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Olaf Scholz und das liebe Geld | ZEIT ONLINE

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Fast jeder kennt das Gefühl: Der Monat ist noch nicht zu Ende, das Geld aber schon. Olaf Scholz macht gerade die gegenteilige Erfahrung. Das Jahr ging zu Ende, und der Bund hat immer noch Geld übrig. Viel Geld. Auf 13,5 Milliarden Euro beläuft sich der Überschuss im Bundeshaushalt. Dabei hatte Scholz noch vor ein paar Wochen gesagt, die „fetten Jahre“ seien nun vorbei und alles Geld sei schon verplant.

Wie passt das zusammen?

Zunächst einmal fällt auf, dass das vergangene Jahr kein statistischer Ausreißer war. Seit 2015 erwirtschaftet der Bund ein Plus im Budget – obwohl die politische Vorgabe eigentlich nur lautet, dass der Haushalt ausgeglichen sein soll. Schließlich ist es nicht unbedingt eine gute Nachricht, wenn die öffentliche Hand Überschüsse macht. Ein Staat ist kein Privatunternehmen, das möglichst hohe Gewinne ausweisen muss. Er ist dem Wohl seiner Bürger verpflichtet.

Das bedeutet, dass Geld für die Sanierung von Schulen, für neue Straßen oder für den Kampf gegen den Klimawandel ausgegeben – oder zumindest den Bürgern in Form von Steuersenkungen zurückerstattet werden sollte, zumal Deutschland nicht hoch verschuldet ist. Die Staatsschuldenquote sinkt seit Jahren. Dennoch summieren sich die ungeplanten Etatüberschüsse der vergangenen fünf Jahre auf 48,6 Milliarden Euro. Das entspricht in etwa dem Jahresetat des Verteidigungsministeriums.

Fragt man im Finanzministerium nach, warum es Überschüsse gibt, wird von den Fachleuten auf die gestiegene politische Unsicherheit in der Welt verwiesen. Im vergangenen Jahr etwa war im Haushalt Geld für die Kosten eines ungeregelten Brexits zurückgelegt worden – der konnte bekanntlich in letzter Minute abgewendet werden, und so ist dieses Geld noch da.

Es gibt aber auch andere Gründe für die anhaltende Zielverfehlung. So verschätzten sich die Beamten von Olaf Scholz wiederholt bei der Planung der Zinsausgaben. Im vergangenen Jahr beispielsweise wurden 17,4 Milliarden Euro für den Schuldendienst angesetzt, tatsächlich mussten nur 11,9 Milliarden Euro ausgegeben werden, weil die Zinsen anders als erwartet nicht gestiegen, sondern noch weiter gesunken sind. Das sind rund fünf Milliarden Euro – mehr als ein Drittel des letztjährigen Überschusses. Ganz offensichtlich stellt die anhaltende Zinsflaute auch das Bundesfinanzministerium vor ein Rätsel.

Hinzu kommt: In vielen Fällen wurden Ausgaben im Haushalt eingeplant, die dann doch nicht getätigt wurden. Das passierte besonders häufig in den zahlreichen Neben-, Schatten- und Unterhaushalten. Es geht um Finanztöpfe wie den Kommunalen Investitionsfonds für Infrastrukturprojekte in Städten und Gemeinden. Der ist sieben Milliarden Euro schwer, davon sind bislang 5,7 Milliarden verplant worden und lediglich zwei Milliarden abgeflossen.



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Deutsche Verbraucher sind für 2020 optmistisch | ZEIT ONLINE

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Marktforscherinnen und Marktforscher erwarten für das laufende Jahr steigende Konsumausgaben. Die deutschen Verbraucher sind in Kauflaune wie seit Monaten nicht mehr. Die sogenannte Anschaffungsneigung kletterte im Januar auf ein Zwölf-Monats-Hoch, wie das Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte. Der steigende Optimismus sorge beispielsweise dafür, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über größere Anschaffungen wie etwa Autos oder Möbel nachdenken.

Gleichzeitig rechnen Menschen in Deutschland offenbar damit, weiter genügend Geld zum Einkaufen zu haben: Die Einkommenserwartungen stiegen laut GfK im Vergleich zum Dezember deutlich. Auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucher stiegen an. Dagegen verharrt die Sparneigung den Angaben zufolge auf niedrigem Niveau. Sparen sei als Alternative zum Konsum „weiterhin nicht sehr attraktiv“, hieß es in einer Mitteilung.

Für ihre repräsentativen Studien zum Konsumklima führt die GfK monatlich rund 2.000 Interviews mit Verbraucherinnen und Verbrauchern zu ihrer Konjunkturerwartung, ihrer Einkommenserwartung und ihrer Anschaffungsneigung.

Ungewissheit wegen des Corona-Virus

Als Grund dafür, dass die Deutschen optimistischer in die Zukunft blicken, nennt das GfK die nachlassenden Spannungen im internationalen Zollkonflikt. „Eine erste Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgt auch in Deutschland für Erleichterung. Denn als Exportnation ist man gerade hierzulande auf einen freien und ungehinderten Warenaustausch angewiesen“, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl.

Zu der gehobenen Stimmung trügen auch anhaltend stabile Beschäftigungsverhältnisse und reale Einkommenszuwächse bei. Für den weiteren Verlauf des Jahres werde aber mitentscheidend sein, wie die Sozialpartner bei den anstehenden Tarifverhandlungen auftreten. „Den Gewerkschaften geht es wohl vor allem um Beschäftigungssicherung“, sagte Bürkl. In der Autobranche werde im Fokus stehen, den Wandel zur Elektromobilität möglichst ohne radikale Schnitte zu vollziehen. „Es ist relativ unstrittig, dass Arbeitsplätze abgebaut werden“, sagte Bürkl. Wichtig für das Konsumklima werde das Tempo sein.

Negative Folgen könnte das inzwischen in Deutschland angekommene Corona-Virus haben. Zum Beispiel, wenn es zu Rückgängen im Tourismus oder zur Unterbrechung von Lieferketten komme, sagte Bürkl.  

Geschäftsklimaindex gibt nach

Ungeachtet der guten Kauflaune hat sich zudem die Stimmung in den deutschen Chefetagen eingetrübt, wie aus dem an den Finanzmärkten viel beachteten Ifo-Geschäftsklimaindex hervorgeht. Insbesondere im Servicesektor trübte sich die Stimmung spürbar ein, vor allem weil die Firmen merklich zurückhaltender in die Zukunft blickten.

Die GfK geht von einem Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent im laufenden Jahr in Deutschland aus. 2019 wuchs die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik den Angaben zufolge um 0,6 Prozent.



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Job-Empfehlung: Darf ich meine Schwester empfehlen? Rat vom Karrierecoach

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Jutta (51) fragt: „Meine Schwester ist fachlich exzellent: Sie arbeitet als Kommunikationsberaterin für Unternehmen. Unsere Firma braucht externe Unterstützung, sie wäre ideal – wenn sie nicht meine Schwester wäre, würde ich sie sofort vorschlagen. Aber wenn ich das tue, fühlt sich der zuständige Kollege vielleicht anders verpflichtet als gegenüber jemandem, zu dem es keine private Beziehung gibt. Andererseits ist es doch auch unfair, dass sie für den Job nicht in Frage kommen soll, nur weil sie meine Schwester ist. Was tun?“

Liebe Jutta,

kann ich Familienangehörige oder enge Freunde insbesondere in meinem beruflichen Umfeld empfehlen? Ein kniffliges Thema, das Sie ansprechen, denn in der Tat schwingt hier immer der Beigeschmack von „Vetterleswirtschaft“, wie die Schwaben sagen, mit. 

Empfehlungen sind ein wunderbares und altbewährtes Mittel, um Menschen in Kontakt zu bringen. Eine Empfehlung ist zunächst nichts anderes als eine Hilfestellung und Risikoreduzierung bei der Suche nach einer passenden Lösung. Der Empfehlende gibt mit seinem Vorschlag einen Vertrauensvorschuss und bürgt mit seinem Namen für die empfohlene Person. Das funktioniert in der Praxis auch sehr gut. Denn kann der Empfohlene nicht liefern, was angekündigt wurde, fällt das direkt auf den Empfehlenden zurück. Dessen eigener Ruf ist dann angekratzt und das Vertrauen perdu. Da wir sehr um unseren Ruf bedacht sind, werden wir aus Selbstschutz nur Empfehlungen aussprechen, bei denen wir ganz sicher sind, dass es auch wirklich passt. So das Prinzip.

Der Faktor Emotionen

Genau dieser Mechanismus ist aber aufgrund des Faktors Liebe oder Verantwortung bei Menschen, die uns persönlich nahe stehen, oft ausgeschaltet. Darauf beruht die Sorge, dass eine Empfehlung in diesem Kontext zum einen nicht die gleiche Verlässlichkeit besitzt wie eine außerfamiliäre und gleichzeitig auch einen emotionalen Druck beim Gegenüber aufbauen könnte: „Wenn du meine Schwester ablehnst, lehnt du auch mich ab.“

 Schauen wir uns vor diesem Hintergrund Ihre konkrete Situation einmal näher an. Zwei Kriterien sollten erfüllt sein, damit eine Empfehlung überhaupt sinnvoll ist:

  • Ihre Firma hat tatsächlich konkret Bedarf. Das heißt, eine Empfehlung ist grundsätzlich sinnvoll und auch erwünscht, um aus der großen Zahl an möglichen Dienstleistern eine wirklich qualifizierte und passende Person finden zu können. 

  • Sie sind von der fachlichen Expertise Ihrer Schwester überzeugt. Ihre Empfehlung beruht auf einer sachlichen Einschätzung. Es geht nicht darum, dass Sie in erster Linie Ihrer Schwester helfen wollen, weil sie etwa dringend neue Aufträge brauchen würde.

Wie können Sie vor diesem Hintergrund also sinnvollerweise vorgehen?

Referenzen weitergeben – und nicht nachfragen

Wenn Sie selbst davon überzeugt sind, dass Ihre Schwester fachlich gut ist, wird es auch bisherige Kunden geben, die mit ihrer Arbeit zufrieden waren. Stichwort: Referenzen. Lassen Sie sich von Ihrer Schwester entsprechende Namen und deren Kontaktdaten (E-Mail und am besten auch Telefonnummern) geben. Diese Referenzen sind neutrale und verlässliche Quellen, die aus eigener Erfahrung im beruflichen Kontext die Leistung Ihrer Schwester beurteilen können.

Wenn Sie nun auf Ihren Kollegen zugehen, sollten Sie auf jeden Fall die familiäre Beziehung zu Ihrer Schwester offenlegen. Das schafft zunächst Transparenz und erhöht das Vertrauen. Betonen Sie, dass Sie selbst von der fachlichen Kompetenz Ihrer Schwester überzeugt sind und sich diese Einschätzung auch mit den Erfahrungen bisheriger Auftraggeber deckt. Bieten Sie Ihrem Kollegen an, dass Sie ihm einen Link zur Homepage Ihrer Schwester sowie die Liste der Referenzgeber aus dem beruflichen Kontext schicken.

Indem Sie ihm diese Möglichkeit bieten, sich selbst dort zu erkundigen und aktiv zu werden (oder auch nicht), schaffen Sie zwei Dinge:

  • Sie bringen das Thema auf eine neutrale, fachliche Basis und geben ihrem Kollegen die Möglichkeit, aus erster Hand eine Einschätzung zu bekommen und sich selbst eine Meinung zu bilden.

  • Sie ziehen sich diskret aus dem Thema und vermeiden somit, dass sich ihr Kollege unter Druck gesetzt fühlt. 

 Noch ein Tipp: Vermeiden Sie im Nachgang unbedingt Nachfragen bei Ihrem Kollegen, wie „Warst Du denn mit meiner Empfehlung zufrieden?“ Wenn dies der Fall ist, wird sich Ihr Kollege ganz von selbst melden und sich bei Ihnen bedanken.



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Klimahysterie ist out Schuleschwänzen lohnt sich nicht

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Warum die neue Linke einfach fail ist und kein Plan hat.

Viele Deutsche halten die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Umweltschutz inzwischen für weniger dringlich als die Rente oder das Steuersystem: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/klimakrise-war-da-was-spiegel-umfrage-zur-wirtschaftspolitik-a-2395605c-4dc6-4365-9047-d45dde4e06df

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