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News heute: UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen

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Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen (11.10 Uhr)
  • Kramp-Karrenbauer verzichtet dieses Jahr auf Karneval-Auftritte (9.55 Uhr)
  • Offiziell: 20 Tote bei Vulkanausbruch in Neuseeland (8.27 Uhr)
  • 3 Tote bei Absturz von Löschflugzeug in Australien (7.25 Uhr)
  • Schüsse in Seattle: Ein Toter und sieben Verletzte  (6.45 Uhr)
  • Impfstoff gegen Coronavirus wohl erst in einem Jahr (5.33 Uhr)
  • 13.000 Fälle – Grippewelle in Deutschland gestartet (4.17 Uhr)

Die Meldungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump lesen Sie hier.

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 11.10 Uhr: UN-Gericht: Myanmar muss Rohingya vor Völkermord schützen +++

Im Völkermord-Verfahren gegen Myanmar hat der Internationale Gerichtshof das asiatische Land zu Sofortmaßnahmen zum Schutz der Rohingya verpflichtet. Damit gab das höchste UN-Gericht am Donnerstag in Den Haag einer Klage Gambias statt. Myanmar müsse alles tun, um einen Völkermord an der muslimischen Minderheit zu verhindern.

+++ 11.04 Uhr: Extinction Rebellion kündigt Blockaden in Berlin für Mai an +++

Die Klimaaktivisten des Bündnisses Extinction Rebellion haben für die Woche ab dem 4. Mai Protestaktionen in Berlin angekündigt. Die Blockaden sollen sich gegen die Bundesregierung, Ministerien, Lobbyistenbüros und Unternehmenszentralen richten, wie Extinction Rebellion mitteilte. „Friedlich, aber entschlossen werden wir Berlin für eine Woche lahmlegen“, erklärte ein Sprecher. Das Bündnis hofft bei den Blockaden im Mai auf mehrere tausend Teilnehmer. Im Sommer soll es darüber hinaus EU-weit koordinierte Aktionen geben. Bereits im Oktober hatte Extinction Rebellion in Berlin über mehrere Tage hinweg Blockaden organisiert.

+++ 10.50 Uhr: Nach Di Maio Rücktritt in Rom: Conte sagt Auftritt in Davos ab +++

Nach dem Rücktritt von Luigi Di Maio als Chef der Fünf-Sterne-Bewegung in Italien hat Regierungschef Giuseppe Conte seinen Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos abgesagt. Das bestätigte ein Regierungssprecher in Rom. Conte sollte eigentlich am Donnerstag eine Rede in Davos halten, jedoch war am Abend in Rom auch eine Kabinettssitzung angesetzt. Außenminister Di Maio war am Mittwoch von der Spitze der Regierungspartei zurückgetreten. 

Die Sterne sind mit den Sozialdemokraten zusammen in einer Koalition. Am Sonntag droht der Partei ein Debakel bei den Regionalwahlen in der Emilia-Romagna und in Kalabrien. Sollte das Rechtsbündnis von Lega-Chef Matteo Salvini die Wahlen gewinnen, wird das auch die Arbeit der zerstrittenen Regierungsallianz in Rom weiter erschweren.

+++ 10.45 Uhr: Leiter der Gedenkstätte Buchenwald beobachtet offeneres Auftreten Rechtsextremer

Der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, Volkhard Knigge, beobachtet ein immer offeneres Auftreten rechtsextremer Besucher des ehemaligen KZ. „In den Besucherbüchern finden sich zunehmend Eintragungen, die Nationalsozialismus und auch die Konzentrationslager als sinnvoll und gut für die Deutschen bewerten“, sagte Knigge den „Neuen Westfälischen“ aus Bielefeld. Äußerungen wie „Wären die Lager noch in Betrieb, hätten wir kein Ausländerproblem“ seien ein „ernstzunehmendes Indiz“ dafür, dass Geschichtsbewusstsein, mitmenschliche Sensibilität und politisch-demokratische Orientierung wegbrächen. In der Gedenkstätte komme es immer wieder zu gezielten Störungen von Besucherführungen.    

Rechte schmuggeln sich laut Knigge unter Besuchergruppen und warten einen günstigen Moment ab, um Opferzahlen infrage zu stellen oder den Holocaust zu leugnen. Diese Aktionen würden häufig gefilmt. Ziel sei, andere Besucher einzuschüchtern und lächerlich zu machen. „Das darf man sich natürlich nicht gefallen lassen“, sagte Knigge. Die Besucherordnung sei als Reaktion darauf verschärft worden. Mitarbeiter bekämen Trainings, um zu lernen, wie sie mit Störern umgehen. Knigge machte für die Entwicklung die AfD und deren Führungsspitze verantwortlich.

+++ 9.55 Uhr: Kramp-Karrenbauer verzichtet dieses Jahr auf Karneval-Auftritte +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer tritt in diesem Jahr nicht im Karneval auf. „Frau Kramp-Karrenbauer hat in dieser Session keine Auftritte im Karneval geplant“, teilte die CDU am Mittwoch auf Anfrage des Nachrichtenportals „watson“ mit. Im September war die Verteidigungsministerin vom Bund Deutscher Karneval (BDK) zur Sonderbotschafterin für das Kulturgut Fasching-Fastnacht-Karneval ernannt worden.

Kramp-Karrenbauer ist seit 2009 regelmäßig als „Putzfrau“ bei den Narren im Saarland mit Kittelschürze und Kehrbesen aufgetreten, um Politiker aller Couleur durch den Kakao zu ziehen. Vergangenes Jahr geriet sie wegen Karnevals-Äußerungen zur Einführung von Toiletten für das dritte Geschlecht in die Kritik, ihr wurde Diskriminierung vorgeworfen. In einer Fastnachtsrede in Stockach hatte sie gesagt: „Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist die Toilette.“

+++ 9.45 Uhr: Japanischer Postbote hortet Tausende Sendungen zu Hause +++

Weil ihm das Austragen der Post zu lästig war, hat ein japanischer Postbote Tausende Zusendungen bei sich zu Hause gehortet. „Es war eine zu große Quälerei, sie auszuliefern“, gestand der 61-Jährige laut örtlichen Medien der Polizei. Nicht weniger als 24.000 nicht an die Empfänger zugestellte Postsendungen fanden die Beamten in seinem Haus in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa. Seit Jahren machte er das demnach schon, doch erst vor kurzem kam sein Verhalten bei internen Untersuchungen der Post ans Licht. Sie zeigte den Mann daraufhin bei der Polizei an. Man werde die Post nachliefern und sich bei den Adressaten entschuldigen.

+++ 9.12 Uhr: Bootsunglück vor Indonesien – Suche nach zehn Vermissten +++

Ein mit etwa 20 Menschen besetztes Holzboot ist in der Straße von Malakka zwischen Indonesien und Malaysia gesunken. Mindestens zehn Menschen konnten gerettet werden, weitere zehn galten als vermisst, wie ein Sprecher des Rettungsdienstes der indonesischen Provinz Riau mitteilte. Das Boot hatte am Dienstagabend auf der indonesischen Insel Rupat mit Ziel Malaysia abgelegt. Die Passagiere an Bord waren auf dem Weg zur Arbeit im Nachbarland. Während der Fahrt habe es dann ein Problem mit dem Motor gegeben, sagte der Sprecher weiter.

Video: Tesla überholt VW

+++ 8.51 Uhr: Kerpener Bürgermeister verzichtet nach Bedrohungen auf erneute Kandidatur +++

Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck (CDU) verzichtet nach Drohungen gegen seine Familie auf eine erneute Kandidatur. Es gebe eine „zunehmende Verrohung in der ganzen Gesellschaft“, sagte der 53-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Soweit mich das selbst betrifft, halte ich das für ein tragbares Berufsrisiko, aber nicht für meine Frau und meine Kinder“, fügte der CDU-Politiker hinzu. In seinem Briefkasten fand er demnach die Nachricht, dass seine „Kinder es zu spüren“ bekämen, wenn er sich nicht „intensiver für den Hambacher Wald einsetzen“ würde. Ebenfalls sei er von Gegnern der Flüchtlingspolitik bedroht worden: Wenn einem Kind in Kerpen etwas geschehe, dann werde das seinen Kindern „ebenfalls so gehen“, habe die Drohung gelautet. Spürck hat selbst zwei Kinder.    

Im Januar war bekannt geworden, dass der Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Kampf-Lintfort, Christoph Landscheidt (SPD) wegen Bedrohungen aus der rechten Szene einen Waffenschein beantragt hat – die Klage auf Erteilung des Waffenscheins zog der SPD-Politiker inzwischen zurück. Unterdessen hatte sein Antrag jedoch eine bundesweite Debatte über den Umgang mit Drohungen gegen Amtsträger ausgelöst.

+++ 8.27 Uhr: Ermittler bestätigen 20 Tote bei Vulkanausbruch +++

Sechs Wochen nach dem tödlichen Vulkanausbruch in Neuseeland sind zwei Vermisste offiziell für tot erklärt worden. Dabei handelt es sich laut der Ermittler um einen örtlichen Reiseführer und einen australischen Teenager. 47 Menschen hatten am 9. Dezember White Island vor der Küste von Neuseelands Nordinsel besucht – dann kam es zur Katastrophe, der Vulkan brach aus. Bisher waren 20 Tote befürchtet worden, jetzt ist diese Zahl offiziell. Bei den Vermissten nahm man an, dass sie ins Meer gespült wurden. Die Suche wurde Weihnachten eingestellt.

+++ 7.25 Uhr: Drei Tote bei Absturz von Löschflugzeug +++

Beim Absturz eines Löschflugzeugs im Brandgebiet von Australien sind nach Behördenangaben drei Feuerwehrmänner aus den USA ums Leben gekommen. Das Flugzeug eines kanadischen Unternehmens vom Typ C-130 Hercules sei nahe Cooma etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Canberra verunglückt, sagt der Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons am Donnerstag vor Reportern. Zuvor hatten Hubschrauber bei der Suche nach der vermissten Maschine in den Bergen des Bundesstaats New South Wales geholfen. Die Ursache für das Unglück blieb zunächst offen. Fitzsimmons hatte in einer früheren Stellungnahme jedoch gewarnt, starke Winde machten das Fliegen großer Löschflugzeuge „sehr schwierig“. Die kanadische Firma Coulson Aviation, der das abgestürzte Flugzeug gehörte, setzte weitere Löschflüge großer Maschinen in New South Wales und Victoria vorerst aus.

+++ 6.45 Uhr: Schüsse in Seattle – ein Toter und Verletzte +++

Bei einer Schießerei in der US-Großstadt Seattle sind eine Frau getötet und mindestens sieben weitere Menschen verletzt worden. Die Polizei fahndete nach eigenen Angaben am Mittwoch (Ortszeit) nach einem Tatverdächtigen. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Die Schüsse fielen demnach nahe eines McDonald’s-Restaurants im Zentrum der Stadt im nordwestlichen Bundesstaat Washington. Alle sieben Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben einer Krankenhaussprecherin waren manche der Verletzungen lebensgefährlich, andere Menschen wurden nur durch Streifschüsse verletzt. Unter den Verletzten war den Angaben zufolge ein neunjähriger Junge. Er sei in das Bein geschossen worden, seine Verletzung sei schwer, sagte die Sprecherin.

Mit Hilfe von Jagdhunden werden hilflose Koalas aufgespürt

+++ 5.33 Uhr: Impfstoff gegen Coronavirus wohl erst in einem Jahr +++

Die Entwicklung eines Impfstoffes gegen die in China ausgebrochene neue Lungenkrankheit wird nach Einschätzung der globalen Impfallianz Gavi mindestens ein Jahr dauern. Noch seien die Gefahren durch das Coronavirus auch schwer abzuschätzen, sagte der Gavi-Geschäftsführer und Epidemiologe Seth Berkley der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Die gute Nachricht ist, dass Forscher das Genom des Virus bereits sequenziert und veröffentlicht haben. Das hat es mehreren Organisationen rund um die Welt möglich gemacht, mit der Arbeit an einem Impfstoff zu beginnen“, sagte er.

Impfstoffe, die gegen Coronaviren schützen, seien weitaus leichter zu entwickeln als Vakzine gegen Krankheiten wie Malaria oder HIV. „Trotzdem wird es bis zu ersten klinischen Versuchen Monate dauern und mindestens ein Jahr, bevor ein Impfstoff zur Anwendung verfügbar ist“, sagte Berkley.

+++ 4.17 Uhr: Grippewelle in Deutschland hat begonnen +++

Die Grippewelle in Deutschland hat offiziell begonnen. Wie aus dem aktuellen Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hervorgeht, sind die Kriterien dafür inzwischen erfüllt. „Die Welle wird sich noch etliche Wochen hinziehen“, sagte RKI-Expertin Silke Buda der Deutschen Presse-Agentur. Sich noch impfen zu lassen, sei möglich. 

Seit Saisonbeginn im Oktober 2019 sind bundesweit 13 350 durch Laboranalysen bestätigte Fälle gemeldet worden, davon 4439 in der vergangenen Woche. Bisher starben daran nachweislich 32 Menschen. Mehr als 3500 Patienten wurden wegen Grippe im Krankenhaus behandelt. Gemeldet wurden zudem zum Beispiel 15 Ausbrüche in Kindergärten. 



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DualShock 5-Controller könnte auf Schweiß und Herzschlag reagieren

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Der kommende DualShock 5-Controller könnte messen, wie sehr ihr schwitzt und wie schnell euer Herz schlägt – das geht zumindest aus einem neuen Patent von Sony hervor. Kommt das in kommenden Spielen zum Einsatz?

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Wenn ein erfolgreicher Podcaster über die Szene spricht

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In „Behind The Screens“ – dem Podcast über Digitalisierung – spricht Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit Personen, die sich in unterschiedlicher Position und Verantwortung täglich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzen. Heute zu Gast: Andreas Loff, Geschäftsführer von Ponywurst Productions.

Podcasts sind das wohl angesagteste Thema in der Marketing- und Publishing-Branche. Beinahe täglich erscheinen neue Formate und immer mehr Unternehmen wollen ihren Teil am Audio-Markt abgreifen.

Ohne Reichweite, ohne Verlag und ohne Vorerfahrung ist Andreas Loff im Sommer 2018 in die Podcast-Welt eingetaucht. Sein eigener Podcast „Das Ziel ist im Weg“ gehört zu erfolgreichen Formaten Deutschlands. Inzwischen hat er sich als Geschäftsführer von Ponywurst Productions auch beruflich der Podcast-Szene verschrieben.

Als Gast in „Behind the Screens“ spricht er mit Panos Meyer über die Veränderungen und Herausforderungen der Branche, seinen eigenen, ungewöhnlichen Werdegang sowie Vorbehalte und die neue Qualität im deutschen Audio-Markt.

Der (kuriose) Weg von Andreas Loff zu Podcasts

Eigentlich hatte Andreas Loff nicht vor, in die Podcast-Szene zu starten. Er kam auf diese Idee „an einem Sonntag durch eine Nachricht eines Freundes.“ Er könne doch einen Podcast in seinem Wohnwagen aufnehmen.

Erst einen Tag zuvor hatte er sich dazu entschieden, seine Anteile an einem Managed-Cloud-Service an seine beiden Mitbegründer zu verkaufen. Zwei Mal hatte er sich in der vorangegangenen Monaten beim Versuch eines Verkaufs “eine blutige Nase” geholt.

Es war also Zufall, dass Loff eine neue Liebe entdeckt hat. Zwar reicht sein Podcast alleine noch nicht, um sein Leben zu finanzieren. Doch mit jeder neuen Folge erschließt er neue Felder. Längst produziert er auch Podcasts für Partner und übernimmt weitere Aufgaben.

Wenn du in zehn Jahren noch keinen Podcast hast, wirst du schwerer Erfolg haben.

Doch woher kommt der Wiederaufstieg der Podcasts? Laut Loff trägt Netflix einen großen Anteil dazu bei. Der Streaming-Dienst hat in unserer Gesellschaft eine On-Demand-Kultur verankert.

Immer weniger Menschen sind bereit, zu festen Zeiten feste Formate anzusehen. Die Freiheit und Flexibilität stehen im Vordergrund. Und eben jene Kriterien erfüllen auch Podcasts.

Sind Podcast-Produzenten die neuen Gatekeeper der Audio-Szene?

Deshalb ist es für Künstler und Führungspersönlichkeiten immer wichtiger einen Podcast zu haben. Selbstverständlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Doch in den meisten Fällen kommen Neueinsteiger nicht mehr ohne diese Format aus.

Das Problem für Werbungtreibende und Unternehmen an dieser Stelle: Wie gelingt ihnen der Zugang zur neuen Zielgruppe? Sind Hosts und Produzenten die neuen Gatekeeper? Das verneint Andreas Loff. Vielmehr sieht er das „In-Ear-Interface“ als technischen Wächter.

Er selbst erzählt im Gespräch, dass er seine Airpods am Tag über acht Stunden lang trägt. Was also nicht im Ohr stattfindet, hat es im Kampf um die Aufmerksamkeit bei einer steigenden Anzahl an Personen immer schwieriger.

Podcast-Vermarktung: Es gibt nicht den einen, richtigen Weg

Nichtsdestotrotz stehen Werbungtreibende und Marketing-Verantwortliche vor dem Problem der Zielgruppen-Ansprache. Denn sobald wir die großen Podcasts verlassen, treffen wir auf sehr viele nischige Podcasts.

Und an jener Stelle wird es kritisch. Schließlich ist es mit sehr viel Aufwand verbunden – und damit sehr anspruchsvoll – Dutzende kleine Podcasts individuell anzusprechen.

„So viele Account-Manager kannst du überhaupt nicht anstellen“, sagt Andreas Loff. Trotzdem sieht er eine Chance für klassische Vermarktungskonzepte innerhalb der Podcast-Szene. Warum? Nur über Netzwerke und gebündelte Plattformen haben Unternehmen die Möglichkeit, kleine Podcasts zu entdecken.

Wer beispielsweise mit seinem Unternehmen lediglich regional werben möchte, braucht keinen nationalen Podcast. Hier helfen entsprechende Übersichten, um die Partner zu vermitteln.

Selbstverständlich ist es gerade auch für den Host im Anschluss wichtig, dass die Werbung auch zum eigenen Format passt. Das individuelle Matching im Nachgang bleibt also bestehen.

Podcasts 2020: Wie geht es weiter?

Zum Abschluss des Gesprächs wagen Andreas Loff und Panos Meyer noch einen Blick in die Zukunft. Wie wird sie aussehen?

Einerseits ist „die Einstiegsschwelle relativ niedrig“. Andererseits fußt ein erfolgreicher Podcast auf drei Säulen: Kontinuität, Inhalt und Sound-Qualität. Hinzu kommen noch Fähigkeiten im Umgang mit Technik und Mikrofonen.

Wenn diese Grundlagen jedoch erst einmal geschaffen worden sind, steht einem erfolgreichen Podcast nicht mehr allzu viel im Weg – und das Potenzial ist gigantisch.

Alleine vom Jahr 2018 auf das Jahr 2019 hat sich die Anzahl der Personen, die täglich Podcasts hören, verdoppelt. Es sind jetzt in Deutschland acht Millionen Menschen.

Über konkrete Zahlen, greifbare Maßnahmen und viele weitere Aspekte spricht Andreas Loff im „Behind The Screens“-Podcast, den du hier auf SoundcloudiTunes oder Spotify direkt und kostenlos anhören kannst.

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