse auch Gründer und Chef Mark Zuckerberg nicht überstimmen kann.

Das Geld für das Aufsichtsgremium wurde zwar von Facebook bereitgestellt – liegt aber in einer Treuhandgesellschaft, was die Unabhängigkeit sichern soll. Bei den wenigen bisherigen Entscheidungen machte das Oversight Board bereits mehrere Sperren von Inhalten durch Facebook rückgängig.



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Vertreter belästigen Kunden an der Haustür

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In der Corona-Krise verbringen die Menschen viel Zeit zu Hause. Anbieter von Internet- und Telefonanschlüssen nutzen das offenbar, um Verträge direkt an der Haustür zu verkaufen – sehr zum Ärger der Betroffenen. 

Es klingelt. Vor der Haustür steht ein Vertreter, der irgendetwas verkaufen will. Solche „Hausbesuche“ im Auftrag von großen Firmen kommen bei den Kunden selten gut an. Dennoch scheinen Anbieter von Telefon- und Internetverträgen derzeit wieder verstärkt auf solche Verkaufsgespräche an der Haustür zu setzen. 

Das jedenfalls berichtet „Der Spiegel“ und beruft sich auf Angaben der Verbraucherzentralen. Diese verzeichnen nämlich eine Zunahme bei den Beschwerden über ungewollte Hausbesuche von Vermarktern, die den Bewohnern neue Handy- oder Internetverträge aufquatschen wollen.

Die Verkäufer kassieren Provision

Der Artikel stellt einen Zusammenhang zur Corona-Pandemie her: Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit, die Bewohner während der normalen Geschäftszeiten zu Hause anzutreffen, für die Vertriebspartner der Unternehmen derzeit besonders hoch. Die Geschäfte hingegen sind überwiegend geschlossen oder haben wenig Laufkundschaft. 

Bei den Vertretern handelt es sich in der Regel nicht um direkte Angestellte der Telekommunikationskonzerne, sondern von deren Vertriebspartnern. Firmen wie etwa das in Düsseldorf ansässige Unternehmen Ranger haben sich auf das Direktmarketing spezialisiert. Dazu zählen auch mitunter als aufdringlich empfundene Gesprächstaktiken. Denn: Für jeden erfolgreich abgeschlossenen Vertrag gibt es eine Provision. 

Kunden fühlen sich unter Druck gesetzt

Sowohl Telekom als auch Vodafone nehmen die Dienste der Firma Ranger in Anspruch. Dabei sind solche Verkaufsstrategien bei den Kunden extrem unbeliebt: 98 Prozent der Deutschen lehnen den Haustürverkauf ab, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Verbraucherzentralen.

Jeder dritte Befragte fühlt sich von den Verkäufern unter Druck gesetzt. Jeder Zehnte hat sich sogar schon mal zu einem Vertragsabschluss überreden lassen. Die Verbraucherschützer fordern deshalb ein gesetzliches Verbot von Haustürverkäufen ohne vorherige Einwilligung der Kunden.

Die Telekom hingegen verteidigt die Hausbesuche durch Vermarkter. Der direkte Kundenkontakt diene dazu, „Service und Beratung vor Ort zu gewährleisten“, sagte ein Sprecher dem „Spiegel“. Viele Kunden würden sich sogar gerne zu Hause beraten lassen. Auch der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland wehrt sich im „Spiegel“ gegen das Vorurteil, dass alle Unternehmer in diesem Bereich unseriös agierten. 

Wer den Vertrag stornieren will, stößt oft auf Probleme

Bei den Verbraucherzentralen häufen sich unterdessen die Beschwerden über untergeschobene Verträge – vor allem Vodafone scheint ein Problem mit unseriösen Vertriebspartnern zu haben, wie wir bereits berichteten. Ein Sprecher bestätigte dem „Spiegel“, dass jeder vierte an der Haustür abgeschlossene Vertrag hinterher reklamiert werde. Der Anteil der Kunden, die ihre Entscheidung hinterher bereuen, scheint also recht hoch zu sein. 

Doch nicht jedem Kunden gelingt es auf Anhieb, den unliebsamen Vertrag loszuwerden. Viele kommen mit dem Kleingedruckten nicht klar oder verpassen die Kündigungsfrist, weil sie den Kundenservice nicht erreichen können. Die Verbraucherverbände plädieren deshalb dafür, die Widerrufsfrist bei Hausverkäufen auf 30 Tage zu verlängern. 

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.



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USB-C-Kabel – Vorsicht Billigware: Große Preis- und Qualitätsunterschiede

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USB-C-Kabel sind echte Multitalente: Der neue Standard ermöglicht schnelles Aufladen von Smartphones und Tablets, flotte Datenübertragung und mehr. Doch nicht jedes Kabel ist sein Geld wert. Worauf Sie beim Kauf achten sollten. 

USB-C-Kabel sind bei immer mehr Smartphones und auch Notebooks die Standardverbindung zum Laden und zum Übertragen von Daten. Allerdings ist USB-C-Kabel nicht gleich USB-C-Kabel, berichtete das Technikportal „Techstage.de“. Beim Kauf gelte es, genau aufzupassen, was ein Kabel kann. Denn die günstigsten (um fünf Euro) laden zwar, übertragen Daten aber nur sehr langsam und sind kaum länger als 50 Zentimeter.

Wer das Doppelte (um zehn Euro) ausgibt, erhält meist auch die Möglichkeit, flott Daten zu übertragen – theoretisch bis zehn Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Zu diesem Preis ist ein Kabel auch meist mindestens 100 Zentimeter lang, und die Steckergehäuse sind nicht aus Plastik, sondern aus Metall gefertigt.

Wer 15 bis 20 Euro ausgibt, erhält meist ein Kabel, das die Thunderbold-3-Spezifikation erfüllt. Das bedeutet, dass es auch genutzt werden kann, um Notebooks, Tablets oder Smartphones beispielsweise mit Monitoren zu verbinden.



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Oppo Find X3 Neo: Der geheime Star der Reihe?

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Günstige Flaggschiff-Smartphones sind spätestens seit dem Galaxy S20 FE absolut im Trend. Mit High-End-Features zu einem günstigeren Preis sollen sie die Lücke zwischen Pro-Geräten und der Mittelklasse schließen. Das Oppo Find X3 Neo ist ein solches Smartphone. Kann es im Alltag überzeugen?

Der Beitrag Oppo Find X3 Neo: Der geheime Star der Reihe? erschien zuerst auf inside digital.



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