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Olympia 2021: Belarus-Sprinterin Tsimanouskaya sollte entführt werden

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Unerträglicher Angriff auf die Olympischen Spiele.

Die belarussische Athletin Krystsina Tsimanouskaya (24) sollte aus Tokio entführt werden – zurück in ihre Heimat, die von Diktator Alexander Lukaschenko (66) unterdrückt wird.

In einem Video vom Flughafen Tokio flehte die Sprinterin das IOC-Komitee um Hilfe an: Man wolle sie gegen ihren Willen außer Landes bringen. Sie weigerte sich, um 22:50 Uhr in die Turkish-Airlines-Maschine (TK 199) nach Istanbul zu steigen.

Um 1:20 Uhr Ortszeit Tokio teilte sie BILD über einen Mittelsmann mit: „Ich bin in der Polizeistation. Ich habe ihnen die Situation erklärt, wie ich aus dem olympischen Dorf gebracht wurde. Ich bin jetzt definitiv in Sicherheit.“

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Quelle: BILD

Nach Mitternacht tauchte am Flughafen Rechtsanwältin Tomoko Uraki auf, bot der Sportlerin ihre Hilfe an, wurde nicht vorgelassen.

Wie kam es zum versuchten Olympia-Kidnapping? Zwei Betreuer des belarussischen Teams hatten sie überraschend zum Flughafen Haneda gebracht.

„Ich mache mir Sorgen um meine Sicherheit. Und ich denke, dass es im Moment in Weißrussland für mich unsicher ist“, sagte sie am Abend dem Internetportal „by tribuna“. Sie überlege, Asyl in Österreich zu beantragen. Ihr Trainer Philipp Unfried stammt von dort.

Warum fiel sie in Ungnade? Tsimanouskaya hatte sich auf ihrem Instagram-Kanal beschwert, dass sie in „falschen“ Disziplinen antreten solle, weil zu viele belarussische Athleten keine ausreichenden Doping-Tests absolviert hätten. Statt über 200 Meter sollte Tsimanouskaya plötzlich die 4×400-Meter Staffel laufen.

Das IOC nahm Kontakt zur Sportlerin auf und forderte das Olympia-Komitee von Belarus zu einer Stellungnahme auf.

Dort war bis vor Kurzem der Sohn von Diktator Lukaschenko Präsident.

Er trat – auch auf Druck des IOC – nicht mehr zur Wahl an. Seitdem sich über 1200 Sportler schriftlich gegen die manipulierten Präsidentschaftswahlen beschwert hatten, greift der Diktator hart gegen Sportler durch.

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Quelle: BILD

► Die gewählte, im Exil lebende belarussische Präsidentin Swetlana Tichanowskaja (38) zu BILD: „Ein weiterer Beweis für die Unmenschlichkeit und Unzulänglichkeit des Regimes. Sich während des größten Sportereignisses so zu verhalten, das ist schon verwirrend. Die Giftigkeit des Regimes nimmt zu, es ist gefährlich für die ganze Welt.“

► FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff (54): „Lukaschenko laufen die besten Leute weg. Wie früher in der Sowjetunion setzen sich Sportler sogar vom Olympia-Team ab, um endlich frei zu sein.“





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Marton Dardai: “Hertha ist wirklich meine Heimat”

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Berlin (dpa) – Marton Dardai sieht sich fest verwurzelt mit dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC.

“Für mich steht Hertha an allererster Stelle, meine ganze Familie ist mit diesem Verein verwachsen. Ich verbringe mehr Zeit im Olympiapark als zu Hause”, sagte der 19 Jahre alte Verteidiger der “Berliner Morgenpost”, “Hertha ist wirklich meine Heimat.”

Anders als seine früheren jungen Vereinskollegen Luca Netz und Lazar Samardzic, die den Verein verlassen haben, steht für den Sohn von Hertha-Trainer Pal Dardai ein Vereinswechsel nicht auf der Agenda. “Da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Jetzt bin ich erstmal hier, möchte meine Leistung bestätigen und hier wachsen”, sagte Dardai, der in der letzten Rückrunde unter seinem Vater zum Stammspieler aufgestiegen war.

Dabei zieht Sohn Dardai eine klare Trennlinie zwischen dem Trainer und Vater. “Zu Hause ist er mein Vater, da denke ich gar nicht an das, was bei Hertha passiert. Sobald ich in die Kabine komme, ist er mein Trainer”, sagte der zweimalige U19-Nationalspieler, “ich spreche ihn hier mit Trainer an. Es ist genauso, als wäre eine andere Person mein Trainer.”



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Kylian Mbappé: ManCity will PSG-Star „um jeden Preis“ – FUSSBALL INTERNATIONAL

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„Um jeden Preis“-Ansage vom obersten ManCity-Scheich!

Scheich Mansour, der Besitzer des England-Meisters, hat laut einem Bericht der Daily Mail den Auftrag erteilt, Frankreich-Weltmeister und PSG-Superstar Kylian Mbappe (22) zu verpflichten. Koste es, was es wolle! Und womöglich schon im Januar …

Bisher galt Real Madrid als Favorit. Die Königlichen wollen Mbappé unbedingt zur neuen Galionsfigur des Klubs machen, scheiterten allerdings mit zwei Angeboten, bevor das Sommer-Transferfenster am 31. August schloss.

Jetzt könnte Manchester City Real noch abhängen und den Stürmer-Blitz noch vor Ablauf seines Vertrags bei Paris Saint-Germain am Ende der Saison verpflichten.

Preis-Dimension: Real hatte diesen Sommer 180 Mio Euro geboten. PSG, das Gefahr läuft, seinen Mega-Star mit auslaufendem Vertrag kommenden Sommer ablösefrei zu verlieren, lehnte ab.

City-Trainer Pep Guardiola (50) soll sich nun laut Mail Hoffnungen machen, Mbappe im nächsten Transferfenster, das bis Januar läuft, zu einem günstigen Preis verpflichten zu können.

Tendenz: Bisher soll Real Mbappés erste Wahl sein. City gehört aber wohl zu den wenigen Klubs weltweit, die ihm höhere finanzielle Anreize bieten könnten als die Königlichen …





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FC Liverpool: Jürgen Klopp vergleicht Mohamed Salah mit Robert Lewandowski vom FC Bayern

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FC Liverpool: Jürgen Klopp vergleicht Mohamed Salah mit Robert Lewandowski vom FC Bayern

Jurgen Klopp Liverpool 2021

© Getty Images

Liverpool-Star Mohamed Salah hat einen bärenstarken Saisonstart hingelegt. Trainer Jürgen Klopp ist begeistert.

Manager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat seinen Stürmer Mohamed Salah mit Robert Lewandowski verglichen. Klopp trainierte den Polen, der zuletzt den Goldenen Schuh als Europas bester Torjäger gewann, einst bei Borussia Dortmund trainiert.

“Mo Salah ist absolut auf einem Level mit ihm, daran besteht kein Zweifel”, sagte Klopp am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Premier-League-Spiel beim FC Brentford am Samstag (18.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Klopp und Lewandowski arbeiteten beim BVB zusammen

“Mo ist eine Tormaschine, seine Professionalität ist unübertroffen und er tut alles, um immer in Topform zu sein”, lobte Klopp weiter. “Er kommt als Erster und geht als Letzter. Neben seinen technischen Fähigkeiten hat er einen unglaublichen Hunger auf Tore. Genauso ist es bei Lewy.”

In der noch jungen Premier-League-Saison führt Salah, der im 4-3-3-System von Liverpool zumeist als rechter Flügelstürmer aufläuft, die Torjägerliste mit vier Toren an. Ihm fehlt noch ein Treffer, um die 100 für Liverpool vollzumachen. Lewandowski, der von 2010 bis 2014 in Dortmund mit Klopp zusammengearbeitet hatte, steht in der Bundesliga-Saison bei sieben Treffern.

“Was auch immer man auf dem Platz zustande bringt, am Ende braucht man jemanden, der den Ball über die Linie ins Netz bringt”, erklärte Klopp. “Mo gehört in dieser Hinsicht zu den Besten, die ich je gesehen habe, und das weiß er. Seine Statistiken sind verrückt, ich habe großes Glück, in meiner Karriere mit so guten Spielern zusammenarbeiten zu dürfen.

Goal



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