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Panorama

News heute: Fälle von politisch motivierter Kriminalität haben 2020 zugenommen

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Deutschland erreicht Tag der Erdüberlastung +++ Angreifer vor CIA-Hauptquartier gestoppt +++ Prozess gegen Epstein-Vertraute Maxwell verschoben +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Die Meldungen zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier

Die News von heute im stern-Ticker:

12.48 Uhr: Tote und Verletzte bei Hotelbrand in Moskau

Bei einem Brand in einem Hotel in der russischen Hauptstadt Moskau sind zwei Menschen ums Leben gekommen. 14 seien bei dem Feuer in der Nacht verletzt worden, darunter acht Kinder, teilten die Behörden mit. 300 Menschen hätten sich in dem Gebäude im Südosten Moskaus aufgehalten, als der Brand aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen war. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren die Brandschutzsysteme außer Betrieb. Es seien Ermittlungen eingeleitet worden. Bilder der Staatsanwaltschaft zeigten völlig verkohlte Flure in dem Hotel.

12.44 Uhr: Schweizer Diplomatin tot in Teheran aufgefunden

Eine Diplomatin der Schweizer Botschaft im Iran ist in ihrem Wohnkomplex in der Hauptstadt Teheran tot aufgefunden worden. Die „hochrangige Botschafts-Mitarbeiterin“ sei am Montagabend aus dem 17. Stock eines Hochhauses im Norden Teheran gestürzt und dabei ums Leben gekommen, wie ein Sprecher des iranischen Rettungsdienstes der Nachrichtenagentur Isna sagte. Ihre Leiche sei erst am Dienstag von ihrem Hausangestellten im Garten des Wohnkomplexes entdeckt worden. Die Behörden untersuchten die Umstände, die zum Tod der Frau führten.

Eine Sprecherin des Außenministeriums in Bern bestätigte, dass eine Schweizer Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft in Teheran tödlich verunglückt sei. Nähere Angaben könne das Ministerium nicht machen. Laut informierten Quellen handelte es sich um eine 51-jährige Diplomatin in der Abteilung, die die diplomatischen Interessen der USA im Iran vertritt. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Iran und den USA vor mehr als 40 Jahren vertritt die Schweiz die Interessen Washingtons in Teheran. 

12.25 Uhr: Japan ergraut immer mehr – Zahl der Kinder auf Rekordtief

Japan schrumpft und altert im Rekordtempo. Die Zahl der Kinder bis 14 Jahre sank zum 1. April im Vergleich zum Vorjahr um rund 190.000 auf ein Rekordtief von 14,9 Millionen, wie aus Daten des Innenministeriums hervorgeht. Damit schrumpft die Zahl der Kinder in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt seit nunmehr 40 Jahren in Folge. Der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung sank auf einen Tiefststand von nur noch 11,9 Prozent. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist bereits älter als 65 Jahre.

Angesichts niedriger Geburtenraten und zunehmender Alterung könnte die Zahl der Bewohner des fernöstlichen Inselreiches von derzeit rund 127 Millionen amtlichen Schätzungen zufolge auf unter 100 Millionen Menschen im Jahr 2053 sinken. Hintergrund ist unter anderem ein Trend unter jungen Japanerinnen und Japanern, immer später zu heiraten und auch die Geburt des ersten Kindes hinauszuschieben. In einigen Sektoren der japanischen Wirtschaft herrscht schon jetzt ein akuter Mangel an Arbeitskräften, auch wegen relativ geringer Zuwanderung.

12.15 Uhr: Mann verwechselt wohl Bärlauch mit Herbstzeitlose und stirbt

Ein Mann hat statt Bärlauch wahrscheinlich eine Herbstzeitlose gegessen und ist in München an einer Vergiftung gestorben. Der 48-Jährige habe Ende April eine Soße aus selbstgesammeltem, vermeintlichem Bärlauch zubereitet, worauf es ihm schlecht ging, teilte die Polizei mit. Der Mann aus dem Landkreis Freising sei in eine Klinik gekommen und dort nun gestorben.

Statt um essbaren Bärlauch, der Knoblauch ähnelt, habe es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um eine Herbstzeitlose mit giftigem Colchicin gehandelt. Der Mann habe nur ein paar Löffel von der Soße gegessen, weil sie ihm bitter vorgekommen sei, sagte ein Polizeisprecher. „Das hat schon gereicht.“ Die Polizei warnte davor, selbstgepflückte Pflanzen zu essen und genau zu prüfen, um was es sich handelt.

11.25 Uhr: Thüringer CDU-Fraktionschef verteidigt Maaßen-Kandidatur

Der Chef der CDU-Landtagsfraktion in Thüringen, Mario Voigt, hat die umstrittenen Nominierung von Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen als Bundestagskandidat verteidigt. Zur Volkspartei CDU gehörten Angela Merkel und Friedrich Merz, „aber eben auch ein Herr Maaßen“, sagte der Spitzenkandidat der Thüringer Union für die Landtagswahl in Berlin. Wenn diese Integration innerhalb des Pluralismus in der Gesellschaft nicht gelinge, werde das Meinungsspektrum sehr eng, „und dann werden die Bindungs- und die Fliehkräfte zu groß“. In Thüringen wird am 26. September zeitgleich mit der Bundestagswahl ein neuer Landtag gewählt.

Das demokratische Spektrum ende rechts von der Union, sagte Voigt. „Genau aus dem Grund, finde ich, müssen wir auch so etwas hinbekommen, diese Brandmauern gegen die AfD zu ziehen“. Im Landesverband sei es Konsens, dass die AfD neben der Linken der politische Hauptgegner sei. Es bemesse sich „im Promillebereich, wo es Leute gibt, die da irgendein anderes Gefühl haben“. Maaßen habe seine Abgrenzung zur AfD mehrfach auch öffentlich deutlich gemacht – „ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln“. Dass Maaßen versuche, Leute aus dem Lager der Nichtwähler oder von der AfD zurückzugewinnen, müsse die Union hinkriegen. „Wenn uns das nicht gelingt, dann lassen wir substanzielle Wähleranteile außen vor“, sagte Voigt.

11.24 Uhr: Autos kollidieren auf A24 mit ausgebrochenen Rindern

Ausgebrochene Rinder haben in der Nacht für Unfälle und eine zweistündige Sperrung auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg gesorgt. Wie ein Polizeisprecher für Westmecklenburg mitteilte, stieß kurz nach Mitternacht bei Wöbbelin zunächst ein Auto mit vier Tieren zusammen. Dabei wurden drei Rinder getötet. Kurz darauf kollidierte ein weiterer Autofahrer mit einer bereits am Boden liegenden Kuh. Beide Autofahrer blieben unverletzt, ihre Wagen wurden aber erheblich beschädigt. Drei der Tiere waren sofort tot, ein Rind sei wegen starker Verletzungen später von einem Veterinär getötet worden. Die A24 hat in der Region keinen Wildschutzzaun. 

11.13 Uhr: Politisch motivierten Straftaten nehmen 2020 zu

Die Polizei hat im vergangenen Jahr mehr politisch motivierte Straftaten registriert als jeweils in den zehn Jahren zuvor – und das obwohl die meisten Menschen 2020 viel Zeit zuhause verbracht haben. Wie aus der nun veröffentlichten Statistik des Bundeskriminalamts (BKA) hervorgeht, stieg die Zahl gegenüber dem Vorjahr um fast neun Prozent auf 44.692 Straftaten. Bei politisch motivierter Gewalt lag die Zahl der Fälle demnach sogar um fast 19 Prozent über dem Wert des Vorjahrs, und damit etwa auf dem Niveau von 2018.

Bei links motivierten Gewalttaten verzeichnete die Polizei laut Statistik sogar einen Anstieg um rund 45 Prozent auf 1526 Delikte. Auf das Konto von Rechten gingen demnach 1092 Gewalttaten, der Anstieg lag hier bei knapp elf Prozent. 591 politisch motivierte Gewalttaten konnte die Polizei keinem der gängigen Phänomenbereiche zuordnen. Das waren deutlich mehr als im Jahr zuvor und dürfte wohl auch mit der Corona-Pandemie zu tun haben, die Anlass bietet für unterschiedlichste Verschwörungserzählungen.

10.54 Uhr: Veranstalter sagen Roskilde-Festival ab

Auch in diesem Jahr wird Dänemarks größtes Musikfest, das Roskilde Festival, ausfallen. Nachdem die dänische Regierung bekanntgab, dass nicht mehr als 2000 Zuschauer an Festivals teilnehmen dürfen, entschieden sich die Veranstalter, die Konzertreihe abzusagen. In der Regel besuchen 130.000 Musikfans das Roskilde Festival Ende Juni.

„Wir sind am Boden zerstört von der Tatsache, dass wir nicht zu unserem Festival zusammenkommen und dazu beitragen können, die Gemeinschaften wiederherzustellen, die die Coronakrise für so viele zerstört hat“, hieß es auf der Webseite. Man hoffe auf ein großes Fest 2022. Tickets für 2021 könnten 2022 genutzt oder erstattet werden.

10.50 Uhr: Großrazzien gegen zwei Drogenbanden auf Sizilien

Die italienische Polizei hat bei Großrazzien im Gebiet von Messina auf der Insel Sizilien zwei Drogenbanden gesprengt, die mit Kokain, Marihuana und Haschisch handelten. Es habe Dutzende Festnahmen und andere Sicherungsmaßnahmen der Ermittler gegeben, schrieb die Nachrichtenagentur Adnkronos am Dienstag. Mehr als 25 Verdächtige seien ins Gefängnis gekommen, für zahlreiche weitere wurde Hausarrest verhängt.

Die Behörden hatten die Clans, die mit brutaler Gewalt um die Kontrolle des regionalen Rauschgiftmarkts gekämpft hatten, schon länger im Visier. In den Netzwerken seien Ehefrauen und Schwiegermütter von bekannten Bandenmitgliedern aktiv gewesen, berichtete die Agentur Ansa. Den Beschuldigten würden auch Erpressung, Entführung und Körperverletzung vorgeworfen.

10.32 Uhr: Chinesische Rakete fällt unkontrolliert zurück zur Erde – Forscher befürchten Trümmerregen

Nach dem Start des Kernmoduls von Chinas neuer Raumstation drohen Trümmer des Hauptteils der Trägerrakete in den nächsten Tagen auf die Erde zu stürzen. Raumfahrtexperten warnten am Dienstag vor einem „unkontrollierten“ Wiedereintritt des 20 Tonnen schweren Raketenteils in die Erdatmosphäre. Grund sei das Design der „Langer Marsch 5B“, die sich nach dem Start nicht mehr so steuern lasse, um an einem vorbestimmten Punkt ins Meer zu fallen.

„Wir wissen nicht wo“, sagte der Astrophysiker Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts der Deutschen Presse-Agentur in Peking. „Im schlimmsten Fall wird es wie der Absturz eines kleinen Flugzeugs, der sich aber über Hunderte Kilometer verteilt.“ Da die Rakete sehr schnell um die Erde kreise, sei ungewiss, wann und wo genau sie in die Atmosphäre eintreten und dort teilweise verglühen dürfte, hieß es.

News von heute: Politisch motivierte Kriminalität hat 2020 in Deutschland zugenommen

9.48 Uhr: Zahl der angehenden Hebammen in Deutschland steigt weiter

Der Aufwärtstrend bei der Zahl der angehenden Hebammen in Deutschland hält weiter an: Im Schuljahr 2019/2020 befanden sich bundesweit 3057 Schülerinnen und sechs Schüler auf dem Weg zum Hebammen- beziehungsweise Entbindungspflegerberuf, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag anlässlich des internationalen Hebammentags mitteilte. Das entspreche rund 14 Prozent mehr als im Schuljahr davor.

Dabei handle es sich nicht um eine Ausnahmeerscheinung, sondern um einen langfristigen Trend. Das zeige der Vergleich mit dem Schuljahr 2009/2010, für das die Statistiker nur 1896 Schülerinnen in der Hebammenausbildung gezählt hatten. Zehn Jahre später seien es 61 Prozent mehr gewesen.

9.32 Uhr: Afghanistan: Mindestens zwölf Tote nach Sturzfluten

In Afghanistan sind bei Sturzfluten mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern des Vorfalls im Bezirk Adraskan der Provinz Herat im Westen des Landes seien auch vier Kinder, teilte das Büro des Gouverneurs von Herat mit.

Zudem seien 300 Schafe und zwei Kühe in den Fluten gestorben. Die Überschwemmungen hätten auch zu Schäden bei Landwirten in anderen Bezirken der Provinz geführt. Man wolle nach einer ersten Untersuchung Hilfsmittel bereitstellen, hieß es weiter.

In Afghanistan kommen immer wieder bei Sturzfluten Dutzende Menschen ums Leben. Besonders schwere Überschwemmungen hatte es im August gegeben. Binnen weniger Tage starben mehr als 150 Menschen in 13 von Fluten betroffenen Provinzen.

8.46 Uhr: Zahl der Toten und Verletzten nach Unglück in Mexiko-Stadt steigt

Beim Einsturz eines Teils einer U-Bahnbrücke in Mexiko-Stadt sind nach neuesten Erkenntnissen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 49 Menschen wurden verletzt, einige davon schwer, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Unfallort vor Journalisten. Mindestens sieben Menschen wurden demnach in Krankenhäusern operiert. Unter den Toten seien auch Kinder, sagte Sheinbaum. Ebenfalls unter Berufung auf die Bürgermeisterin berichtet die Nachrichtenagentur AFP sogar von fast 70 Verletzten.

Mehrere Waggons einer Bahn der Metro-Linie 12 waren am späten Montagabend (Ortszeit) einige Meter in die Tiefe gestürzt und miteinander zusammengestoßen, wie auf Videos zu sehen war, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Ein Teil der Brücke hatte Sheinbaum zufolge nach ersten Erkenntnissen nachgegeben.

Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung am Bahnhof Olivos am südöstlichen Rand der Metropole waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere zunächst mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons. Wegen der instabilen Lage des Zugs mussten die Rettungsarbeiten laut Sheinbaum unterbrochen werden.

Anwohner hatten Berichten zufolge bereits vor Jahren Schäden an Pfeilern entlang der Strecke der U-Bahnlinie 12 angeprangert. Es hatte demnach auch Vorwürfe der Korruption beim Bau der Strecke gegeben. Im Jahr 2014, nicht lange nach der Einweihung der Linie 12, war der Betrieb für Reparaturen monatelang unterbrochen worden.

News von heute: Politisch motivierte Kriminalität hat 2020 in Deutschland zugenommen

8.02 Uhr: Hat Verdächtiger wegen „NSU 2.0“-Schreiben Informationen von Behörden beschafft?

Der festgenommene mutmaßliche Verfasser von rechtsextremen Drohschreiben mit dem Absender „NSU 2.0“ hat sich die Informationen über die Angeschriebenen mutmaßlich auch bei Behörden beschafft. Nach dpa-Informationen soll er möglicherweise telefonisch bei Behörden wie dem Einwohnermeldeamt entsprechende Anfragen gestellt haben. Im Raum stehe auch, dass sich der Mann über das Darknet illegal verbreitete Daten der Betroffenen beschafft haben könnte, hieß es.

Der 53-Jährige war in Berlin bei einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen worden, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt in der Nacht zum Dienstag mitgeteilt hatten. Er stehe im dringenden Verdacht, „seit August 2018 unter dem Synonym „NSU 2.0″ bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben“, erklärten die Behörden.

7.35 Uhr: Ex-Audi-Chef weist Schadenersatzforderung von VW zurück

Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler hat sich über seinen Anwalt erstmals zu den Schadenersatz-Ansprüchen des Volkswagen-Konzerns öffentlich geäußert und die gegen ihn erhobenen Forderungen zurückgewiesen. „Wie Herr Stadler bereits in seiner Einlassung vor Gericht dargelegt hat, weist er den gegen ihn erhobenen Vorwurf entschieden zurück und ist überzeugt, korrekt gehandelt zu haben“, sagte sein Strafverteidiger Thilo Pfordte der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstagsausgabe).

Stadler sei bewusst, dass der Aufsichtsrat der Volkswagen AG aktienrechtlich verpflichtet sei, mögliche Ansprüche zu prüfen und gegebenenfalls geltend zu machen, erklärte sein Anwalt. „Nach dieser umfangreichen, unabhängigen Prüfung wird ihm nicht vorgeworfen, vorsätzlich gehandelt zu haben“, sagte Pfordte.

Der VW-Konzern verlangt von Stadler und dem früheren Konzernchef Martin Winterkorn Schadenersatz im Zusammenhang mit dem Dieselskandal in noch nicht bekannter Höhe. Der Aufsichtsrat wirft den beiden Ex-Spitzenmanagern Verletzungen der aktienrechtlichen Sorgfaltspflicht vor. Stadler steht derzeit wegen einer möglichen Mitverantwortung bei Abgasskandal wegen Betrugs vor dem Münchner Landgericht.

6.59 Uhr: Mexiko: Mindestens 15 Tote bei Brückeneinsturz

Beim Einsturz eines Teils einer U-Bahnbrücke in Mexiko-Stadt sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 34 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Unfallort vor Journalisten. Mehrere Waggons einer Bahn der Metro-Linie 12 waren am späten Montagabend (Ortszeit) einige Meter in die Tiefe gestürzt und miteinander zusammengestoßen, wie auf Videos zu sehen war, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Ein Teil der Brücke hatte Sheinbaum zufolge nach ersten Erkenntnissen nachgegeben.

Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung am Bahnhof Olivos am südöstlichen Rand der Metropole waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere zunächst mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons. Wegen der instabilen Lage des Zugs mussten die Rettungsarbeiten laut Sheinbaum unterbrochen werden.

Anwohner hatten Berichten zufolge bereits vor Jahren Schäden an Pfeilern entlang der Strecke der U-Bahnlinie 12 angeprangert. Es hatte demnach auch Vorwürfe der Korruption beim Bau der Strecke gegeben. Im Jahr 2014, nicht lange nach der Einweihung der Linie 12, war der Betrieb für Reparaturen monatelang unterbrochen worden.

5.51 Uhr: Australiens Premier rudert wegen Haftandrohungen zurück

Nach einer Welle der Empörung und Rassismusvorwürfen hat Australiens Premierminister Scott Morrison seine Haftandrohungen gegen Rückkehrer aus Indien revidiert. „Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas davon eintritt, liegt so ziemlich bei null“, sagte Morrison am Dienstag. Wegen der in Indien grassierenden Coronavirus-Mutante hatte der Regierungschef zuletzt Einreisenden, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Indien aufgehalten hatten, neben Geldstrafen auch mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren gedroht.

Davon betroffen sind tausende Australier in Indien, darunter professionelle Cricket-Spieler. Die Regelung trat am Montag in Kraft. Neben Menschenrechtsgruppen und bekannten Sportlern kritisierten selbst einige von Morrisons Verbündeten die Maßnahme. 

News von heute: Politisch motivierte Kriminalität hat 2020 in Deutschland zugenommen

4.01 Uhr: Deutschland erreicht Erdüberlastungstag bereits am Mittwoch

Bereits am Mittwoch hat Deutschland seinen Vorrat an natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr aufgebraucht. Der frühe Termin des sogenannten Erdüberlastungstages sei ein Alarmsignal und Armutszeugnis für die verfehlte Umwelt- und Naturschutzpolitik der vergangenen Jahre, heißt es hierzu vom Vorstandsvorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Olaf Bandt.

Der Termin des Erdüberlastungstages wird jährlich vom Global Footprint Network, einer in den USA und der Schweiz ansässigen Denkfabrik errechnet. Er wird sowohl für einzelne Länder als auch für den gesamten Planeten angegeben. Ab dem errechneten Stichtag hat die Bevölkerung eines Landes – oder die Menschheit insgesamt – alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die im Laufe eines Jahres erzeugt werden können.

3.38 Uhr: Sicherheitskräfte stoppen bewaffneten Angreifer vor CIA-Hauptquartier

Vor dem CIA-Hauptquartier nahe der US-Hauptstadt Washington haben Sicherheitsbeamte einen bewaffneten Angreifer angeschossen. Dieser hatte am Montagnachmittag versucht, mit einem Auto durch das äußerste Tor der Geheimdienstzentrale zu fahren, wie die US-Bundespolizei FBI mitteilte. Der Angreifer sei verwundet und in ein Krankenhaus gebracht worden. 

Die Sicherheitskräfte hätten nach dem versuchten Eindringen auf das CIA-Gelände mehrere Stunden mit dem Täter verhandelt. Dem FBI zufolge stieg dieser „mit einer Waffe aus seinem Fahrzeug aus und wurde von den Sicherheitsbeamten angegriffen“. Das CIA-Hauptquartier oder die Beschäftigten seien mit Ausnahme der Sicherheitskräfte nicht betroffen gewesen, hatte ein CIA-Sprecher zuvor mitgeteilt. 

2.30 Uhr: Prozess gegen Epstein-Vertraute Maxwell verschoben

Der Prozess gegen die inhaftierte Ex-Freundin des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, vor einem New Yorker Gericht wird verschoben. Richterin Alison Nathan entschied am Montag (Ortszeit), dass eine „kurze“ Verzögerung wegen neuer Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft angemessen sei. Die Verteidigung hatte mehr Zeit für die Vorbereitung beantragt. „Das Gericht hält eine Vertagung bis Herbst 2021 für angemessen“, schrieb Nathan. Der Prozess hatte am 12. Juli beginnen sollen. Staatsanwaltschaft und Verteidigung können nun bis zum 10. Mai einen neuen Termin vorschlagen. 

Die einstige Epstein-Vertraute war im Juli 2020 im US-Ostküstenstaat New Hampshire festgenommen und in mehreren Punkten angeklagt worden, darunter Transport Minderjähriger für eine „kriminelle sexuelle Handlung“ und Meineid. Die Bundesanwaltschaft in Manhattan wirft ihr vor, minderjährige Mädchen für Epstein rekrutiert zu haben, die von dem Investmentbanker dann sexuell missbraucht wurden. Teilweise soll Maxwell an dem Missbrauch auch selbst beteiligt gewesen sein.

1.20 Uhr: Kolumbiens Finanzminister tritt nach Protesten zurück

Nach tagelangen Protesten mit mindestens 19 Toten ist der kolumbianische Finanzminister Alberto Carrasquilla zurückgetreten. Ein Verbleib in der Regierung würde einen „notwendigen Konsens“ für einen neuen Reformvorschlag erschweren, sagte Carrasquilla in einer Erklärung. Die Proteste waren durch einen Vorschlag des Ministers für eine Steuerreform ausgelöst worden, die besonders die Mittelschicht hart getroffen hätte. 

Bei den tagelangen Protesten waren mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter ein Polizist, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden seit dem Beginn der Proteste am 28. April mehr als 800 weitere verletzt, darunter 306 Zivilisten. Angesichts der Proteste hatte die Regierung von Präsident Iván Duque den Entwurf für die Reform am Sonntag zurückgezogen.

1.18 Uhr: Mutmaßlicher Verfasser von „NSU 2.0“-Drohschreiben festgenommen

Ein mutmaßlicher Verfasser von rechtsextremen Drohschreiben mit dem Absender „NSU 2.0“ ist in Berlin bei einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt in der Nacht zu Dienstag mit. Der 53-jährige erwerbslose Mann deutscher Staatsangehörigkeit stehe im dringenden Verdacht, „seit August 2018 unter dem Synonym „NSU 2.0″ bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben“. Empfänger waren überwiegend Personen des öffentlichen Lebens, vor allem aus der Medienwelt und der Politik, darunter auch Abgeordnete des Hessischen Landtags und des Bundestags.

Der Verdächtige sei bereits in der Vergangenheit wegen zahlreicher – unter anderem auch rechtsmotivierter – Straftaten rechtskräftig verurteilt worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Er sei zu keinem Zeitpunkt Bediensteter einer Polizeibehörde gewesen. Die bei der Durchsuchung am Montag sichergestellten Datenträger würden nun ausgewertet, zudem werde unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der Bedrohung sowie der Beleidigung ermittelt.

0.50 Uhr: US-Präsident Biden hebt Obergrenze für Flüchtlingsaufnahme an

Nach Kritik von Parteifreunden und Hilfsorganisationen hebt US-Präsident Joe Biden die Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen nun doch deutlich an. Die von Bidens Vorgänger Donald Trump festgelegte Begrenzung auf maximal 15.000 Flüchtlinge im Jahr wird um mehr als das Vierfache auf 62.500 angehoben, wie das Weiße Haus am Montag mitteilte. Die „historisch niedrige“ Obergrenze der Trump-Regierung habe „nicht Amerikas Werte als Nation widergespiegelt, die Flüchtlinge willkommen heißt und unterstützt“, erklärte Biden.

Bei der Zahl handelt es sich um die Obergrenze von Flüchtlingen, die im laufenden Haushaltsjahr im Zuge einer Umsiedlung durch die Vereinten Nationen aufgenommen werden können. Für das nächste Haushaltsjahr strebt die Biden-Regierung gar eine Obergrenze von 125.000 Flüchtlingen an. Das Haushaltsjahr läuft in den USA vom 1. Oktober bis zum 30. September.

0.02 Uhr: Umfrage:CSU käme bundesweit auf 9 Prozent

Wäre die CSU in den Bundesländern außerhalb Bayerns wählbar, käme sie dort bei der Bundestagswahl laut einer Umfrage auf mindestens neun Prozent. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, das vom 28. bis zum 30. April bundesweit – ohne Bayern – 1630 Wahlberechtigte befragt hat.

Dabei gaben neun Prozent an, die CSU bei der kommenden Bundestagswahl „ganz bestimmt“ wählen zu wollen, wenn die CSU nicht nur im Freistaat Bayern, sondern in ganz Deutschland Kandidaten aufstellen würde. Weitere 15 Prozent würden sie „wahrscheinlich“ wählen. Für 72 Prozent käme eine Wahl der CSU eher nicht oder auf keinen Fall infrage.

0.01 Uhr: Union und in Grüne laut Umfrage gleichauf

Union und Grüne liegen in einer neuen Umfrage in der Wählergunst gleichauf. Nach einer repräsentativen Befragung des Instituts Insa, über die die „Bild“ (Dienstag) berichtete, kämen CDU/CSU auf 24 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Punkt mehr als in der Insa-Umfrage der Vorwoche. Auch die Grünen legen um einen Punkt auf 24 Prozent zu. SPD (15 Prozent) und Linke (7 Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. AfD und FDP halten mit je 12 Prozent ihre Werte aus der Vorwoche.

tkr / rw
DPA
AFP



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Warum die Pandemie dafür verantwortlich ist, dass Kalifornien erstmals schrumpft und Texas stark wächst

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Amerika

Warum die Pandemie dafür verantwortlich ist, dass Kalifornien erstmals schrumpft und Texas stark wächst

Erstmals hat der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien im vorigen Jahr an Einwohnerinnen und Einwohner verloren. Dafür verantwortlich war auch Corona.

Kalifornien verlor letztes Jahr über 180’000 Einwohner. Im Bild: Long Beach.

Keystone

So etwas hat die Immobilienmaklerin Chrissy Mallouf noch nie erlebt. Derart überhitzt sei der Häuser-Markt im Verwaltungsbezirk Denton County (Texas) derzeit, dass sie für jede neue Immobilie, die zum Verkauf stehe, 10 bis 20 reelle Angebote bekomme. Und nicht selten lägen diese Gebote weit über dem ursprünglichen Preis.

«Bis zu 70’000 Dollar mehr» wollten potenzielle Kunden bezahlen, erzählt Mallouf, um mögliche Konkurrenten auszustechen. «Das ist absolut irre», sagt die Immobilienhändlerin im Gespräch, bevor sie lacht. Denn eigentlich will sie sich nicht über diesen Boom in ihrer Heimat beklagen.

Denton ist Teil des rasant wachsenden Ballungsraums Dallas-Fort Worth, in dem heute fast 8 Millionen Menschen wohnen – oder umgerechnet 20 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Allein im vergangenen Jahr zogen unter dem Strich mehr als 30’000 Menschen in den gleichnamigen Verwaltungsbezirk, der verkehrstechnisch äusserst günstig im Norden der Mega-Agglomeration liegt.

Zwar machen sich alteingesessene Bewohner von Denton, einem Universitätsstädtchen, bereits Sorgen um den Charme des Vorortes. Aber letztlich nutzen die lokalen Wirtschaftsförderer die Bevölkerungsexplosion, um aggressiv neue Arbeitgeber anzuwerben. Denn neue Jobs ziehen Neuzuzüger an.

Elon Musk macht es vor: Von Kalifornien nach Texas

Besonders eifrig buhlen texanische Standort-Promotoren dabei um Betriebe und Unternehmer aus Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat in Amerika. Diese Kampagne scheint Erfolg zu haben, gemessen am grossen Echo in den Medien.

So verkündete im vorigen Jahr der eigenwillige Technologie-Milliardär Elon Musk, dass er seinen Wohnsitz aus dem Silicon Valley nach Texas verlege – auch weil seine Firmen Tesla (Autos) und SpaceX (Raketen) im «Lone Star State» ein Standbein aufbauen. In der Nähe des Flughafens von Austin entsteht derzeit eine neue Tesla-Fabrik, die mehr als 1 Milliarde Dollar kosten soll.

Natürlich fällt es einem schwerreichen Unternehmer wie Musk – geschätztes Vermögen: gegen 150 Milliarden Dollar – leicht, seine Zelte abzubrechen. Aktuelle Erhebungen zeigen allerdings, dass er bei weitem nicht der einzige Kalifornier ist, der dem «Golden State» und den hohen Lebenshaltungskosten in Städten wie San Francisco oder San José den Rücken zukehrte.

So verlor der Bundesstaat im vorigen Jahr, als die Pandemie an der Westküste besonders stark wütete und das öffentliche Leben viele Monate lang praktisch stillstand, netto gegen 182’000 Bewohnerinnen und Bewohner.

Angesichts der 39,5 Millionen Menschen, die immer noch in Kalifornien wohnen, ist dieser Dämpfer zwar verschmerzbar; der Staat aber war lange stolz auf seine Magnetwirkung. «Go West, young man», lautete der legendäre Slogan aus früheren Zeiten, mit dem Kalifornien inoffiziell Neuzuzüger in den «Wilden Westen» lockte.

Nun ist dieser Trend gebrochen, vielleicht zum ersten Mal seit der Gründung des Bundesstaates im Jahr 1850. Zahlen der nationalen Statistikbehörde, die von der Denkfabrik Public Policy Institute of California ausgewertet wurden, zeigen: 2020 zogen 4,9 Millionen Menschen nach Kalifornien, während 6,1 Millionen wegzügelten.

Keine neue «Great Migration»

Und obwohl diese Zahlen darauf hindeuten, dass die Coronapandemie zu einer neuen «Great Migration» führte, einer massiven Wanderungsbewegung von einem Landesteil in den andern, sind sie doch mit Vorsicht zu geniessen. Zwar stimmt es, dass Städte an der West- und Ostküste im vorigen Jahr Einwohner einbüssten.

Eine Analyse der «New York Times», die auf 30 Millionen Adressänderungen der amerikanischen Post beruht, deutet aber auch darauf hin, dass von der Binnenmigration nur einige urbane Grossräume betroffen waren. Vor allem das Silicon Valley und New York City verzeichneten im vorigen Jahr einen überdurchschnittlich grossen Bevölkerungseinbruch – Städte also, in denen die Lebensqualität in den vergangenen Monaten stark zurückging.

Klar ist: Nebst Ballungsräumen wie Dallas-Fort Worth oder Austin profitierten im vorigen Jahr vor allem kleine Städte im Westen des Landes von den Neu-Zuzügern, Provo (Utah) beispielsweise oder Boise (Idaho). Dafür verantwortlich ist in erster Linie eine boomende lokale Wirtschaft, die sich von der Coronakrise weitgehend erholt hat.

In Utah belief sich die Arbeitslosenquote im März bloss auf 2,9 Prozent oder mehr als 3 Punkte weniger als im nationalen Durchschnitt. Bereits wird die Gegend um Provo im Volksmund «Silicon Slopes» genannt, eine Anspielung auf die zahlreichen Technologie-Firmen, die sich bereits in der herrlichen Bergwelt der Rocky Mountains angesiedelt haben.



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Postapokalypse: Survival-Game «Ashwalkers»: Moral und Konsequenzen im Ödland – Spiele

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Berlin (dpa/tmn) – Eine postapokalyptische Zeit, riesige Aschewolken verdunkeln die Erde und mittendrin vier Reisende mit unbekanntem Ziel.Und wie kam es überhaupt zu dieser Katastrophe? Willkommen bei «Ashwalkers», einem düsteren Survival-Game.

Spielerinnen und Spieler begleiten eine Gruppe von Überlebenden einer globalen Katastrophe. Sie suchen eine neue sichere Unterkunft, nachdem ihre Schutzkuppel zu bröckeln beginnt. Auf der Reise haben sie nicht nur mit ständig fallender Asche, Säureregen und eisiger Kälte zu kämpfen – es stehen auch moralische Fragen an und die Folgen einmal getroffener Entscheidungen.

Viele Entscheidungen, viele mögliche Lösungen

Ob und wie die Gruppe ihren Weg durch die kalte Asche bestreitet und das Ende ihrer Mission hängen von Spielerentscheidungen ab. Insgesamt gibt es 34 mögliche Enden, die alle auf unterschiedlichsten Wegen erreicht werden können.

Aber nicht nur die Entscheidungen bei Konflikten sind wichtig für den Spielverlauf. «Ashwalker» ist auch ein Survival-Game. Spielerinnen und Spieler müssen die Nahrungsvorräte, Erschöpfungslevel, mentale Gesundheit und die Gruppendynamik ihrer Reisegruppe im Blick behalten.

Im Laufe der Reise stößt die Gruppe immer wieder auf Ruinen und Spuren der früheren Menschheit. Neben wichtigen Gegenständen gibt es hier kurze Textsequenzen – so erfährt man, was eigentlich mit der zerstörten Welt von «Ashwalkers» passiert ist.

«Ashwalkers» läuft ausschließlich unter Windows und kostet rund 12 Euro. Eine Altersfreigabe gibt es noch nicht.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-574477/2




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Corona-Pandemie in den USA: Biden ermutigt zum Impfen von Kindern und Jugendlichen – Politik

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Washington (dpa) – Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Pfizer /Biontech in den USA für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren hat US-Präsident Joe Biden zur Impfung dieser Altersgruppe aufgerufen.

«Ich ermutige die Eltern, sicherzustellen, dass sie die Impfung bekommen», sagte Biden im Weißen Haus. Auch diese Altersgruppe könne sich mit dem Coronavirus infizieren und Freunde, Geschwister, Eltern und Großeltern anstecken. Biden versprach, dass Impfmöglichkeiten für die 12- bis 15-Jährigen schnell bereitgestellt würden. Schon von diesem Donnerstag an könnten sie sich in 15 000 Apotheken im ganzen Jahr impfen lassen.

«Dies ist ein weiterer großer Schritt in unserem Kampf gegen die Pandemie», sagte Biden. Bislang konnten sich in den USA Jugendliche erst im Alter ab 16 Jahren impfen lassen. Der US-Präsident kündigte zugleich an, dass die Marke von 250 Millionen verabreichten Corona-Impfdosen seit seinem Amtsantritt am 20. Januar überschritten werde. Insgesamt sind in den USA nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC vom Mittwoch inzwischen mehr als 117 Millionen der rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft.

Ein CDC-Expertengremium hatte sich für die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren ausgesprochen. Bereits zuvor hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA das Vakzin für diese Altersgruppe zugelassen. Die bereits bestehende Notfallzulassung zur Verabreichung ab 16 Jahren wurde entsprechend angepasst und erweitert.

Vor den USA hatten schon Kanada und andere Länder den Impfstoff auch für 12- bis 15-Jährige freigegeben. Bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA liegt ebenfalls ein entsprechendes Gesuch, die Prüfung könnte noch bis kommenden Monat dauern. In der EU darf das Mittel von Pfizer/Biontech bislang nur Menschen ab 16 Jahren gespritzt werden.

Die Unternehmen hatten vor einigen Wochen mitgeteilt, dass eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt habe. Die Impfung sei zudem auch gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen.

Laut FDA wurden den US-Behörden in den vergangenen Monaten etwa 1,5 Millionen Corona-Infektionen von Personen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren gemeldet. Die Impfung von Minderjährigen gilt als sehr wichtig für die Annäherung an die sogenannte Herdenimmunität, mit der die Pandemie unter Kontrolle gebracht werden soll.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-579388/3




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